Schwarze weiße Freund*innenschaft

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Schwarze weiße Freund*innenschaft

Einladung Workshop // 25. - 27.Mai 2018

Schwarze und weiße Freund*innen.
zusammenhalten trotz und wider der rassistischen Verhältnisse

  • mit Jamila Barra und Chima Ugwuoke

  • offen für alle Freund*innen, die sich gemeinsam damit beschäftigen wollen, inwiefern ihre gesellschaftliche Wahrnehmung und Positionierung als weiß und nicht-weiß (im Sinne von PoC, Schwarz, Afrikanisch, migrantisch …) eine Rolle in ihrer Beziehung zueinander spielt

Wir sind Freund*innen, weil wir viel gemeinsam haben und uns sehr gerne mögen. Manches haben wir aber auch nicht gemeinsam. Zum Beispiel ist eine von uns Schwarz, die andere weiß. Das heißt, eigentlich haben wir sehr viel nicht gemeinsam - wir machen in dieser rassistischen Gesellschaft sehr unterschiedliche Erfahrungen und sie tritt uns ganz unterschiedlich gegenüber.

Das heißt nicht, dass wir uns nicht trotzdem unglaublich gern haben können. Ganz im Gegenteil, umso wichtiger ist es anzuerkennen, dass uns die Gesellschaft in der wir Leben zu Unterschiedlichen macht und unsere Freundschaft erschweren kann.

Manchmal schweigen wir jedoch stattdessen, trauen uns nicht Rassismus anzusprechen oder können gar nicht glauben das gesellschaftliche Machtverhältnisse in unseren intimen und liebevollen Beziehungen zueinander eine Rolle spielen könnten.

An diesem Wochenende wollen wir uns gemeinsam Zeit nehmen in Gesprächen, körperlichen Übungen und verschiedenen Reflexionsübungen zu betrachten welche Bedeutung rassistische Verletzungen für unsere Schwarz-weiße Freund*innenschaft haben. Lasst uns gemeinsam in einen Austausch kommen was wir uns voneinander wünschen und brauchen.

Wie können wir aufeinander aufpassen?

Anmeldung unter chima.ugwuoke@falken-berlin.de ODER www.falken-berlin.de
Ort: in Berlin
Sprache: deutsch (Übersetzungshilfe für englisch und spanisch möglich)
Kosten: 20-25€ (incl. Verpflegung)