Die Falken https://falken-berlin.de/blog Kirby Fri, 16 Feb 2018 13:36:21 +0000 RSS-Feed der NATURFREUNDEJUGEND BERLIN. Auf gehts zur RF-Fahrt https://falken-berlin.de/blog/auf-zur-rf-fahrt blog/auf-zur-rf-fahrt Fri, 16 Feb 2018 00:00:00 +0000 Die Berliner Falken fahren mit allen die Lust haben und zwischen 13 und 16 Jahre alt sind vom 16. – 18. März zur RF-Fahrt nach Grünheide.
Wenn du dich auch oft fragst, warum einige Menschen viel und andere weniger Geld haben? Was dieser Kapitalismus damit zu tun hat? Warum du ständig irgendwer oder irgendetwas sein sollst, in der Schule oder zu Hause lauter Erwartungen entsprechen musst und bloß nicht faul herumlungern darfst?

Dann komm mit!

Mit 40 Jugendlichen wollen wir in Workshops gemeinsam diese Fragen diskutieren und beantworten und am Samstagabend Jugendliche unserer Schwesternorganisation aus Israel kennenlernen und gemeinsam feiern. (Teilnahmebeitrag 23€ für Falken-Mitglieder, sonst 28€).

Melde dich ganz einfach per Mail an unter: kevin.duerr@falken-berlin.de

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Winterliches Kinderwochenende in Gussow https://falken-berlin.de/blog/winterliches-kinderwochenende-in-gussow blog/winterliches-kinderwochenende-in-gussow Tue, 13 Feb 2018 00:00:00 +0000 Der Februar hat eigentlich nicht das Potenzial einer der coolsten Monate des Jahres zu werden.
Außer du fährst mit den Falken Berlin ins Kinderwochenende. So wie wir es letztes Wochenende getan haben. Vom 09.-11.02. haben wir es uns am Dolgensee in Gussow bei Königs Wusterhausen gut gehen lassen. Zwar mussten unsere selbstgebastelten Styropor-Schiffe für ihren Stapellauf auf die Eisschmelze des See's warten, aber dafür gab es ja noch lauter andere Aktivitäten zum Mitmachen. Neben Aquariumbau, Zumba und Zeichnen, gab es auch spielerische Workshops zu den Themen Solidarität und Vielfalt. Bei der Abschlussparty konnten die 32 kleineren und größeren Falken zu ihren aktuellen Lieblingsliedern und den Party-Klassikern der Falken Berlin abgehen.

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Neujahrsempfang der Falken Berlin https://falken-berlin.de/blog/neujahrsempfang blog/neujahrsempfang Thu, 08 Feb 2018 00:00:00 +0000 Am 27. Januar feierten wir in der "Villa Freundschaft" im Wedding den Neujahrsempfang der Falken Berlin. Gemeinsam mit Aktiven und Interessierten und vielen Freund*innen haben wir gemeinsam auf die Aktionen des vergangenen Jahres zurück geschaut und uns angesehen, welche spannenden Aktivitäten uns 2018 erwarten.
Der Tag begann nur für Kinder. Gemeinsam bastelten wir aus Keksen und Backzutaten eine leckere Traumstadt "Utopia", die einfach zum anbeissen war.
Danach dürften auch alle anderen dazu kommen und bei Snacks über dies und das quasseln und Pläne für das Jahr schmieden.
Abends wollten wir uns näher mit unserem Jahresthema "Kapitalismus, Klasse und Klassismus" auseinandersetzen und hörten einen Vortrag mit anschliessendem Austausch zur Diskriminierungsform "Klassismus".

Das Falkenjahr 2018 kann kommen!

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Neue Rechte in Westberlin https://falken-berlin.de/blog/die-neue-broschuere-der-berliner-register-ist-da blog/die-neue-broschuere-der-berliner-register-ist-da Wed, 24 Jan 2018 00:00:00 +0000 Die Registerstelle Charlottenburg-Wilmersdorf veröffentlicht neue Recherchebroschüre.

Im Dezember 2017 ist die Broschüre "Machtergreifung beim Mettbrötchen - Raumnahme der Neuen Rechten in Westberlin" erschienen. Herausgeberin ist die Sozialistische Jugend - Die Falken Berlin. Autoren sind die Geografiewissenschaftler Valentin Domann und Alexander Thom.

Die beiden Autoren erklären den Begriff Neue Rechte als eine extreme rechte politische Strömung. Sie beantworten, warum die Neue Rechte sich im Berliner Westen verankert hat und wies dies gelingen konnte. Die Broschüre stellt mehrere Leuchtturmprojekte der Neuen Rechten im Berliner Westen vor. Die Erscheinung wird im Lichte der Raumnahme-Theorie erläutert. Zuletzt stellen die Autoren Gegenstrategien vor.

Der zwölfseitigen Broschüre liegt eine Studie der Autoren zugrunde. Sie haben dabei Einzelinterviews geführt, in Onlinemedien recherchiert und Daten der Berliner Register ausgewertet. Es handelt sich um eine der ersten Studien zu Raumnahmeversuchen der Neuen Rechten. Für den Ort Berlin ist es die Erste.

Die Broschüre kann beim Register Charlottenburg-Wilmersdorf bestellt werden. Bitte geben Sie Anschrift und Bestellmenge an. Wir verweisen darauf, dass die Auflage vorläufig gering ist. Die Broschüre steht ebenso auf dieser Seite zum Download bereit.

Die Broschüre wurde in Kooperation mit dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf erarbeitet. Die Veröffentlichung wurde gefördert aus Mitteln der Partnerschaft für Demokratie Charlottenburg-Wilmersdorf im Bundesprogramm Demokratie Leben! des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend. Die Sozialistische Jugend - Die Falken LV Berlin ist die Trägerin des Projekts.

Einen inhaltlichen Einblick findet ihr hier: neues-deutschland.de/artikel/1077246.neue-rechte-rechter-gelaendegewinn-im-westen.html

Mehr Infos zum Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Falken Berlin unterstützen Aufruf zur 35-Stundenschulwoche https://falken-berlin.de/blog/falken-berlin-untersttzen-aufruf-zur-35-stundenschulwoche blog/falken-berlin-untersttzen-aufruf-zur-35-stundenschulwoche Fri, 15 Dec 2017 00:00:00 +0000 Weniger Schularbeit! Landesjugendring Berlin fordert weniger Schule und mehr freie Zeit für Kinder und Jugendliche. Die Falken Berlin unterstützen als Mitglied des Landesjugendringes diese Forderung.

PRESSEMITTEILUNG des Landesjugendringes Berlin

Wenn die Schule zum Fulltime‐Job wird

35 Stunden pro Woche für Schüler_innen – inklusive Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Nachhilfe: Das fordert der Landesjugendring Berlin im Rahmen der Kampagne „EA-TEAM: Mission gutes Ehrenamt“ von der Berliner Politik. Junge Menschen wollen sich ehrenamtlich engagieren – nur brauchen sie dafür mehr Zeit.

Schule ist heute ein Vollzeitjob. Kinder und Jugendliche arbeiten im Schnitt 38,5 Stunden pro Woche dafür. Das fand UNICEF in einer Umfrage heraus. Ab Klasse 9 sind sogar 44 Stunden pro Woche die Regel. Zeit für Ehrenamt bleibt da häufig auf der Strecke. „​Die Bereitschaft junger Leute sich zu engagieren ist sehr groß. Dafür brauchen sie mehr Freiräume und die 35-Stunden-Schulwoche“, sagt Tilmann Weickmann, Geschäftsführer des Landesjugendring Berlin. Lehrpläne müssen dafür entschlackt werden und bewusst Zeit für Freiräume geschaffen werden.

„Ehrenamtliches Engagement von Kindern und Jugendlichen ist wichtig. Sie lernen hier, sich für ihre Interessen und für andere Menschen einzusetzen. Und das freiwillig und völlig unverzweckt. Das ist die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eine 35-Stunden-Schulwoche inklusive aller schulischen Verpflichtungen wie Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten oder Nachhilfe würde ihr Engagement spürbar erleichtern“, sagt Weickmann.

Gerade Jugendverbände und die außerschulische Jugendarbeit leben von ehrenamtlich engagierten jungen Menschen: Schüler_innen bilden Jugendleiter_innen aus, organisieren Ferienfreizeiten oder helfen freiwillig in Sportvereinen. Neben Schule, Hobbies, Lernen und Hausaufgaben bleibt kaum noch Zeit, sich im Verband zu engagieren. Zeit, die junge Menschen in der Schule verbringen, muss deshalb auf das Notwendigste begrenzt werden.

Ganztagsschulen nehmen viel Raum und Freizeit ein, die dann für Engagement fehlt. Erkannt hat man das teilweise auch in der Politik. Wie Marianne Burkert-Eulitz, Sprecherin für Familie, Bildung und Kinder von Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus beim Politischen Abend des Landesjugendring am Tag des Ehrenamts bemerkte: „Auch das Modell Ganztagsschule bietet die Möglichkeit zur Partizipation. Wie wir diese ermöglichen und ausgestalten können, müssen wir weiter diskutieren.“

Über die Kampagne

Mit der Kampagne „EA‐TEAM: Mission gutes Ehrenamt“ macht der Landesjugendring die Berliner Politik auf Probleme aufmerksam, die ehrenamtliches Engagement junger Menschen erschweren. Sieben Forderungen zeigen, wo junge Ehrenamtliche mehr Zeit und Anerkennung für Engagement brauchen. Allein in Berliner Jugendverbänden engagieren sich 51.215 junge Menschen ehrenamtlich. team-junges-ehrenamt.berlin

Über den Landesjugendring Berlin

Der Landesjugendring Berlin e.V. ist der Zusammenschluss der Berliner Jugendverbände. Er tritt ein für Selbstorganisation, Mitbestimmung und ehrenamtliches Engagement junger Menschen. Er setzt sich ein für das Recht junger Menschen auf Entwicklung ihrer Persönlichkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Weitere Informationen

ljrberlin.de.
Pressekontakt: David Spitzl | spitzl@ljrberlin.de | 030 818861‐16 | 0163 7203545

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Stellenausschreibung https://falken-berlin.de/blog/stellenausschreibung blog/stellenausschreibung Fri, 15 Dec 2017 00:00:00 +0000 Stellenausschreibung für "KidsCourage"]]> Jahresthema 2018 beschlossen https://falken-berlin.de/blog/jahresthema-2018-beschlossen blog/jahresthema-2018-beschlossen Wed, 13 Dec 2017 00:00:00 +0000 Kapitalismus, Klasse und Klassismus.

Im Schloss19 in Charlottenburg beschlossen die Berliner Falkinnen auf ihrer Landesdeligiertenkonferenz am 26. November den inhaltlichen Schwerpunkt für 2018. Über das gesamte Jahr wollen wir uns, noch mehr als sonst, in Seminaren und Workshops den Zumutungen des Kapitalismus widmen. Warum es "Klassen" nicht nur in der Schule gibt und wie das mit verschiedenen Diskriminierungsformen zusammenhängt.

>> WIR SIND KLASSE! \<\<

Wie der Kapitalismus unsere Falkenarbeit beeinflusst

Kapitalismus ist eines von vielen Herrschaftssystemen, die uns umgeben. Es durchdringt unsere Gedanken, unsere Handlungen, unser Leben. Und wie jedes Herrschaftssystem hat auch der Kapitalismus negative Auswirkungen auf die meisten Menschen, die von ihm betroffen sind. Als Falken sind wir in unserer Praxis konkret betroffen, so sind beispielsweise unsere Ressourcen limitiert und unsere Aktiven durch Lohnarbeit in ihrem ehrenamtlichen Engagement zeitlich eingeschränkt.
Diese Betroffenheit äußerte sich in jüngerer Zeit vor allem dadurch, dass wir gezwungen waren ein Kinderwochenende abzusagen, weil es uns nicht möglich war den erforderliche Betreuungsschlüssel zu gewährleisten. Dies lag vor allem an der Mehrfachbelastung durch Lohn-, Reproduktions-, Carearbeit und Ehrenamt der Aktiven. Besonders war auch, dass vor allem nicht männliche, Gruppenhelferinnen keine Zeit hatten, worin die Intersektionalität von Kapitalismus und Sexismus deutlich wird. Frauen sind von negativen Folgen des Kapitalismus verstärkt betroffen. Sie bekommen durchschnittlich weniger Lohn als ihre weißen männlichen Kollegen, müssen meist mehr Reproduktions- und Carearbeit leisten und sind einer höheren Belastung durch alltägliche Diskriminierungserfahrungen ausgesetzt.
Ein weiteres Problem bei unserer Falkenarbeit sind die Teilnahmebeiträge. Die zunehmende wirtschaftliche Prekarisierung von Kindern und Jugendlichen macht es immer mehr von ihnen unmöglich an unseren Maßnahmen teilzunehmen. Obwohl wir uns jedes Jahr anstrengen einen möglichst großen Solifond bereit zu stellen, reicht dieser bei weitem nicht aus, um allen die Teilnahme zu ermöglichen.
Das äußert sich auch in der Zusammensetzung unserer Teilnehmer*innen. Sie sind mehrheitlich aus dem bürgerlichen Milieu, mehrheitlich weiß, mehrheitlich cis-männlich. Natürlich ist auch die Ausgestaltung der Maßnahmen von den finanziellen Ressourcen abhängig. So ist es uns zum Beispiel nur schwer möglich unsere Maßnahmen an Orten durchzuführen, die Barriere arm sind, sodass nicht ableisierten Menschen die Teilnahme kategorisch verwehrt bleibt.

Intersektionalität - Warum Kapitalismus uns unterschiedlich betrifft

In der heutigen komplexen Gesellschaft gibt es eine Vielzahl von Herrschaftsverhältnissen und viele Menschen sind von mehreren in einer negativen Art und Weise betroffen. Das Konzept der Intersektionalität beschreibt die Verschränkung dieser Diskriminierungsformen und versucht das Zusammenwirken dieser zu einer komplexen Betroffenheit jeder einzelnen zu beschreiben. Um diesen komplexen Herrschaftsverhältnissen eine komplexe Alternative entgegen setzen zu können, muss die Analyse dieser Herrschaftsverhältnisse, wie zum Beispiel Kapitalismus, aus verschiedenen gesellschaftlichen Positionen und Perspektiven erfolgen. Damit ist es für uns als herrschafts-und machtkritischer Jugendverband notwendig, jede Thematik aus unseren verschiedenen Positionen zu betrachten. So lässt sich Kapitalismus und dessen Geschichte nicht ohne Kolonialismus, koloniale Kontinuitäten und den dadurch bedingten Rassismus betrachten. Auch patriarchale Strukturen sind eng mit den kapitalistischen verknüpft und bedingen sich gegenseitig. Konkret bedeutet das unterschiedliche Betroffenheiten in vermeintlich gleichen Situationen. Der Zugang zum Wohnungsmarkt in Berlin und anderen großen Städten, wo Immobilienspekulationen die Mieten in unmögliche Höhen treiben, ist eben nicht nur abhängig vom Geldbeutel. Pass und Name sind immer noch Ausschlusskriterien für rassistische Vermieterinnen. Wohnungen, die Barriere arm, gut gelegen und bezahlbar sind, lassen sich so gut wie nie finden. Dieses Beispiel zeigt, dass die negativen Folgen kapitalistischen Wirtschaftens, wie die Konkurrenz um Wohnmöglichkeiten, durch andere Betroffenheiten von Herrschaftsverhältnissen verschärft werden. So verhält es sich für viele Probleme des Kapitalismus. Ohne Reproduktions- und Carearbeit, gebe es den Kapitalismus in der jetzigen Form nicht. Der überwiegende Teil der Reproduktions- und Carearbeit wird von Frauen meistens unbezahlt zusätzlich zur Lohnarbeit geleistet. Auch hier werden Unterschiede bedingt durch unterschiedliche Positionen in den verschiedenen Herrschaftsverhältnissen öfter übersehen. So ist es für reiche, bürgerliche, meist weiße Familien möglich ihre Reproduktions- und Carearbeit von armen, meist migrantisierten Frauen bewältigen zulassen, während arme Frauen eine Mehrfachbelastung durch Lohn, Reproduktions- und Carearbeit ertragen müssen. Kapitalismus tritt mit anderen Herrschaftsverhältnissen in komplexe Wechselwirkungen, die sich individuell auswirken. Wir sind ein emanzipatorischer Kinder und Jugendverband, der „demokratische Erziehung und Bildung junger Menschen auf sozialistischer Grundlage fördern und die Idee des Sozialismus an junge Menschen herantragen will“ (Zweck in unserer Satzung). Sozialismus ist die Idee, die Utopie einer gerechteren Gesellschaft in der jeder wohnen, spielen, essen, arbeiten, lesen einfach leben kann, wie es ihr*ihm gefällt ohne die Grenzen von anderen zu verletzen. Intersektionalität hilft uns heute schon dabei, die Bedürfnisse unserer Kinder und Jugendlichen zu erkennen und ist dabei ein Werkzeug, um unsere Pädagogik so komplex zu gestalten, wie die Gesellschaft in der sie wirken soll.

Klassismus als Erweiterung unserer Kapitalismuskritik

„›Klassismus‹ ist ein bislang noch wenig bekannter Begriff zur Bezeichnung der individuellen, institutionellen und kulturellen Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund des tatsächlichen, vermuteten oder zugeschriebenen sozial- oder bildungspolitischen Status.“ (Kemper/Weinbach 2009) Mithilfe eines Begriffes von Klassismus lassen sich Verschränkungen von verschiedenen Diskriminierungsformen besser beschreiben und damit besser bekämpfen. Der Begriff kann strukturelle Diskriminerung beschreiben und eine konkrete Betroffenheit Einzelner benennen ohne sich auf die abstrakte Betroffenheit aller durch den Kapitalismus beziehen zu müssen. Weiterhin dient er zur Differenzierung unterschiedlicher Betroffenheiten in der Masse der Produktionsmittellosen. Die Auseinandersetzung mit Klassismus im Verband fand in den vergangenen Jahren gar nicht statt, während eine Analyse von Kapitalismus notwendig ist, um Sozialismus als Gegenentwurf zu entwickeln. Eine komplexe Kapitalismusanalyse widerspricht de Begriff des Klassismus jedoch nicht. Wir denken beides lässt sich miteinander ergänzen. Ursprüngliche Akkumulation, Privateigentum an Produktionsmitteln, Mehrwert, Lohnarbeit, kapitalistische Warenproduktion, etc. bleiben wichtige Begriffe, um die Entstehung, Funktionen und Folgen der kapitalistischen Gesellschaft zu verstehen. Die Folgen sind nicht zu übersehen: Neoliberale Politik verschärft die Konkurrenz zwischen Nationalstaaten und zwischen Arbeitnehmer*innen, so werden die Lebensverhältnisse immer prekärer. Hier eignet sich nun Klassismus zur Beschreibung struktureller Ausschlüsse von prekarisierten Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe. Zum Beispiel ist die Teilnahme der von Klassismus betroffenen Jugendlichen in unserem Verband schwieriger, da sowohl die Mehrheit der Teilnehmenden bürgerlich sozialisiert wurde als auch die Angebote akademisch geprägt sind.

Unsere Ziele und wie wir sie erreichen

Die Teilnehmenden und Teamenden lernen kapitalistische Unterdrückungsmechanismen und Klassismus im Besonderen kennen und reflektieren ihre eigene Position im Herrschaftsverhältnis Kapitalismus. Dafür ist es notwendig, dass sie lernen, Kapitalismus und dessen Entstehungsgeschichte zu analysieren und die Komplexität und Allumfasstheit, die dahinter steht zu verstehen. Um dies für alle zu ermöglichen, muss auf Literatur zurückgegriffen werden, die wenig akademisch und leicht verständlich ist, aber trotzdem komplex Analysen bietet. Die Teilnehmenden bekommen Unterstützung dabei ihre konkrete Lebensrealität (Schule, Ausbildung, Job, Studium) in kapitalistischen Zwängen zu verbessern und lernen den Verband als Mittel zur Verbesserung ihrer individuellen Situation zu nutzen. Um allen Menschen die Teilnahme an unseren Maßnahmen zu ermöglichen müssen wir weiter darauf achten die Kosten für unsere Fahrten und Ausflüge weiter niedrig zu halten. Die Kinder und Jugendlichen aus unseren pädagogischen Einrichtungen sollen besser in unseren Verband eingebunden werden. Das ist durch gezielte Werbung für unsere Fahrten möglich. Langfristig müssen sich Strukturen bilden, die dafür sorgen, dass Klassismus ein stetiger Teil der Reflexion aller Teamenden ist. Die Juleica-Schulungen und -Hefte werden deshalb um einen Abschnitt, der sich mit Klassimus beschäftigt, erweitert. Auf all unseren Maßnahmen und in unseren Einrichtungen müssen sich die Teamenden überlegen, wie sie mit klassistischen Diskriminierungen umgehen und wie diese verhindert werden können.

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Falken-Termine 2018 https://falken-berlin.de/blog/falken-termine-2018 blog/falken-termine-2018 Tue, 12 Dec 2017 00:00:00 +0000 Neujahrsempfang: 27.01. (Wiesenstrasse 44, 13357 Berlin)
Kinderwochenende: 09.02.-11.02. (Gussow)
RF-Fahrt: 16.03.-18.03. (Grünheide)
Pfingstcamp: 17.05.-21.05. (Heiligensee)
Sommercamp: 27.07.-15.08.
Teamer innen Schulung/ Juleica 1.-3.06 & 15.-17.06
Jugend-Seminar 29.06-01.07

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Solidarität nach Nazi-Attacken in Luckenwalde https://falken-berlin.de/blog/solidaritt-nach-nazi-attacken-in-luckenwalde blog/solidaritt-nach-nazi-attacken-in-luckenwalde Mon, 11 Dec 2017 00:00:00 +0000

Anlässlich einer Reihe von rassistisch motivierten Angriffen auf das Jugendzentrum "KLAB" in Luckenwalde erklärt sich der Landesverband der Falken Berlin solidarisch mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen des KLAB und den Falken Brandenburg.

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Kinderrechte sind Notwendig! https://falken-berlin.de/blog/kinderrechtestatement blog/kinderrechtestatement Mon, 20 Nov 2017 00:00:00 +0000 Als politischer Kinder und Jugendverband setzen wir uns als Falken für die Anerkennung, Einhaltung und Übernahme der Kinderrechte in das Grundgesetz ein, weil wir der Meinung sind, dass Kinder und Jugendliche besonders geschützt werden müssen.

Kinder sind in unserer, von Erwachsenen dominierten Gesellschaft besonders benachteiligt und unterdrückt. Ihre Meinungen und Bedürfnisse werden vielfach als Kinderträume oder Quengeleien bzw. nicht ernst zu nehmen abgetan. Ihnen wird oft nicht zugetraut zu erkennen, was sie wollen und was das Beste für sie ist. Das mag in manchen Fällen stimmen, doch meistens erleben wir, dass Kinder sehr genau wissen was ihnen gut tut und was nicht. Es ist dabei die Aufgabe der Erwachsenen sie in ihren Meinungen zu empowern und bei der richtigen Einordnung und Artikulierung ihrer Positionen und Bedürfnisse zu unterstützen.

Doch dieser pädagogische Ansatz ist oft nicht die Regel und deswegen brauchen Kinder besondere Rechte, die sie speziell schützen und Erwachsene dabei in die Verantwortung nehmen auf die Einhaltung zu achten. Kinderrechte sind ein Ansatz um die Machtungleichheit zwischen Kindern und Erwachsenen auszugleichen und zu thematisieren.

Insofern hatte Beatrix von Storch (stellv. Bundesvorsitzende AfD) Recht, als sie am 6.11. twitterte1, dass Kinderrechte, Rechte gegen Eltern sind. Es sind Rechte gegen Eltern und Erwachsene, die die Entwicklung von Kindern einschränken und gefährden. Es sind auch Rechte gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, gegen Kinderarmut und Kinderarbeit. Und es sind Rechte für eine Gesellschaft in denen mit Kindern auf Augenhöhe und ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend umgegangen wird. Dass die AfD gegen Kinderrechte ist, zeigt wider einmal ihren reaktionären Charakter und dass ihnen nichts daran liegt Kindern die gleichen Chancen wie Erwachsenen einzuräumen!

Dass die Kinderrechte in das Grundgesetz aufgenommen werden ist notwendig, weil es diese einerseits manifestiert und andererseits eine emanzipatorische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf der Basis der Kinderrechte deutlich wirkungsvoller macht.

Als Falken versuchen wir unter anderem mit unserem Projekt KidsCourage Kindern ihre Rechte näher zu bringen und sie zu empowern diese auch durchzusetzen bzw. ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, wo sie Unterstützung finden können. Dafür gehen wir an Grundschulen in ganz Berlin und machen dort Projekttage zu spezifischen Kinderrechten, wie dem Recht auf Nichtdiskriminierung (Artikel 2 der UN Kinderrechtskonvention).

Trotzdem wissen viele Kinder in Deutschland nicht, dass es überhaupt Kinderrechte gibt und die meisten können kein konkretes benennen.

Deswegen unterstützen wir die Forderung des Deutschen Kinderhilfswerk, dass Kinderrechte in den Rahmenlehrplan aufgenommen werden, denn es ist eine staatliche Aufgabe Menschen und insbesondere Kindern ihre Rechte aufzuzeigen und zu erklären. Auch dafür ist die staatliche Förderung von emanzipatorischen Kinder- und Jugendorganisationen unabdingbar.

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Statement zur Bundestagswahl 2017 https://falken-berlin.de/blog/bundestagswahl blog/bundestagswahl Sat, 30 Sep 2017 00:00:00 +0000 Vergangenes Wochenende ist die AFD als drittstärkste Fraktion mit  12,6 % in den Bundestag eingezogen.

Dieses Ergebnis ist erschreckend, doch eigentlich nur ein Ausdruck der aktuellen politischen Lage in Deutschland, die nun "amtlich belegt" ist. Beunruhigend sind vor allem die Unmengen an Geldern und Mitarbeiter*innen, die der AFD mit Einzug in den Bundestag zur Verfügung stehen, um ihre eigenen, aber auch andere rechtsradikale Strukturen auf- und auszubauen und Die Möglichkeit rechtsradikale Positionen aus der Bundestagsfraktion heraus noch effektiver in die Gesellschaft zu tragen.  Des Weiteren ist zu erwarten, dass die AFD ihre neu gewonnene Macht nutzen wird, um Angriffe auf antifaschistische und linke aber auch queere Projekte vorzunehmen.  Wie viele andere Strukturen waren auch die Falken in der letzten Zeit immer öfter Thema  von schikanierenden kleinen Anfragen der AFD in den verschiedenen Landtagen. Das wird auch in Zukunft nicht weniger werden.

Es bleibt an uns diese Grenzverletzungen nicht unkommentiert hinzunehmen und sie nicht weiter zur Normalität werden zu lassen. Ein wichtiger Teil davon ist solidarisch mit den Betroffenen dieser menschenverachtenden Politik zu sein, Positionen marginalisierter Gruppen hör- und sichtbar zu machen und sich gegenseitig zu empowern.

Auf die anderen im Bundestag vertretenen Parteien ist dabei nur bedingt verlass, denn die Politik in der BRD hat sich auch schon zu Zeiten vor Gründung der AFD durch diskriminierende und grenzverletzende Debatten, Entscheidungen und Gesetze "ausgezeichnet".

Trotzdem begrüßen wir die Entscheidung der SPD in die Opposition zu gehen und hoffen, dass SPD, Linke und Grüne bereit sind eine tatsächliche parlamentarische linke Alternative zu den rechten Zuständen zu etablieren. Die Äußerungen von Wagenknecht und Co. lassen jedoch das Gegenteil befürchten.

Letzten Endes sollten wir uns nicht der Illusion hingeben, dass die oben genannten Parteien eine dauerhafte Lösung herbeiführen können und wollen.

Die Organisation in linken Projekten und der Widerstand von jede*r einzelne*n von uns ist was uns bleibt! Zu Hause, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der U-Bahn, auf der Straße und überall wo wir uns bewegen.

Als politischer Bildungsverband leisten wir dafür notwendige Arbeit. Wir sind überzeugt davon, dass schon Kinder und Jugendliche in einer gewaltvollen Gesellschaftsordnung empowert werden müssen und Skills brauchen, um sich und andere gegen Diskriminierung und Grenzverletzungen zu verteidigen und Herrschaftsmechanismen gemeinsam aufzudecken und zu dekonstruieren.

Wir werden weiterhin mit diskriminierungssensiblen und machtkritischen Perspektiven für eine befreite Gesellschaft kämpfen!

Bildet euch, bildet andere, bildet Banden!

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Sommercamp-Post II https://falken-berlin.de/blog/sommercamp-post-ii blog/sommercamp-post-ii Thu, 24 Aug 2017 00:00:00 +0000 Wir hier in Kuhlmühle starten in die letzte Campwoche und schicken euch mit (endlich wieder) sonnigen Grüßen ein paar Eindrücke nach Berlin.]]> Sommercamp-Post https://falken-berlin.de/blog/sommercamp-post blog/sommercamp-post Tue, 15 Aug 2017 00:00:00 +0000 Hallo liebe Freund*innen in Berlin. Da unser Alltag im Camp so voll ist, sind wir leider noch nicht zu einem längeren Bericht an euch gekommen... Aber uns geht es super und wir genießen die Sonne! Nachdem der Camprat heute morgen nochmal die Schlafenszeiten und die Süßigkeitenversorgung der Kinder diskutiert hat, steht heute nachmittag Baden auf dem Programm. Morgen wird in den Stage-NGs weiter an Hörspiel, Stancils, Performance gebastelt und so langsam machen wir uns Gedanken darüber, mit welchen ausgefallenen Speisen wir uns beim Bergefest gegenseitig verwöhnen wollen. (die Gruppen kochen mit Unterstützung der Küche selbst) Es wird auch Zeit, mal ein paar Fotos zu machen, um euch den Platz zeigen zu können. Wir arbeiten dran :) Bis bald! (und für Pakete und Post, hier nochmal unsere Adresse: SJ Die Falken, c/o Coolmühle e.V., Kuhlmühler Straße 1a, 16909 Wittstock)]]> Sonnige Grüße aus Kuhlmühle https://falken-berlin.de/blog/sonnige-gre-aus-kuhlmhle blog/sonnige-gre-aus-kuhlmhle Wed, 09 Aug 2017 00:00:00 +0000 Liebe Eltern und Freund*innen! Nach einer kurzen und entspannten Fahrt sind wir gut in Kuhlmühle angekommen. Die Zelte sind eingerichtet, Nudeln verputzt, gleich geht das Programm in den Kleingruppen weiter. Bis bald!]]> Pädagogische Fachkraft (25h/Woche) für die JFE Schloss19 gesucht! https://falken-berlin.de/blog/pdagogische-fachkraft-25hwoche-fr-die-jfe-schloss19-gesucht blog/pdagogische-fachkraft-25hwoche-fr-die-jfe-schloss19-gesucht Fri, 24 Feb 2017 00:00:00 +0000 Der Landesverband Berlin der Sozialistischen Jugend - Die Falken - sucht zum 01.05.2017 eine Pädagogische Fachkraft (25h/Woche) für die JFE Schloss19 in Berlin Charlottenburg.]]> Erneute Brandanschläge in Britz und Rudow https://falken-berlin.de/blog/erneute-brandanschlge-in-britz-und-rudow blog/erneute-brandanschlge-in-britz-und-rudow Tue, 07 Feb 2017 00:00:00 +0000 In der Nacht zum Montag dem 23.01.2017 hat vermutlich die rechte Szene zwei Brandanschläge auf bekannte Neuköllner Gewerkschafter / Antifaschisten ausgeübt. Die Polizei geht von einem politisch motivierten Tatmotiv aus. Betroffen sind der Gewerkschafter und IG Metall-Funktionär Detlef Fendt aus der Hufeisensiedlung und der Rudower Buchhändler Heinz J. Ostermann.

Diese Anschläge ähneln in frappierender Weise den acht Angriffen, die in
den letzten vier Wochen in Neukölln von der "Rechten Szene" geführt
wurden. Sie weisen auf einen identischen Täterkreis hin.
Offensichtlich hat das gescheiterte NPD Verbot die Gewalt orientierten
Kräfte in Neukölln enthemmt und ermutigt, mit terroristischen Mitteln
Angst und Einschüchterung gegen in der Zivilgesellschaft zu
verbreiten.
Detlef Fendt und Heinz J. Ostermann erklären übereinstimmend: "Damit
werden sie bei uns keinen Erfolg haben!"

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen und zeigen wir den rechten
Gewalttätern, dass wir uns nicht einschüchtern lassen.

Zeigen wir Gesicht gegen die Feinde der Demokratie. Kundgebung gegen
Intoleranz und Rassismus:

Samstag, dem 28. Januar 2017, um 15 Uhr vor der Hufeisentreppe,
Fritz-Reuter-Alle 48 (zwischen U-Bhf. Blaschko- und Parchimer-Alle)

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Falken-Termine für 2017! https://falken-berlin.de/blog/falken-termine-fr-2017 blog/falken-termine-fr-2017 Thu, 26 Jan 2017 00:00:00 +0000 2016 war ereignisreich! Wir haben viel unternommen, gemeinsam gelernt & gelacht..

Und 2017 soll es genau so weitergehen.

Falken-Termine für 2017\!

Die ersten Termine stehen schon fest:

22. Januar_ Neujahrsempfang:

Es wird Zeit uns wiederzusehen. Mit Ausflug aufs Eis und leckerem Essen,
Rückblick & Vorschau. Pläne schmieden! Ab 14 Uhr fürs Eislaufen, sonst
17Uhr im Schloss19

17. - 19. Februar_ Wochenendfahrt für den RF-Ring ins Haus am
Wannsee:

Für alle Jugendlichen von 13 -16 Jahren. Nähe Infos findet ihr
hier.

24. - 26. März_ Kinderwochenende ins Ferienland Grünheide:

Natur, Gemeinschaft, Spiel.. & vieles mehr. Für alle Kinder von 6-12
Jahren.

02. - 06. Juni_ Pfingstcamp:

Intensives Sommercamp-Feeling schon im Frühling. Für alle.

09. – 28. August_ Sommercamp:

Endlich wieder langes Sommercamp!
Wir fahren nach Kuhlmühle - seid dabei!

31.August - 03.September

Überraschungs-Event - Seid gespannt!

29.September - 02.Oktober

Langes Kinderwochenende am Wannsee, für alle zwischen 6 und 12 Jahren.

20. - 23. Oktober

POP - Seminar für Jugendliche

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Erneuter Brandanschlag auf Neuköllner Falken - Fahrzeug von Falken-Gruppenleitern in Britz abgefackelt https://falken-berlin.de/blog/erneuter-brandanschlag-auf-neukllner-falken-fahrzeug-von-falken-gruppenleitern-in-britz-abgefackelt blog/erneuter-brandanschlag-auf-neukllner-falken-fahrzeug-von-falken-gruppenleitern-in-britz-abgefackelt Tue, 17 Jan 2017 00:00:00 +0000 14.01.2017: In der Nacht vom 13. zum 14. Januar 2017, wurde in der Britzer Hufeisensiedlung das Fahrzeug einer Gruppenleiterin der Falken in Brand gesteckt. Das LKA Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Der letzte Brandschlag auf die Neuköllner Falken liegt noch keine drei
Monate zurück. Immer wieder wird der Kinder- und Jugendverband
Sozialistische Jugend Deutschlands durch Anschläge aus der
rechtsextremistischen Szene terrorisiert.

Im Jahr 2011 wurde das Kinder- und Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus in
Britz zweimal von Neonazis in Brand gesteckt. Zuvor wurde es mehrfach
mit Hakenkreuzen und Drohungen beschmiert. Seitdem muss das Haus mit
massiven Sicherheitsanlagen, Überwachungstechnik sowie der Polizei
geschützt werden.

Tim Haverland, Vorsitzender der Neuköllner Falken, erklärte dazu: "Die
Handschrift auch dieses Anschlags ist eindeutig: Feige, nachts, gegen
aktive Falken. So glauben Neonazis uns einschüchtern zu können. Doch das
Gegenteil ist der Fall."

Auf rechten Internetseiten werden die Falken und das Anton-Schmaus-Haus
immer wieder von Neonazis bedroht und, neben anderen linken
Einrichtungen, als Anschlagsziel benannt.

Mirjam Blumenthal, im Vorstand der SPD Neukölln zuständig für Strategien
gegen Rechts: "Wir werden den Kampf gegen Rechtsextremismus noch
verstärken. Gegen die Feinde der Demokratie helfen keine Sonntagsreden,
sondern nur das aktive Handeln von Demokraten und des Staates, vor allem
durch Bildung, Förderung von demokratischer Jugendarbeit sowie die
intensive Bekämpfung dieser Verbrecher durch Polizei und Justiz."

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BPOC-only?! Konzept und Erfahrungsbericht aus dem Landesverband Berlin https://falken-berlin.de/blog/bpoc-only-konzept-und-erfahrungsbericht blog/bpoc-only-konzept-und-erfahrungsbericht Tue, 27 Dec 2016 00:00:00 +0000 Dieser Artikel ist in der Zeitschrift 24 Stunden No. 36 – Antirassistische Pädagogik vom Bundesverband erschienen.

Von Menina Ugwuoke (LV Berlin)

Wir wachsen in einer Welt auf, in der rassistische Kinderbücher, abwertende Afrikabilder, weiße Perspektiven und weiße Schönheitsideale als ganz »normal« und alltäglich angesehen werden. Alle Vorurteile, Gedanken und Bilder, die dadurch bei uns entstehen, müssen erst einmal enttarnt und reflektiert werden, bevor der Prozess des Ent_ lernens beginnen kann. Dieser Prozess kann unterschiedlich angegangen und ausgelebt werden, aber er wird auf jeden Fall lange andauern und wahrscheinlich sogar nie abgeschlossen werden. Da jede Person sich an einem individuellen Punkt in diesem Prozess befindet, kommt es leider dazu, dass diese Bilder, mehr oder weniger reflektiert, auch mit auf das Sommercamp gebracht werden. Unser Sommercamp soll ja aber eigentlich eine gute Zeit für alle sein: Frei von Sexismus, Homofeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und allen weiteren -ismen. Wir wollen nicht, dass sich schmerzhafte Diskriminierungs - erfahrungen im Falkenkontext wiederholen müssen. Da dieses Ziel aber momentan unerreichbar ist/scheint, gibt es auf dem Sommercamp der Falken Berlin neben dem Mädchenzelt und dessen empowernden Angeboten und der kritischen Jungenzeit auch die BPOC-only Zeit, die aus Workshops und Treffen für alle schwarzen Teilnehmer*innen besteht. Die Idee hinter diesen Angeboten ist, einen Schutzraum für alle interessierten BPOC's zu schaffen. In erster Linie können in diesem Schutzraum Erfahrungen ausgetauscht, Schwarzes Wissen vermittelt, Lösungsstrategien besprochen und eine schöne Zeit verbracht werden.

Wer, wie, wo, was – BPOC-Zeit auf dem Sommercamp der Falken Berlin

Wer?

Die BPOC-Zeit wird bei den Falken Berlin seit ca. 3 Jahren von zwei Schwarzen Teamerinnen vorbereitet und auf dem Sommercamp durchgeführt. Für diese Form von Empowermentarbeit ist es eine Voraussetzung, dass die Teamer*innen Schwarz/POC sind, da nur so ein Schutzraum geschaffen werden kann! Das Angebot ist offen für alle Schwarzen Teilnehmer*innen, alle die Rassismuserfahrungen machen, alle, die nicht weiß sind. Wir versuchen es, unabhängig vom Alter, allen Kindern und Jugendlichen möglich zu machen, bei der BPOC-Zeit mitzuwirken. Trotzdem ist es manchmal je nach Schwerpunkt sinnvoll, die Gruppe altersmäßig zu unterteilen.

Wo?

Um die Idee von einem Schutzraum verwirklichen zu können, muss es auch ausreichend Raum dafür geben. Dazu gehört einerseits, dass sie zeitlich von Anfang an im Programm fürs Sommercamp eingeplant wird, sodass die Kinder nicht versehentlich von besonderen Campaktivitäten oder der Gruppenzeit ausgeschlossen werden und etwas verpassen und andererseits räumlich: Der Ort sollte für die weißen Camp-Teilnehmer*innen nicht einsichtig sein und außerdem eine gemütliche vertraute Atmosphäre ermöglichen.

Wie – Was? Ideen, Methoden, Vorschläge

Wir beginnen meistens mit einem Kennenlernen; manche lernen sich komplett neu kennen, andere erfahren Dinge über bekannte Personen, die sie vorher nicht wussten. Eine meiner Lieblingsmethoden dafür ist »Die Geschichte meines Namens«, weil Rassismus schon bei dem mehrfachen FalschAussprechen eines Namens und dem ungefragten Vergeben von Spitznamen beginnt/beginnen kann. Eine nähere Auseinandersetzung mit (dem eigenem) Namen ist daher sehr hilfreich um Dinge verstehen und entdecken zu können.

Losgelöst vom Inhaltlichen empfehle ich auch immer »Zwei Wahrheiten und eine Lüge« zu spielen, so, dass alle mit einbezogen werden und die Möglichkeit bekommen, etwas von sich zu erzählen. Dabei schreiben alle Teilnehmenden drei persönliche Dinge auf, von denen zwei wahr und eines gelogen ist. Sie lesen diese Dinge reihum vor und die anderen müssen erraten, was wahr und was gelogen ist.

WIR

Grade für junge Teilnehmer*innen ist es sehr wichtig, gemeinsam zu klären, warum wir uns treffen und was wir genau vorhaben. Dieser Teil soll ein WIR schaffen und gleichzeitig in Erinnerung rufen, dass dieses WIR sehr divers ist. Aus einer gesellschaftlichen Beschreibung »die Anderen« macht die BPOC-Zeit ein WIR.

Begriffe klären & finden, Wörter geben

Oft fehlen einer*m die Worte. Die deutsche Sprache ist voller diskriminierender Begriffe und Sprichwörter. Manchmal möchte ich etwas sagen, aber kenne keinen Begriff, der das beschreibt, was ich sagen möchte. Es ist sehr wichtig über Begriffe zu sprechen. Über die, die wir hören und benutzen, vielleicht ohne zu wissen woher sie kommen und was sie wirklich bedeuten, über die, die wir nie wieder hören wollen und in erster Linie über die, die wir hören möchten. Dabei ist der Begriff der Selbstdefinition besonders wichtig. Nur weil es einen politisch »richtigen« Begriff gibt, ist der nicht automatisch die Selbstbezeichnung, die die Teilnehmer*innen für sich selbst gewählt haben.

Erfahrungen und Wissen austauschen

Die BPOC-Zeit könnte eigentlich auch komplett aus einer Erzählrunde bestehen. Für viele ist es etwas ganz besonderes, in so einer Runde beisammen zu sitzen und fast alles erzählen zu können, ohne dass Menschen dabei sitzen, die (manchmal auch unbewusst) die (Rassismus-) Erfahrungen relativieren oder hinterfragen. Es ist ein großer Fehler zu unterschätzen, was auch schon sechsjährige Kinder mitbekommen. Ihnen fehlen vielleicht noch die Wörter, um diskriminierende Erlebnisse als diese zu betiteln. Die einseitige Betrachtung verschiedener Themen, die vielen verfolgenden Blicke – sie werden nicht dem herrschenden Rassismus zugeordnet, aber sie werden wahrgenommen!

Wie bereits erwähnt, bedeutet BPOC-only jedoch nicht, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Erfahrungen machen und die gleiche Meinung haben. Es ist wichtig, dass beim Zusammensitzen dieser Gedanke im Hinterkopf bleibt. Alles, was in der BPOC-Zeit passiert, bleibt auch dort. Ein schon oft benutzter Spruch, aber ein trotzdem wichtiger!

Persönliche Erfahrungen – Motivation, Probleme, Reaktionen, Momente, Tipps

Für mich sind unsere Treffen auf dem Sommercamp unglaublich wichtig geworden. Es sind sehr wertvolle Momente, die wir da gemeinsam erleben und ich habe gemerkt, dass es den Kindern da ähnlich geht. Genau solche Angebote hätte ich mir früher auf jeden Fall auch gewünscht. Es ist leider immer noch nicht leicht als Schwarze Person in Deutschland zu leben und ich möchte so viel wie möglich dazu beitragen, dass es für die Kinder und Jugendlichen leichter wird. Ein großer Teil davon ist für mich, mit ihnen Schwarzes Wissen zu entdecken und uns gegenseitig Neues beizubringen.

Auf dem letzten Sommercamp sind vor allem zwei Probleme aufgetreten.

Zum einen die Reaktionen der weißen Teilnehmer*innen. Es ist wichtig, ihnen zu erklären, warum es diese BPOCZeit gibt und zu hoffen, dass sie es verstehen. Noch viel wichtiger ist aber, dass sie es so hinnehmen und akzeptieren. Trotzdem macht es Sinn, sich vorher ein Konzept bzw. eine Erklärung zurecht zu legen, wie mensch mit diesen Reaktionen umgehen möchte.

Zum anderen ein Problem, was sogar noch etwas grundlegender ist. Wie oben beschrieben, haben die Kinder ganz unterschiedliche Selbstbezeichnungen und das macht es schwer, das Angebot angemessen vorzustellen. Wie erklärt mensch, für wen die BPOC-Zeit ist, ohne ein Kind auszuschließen, das vielleicht einen anderen Begriff für sich gefunden hat und ohne Kinder zu verletzen, weil wir etwas gesagt haben, was sie an diskriminierende Momente erinnert? Mit dieser, aber auch vielen anderen Fragen beschäftigen wir uns gerade.

Ein Tipp an alle Teamer*innen, die keine BPOC-Zeit anbieten können, aus welchen Gründen auch immer: Es gibt andere Schritte, die in eine ähnliche Richtung gehen! Z. B., darauf zu achten, nur intersektionale Kinder- und Jugendbücher vorzulesen. Es gibt so viele schrecklich Kinderbücher, die rassistische und generell diskriminierende Inhalte vermitteln. Und grade Kinderbücher spielen so eine wichtige Rolle in der politischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Für Buchtipps könnt ihr euch gerne an »audream« wenden. Eine mobile antirassistische Bibliothek, die dieses Jahr von Chima Ugwuoke (Landesvorsitzende des LV Berlin) ins Leben gerufen wurde. Meine persönlichen Lieblingsbücher sind »Amazing Grace« von Mary Hoffman und »I love my hair« von Natasha Anastasia Tarpley.

Ich hoffe, dieser Artikel hilft die antirassistische Praxis bei den Falken weiterzuentwickeln!

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Brandanschlag auf Neuköllner Falken https://falken-berlin.de/blog/brandanschlag-auf-neukllner-falken blog/brandanschlag-auf-neukllner-falken Tue, 18 Oct 2016 00:00:00 +0000 Fahrzeug von Falken-Gruppenleitern in Rudow abgefackelt.
Brandanschlag auf Neuköllner Falken

In der Nacht vom 14. zum 15. Oktober 2016 wurde in Berlin-Rudow das
Fahrzeug der Geschäftsführerin des Anton-Schmaus-Hauses der Falken
Neukölln auf offener Straße in Brand gesteckt. Das LKA Berlin hat das
Fahrzeug zu Spurensicherung sichergestellt und die Ermittlungen
übernommen.

Die Neuköllner Falken waren in den letzten Jahren immer wieder Ziel von
Anschlägen aus der rechtsextremistischen Szene. Im Jahr 2011 wurde das
Kinder- und Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus in Britz zweimal von
Neonazis in Brand gesteckt.

Zuvor wurde es mehrfach mit Hakenkreuzen und Drohungen beschmiert.
Seitdem muss das Haus mit massiven Zäunen, Sicherheitsanlagen und
Überwachungstechnik sowie der Polizei geschützt werden.

Auf rechten Internetseiten werden die Falken bzw. das Anton-Schmaus-Haus
immer wieder von Neonazis bedroht und, neben anderen linken
Einrichtungen, als Anschlagsziel benannt.

Tim Haverland (21), Vorsitzender der Neuköllner Falken, erklärte dazu:
„Wir gehen davon aus, dass auch dieser feige Brandanschlag von
Neonazis verübt wurde. Wir wissen, dass wir mit unserer demokratischen
Kinder- und Jugendarbeit immer noch im Fadenkreuz von Rechtsextremisten
sind. Hetze, Hass und Gewalt werden auf unseren entschiedenen Widerstand
treffen. Verbrechen wie diese sind uns ein Ansporn, unsere Arbeit noch
zu verstärken. Wir sind das Bollwerk gegen Nazis!“

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Sommercamp 2016! Danke für die schöne Zeit! https://falken-berlin.de/blog/sommercamp-2016-danke-fr-die-schne-zeit blog/sommercamp-2016-danke-fr-die-schne-zeit Tue, 13 Sep 2016 00:00:00 +0000 Lust auf ein Wiedersehen? Kommt zum Nachtreffen: Am 24.09. sehen wir uns ab 18Uhr im Schloss19. (oder vielleicht schon ab 15Uhr beim Sommerfest des S19?)
Sommercamp 2016\! Danke für die schöne Zeit\!

Weitere Bilder

Sommercamp 2016\! Danke für die schöne Zeit\!
Sommercamp 2016\! Danke für die schöne Zeit\!
Sommercamp 2016\! Danke für die schöne Zeit\!
Sommercamp 2016\! Danke für die schöne Zeit\!
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Stellenausschreibung: Pädagogische Fachkraft (22h/Woche) https://falken-berlin.de/blog/stellenausschreibung-pdagogische-fachkraft-22hwoche blog/stellenausschreibung-pdagogische-fachkraft-22hwoche Wed, 11 May 2016 00:00:00 +0000 Stellenausschreibung: Der Landesverband Berlin der Sozialistischen Jugend - Die Falken - sucht zum 01.09.2016 eine Pädagogische Fachkraft (22h/Woche) für die JFE Falkenburg im Rahmen einer Elternzeitvertretung befristet bis zum 31.08.2017 (mit Aussicht auf Verlängerung).]]> Solidaritätsfonds - Kommt, wir helfen uns gegenseitig! https://falken-berlin.de/blog/solidarittsfonds-kommt-wir-helfen-uns-gegenseitig blog/solidarittsfonds-kommt-wir-helfen-uns-gegenseitig Mon, 11 Apr 2016 00:00:00 +0000 Wir ihr vielleicht wisst, veranstalten wir jedes Jahr zahlreiche
Bildungs- und Freizeitveranstaltungen für Kinder und Jugendliche aus
ganz Berlin. Unsere größte Reise führt uns alljährlich mit rund 100
kleinen und großen Menschen ins Zeltlager.
Drei Wochen ermöglicht unser ehrenamtliches Team den Teilnehmenden eine
Zeit der Gemeinschaft, der Kreativität, der kritischen
Auseinandersetzung mit Themen unserer Gesellschaft. Einige Kinder und
Jugendlichen begleiten uns schon über viele Jahre, lassen sich nach
einer Falkenjugend selbst zu Teamenden ausbilden und gestalten die Camps
der folgenden Jahre.

Auch in diesem Jahr fahren wir ins Sommercamp, dieses Mal schlagen wir
unsere Zelte in Schwedeneck auf, ein kleiner Ort unweit von Kiel. Wir
versuchen stets, die Reise möglichst preisgünstig zu gestalten, dennoch
bleibt es leider für viele Eltern unerschwinglich, ihren Kindern einen
Urlaub zu ermöglichen. Da nur wenige Familien mit staatlicher
Unterstützung für die Gestaltung der Sommerferien rechnen können,
bedeutet das für viele Kinder und Jugendlichen, sechs lange Wochen im
häuslichen, alltäglichen Umfeld zu verbringen.

Um allen interessierten Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an
unserem Camp möglich zu machen, haben wir einen Solidaritätsfonds
eingerichtet. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch ihr die Möglichkeit
hättet, unsere Reise mit einem kleinen Beitrag zu unterstützen. Jede
Hilfe ist willkommen. Unsere Kontodaten sind wie folgt:

SJD Die Falken LV Berlin

Bank für Sozialwirtschaft

BIC: BFS WDE 33 BER

IBAN: DE 42100 20 500 000 12 18 400

Verwendungszweck: Solifonds SoCa 2016

Danke & Freundschaft!

Das Sommercamp - Team

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Folge uns bei Facebook https://falken-berlin.de/blog/folge-uns-bei-facebook blog/folge-uns-bei-facebook Mon, 07 Dec 2015 00:00:00 +0000 Verpasse keine Dates, Veranstaltungen und Seminare mehr...indem du uns folgst
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Es gibt keine „Flüchtlingskrise“! https://falken-berlin.de/blog/es-gibt-keine-flchtlingskrise blog/es-gibt-keine-flchtlingskrise Wed, 18 Nov 2015 00:00:00 +0000 Entgegen den Forderungen, die Geflüchtete in Deutschland während der Proteste der letzten Jahre immer lauter stellten – gegen die katastrophalen Lebensbedingungen in den Lagern, gegen Sach- statt Geldleistungen für Asylbewerber*innen, gegen Abschiebehaft und die Praxis rassistischer Kontrollen – sind wir heute erneut mit einer permanenten Verschärfung der deutschen Asylrechtsgesetzgebung konfrontiert.

Gerechtfertigt werden diese mit der „Flüchtlingskrise“, die skizziert
wird als die Überforderung der Behörden und des staatlichen
Versorgungssystems angesichts der hohen und stetig steigenden Zahlen an
Menschen, die versuchen, in Deutschland Asyl zu beantragen. Und
tatsächlich ist der krisenhafte Zustand, in den sich der deutsche Staat
mit Tatenlosigkeit und seinem katastrophal überbürokratisierten und
mangelhaftem System zur menschenwürdigen Flüchtlingsversorgung
manövriert hat, nicht von der Hand zu weisen.

Doch dies ist keine durch Geflüchtete ausgelöste Krise, es sind nur sie,
die darunter leiden. Und was hier in den Fokus gerückt wird, ist nur ein
Bruchteil der eigentlichen Krise von Flucht und Migration, die darin
besteht, dass sich momentan knapp 60 Millionen Menschen weltweit auf der
Flucht befinden, dass dabei tagtäglich unerträglich Viele ihr Leben
verlieren, weil freie Migrationsbewegungen unterbunden werden und alle
sicheren Zugangswege nach Europa behindert werden. Angefangen mit einer
Visa-Politik, die Menschen insbesondere aus dem nicht-europäischen Raum
ihre „Rückkehrwilligkeit“ nachweisen lässt, über das oft
menschrechtsverletzende Vorgehen bei Asylverfahren, die schleichende und
beamtlicher Wohlgesonnenheit unterworfene Bearbeitung von „Fällen“,
Abschiebungen, Inhaftierungen, bis hin zu Abschottungszäunen, die an
Grenzen in ganz Europa hochgezogen werden, gewalttätigen Übergriffe
durch FRONTEX, nationale Polizei? und Armeen, sowie völkerrechtswidrige
„Push Backs“ an allen EU-Außengrenzen – eine nicht enden wollende
Liste, die zeigt, in welchem Maße die Menschen, die versuchen nach
Europa zu migrieren/flüchten, politischer Willkür und staatlicher Gewalt
ausgesetzt sind.

Gepaart mit politischen Regelungen, wie der Ausweitung von Dublin III
und weitere Deklarierungen von sogenannten sicheren Herkunftsländern,
vermehrt geschlossenen Rückführungsabkommen, mit denen alle europäischen
Staaten an Restriktionen und Verschärfungen arbeiten, wird eindeutig,
dass das allseits geforderte „schnelle Handeln in der Krise“ nicht zum
Ziel hat, sich der Not, den Bedürfnissen, Wünschen und Anliegen der
Geflüchteten anzunehmen, oder sich an diesen auszurichten. Ganz im
Gegenteil dazu agiert die Politik im Sinne
kapitalistisch-nationalistischer Standortinteressen, während zugleich
die katastrophale Situation zu einer Krise der europäischen Staaten
stilisiert (wird?) und somit diese als eigentliche Opfer der
Flüchtlingsbewegungen inszeniert.

Nahezu alle Medien verhandeln tagtäglich Dimensionen der sogenannten
„Flüchtlingskrise“. Neben rechten Zeitungen, welchen das Bild des
„überlasteten“ deutschen Staates bei ihren Verleumdungen und ihrer
rassistischen Hetze in die Hände spielt, verhandelt die Presse das Thema
zunehmend vielfältig und „den Flüchtlingen“ überraschend zugewandt.
Darin, immer wieder gehört: das in hohen Tönen gelobte Aufblühen einer
deutschen „Willkommenskultur“. Frei nach dem Motto „Jetzt sind wir alle
gefordert“ formiert sich direkt aus der bürgerlichen Mitte „Solidarität“
mit Flüchtenden in einem bisher nicht dagewesenen Maße:
Willkommensinitiativen und selbstorganisierte humanitäre Hilfe
angesichts der „Krise“ staatlichen Versagens.

Und dies scheint nicht im Widerspruch zu den zur gleichen Zeit
zunehmenden rassistischen Mobilisierungen und Übergriffen zu stehen –
Medien berichten täglich von Brandanschlägen auf
Asylbewerber*innen-Unterkünfte und die Zahl der Übergriffe steigt ins
Unermessliche. Auch wenn nicht erst PEGIDA und andere neue rechte
Bewegungen rassistisch-patriotische Deutungsmuster im Mainstream
salonfähig gemacht haben – das laufende Jahr zeichnet eine neue
Hoch-Zeit rassistischer Normalität ab.

Gibt sich die deutsche politische Öffentlichkeit zwar empört über rechte
Gewalt und übt sich in Mitleidsbekundungen für die Situation der
Geflüchteten im Allgemeinen, sind es gleichzeitig eben ihre Äußerungen,
angefangen beim verwendeten Vokabular, mit denen sie sich selbst rechter
patriotisch-rassistischer Ressentiments bedient:

„Es sind Assoziationen von Chaos und Bedrohung, die in die Debatte um
Flucht und Migration einfließen. Die Wasser-Metaphorik spielt eine ganz
entscheidende Rolle, Flut, Abschottung, Eindämmen, Schleuser, „das Boot
ist voll“. Sie quantifiziert die Migration zu einem „Zuviel“. In letzter
Zeit kommt es auch zu einem verstärkten Rückgriff auf die
Militärmetaphorik. Die Rede ist dabei von „Militarisierung der
Grenzen“, der „Abwehr illegaler Einwanderer“ und der „Bekämpfung der
Schleuserkriminalität“.“
(Prothmann, Sebastian: „Wenn die ihre Grenzen
so versperren, dann muss es da doch etwas geben!“ in: LoNam. Das
Afrika-Magazin. Nr.5/ 11. Jg., S. 22.)

Die Begründung der Verschärfung der Asylgesetzgebung wird in diesem
Sinne als ein Akt der Wiederherstellung von Ordnung und Regulation
präsentiert: schnellere Abschiebung von Menschen, Abschaffung
sogenannter falscher Anreize. Zudem werden mit binären Kategoriepaaren
wie beispielsweise jenes von „Kriegsflüchtlingen“ vs. „ökonomischen
Flüchtlingen“ entscheidende Abgrenzungen vorgenommen: die angenommenen
Fluchtmotive werden entweder als gut, weil echt und berechtigt, oder als
vermeintliche Gründe bewertet. „Einwanderung ist schließlich nur in
Maßen gut und verkraftbar“ wird in der herrschenden Auffassung zudem so
gut wie immer als unhinterfragbares Faktum zugrunde gelegt. Auch bedarf
die ebenso prädominante Haltung, Menschen nach ihrer Verwertbarkeit zu
betrachteten und dabei als beruflich qualifiziert eingestufte
Geflüchtete gegenüber anderen zu bevorzugen, offensichtlich nicht
einmal einer Rechtfertigung. Diese Haltung entspricht rassistischen
Argumentationsmustern und ist gleichzeitig die Basis für die verschärfte
Wirkmächtigkeit von angeblicher Angst vor Überfremdung und der
Konstruktion eines Bildes von Geflüchteten als „Sozialschmarotzer“, die
Sozialleistungen ausnutzen.

Letztlich lenkt der hegemoniale Diskurs davon ab, was gerade
staatlicherseits passiert: Damals wurde der selbstorganisierte Refugee-
Protest rhetorisch bekämpft, heute wird jede Form der Selbstorganisation
und jedes Sprechen seitens Geflüchteter verschwiegen. Ungeachtet dessen,
ob womöglich gerade die Berichte über die gesellschaftliche Solidarität
oder eine ablehnende Thematisierung gewaltbereiter rechter Straftäter
dominiert – es wird in keiner Weise zum Skandal gemacht, was Skandal
ist: aller freudigen Rhetorik und bemühten Bürokratie zum Trotz, wird
die staatliche Asylpolitik weiterhin und zuletzt beschleunigt
verschärft. Verschärft nach den rassistischen Interessen von Staat,
Nation und Kapital – humanitäre Perspektiven bleiben darin, als
strategische, sekundär. Eine kritische Reflexion der Verhältnisse ist
trotz dauerhafter Diskussion fast gänzlich erschwert.

Auf all diese Entwicklungen reagieren die verschiedenen Teile der
gesellschaftlichen Linken verhalten. Im Manövrieren zwischen klassischer
antifaschistischer Aktion – häufig zahlenmäßig begrenzt – dem Abarbeiten
an tagesaktuellen politischen Ereignissen und der trotz aller Kritik
notwendigen Unterstützung solidarischer Strukturen (beispielsweise
angesichts der Lage vor dem LaGeSo in Berlin), finden sich wenig Räume,
in denen Fragen nach einer angemessenen Praxis reflektiert und
erarbeitet werden können.

Vor diesem Hintergrund werden wir als LV Berlin der Falken im
kommenden Jahr das Thema Flucht und Migration zum Schwerpunkt sowohl
unserer politischen Bildungsarbeit, als auch unserer Reflexion über
sinnvolle Möglichkeiten zur politischen Intervention setzen:

Durch die permanente Berichterstattung sind Kinder und Jugendliche
momentan unweigerlich mit dem (hegemonialen Diskurs über das) Thema
Flucht und Migration konfrontiert. In Abhängigkeit von ihrem Zugang und
Kontakt mit Medien und von ihrem direkten sozialen Umfeld, werden ihnen
Einstellungen und Ressentiments vermittelt, die sie meist (auch aufgrund
der Vielzahl und Unübersichtlichkeit der Informationen) bewusst oder
unbewusst unreflektiert übernehmen. Umso entscheidender und dringlicher
ist unser Anliegen, ihnen eine kritische Perspektive und selbstständige
Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen.

Den Diskurs hinterfragen!

Das bedeutet für uns zum einen, ihnen aufzuzeigen, dass die
Argumentationen im öffentlichen Raum zumeist auf Grundlage
kapitalistisch-nationalistischer Interessen geführt werden, und das
innerhalb des Systems diese Logik als Ausgangspunkt politischer
Überlegungen als gesellschaftlicher Konsens gilt. Wir müssen uns
entgegen dieses Konsenses kritisch mit der gesellschaftlichen Ideologie
von Staat, Nation und Kapital und ihrem inhärenten Zusammenhang zu
Rassismus und Kolonialismus
auseinandersetzen. Denn nur so wird
verständlich, dass das Alles – also etwa die erwähnte Unterscheidung
von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen, sowie jene zwischen Nützlichen
(also potentieller Produktivkraft) und Habenichtsen – einer
systemimmanenten Logik folgt, in der versucht wird, das globale
Machtgefälle aufrecht zu erhalten. Dieses globale Machtgefälle ist es
auch, welches sich in der Süd-Nord - Migrationsbewegung widerspiegelt
und in seinen vielfältigen Formen Ausdruck eines postkolonialen
Verhältnisses ist. Es ist daher unweigerlich notwendig „Flucht und
Migration“ im Kontext einer Analyse des (Post-)Kolonialismus zu
betrachten.

Denn es sind gerade keine neuen oder plötzlichen Entwicklungen, die
die großen Flucht- und Migrationsbewegungen hervorrufen, nicht schlicht
„Krisen“ oder Kriege unterschiedlicher Couleur, hervorgerufen durch
autoritäre Regime in ökonomisch und oder politisch „rückständigen“
Ländern. Eine solche Betrachtung ist vielmehr eurozentristisch und
verkürzt.
Die europäische „Vorherrschaft“ gibt es nur historisch
genesen durch den Kolonialismus. Somit sind die weißen europäischen
Hegemonieansprüche immer noch und erneut Ursache und Grund für das, was
als „Flüchtlingsströme“ stilisiert wird. Was als „Migrationspolitik“
diskutiert wird, ist in Wahrheit ein Ort, der ebenjene Ansprüche und
damit die rassistisch-postkoloniale kapitalistische Ordnung permanent
reproduziert.

Eine bewusste Amnesie

Die koloniale Vergangenheit kommt im Kontext der Debatten um Flucht und
Migration nie zur Sprache, dabei bildet diese die Grundlage für die
politischen, ökonomischen und kulturellen Machtverhältnisse, die bis
heute andauern, global wirksam sind und von denen der Globale Norden bis
heute profitiert. Der Kolonialismus ist keine Geschichte der
Vergangenheit, sondern Grundlage zahlreicher bis heute wirksamer
Kontinuitäten. Diese resultieren aus dem Kolonialismus als einem System
der gewaltsamen ökonomischen Ausbeutung von Menschen und Rohstoffen und
durch die Realität von Massenmord, Zerstörung, Versklavung und
Vertreibung.

Beginnend im 15 Jahrhundert im Zuge einer Ausweitung des
kapitalistischen Systems und der Etablierung nationalstaatlicher Mächte
im europäischen Raum wurde der Globale Süden (Südamerika, Afrika, Asien,
Australien) durch diese besetzt – politische, religiöse und
gesellschaftliche Strukturen wurden dabei gewaltsam im Sinne
europäischer Interessen gestaltet und ökonomisch etabliert (bspw.
Durchsetzung einer am europäischen Absatzmarkt orientierten
landwirtschaftlichen Produktion). Insofern ist der Kolonialismus auch
mit dem langwierigen und hart umkämpften Prozess hin zur Unabhängigkeit
kolonialisierter Staaten nicht beendet – denn die Trennung und das
Ausbeutungsverhältnis zwischen kapitalistischem Zentrum und seiner
unterworfenen Peripherie bestehen bis heute in menschenfeindlicher Weise
fort.

„Die Jahrhunderte andauernde Ausbeutung des Globalen Südens sowie die
zunehmende Privatisierung von vorherigen Gemeingütern sowie die
Zerstörung kooperativer und kollektiver Strukturen auch in Europa
ermöglichte den wirtschaftlichen, militärischen und politischen
Aufstieg europäischer Staaten, die Industrialisierung in Europa und die
globale Etablierung des europäischen Kapitalismus.“

Beobachten wir demzufolge heute eine Süd-Nord Flucht-/Migrationsbewegung
ist diese unweigerlich Konsequenz der kolonialistischen Vergangenheit,
in der der Globale Süden um seine Stabilität gebracht wurde und das
rassistisch errichtete ökonomische Gefälle zu einem der Systematik
kapitalistischer Produktionsweise immanenten und bewusst aufrecht
erhaltenen wurde.

Indem dies unterschlagen wird, werden Kausalitäten aufgemacht, die die
Verhältnisse als Mangel und Unzulänglichkeit der politischen Situation
der „Herkunftsländer“ als solcher und letztlich als die der betroffenen
Menschen essentialisieren.

Statt das Schweigen zu brechen

Eurozentrische Narrativen werden im Diskurs über Flucht und Migration
auf diese Weise fortgesetzt und darin immer wieder postkoloniale Bilder
bedient. Denn neben ökonomischer Ausbeutung ist die Verbreitung
europäischer Wissenssysteme Dimension des Kolonialismus. Kulturelle,
religiöse – europäische Gewohnheiten und gesellschaftliche Strukturen
wurden als „richtig“ proklamiert und den Menschen übergeholfen, wobei
dort vorherrschende übergangen, abgewertet und zerstört wurden und bis
heute mit Bedeutungen/Gleichsetzung wie „rückständig“ etc. überlagert
sind.

In diesem Sinne ist auch die Diskussion um Kultur und Werte zu
verstehen, die im Rahmen der Begründung einer Abwehrhaltung
heraufbeschworen wird. Unabhängig davon wie die jeweiligen
kulturrassistischen Konstruktionen im Einzelnen funktionieren, werden
andere Kulturen konstruiert, die negativ stigmatisiert werden oder denen
gegenüber zumindest eine fundamentale Unvereinbarkeit ausgesprochen
wird.

Momentan werden auf diese Weise besonders „Überfremdungsängste“
geschürt, die gegenüber Migrant*innen/Geflüchteten arabischsprachiger
Länder und dem nordafrikanischen Raum einen antimuslimischen Rassismus
bestärken. Es gibt jedoch keine genuine Angst vor „dem Fremden“, aus der
rassistische Vorurteile entstehen, sondern einen gesellschaftlich und
individuell vorherrschende Rassismus, in dem eine Angst vor dem Fremden

  • unabhängig von den Menschen selbst, die zur Projektionsfläche werden -
    konstruiert wird.

Dass weiße Hegemonie internalisiert ist, zeigt sich bei Diskussionen um
Bewegungsfreiheit beispielsweise darin, dass die eigene Reisefreiheit,
ein Privileg weißer Europäer*innen, als Norm bzw. wenn dann als
verdiente Errungenschaft begriffen wird, während die Macht zur
Definition und der Einfluss auf Beschränkung der Bewegungsfreiheit
anderer Menschen keinerlei Erklärung bedarf und als
Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird.

Es wird sich mit dem angenommenen Zweck, die eigene (reiche) „Nation“ zu
schützen, mit Argumenten begnügt, die selbst schon Teil dieser
Vorherrschaft bilden. Diese Praxis der bewussten Nicht-Verhandlung
deutscher Kolonialgeschichte und Kontinuitäten benennt Kien Nghi Ha als
„Entinnern“:
„Daher ist das konsensuale Schweigen eine dominante Machtartikulation,
die sich der Aufarbeitung und Sichtbarmachung imperialer Praktiken und
Bilder durch Entinnerung aktiv widersetzt.“
(Ha, Kien Nghi:
Mach(t)raum(a) Berlin – Deutschland als Kolonialgesellschaft, in:
Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in
Deutschland. S. 105.)
Wir sollten uns daher als politischer Bildungsverband, der die Utopie
einer befreiten Gesellschaft vertritt und sich für eine kritische
Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen
einsetzt, diesem Schweigen widersetzen.

Dies hieße zu begreifen, dass wir unweigerlich Teil sind und uns in
Kontinuität befinden zu den oben beschriebenen Machtverhältnissen: Und
dass wir jene unweigerlich reproduzieren, solange wir nicht die
Verantwortung übernehmen diese rassistischen/postkolonialen
gesellschaftlichen Strukturen grundlegender zu verstehen und offen zu
legen.

Wir können uns (gerade als Verband mit mehrheitsweißen Mitgliedern)
einem Thema wie Flucht und Migration nicht annehmen, ohne Bezug auf uns
selbst zu nehmen und uns permanent kritisch zu hinterfragen – auch wenn
dies unangenehm sein kann.

In diesem Sinne geht es mit unseren Kindern und Jugendlichen einerseits
darum, sie durch kritische inhaltliche Beschäftigung in die Lage zu
versetzen, Positionen im Diskurs zu kontextualisieren sowie
Berichterstattung, Geschehnisse und Argumentationen aus eigener
Reflexion heraus zu hinterfragen. Andererseits wollen wir einen Raum
schaffen, in dem wir uns mit unseren eigenen Positioniertheiten in den
gesellschaftlichen Machtstrukturen befassen und bestehende weiße
Privilegien hinterfragen. Neben einem antirassistischen
Bildungsanspruch ist diese selbstreflexive Praxis außerdem eine
notwendige Voraussetzung für den Anspruch nach einer Öffnung des
Verbandes.

Wir haben den Anspruch, ein Verband für alle Kinder und Jugendliche zu
sein, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialem Umfeld. Doch die
Realität spiegelt dies nicht unbedingt wider. Immer noch organisieren
sich im Verband überwiegend weiße „deutsche“ junge Menschen, aus eher
intellektuellen/bürgerlichen Kontexten.

Wir wollen daher nicht naiv und unbedarft die Öffnung des Verbandes für
geflüchtete Kinder und Jugendliche proklamieren – auch wenn dies
politisch definitiv unser Anliegen ist –, ohne zu betonen, dass wir
diesen Ansprüchen bisher nur sehr begrenzt gerecht werden und
Reflexions- und Handlungsbedarf bezüglich dieser Realität besteht.

In diesem Prozess soll gerade die inhaltliche Schwerpunktsetzung auf
Rassismus und (Post-) Kolonialismus ein erster Ansatz sein, den Fragen,
die diese Situation aufwirft nachzugehen und das Profil des Verbandes zu
erweitern. Begonnene Entwicklungen – wie die Ermöglichung von
Empowerment-Workshops für Schwarze und POC, sowie Critical
Whiteness-Workshops – sollen weiter diskutiert und ausgebaut werden.

Betroffenen Menschen einerseits Raum für die Reflexion ihrer
Erfahrungen zu geben, ihnen andererseits zuzuhören und ihre
Definitionsmacht anzuerkennen und damit eine sensible, selbstkritische
antirassistische Praxis zu etablieren, muss Teil unserer politischen
Weiterentwicklung sein.

Außerdem und in diesem Sinne sollen Themen wie Antiziganismus und
antimuslimischer Rassismus, die im Rahmen des Diskurses zu Flucht und
Migrationspolitik immer präsenter werden, Teil unserer politischen
Auseinandersetzung werden, um der bestehenden gesellschaftlichen
Realität im Anspruch einer Kritik und Überwindung derselben gerecht zu
werden.

Gleichzeitig wollen wir damit beginnen, formelle Hürden für die
Teilnahme geflüchteter Kinder und Jugendlicher an unseren Maßnahmen
abzubauen, indem wir beispielsweise versuchen, die Einladungen für
Kinderwochenenden mehrsprachig zu verfassen und Zeit in die Elternarbeit
oder je nach Gegebenheiten in die Kooperationsarbeit mit Unterkünften
und anderen Institutionen zu investieren. Ziel soll es sein, mehr
Kindern den Zugang zu unseren Angeboten zu ermöglichen, sowie ein
Zusammentreffen und einen Austausch von Kindern und Jugendlichen zu
ermöglichen.

Bei den theoretischen Auseinandersetzungen über Flucht und Migration
wird immer wieder auch über die Geflüchteten/Flüchtenden geredet. Um
einer Tendenz der Viktimisierung und Objektivierung von Geflüchteten, in
der immer nur über jene, konstruiert als Gruppe der „Geflüchteten“
geredet wird, entgegenzuwirken, sollte ein Austausch verstärkt werden,
der die verschiedenen Menschen mit ihren spezifischen Erfahrungen und
Realitäten in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung stellt.

Solidarität mit allen Geflüchteten?

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Ein sonniges HALLO aus Schweden https://falken-berlin.de/blog/ein-sonniges-hallo-aus-schweden blog/ein-sonniges-hallo-aus-schweden Fri, 14 Aug 2015 00:00:00 +0000 Liebe Eltern, Familie, Freund*innen!

Die erste Woche auf Bolmsö ist um und wir haben bisher ein wunderbares Camp. Wir geniessen den See, die Sonne, die Gemeinschaft, verbringen viele kreative Stunden, beobachten Sternschnuppen und erkunden die Insel.. Bis bald von Bolmsö und FREUNDSCHAFT

Weitere Bilder

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Hej aus Bolmsö https://falken-berlin.de/blog/hej-aus-bolms blog/hej-aus-bolms Fri, 07 Aug 2015 00:00:00 +0000 Nach einer reibunslosen Reise sind wir gut auf Bolmsö angekommen. Hier ist es sonnig und warm und wir starten mit einem Aussencamp entspannt ins Zeltlager. Viele Gruesse und bis zur naechsten Nachricht.]]> Eine schöne Zeit zu Ende geht! https://falken-berlin.de/blog/eine-schne-zeit-zu-ende-geht blog/eine-schne-zeit-zu-ende-geht Fri, 14 Nov 2014 00:00:00 +0000 Eine schöne Zeit zu Ende geht\!

Liebe Genossinnen und Genossen,

bereits auf unserer letzten Landesdelegiertenkonferenz hab ich
angekündigt, dass ich meine Kandidatur nur als eine Übergangslösung
sehe. Denn ein Jugendverband soll auch in seinen höchsten Ämtern durch
die repräsentiert werden, die er organisiert und vertritt –
Jugendliche!

Es ist somit ein sehr gutes Zeichen für unseren Verband, dass ich am
kommenden Wochenende von meinem Amt als Landesvorsitzender zurücktrete
und sich der angekündigte Übergang endlich vollzieht.

Ich bedanke mich bei allen Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen und
Verbandsfreunden, mit denen ich in den letzten 9 Jahren Landesvorstand
das Vergnügen hatte zusammen die Geschicke des Landesverbandes zu
steuern. Wir haben so manche Untiefe umschifft, manches Unwetter
durchgestanden und sind schließlich immer noch gemeinsam ans Ziel
gekommen.

Als Altfalke werde ich auch weiter an der Seite der Sozialistischen
Jugend Deutschland – Die Falken stehen. Ich hoffe, dass der neue
Vorstand genauso auf Eure Unterstützung und Hilfe bauen kann.

Freundschaft, Julian

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Mach's gut, Giby! https://falken-berlin.de/blog/machs-gut-giby blog/machs-gut-giby Fri, 22 Aug 2014 00:00:00 +0000 Nach drei schönen Wochen und einem anstrengendem, aber erfolgreichen Abbautag sitzen wir nun im Bus. Wir sind voraussichtlich gegen halb neun in Berlin (Treffpunkt ist der Abfahrtsort). Ich werde die Ankunftszeit morgen früh nochmals aktualisieren. Bis morgen und eine gute Nacht allen Eltern und Freunden!]]> Neues aus Giby https://falken-berlin.de/blog/neues-aus-giby blog/neues-aus-giby Wed, 20 Aug 2014 00:00:00 +0000 Nach nun fast drei wunderschönen Wochen Sommercamp in Giby, Polen, ist es schon am Freitag abend wieder soweit, die Rückreise anzutreten.

Wir haben gelacht, geweint, erinnert, getanzt, uns die Bäuche vollgeschlagen, gestritten, gebadet und wild diskutiert. Und heute Abend werden wir feiern bis zum umfallen. Am Samstag gegen 8 Uhr morgens freuen wir uns dann von Familie, Freunden und Vertrauten am Hauptbahnhof in Berlin in Empfang genommen zu werden.

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Sonne und mehr.. https://falken-berlin.de/blog/sonne-und-mehr blog/sonne-und-mehr Tue, 12 Aug 2014 00:00:00 +0000 Morgen feiern wir unser Bergfest in Giby - die Hälfte des Zeltlagers ist rum, zehn tolle Tage bleiben uns noch. Hier ein paar erste Eindrücke aus dem Campalltag..
Sonne und mehr..

Weitere Bilder

Sonne und mehr..
Sonne und mehr..
Sonne und mehr..
Sonne und mehr..
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Cześć und HALLO aus Giby! https://falken-berlin.de/blog/cze-und-hallo-aus-giby blog/cze-und-hallo-aus-giby Sat, 02 Aug 2014 00:00:00 +0000 Liebe Eltern,

nach einer langen, aber sehr entspannten Reise sind wir heute mittag um halb zwölf gut in Giby angekommen. Das Wetter ist spitze, nach einem gemeinsamen Mittagessen und dem Einrichten unserer Zelte sind wir direkt baden gegangen.
Wir melden uns immer mal wieder mit aktuellen Berichten und Fotos aus dem Camp. Bis bald und bis dahin einen schönen Sommer**
Das Camp-Team

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Wolfgang Brünjes ist verstorben https://falken-berlin.de/blog/wolfgang-brnjes-ist-verstorben blog/wolfgang-brnjes-ist-verstorben Thu, 19 Jun 2014 00:00:00 +0000 Sein Tod ist ein Verlust und er wird eine große Lücke in unseren Herzen und Gedanken hinterlassen.

Vergangene Pfingsten ist unser Genosse und Freund Wolfgang Brünjes
verstorben. Er war in Kreuzberg eine Größe auf seinem Gebiet und ein
stets gesehenes Gesicht auf Veranstaltungen wie zB den ZeV
Mitgliederversammlungen.
Jene, die ihn noch kennenlernen konnten, wird er in guter Erinnerung
bleiben als Freund, als Genosse, als Tatkraft wo man ihn brauchte.
Wir wünschen seiner Familie in diesen Stunden viel Kraft und möchten
unser Beileid und unsere Anteilnahme aussprechen. Sein Tod ist ein
Verlust und er wird eine große Lücke in unseren Herzen und Gedanken
hinterlassen.

Gesprochen mit den Worten von Bertolt Brecht "Der Mensch ist erst
wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt." möchten wir nicht
aufhören, uns zu erinnern.

Wolle, wir danken Dir für eine lange gemeinsame Zeit. Für Deine Beiträge
zu unserer Idee von der Möglichkeit einer anderen Welt. Dafür, dass Du
stets ein Ansprechpartner warst.
In Trauer gesprochen für all jene, die sich seiner erinnern.

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SPENDENAUFRUF! https://falken-berlin.de/blog/spendenaufruf blog/spendenaufruf Wed, 08 May 2013 00:00:00 +0000 Freiwillig Sozial[istisch]es Jahr startet in Berlin...
   SJ
 

SJ

Das angestrebte „Doppel-FSJ“ soll ein Modellprojekt zur Erneuerung der
Jugendverbandsarbeit sein, denn in Zeiten von zunehmendem Leistungsdruck
in der Schule wird es für Jugendliche immer schwerer sich ehrenamtlich
zu engagieren. Daher wollen wir beide als junge Aktive endlich die Zeit
und Ressourcen bekommen, die es braucht, um unseren selbstorganisierten
Kinder- und Jugendverbandes eigenverantwortlich und nach unseren
Vorstellungen gestalten zu können.

Leider hat der Verband im Haushalt nur eine Stelle und aufgrund der
zahlreichen Aktivitäten (wie Sommercamp, Kinderwochenenden, Seminare,…)
und der nicht gerade üppigen Mittel für Jugendverbandsarbeit kein Geld,
um beide Stellen zu finanzieren. Damit wir trotzdem gemeinsam das
Freiwilligenjahr machen können, haben wir uns entschieden diese
Förderkampagne zu starten. Für die Realisierung müssen wir noch ganze
400€ im Monat zusammenbekommen. Das klingt erst einmal nach viel Geld,
aber auf viele Schultern verteilt, lässt sich das stemmen. Die Idee: Ein
ganzer Haufen Leute zahlt einen Betrag von mindestens 5€ im Monat und
realisiert somit die zweite Stelle des neuen Freiwilligen
Sozial[istisch]en Jahres!

Mehr Infos gibts
hier,
den Flyer zum ausfüllen findet ihr im Anhang.

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SEXISMUS IST ALLTAG! https://falken-berlin.de/blog/sexismus-ist-alltag blog/sexismus-ist-alltag Thu, 21 Mar 2013 00:00:00 +0000 04.03.2013: Beschluss zum Bundesausschuss, Bochum 23. - 24. Februar 2013

In Zeiten einer zunehmenden Etablierung einer Quote oder einer Frau als
Bundeskanzlerin könnte mensch eigentlich denken, dass sich das mit der
Frauenfrage und der Benachteiligung von Mädchen und Frauen geklärt
hätte. Doch spätestens seit Brüderle, weiß jede*r, dass dem nicht so
ist.

Der Herrenwitz...

Ein Aufschrei zum Thema Sexismus geht nicht nur durch die etablierten
Medien, sondern auch durch die sozialen Netzwerke wie Twitter und
Facebook. Doch was ist der Auslöser für die kontrovers geführte Debatte?
Der Auslöser war ein Artikel einer Journalistin, die ein Porträt über
Rainer Brüderle geschrieben hat. Titel: "Der Herrenwitz". Was war
passiert? Am Rande der Klausurtagung der FDP in Stuttgart kam es abends
in der Bar zu einer Begegnung zwischen der Journalistin Laura
Himmelreich und Rainer Brüderle. Sie wollte ein Gespräch über seine
Zukunft in der Partei mit ihm führen, er nahm sie als Gesprächspartnerin
nicht ernst, und reduzierte ihre Person nur auf ihr Geschlecht und ihr
Alter. Ein Gespräch über Politik kam dabei nicht zustande!

Die Journalistin bewertet diese Begegnung ganz klar als: sexistisch. Und
genau das war es auch: Sexismus Das heißt: Nicht ernst nehmen, Menschen
auf ihr Geschlecht reduzieren, abwiegeln, ausspielen der Macht als Mann
gegenüber einer Frau, diskreditieren. Sexismus hat nichts mit Flirten,
Komplimente machen oder ähnlichem zu tun. Anspielungen auf Aussehen,
Geschlecht und eindeutige Gesten können dann als sexistisch bewertet
werden, wenn diese in keinem Sachzusammenhang stehen. Was hat die
Antwort "Sie können aber auch ein Dirndl ausfüllen" mit der Frage nach
der politischen Zukunft in der Partei zu tun? Nichts! Es existiert ein
gesellschaftlich akzeptiertes und tradiertes patriarchales Machtgefälle
zwischen den Geschlechtern, welches den Sexismus erst möglich macht.

Doch was meint Sexismus eigentlich?

Unter Sexismus wird die Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung
und Ausbeutung von Menschen aufgrund ihres Geschlechtes verstanden.
Sexismus ist also auch immer Ausdruck von Herrschaftsverhältnissen.
Frauen und Männer begegnen sich in der patriarchal geprägten
Gesellschaft nicht auf Augenhöhe, es existiert ein extremes Machtgefälle
zwischen den Geschlechtern.

Und was hat das jetzt mit Herrschaft und u.a. Kapitalismus zu tun?

Die Trennung der Geschlechter ist absolut. In der westlich geprägten
Gesellschaft ist es an der Tagesordnung Menschen zu kategorisieren, zu
separieren und als Folge des Ganzen zu diskriminieren. Absolut meint
hier, dass die Trennung nicht in Frage gestellt wird, sondern sogar noch
als "natürlich" gesehen wird. Die geschlechtsspezifischen
Verhaltensweisen sind angeblich angeboren. Der Ursprung dieser
Separierung der Geschlechter, wie wir sie heute kennen, der
Unterdrückung der Frau, der Reduzierung auf ihr vermeintliches
Geschlecht, ist u.a. im Zusammenhang mit der Entstehung des
Privateigentums zu verstehen. Mit der Entstehung und Etablierung des
Privateigentums geht die Entstehung der patriarchalen, monogamen
Familienstruktur wie wir sie heute kennen, einher. Der Patriarch (Vater)
steht der Familie vor, die Frauen sind ökonomisch und emotional
abhängig. Den Haushalt zu führen ist nun die Privatangelegenheit jeder
Familie, wobei die Frauen bis heute in der Regel noch für die
Reproduktionsarbeit zuständig sind. Aus diesem patriarchalen Verhältnis
ergibt sich das alltäglich erlebte Machtgefälle zwischen den
Geschlechtern, eben die Diskriminierung von Frauen in allen
Lebensbereichen. Die Reduzierung auf das Geschlecht, die
geschlechtsspezifische Zuschreibung von Rollen. Das patriarchale
Geschlechterverhältnis erübrigt sich nicht zwangsläufig mit einer
zunehmenden Berufstätigkeit von Frauen. Auf der anderen Seite wird aber
stillschweigend davon ausgegangen, dass sie die reproduktiven Arbeiten
allein übernehmen. Es wird erwartet, dass Frauen Karriere machen und
sich trotzdem jederzeit um ihre Kinder kümmern, dass sie gut aussehen,
aber nicht zu viel Zeit dafür investieren. Auf der einen Seite sollen
Frauen sich also von ihrer gesellschaftlich zugeschriebenen Rolle lösen,
gleichzeitig werden sie aber immer wieder darauf zurück geworfen (Frauen
unterliegen damit einer doppelten Vergesellschaftung: auf der einen
Seite sollen sie arbeiten gehen, auf der anderen sind sie aber weiterhin
für die Reproduktionsarbeiten
zuständig).

… als Spiegel einer patriarchal geprägten Herrschaft, die sich in sexistischen Zuständen ausdrückt!

Wir begrüßen die gesellschaftliche Diskussion um Sexismus sehr. Es ist
wichtig, dass sich betroffene Frauen in sozialen Netzwerken äußern
können und dass es endlich mehr Menschen lesen. In der aktuellen
Debatte wird aber vor allem eins diskutiert: Gibt es Alltagssexismus
oder nicht? Wer darf sagen, was sexistisch ist? Und welche Auswirkungen
hat das auf den*die Sexist*in?

Der Begriff "Alltagssexismus" ist eine Neuschöpfung, die eine
problematische Unterscheidung in mehrere "Sexismen" aufmacht. Wer
"Alltagssexismus" sagt, meint auch, dass es besonderen Sexismus geben
würde. Also besonders schlimmen Sexismus - neben dem alltäglichen.

Wir finden diese Unterscheidung nicht hilfreich, sondern problematisch.
Wenn Aussagen, Handlungen oder Strukturen als sexistisch bezeichnet
werden, geht es dabei um keine Einordnung in unterschiedlich schlimme
Kategorien.

Besonders problematisch finden wir zudem, dass feministische Frauen, die
sich kritisch zu dem Thema positionieren, systematisch diffamiert
werden[1]. Feminismus ist kein Schimpfwort! Feminismus ist die nötige
Antwort auf die sexistischen Diskriminierungen, die alle Menschen jeden
Tag aufs Neue unterdrückt!

Sexismus heißt für uns Unterdrückung aufgrund des Geschlechts. Sexismus
hat viele Gesichter. Ganz wichtig ist aber: wie schlimm, wie
außergewöhnlich, wie alltäglich Sexismus von den Betroffenen
wahrgenommen wird, kann nur der*die Betroffene entscheiden!

"Herrenwitze" sind Ausdruck eines patriarchalen Machtverhältnisses, dass
es nicht nur in Politik und Journalismus gibt. Sie sind eine Spielart
des Sexismus, der Frauen immer wieder auf ihre vermeintlichen Plätze in
der Gesellschaft verweist. So lang es nicht möglich ist, dass Menschen
sich unabhängig von Geschlecht begegnen und interagieren können, leben
wir in einer sexistischen Gesellschaft. Die SJD - Die Falken nutzt den
aktuellen Aufschrei, um klar zu stellen:

Sexismus ist ein gesellschaftliches Machtverhältnis, welches in
allererster Linie Frauen diskriminiert! Dies prägt die Identität und
von Frauen und schränkt sie in ihrem Handeln ein.

Die SJD - Die Falken bekämpft Sexismus, sowohl politisch, als auch in
der Erziehung und Bildung! Koedukation und nicht-sexistische Pädagogik
sind unsere tagtägliche Praxis. Feminismus und der Kampf gegen das
Konzept "Geschlecht als sozialer Platzanweiser" sind Strategien des
Verbandes, gegen sexistische Unterdrückung und Herrschaft zu kämpfen.
Sexismus kann nur verhindert werden, wenn sich alle darüber
verständigen, was Sexismus eigentlich meint und die Gründe dafür
benennen können. Und das muss ein permanenter Prozess sein. Daher
fordern wir eine breite, gesamtgesellschaftliche kritische
Auseinandersetzung mit Sexismus.

Wir Falken verstehen uns als ein feministischer Kinder-und
Jugendverband. Für uns bedeutet feministische Politik immer auch
antikapitalistische Politik und wir wollen Herrschaftsmechanismen
aufdecken und angreifen. Dabei reicht es uns nicht, stereotype Rollen
infrage zu stellen und zu reflektieren, stattdessen kämpfen wir aktiv
gegen patriarchale und sexistische Strukturen. Wer von Sexismus redet,
darf von Herrschaft und Kapitalismus nicht schweigen!

[1] "Als vor einigen Jahren das Foto von Brüderle mit den vier leicht
bekleideten "Weingöttinnen" (Brüderle) in der Zeitung erschien, befasste
sich der Frauenausschuss im Mainzer Landtag damit. Noch Jahre später
machte er sich über die "verklemmten" Mitglieder im Ausschuss lustig. Er
bezeichnete sie als "Fencheltee-Trinker" mit "grauen Strickpullis"."
Zitat aus: Der Herrenwitz. Laura
Himmelreich

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Verfassungsschutz? Abschaffen! https://falken-berlin.de/blog/verfassungsschutz-abschaffen blog/verfassungsschutz-abschaffen Thu, 21 Mar 2013 00:00:00 +0000 04.03.2013: Beschluss zum Bundesausschuss, Bochum 23. - 24. Februar 2013

Nicht erst seit dem Bekanntwerden des Totalversagens der deutschen
Sicherheitsbehörden in der Mordserie des NSU ist klar, dass der deutsche
Inlandsgeheimdienst "Verfassungsschutz" eine mehr als problematische
Einrichtung ist. Dies nicht nur, weil er offensichtlich seinen Auftrag
in keiner Weise umgesetzt hat, sondern aus weiteren Gründen:

Nazi-BAföG? Nicht mit uns!

Der "Verfassungsschutz" beschäftigt zur Informationsgewinnung sogenannte
Verbindungsleute, die verdeckt Informationen für die Behörde beschaffen
sollen. Bei der Überwachung der radikalen Rechten handelt es sich dabei
so gut wie immer um Nazis, die gegen ein Honorar für den
"Verfassungsschutz" arbeiten. Unabhängig davon, wie viele brauchbare
Informationen damit überhaupt beschafft werden können, ist es schlicht
unerträglich, dass Nazis vom Staat direkt bezahlt werden und mit diesem
Geld Strukturen wie der Thüringer Heimatschutz überhaupt erst ermöglicht
werden. Weiterhin scheiterte das NPD-Verbotsverfahren 2005 daran, dass
das Bundesverfassungsgericht nicht mehr unterscheiden konnte, wer in der
NPD vom "Verfassungsschutz" bezahlt wurde und wer nicht, insbesondere
als bekannt wurde, dass sich vermutlich der halbe Parteivorstand aus
V-Leuten zusammensetzte.

Wider den Extremismus-Begriff

Die inhaltliche Arbeit der Verfassungsschutzbehörden dient vor allem der
Vollstreckung der von uns abgelehnten Extremismusideologie, laut der
neben dem Rechts- auch ein Linksextremismus existiere, der potentiell
mindestens genauso gefährlich sei. Diese falsche und unhaltbare
Vorstellung wird in nahezu sämtlichen Publikationen des Geheimdienstes
vertreten und findet auf diesem Weg auch in die Gesellschaft. Der
Brandenburger "Verfassungsschutz" bietet beispielsweise Schulprojekttage
an, in denen sich die "demokratische Zivilgesellschaft" mit
extremistischen Gruppen auseinandersetzen muss. Eine Unterscheidung von
Inhalten und Handeln dieser Gruppen findet dabei nicht statt. In eine
ähnliche Richtung gehen die Andy-Comics der Landesamtes NRW, die
Jugendlichen plakativ erklären sollen, dass "Extremist*innen" alle
gleich schlecht seien. Im Comic zum Linksextremismus wird dabei jede
Kritik an der heutigen Gesellschaft und jede Politik, die zu einer
grundlegend anderen Gesellschaft führen könnte, als linksextremistisch
diffamiert.

Kontrolle - Fehlanzeige!

In der bürgerlichen Gesellschaft müssen staatliche Organisationen
überwacht werden. Eine öffentliche Kontrolle findet bei Geheimdiensten
jedoch wenn überhaupt unzureichend statt. Während der
"Verfassungsschutz" also damit beauftragt ist, die Bevölkerung zu
überwachen, bleibt er selbst eine intransparente Behörde, die jegliche
Nachprüfung mit dem Verweis auf die Geheimhaltung abschmettert. Der
bürgerliche Staat ist also nicht in der Lage, seine eigenen Behörden zu
kontrollieren, die daraufhin, wie insbesondere das Thüringer Landesamt
zeigt, ein reges Eigenleben entwickeln. Auch wenn dieser Punkt in der
öffentlichen Debatte mitunter aufgegriffen wird, fehlt jedoch jegliche
generelle Kritik an einem Staat, der seine Bevölkerung systematisch
überwachen lässt.

Ideologie mit Tradition

Wie so oft bei bundesdeutschen Behörden, kann auch die Geschichte des
"Verfassungsschutzes" auf Kontinuitäten in den Nationalsozialismus
zurückgeführt werden. Konkret wurden beim "Verfassungsschutz" ehemalige
Mitarbeiter der Gestapo beschäftigt, die ihre ideologischen Ansichten
weiter mit sich trugen. Diese wurden durch eine bestimmte
Einstellungspolitik innerhalb der Behörde weiter getragen, was zu einer
rechten Tradition geführt hat. Zu dieser Tradition trug auch bei, dass
die Vorläuferorganisation gezielt dazu gegründet wurde, die KPD zu
überwachen.

Kurzum, der "Verfassungsschutz" ist eine unkontrollierbare,
intransparente Behörde, die nicht nur vollkommen versagt hat, sondern in
einigen Regionen sogar zur Stärkung der neo-nazistischer Strukturen
beigetragen hat. Schlimmer noch, der Verfassungsschutz nutzt seine Macht
aus, um Menschen zu überwachen und zu kriminalisieren, die eine Kritik
an den bestehenden Verhältnissen formulieren, ganz im Sinne seiner
ideologischen Tradition.

Deshalb fordern wir, die SJD - Die Falken, die sofortige Auflösung des
Bundesamtes für Verfassungsschutz und aller 16 Landesämter, wie auch der
anderen Geheimdienste MAD und BND. Bis dahin lehnen wir jegliche
Zusammenarbeit mit Geheimdiensten grundlegend ab.

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Stellenausschreibung für pädagogische Leitung in der JFE Falkenburg https://falken-berlin.de/blog/stellenausschreibung-fr-pdagogische-leitung-in-der-jfe-falkenburg blog/stellenausschreibung-fr-pdagogische-leitung-in-der-jfe-falkenburg Fri, 18 Jan 2013 00:00:00 +0000 Wir suchen zum 1. März eine pädagogische Leitung für die Jugend-Freizeiteinrichtung Falkenburg in Berlin Lichtenberg. Bitte Ausschreibung im Anhang beachten.
Stellenausschreibung für pädagogische Leitung in der JFE Falkenburg
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Es reicht! - Solidarität mit allen Opfern rechter Gewalt! https://falken-berlin.de/blog/es-reicht-solidaritt-mit-allen-opfern-rechter-gewalt blog/es-reicht-solidaritt-mit-allen-opfern-rechter-gewalt Mon, 27 Aug 2012 00:00:00 +0000 Letzte Woche Donnerstag wurde ein Mitglied der SJD - Die Falken in Neukölln brutal angegriffen und verletzt. Der 17jährige wollte nicht zulassen, dass in seinem Kiez weiterhin Nazi-Aufkleber hängen und hat einen der Aufkleber entfernen wollen. Der Angreifer - wahrscheinlich ein in der rechten Szene organisierter Neonazi - hat ihn von hinten angegriffen und mit Fäusten ins Gesicht geschlagen.
   Anton Schmaus
 

Anton Schmaus

Wir Falken - ein sozialistischer Kinder- und Jugendverband - nehmen die
wachsende rechte Gewalt in Berlin und bundesweit nicht länger hin und
engagieren uns gegen menschenverachtende Ideologien und Gewalt. „Unsere
Ideen, unsere Jugendeinrichtungen und unsere Aktionen sind immer
häufiger Ziel von Angriffen. Tätliche Gewalt gegen unsere Mitglieder
ist eine weitere Eskalationsstufe, die uns wütend und fassungslos
macht.", so Julian Holter, Landesvorsitzender der SJD - Die Falken
Berlin.

Die Berliner Falken setzen sich seit ihrem Bestehen gegen faschistische
Bestrebungen aktiv ein, im Nationalsozialismus wurden sie als
Organisation verboten und ihre Mitglieder verfolgt. Die Bekämpfung von
Neofaschismus ist auch heute noch eines der wichtigsten Elemente unserer
Arbeit mit dem Ziel einer freien und gerechten Gesellschaft.

In diesen schwierigen Zeiten solidarisieren wir uns mit allen
Betroffenen von rechter Gewalt und kämpfen zusammen im Falken-Verband
und in Bündnissen, denn wir denken, dass entschlossenes und
organisiertes Eintreten gegen neonazistische Bestrebungen die einzig
erfolgreiche Strategie gegen Rechtsextremismus ist. „Schließlich wollen
wir nicht zulassen, dass in Berlin, in unseren Jugendclubs und unter
unseren Mitgliedern ein Klima der Angst herrscht.“ So Josephin Tischner,
Landesvorsitzende der SJD- Die Falken Berlin.

Mehr Informationen erhalten Sie im Landesbüro der Berliner Falken: 030 /
280 51 27.

Link zur Pressemitteilung der Falken Neukölln:
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Rückreise aus der Falkenrepublik https://falken-berlin.de/blog/rckreise-aus-der-falkenrepublik blog/rckreise-aus-der-falkenrepublik Thu, 02 Aug 2012 00:00:00 +0000 Update+++Ankunft der Falkenrepublik gegen 4 Uhr erwartet+++ Alle Teilnehmer_innen der diesjährigen Falkenrepublik haben soeben dem Heimweg angetreten.Nach derzeitigem Stand werden sie Berlin gegen 04 Uhr erreichen. Bitte achten Sie auf aktuelle Informationen, denn auf die Verkehrslage haben wir keinen Einfluss. Im Laufe des Abends aktualisieren wir regelmäßig die Ankunftszeit.

Zurzeit sind die SJtlerInnen auf ihrem SJ-Seminar in München und
verbringen dort Zeit mit Inhalt und Diskussion. Darum gestalten dieses
Wochenende FlerInnen und RFlerInnen das Camp. Wir hatten heute ein
Stadtspiel und eine kleine Kinderparty auf dem Programm und sind nun
erschöpft. Das Wetter ist nicht so schön, aber der Regen ist gut, um uns
leise in den Schlaf zu trommeln. Morgen geht es dann voll Tatendrang
weiter. Wir werden gemeinsam ein Erlebnisschwimmbad besuchen und lassen
uns unsere Laune nicht durch das Regenwetter verderben. Freundschaft!

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Abschiebung aus dem Kinderferienlager https://falken-berlin.de/blog/abschiebung-aus-dem-kinderferienlager blog/abschiebung-aus-dem-kinderferienlager Mon, 30 Jul 2012 00:00:00 +0000 30.07.2012: Falken verurteilen die menschenverachtende Praxis der Hamburger Ausländerbehörde!]]> FSJ bei den Falken https://falken-berlin.de/blog/fsj-bei-den-falken blog/fsj-bei-den-falken Wed, 25 Jan 2012 00:00:00 +0000 Wir suchen ab sofort eine_n Freiwillige_n für ein 6- monatiges FSJ bei den Berliner Falken im Bereich Jugendverband und Schule

Du bist engagiert, kritisch, motiviert, selbstständig und hast Lust auf
Bildungsarbeit mit Schülerinnen und Schülern?

Dann bist du bei uns genau richtig!

Ab März/ April können wir dir ein Freiwilliges soziales Jahr im Bereich
Jugendverband und Schule anbieten. Was das heißt?

Wir kooperieren mit verschiedenen Schulen in unterschiedlichen Bezirken.
Deine Aufgabe ist es, die Bildungsangebote zusammen mit unseren
TeamerInnen auszugestalten und durchzuführen. Bildungsangebote reichen
von Workshops, Schulprojekttagen oder dauerhaftem Projektunterricht bis
zur Organisation von Fahrten. Dabei lernst du eine Menge im Bereich
Organisation und Projektmanagement.

Bei deiner Arbeit kannst du natürlich immer auf die Unterstützung
unserer hauptamtlichen BildungsreferentInnen zählen und du lernst einen
Jugendverband mal von innen kennen.

Natürlich bekommst du auch ein Taschengeld in Höhe von 300 €.

Wenn es dich jetzt in den Fingern juckt, dann bewirb dich ganz schnell
bei uns und lern uns kennen.

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Personalwechsel https://falken-berlin.de/blog/personalwechsel blog/personalwechsel Wed, 02 Nov 2011 00:00:00 +0000 Neuer Projektkoordinator

Nach fast acht Jahren bei KidsCourage wird Dennis zum Ende des Jahres
seine Position als hauptamtlicher Koordinator in neue Hände übergeben.
Ab sofort wird Igor (igor(at)falken-berlin.de) eingearbeitet und steht
als Ansprechpartner für SchülerInnen, LehrerInnen, TeamerInnen und alle
Interessierten zur Verfügung. Wir wünschen ihm einen guten Start und
Dennis, der KidsCourage aus eigenem Wunsch verlässt, alles Gute für
seine Zukunft. Vielen Dank für Dein Engagement!

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KidsCourage für Preis nominiert! https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-fr-preis-nominiert blog/kidscourage-fr-preis-nominiert Wed, 05 Oct 2011 00:00:00 +0000 Hier für uns abstimmen
KidsCourage für Preis nominiert\!

Hier
könnt Ihr Eure Stimme abgeben, wenn Ihr meint, dass KidsCourage den
Deutschen Engagementpreis 2011 verdient
hat!

PRESSEMITTEILUNG

Das Berliner Projekt KidsCourage ist im Finale des Deutschen Engagementpreises 2011 – jetzt online abstimmen

Das Kinderrechtsprojekt der SJD-Die Falken Berlin hat Aussichten auf
den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis / Abstimmung bis zum 1.
November auf www.deutscher-engagementpreis.de

Berlin, 5.10.2011. Ab sofort können alle Menschen auf
www.deutscher-engagementpreis.de über den Publikumspreis des Deutschen
Engagementpreises abstimmen. Zur Auswahl stehen 20 herausragend
engagierte Personen oder Organisationen, die eine unabhängige Jury aus
über 1.000 Einreichungen ausgewählt hat. Darunter auch KidsCourage, das
seit 2002 Projekttage auf Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention für
Berliner Grundschulklassen anbietet.

Der Publikumspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Im Falle eines Gewinns
würde KidsCourage das Preisgeld zur Weiterfinanzierung des Projekts
verwenden. „Wir wollen sicherstellen, dass unser Angebot weiterhin
kostenlos bleibt, damit wir möglichst viele Kinder erreichen. Aber eine
kleine Feier für unsere engagierten jugendlichen Teamerinnen und Teamer
wird auch drin sein“, sagt Dennis Grabowsky, der Leiter des Projekts.

Der Deutsche Engagementpreis soll freiwilliges Engagement in Deutschland
sichtbarer machen und ihm zu mehr Anerkennung verhelfen. Seit 2009 wird
die Auszeichnung jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter
Sektor, Politik & Verwaltung, Einzelperson und Wirtschaft verliehen. Die
Gewinner dieser fünf Kategorien werden von einer Experten-Jury
ausgewählt, die auch über die 20 Finalisten für den Publikumspreis
entscheidet. Am 2. Dezember 2011 werden die sechs Gewinner des Deutschen
Engagementpreises im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin
bekanntgegeben.

Weiteres zum Projekt KidsCourage und dessen Träger, der SJD-Die Falken
Berlin, erfahren Sie
hier:

www.kidscourage.de

www.facebook.com/kidscourage

kidscourage@falken-berlin.de

KidsCourage

SJD-Die Falken LV Berlin

Schloßstr. 19

14059 Berlin

Tel.: (030) 280 51 27

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KidsCourage ... gefällt mir! https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-gefllt-mir blog/kidscourage-gefllt-mir Tue, 09 Aug 2011 00:00:00 +0000 Werdet Fan von uns und erfahrt immer das Neueste.
KidsCourage ... gefällt mir\!

Werdet Fan von uns auf Facebook und erhaltet so immer unsere neuesten
Ideen und Aktionen frisch auf den Bildschirm. Hier der Link zur
Seite
.

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Förderung https://falken-berlin.de/blog/frderung blog/frderung Thu, 30 Jun 2011 00:00:00 +0000 KidsCourage bedankt sich beim DKHW
Förderung

DKHW
fördert auch 2011 das Projekt KidsCourage

Mit der Förderung durch das Deutsche Kinderhilfswerk kann die
erfolgreiche Arbeit des Kinderbildungsprojekts KidsCourage weiter
fortgerführt werden. Das DKHW gehört gemeinsam mit dem Landesprogramm
gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus beim
Beauftragten für Integration und Migration des Landes Berlin zu unseren
regelmäßigsten Förderpartnern. Ihnen gilt daher der herzliche Dank aller
bei KidsCourage engagierten Menschen. "Auch im Namen der vielen Kinder,
die an unseren Aktionen teilnehmen, möchten wir uns bedanken", sagt
Projektleiter Dennis Grabowsky.

KidsCourage ist ein Teilnahmeprojekt des Kinder- und Jugendverbands SJD

  • Die Falken in Berlin. KidsCourage geht mit jugendlichen TeamerInnen in
    Grundschulklassen und vermittelt altersgerecht und kreativ die
    Kinderrechte und die damit einhergehenden demokratischen und
    solidarischen Werte. Mehr: www.kidscourage.de
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Neue Adresse ab dem 24.3. https://falken-berlin.de/blog/neue-adresse-ab-dem-243 blog/neue-adresse-ab-dem-243 Wed, 16 Mar 2011 00:00:00 +0000 SJD-Die Falken LV Berlin KidsCourage Schlossstraße 19 14059 Berlin

Ab dem 24. April 2011 haben wir eine neue Adresse: SJD-Die Falken LV Berlin
KidsCourage Schlossstraße 19 14059 Berlin

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Koedukation - was ist das?! https://falken-berlin.de/blog/koedukation-was-ist-das blog/koedukation-was-ist-das Thu, 10 Mar 2011 00:00:00 +0000 Eine kleine Einführung zur pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen und unsere Anforderungen und Standards
Koedukation - was ist das?\!

Was Koedukation bei den Falken bedeutet

Koedukation bedeutet die gemeinsame Erziehung von Jungen und Mädchen.
Seit den sechziger Jahren ist der gemeinsame Unterricht von Jungen und
Mädchen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Koedukation ist
seit mehr als 100 Jahren ein wichtiges Prinzip in der Erziehungs- und
Bildungsarbeit der SJ – Die Falken. Die Weiterentwicklung von
Koedukation ist das Konzept der reflexiven Koedukation. Dies heißt in
unserem Verband, dass wir stets geschlechtsbewusst arbeiten und bei
Bedarf auch zielgerecht in geschlechtergetrennten Gruppen arbeiten. In
der konkreten Arbeit setzen wir Koedukation mit geschlechtsheterogenen
Teams, die ebenso geschlechtshetereogene Kinder- und Jugendgruppen
betreuen, um. Dabei führen wir Gruppenstunden und Freizeitfahrten so
durch, dass möglichst alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen unabhängig von
ihrem Geschlecht Zugang zu allen Angeboten haben. Koedukation bedeutet
für uns, dass wir geschlechtsheterogen gemeinsam den Alltag gestalten,
so sind bei uns Mädchen und Jungen den ganzen Tag zusammen. Dazu gehört
auch, dass Mädchen und Jungen einer Altersklasse in gemeinsamen Zimmern
oder Zelten untergebracht werden können. Dabei achten wir jedoch auf
folgende Standards: die Eltern der Teilnehmenden sind mit der
gemeinsamen Unterbringung einverstanden. Jede Gruppe hat jeweils eine
weibliche und einen männlichen Gruppernhelfer(in). Somit können die
Kinder und Jugendliche sich an die Person wenden, Die Sanitäranlagen
sind jeweils für Mädchen und Jungen getrennt vorhanden. Mädchen und
Jungen erhalten genügend Raum, sich ohne Angehörige des anderen
Geschlechts umziehen zu können. Bei uns nutzen Gruppenhelferinnen und
-helfer niemals die Duschen zeitgleich mit den Teilnehmenden. Wir
respektieren die individuellen Grenzen aller Menschen auf unseren
Maßnahmen. Wir achten auf das Wohlbefinden jedes einzelnen
Teilnehmenden und respektieren seine oder ihre Gefühle und Wünsche.
Falls (sehr junge) Teilnehmende Hilfe bei der Körperpflege benötigen,
stellen wir einen Gruppenhelfer oder eine Gruppenhelferin des gleichen
Geschlechts zur Verfügung. Dabei achten wir darauf, dass der oder die
Teilnehmende so selbstständig wie möglich bleibt (allein duscht, sich
möglichst allein umzieht und so weiter). So wird der oder die
Teilnehmende zur Unabhängigkeit ermutigt und erhält gleichzeitig die
nötige Unterstützung. Generell ist es uns wichtig, bei Bedarf
geschlechtergetrennte Arbeit durchzuführen. Ebenso ist es
selbstverständlich möglich, geschützte Räume für Mädchen und Jungen
einzurichten, in denen nur ein Geschlecht erwünscht ist. So führen wir
regelmäßig Workshops durch, in denen Mädchen und Jungen unter sich ihre
Geschlechterrolle reflektieren und geschlechtstypische Probleme und
Herausforderungen diskutieren. Bei Bedarf ist dann auch eine getrennte
Unterbringung sinnvoll.

Unser Umgang mit sexualisierter Gewalt

Für uns ist ein reflektierter Umgang mit sexualisierter Gewalt wichtig.
In unserem Verband beschäftigen sich alle, die Gruppen leiten oder sonst
mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, regelmäßig mit dem Thema der
sexualisierten Gewalt. Auf allen Gruppenleiterschulungen gibt es einen
Themenblock, der die jungen Helfer und Helferinnen für das Thema
sensibilisiert. Uns ist wichtig, dass alle Helfer und Helferinnen
frühzeitig erkennen, wann ein Kind unter sexualisierter Gewalt leidet,
damit die entsprechenden Hilfemaßnahmen eingeleitet werden können. Wir
haben im Landesverband Ende 2010 zudem einen Tagesworkshop mit einer
Referentin des Bundesverbands durchgeführt. Dort haben wir ausführlich
über Täterstrategien, Maßnahmen zur Prävention und Erkennung
gesprochen. Die dort gewonnen Erkenntnisse werden jetzt in die einzelnen
Gruppen getragen. Ebenso werden die beiden neuen Publikationen des
Bundesverbandes diesbezüglich an unsere Gruppenhelferinnen und -helfer
verteilt und die Inhalte gemeinsam diskutiert. Um potenzielle Täter von
der Arbeit mit uns fernzuhalten, sprechen wir mit den Gruppenhelferinnen
und -helfern vor jeder Maßnahme das Thema sexualisierte Gewalt an und
positionieren uns eindeutig als wachsam und sensibel für dieses Problem.
Wenn wir auf unseren Maßnahmen erfahren, dass ein Kind zu Hause oder
irgendwo in seinem Leben unter sexualisierter Gewalt leidet, setzen wir
uns mit der Berliner Beratungsstellen in Verbindung und versuchen, den
oder die Betroffene nachhaltig zu schützen.

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Jahresplanung 2011 https://falken-berlin.de/blog/jahresplanung-2011 blog/jahresplanung-2011 Mon, 24 Jan 2011 00:00:00 +0000 Alle Termine des LV Berlin im Überblick
Jahresplanung 2011

Liebe Aktive, liebe Genoss_innen, liebe Freund_innen, 2011 ist jetzt
schon ein paar Wochen alt und langsam geht es wieder richtig los mit
unseren Aktivitäten. Dieses Jahr haben wir uns wieder sehr viel
vorgenommen in Sachen Theorie und Praxis. Ob im F-, RF- oder SJ- Ring -
überall wird eine ganze Menge los sein.

Natürlich sind alle Aktionen, Seminare, Kinderwochenenden und - events,
Fahrten und mehr von eurer Unterstützung und Teilnahme abhängig. Ihr
seid dran, euch einzuschalten, einzubringen und eure Akzente zu setzen
damit das Jahr 2011 wieder ein tolles und erfolgreiches Falkenjahr wird.

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Mehr Frauenpower! https://falken-berlin.de/blog/mehr-frauenpower blog/mehr-frauenpower Mon, 15 Nov 2010 00:00:00 +0000 Radikales Zeichen der Berliner Falken an ihre Bundesebene
Mehr Frauenpower\!

Am gestrigen Sonntag fand die 63. Berliner Landeskonferenz der Kinder-
und Jugendorganisation SJD – Die Falken statt. Auf der Konferenz haben
die Delegierten ein deutliches Signal an ihre Bundesebene gesendet: im
Mai 2011 findet die nächste Bundesdelegiertenkonferenz statt und auf
dieser geht es um die Einrichtung einer geschlechtsparitätischen
Doppelspitze. Als Zeichen, dass der Berliner Landesverband dieses
Vorhaben eindeutig unterstützt und umgesetzt sehen will, haben sich die
Delegierten entschieden, ihre 7 VertreterInnenplätze ausschließlich mit
Frauen zu besetzen. „Die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in
Führungspositionen ist uns ein Anliegen von höchster Wichtigkeit. Wir
rufen die anderen Landesverbände auf, es uns gleich zu tun und endlich
dafür zu sorgen, dass diese Gleichberechtigung der Geschlechter auch in
unserem Verband umgesetzt wird“, erklärt die Landesvorsitzende Josephin
Tischner nach Bestätigung der Delegierten. „Wenn es uns nicht gelingt,
die Doppelspitze einzurichten, so sehe ich das eindeutig als Schritt in
die völlig falsche Richtung für einen emanzipatorischen Verband“, so die
Landesvorsitzende weiter. Die Berliner Falken werden sich im kommenden
Jahr ebenfalls auf Landesebene intensiv mit der Einrichtung dieser
Doppelspitze auseinandersetzen, auch wenn von den letzten vier
Landesvorsitzenden drei Frauen waren. Die Falken stehen seit ihrem
Bestehen für die Gleichberechtigung der Geschlechter in allen
gesellschaftlichen Bereichen ein. Sie wehren sich gegen verfestigte und
verkrustete Rollenbilder. Ihre pädagogische Praxis ist seit Jahrzehnten
koedukativ. Mehr Informationen erhalten Sie im Landesbüro der Berliner
Falken: 030 / 280 51 27. www.falken-berlin.de

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Money makes the AKUBIZ go round – Solidarität mit Pirnaer Kulturverein! https://falken-berlin.de/blog/money-makes-the-akubiz-go-round-solidaritt-mit-pirnaer-kulturverein blog/money-makes-the-akubiz-go-round-solidaritt-mit-pirnaer-kulturverein Mon, 15 Nov 2010 00:00:00 +0000 Die Berliner Falken schicken solidarische Grüße an die AktivistInnen aus Pirna und unterstützen Spendenaktion mit 250 Euro
Money makes the AKUBIZ go round – Solidarität mit Pirnaer Kulturverein\!

Vor einigen Tagen lehnte der Pirnaer Kulturverein AKUBIZ e.V. die
Entgegennahme des sächsischen Demokratiepreises, dotiert mit 10.000 €
ab. Ihre Begründung dafür war, dass sie nicht bereit sind, die
geforderte „antiextremistische Grundsatzerklärung“ zu unterzeichnen und
ihre Kooperationspartner durch den Verfassungsschutzes auszuleuchten zu
lassen. Die Berliner Falken haben das mutige und entschlossene Vorgehen
auf ihrer Landeskonferenz am Sonntag gewürdigt und in einem Antrag
einstimmig beschlossen, sich mit einer Spende in Höhe von 250 € an dem
durch den Verzicht entstandenen Schaden zu beteiligen. „Engagement gegen
Neonazis, Rassismus und Antisemitismus ist und bleibt gesellschaftlich
notwenig – heute vielleicht wieder mehr denn je“, erläutert die
Vorsitzende der Berliner Falken, Josephin Tischner. „Durch das Vorgehen
der Familienministerin Schröder und den durch sie angestoßenen Diskurs
zu Extremismus wird die demokratische Arbeit vieler Vereine,
Organisationen und Einzelpersonen geradezu torpediert und
kriminalisiert“, so die Landesvorsitzende weiter. Die Berliner Falken
sprechen dem AKUBIZ e.V. ihre Solidarität aus und hoffen, dass sie durch
viele Spenden ihre notwendige Projektarbeit in der Region weiter
fortsetzen können. Eintreten gegen rechte Strukturen ist und bleibt
allen gesellschaftlichen Ebenen notwendig und darf nicht kriminalisiert
werden. Die Falken setzen sich seit ihrem Bestehen gegen faschistische
Bestrebungen aktiv ein, im Nationalsozialismus wurden sie als
Organisation verboten und ihre Mitglieder verfolgt. Die Bekämpfung von
Neofaschismus ist auch heute noch eines der wichtigsten Elemente unserer
Arbeit mit dem Ziel einer freien und gerechten Gesellschaft. Mehr
Informationen erhalten Sie im Landesbüro der Berliner Falken: 030 / 280
51 27. www.falken-berlin.de

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22.9.: 3 Projekttage in Lankwitz https://falken-berlin.de/blog/229-3-projekttage-in-lankwitz blog/229-3-projekttage-in-lankwitz Wed, 22 Sep 2010 00:00:00 +0000 KidsCourage zu Gast an der Alt-Lankwitzer GS

Heute haben wir mit einer logistischen Meisterleistung drei Projekttage
parallel gestalten dürfen. Die gesamte sechste Klassenstufe der
Alt-Lankwitzer Grundschule hat uns zu ihrem Projekttag eingeladen, und
alle waren mit Engagement dabei: aufgeregte SchülerInnen, dankbare
LehrerInnen. Und natürlich nach dem Tag erschöpfte, aber glückliche
TeamerInnen. Wir kommen gern wieder!

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Avanti II / 2010 https://falken-berlin.de/blog/avanti-ii-2010 blog/avanti-ii-2010 Mon, 02 Aug 2010 00:00:00 +0000 Schwerpunkt: Rechtsextremismus
Avanti II / 2010
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Große Nachfrage https://falken-berlin.de/blog/groe-nachfrage blog/groe-nachfrage Wed, 02 Jun 2010 00:00:00 +0000 Freie Termine leider erst wieder nach den Sommerferien

Liebe SchülerInnen, liebe LehrerInnen und ErzieherInnen und
SozialarbeiterInnen,

wir bedanken uns bei Euch ganz herzlich für das überwältigende Interesse
an unserem Projekt. Leider können wir neue Termine erst wieder nach den
Sommerferien anbieten.

Wir freuen uns auf Euch! Das KidsCourageTeam

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Adressänderung https://falken-berlin.de/blog/adressnderung blog/adressnderung Fri, 23 Apr 2010 00:00:00 +0000 Wichtig: neue Postadresse! Rathenower Str. 16 10559 Berlin

Unsere Postadresse lautet ab 23.04.2010

KidsCourage SJD-Die Falken LV Berlin Rathenower Str. 16 10559 Berlin

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Anvanti I / 2010 https://falken-berlin.de/blog/anvanti-i-2010 blog/anvanti-i-2010 Mon, 19 Apr 2010 00:00:00 +0000 Jetzt zum Download im Netz!
Anvanti I / 2010
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KidsCourage in der Zeitung https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-in-der-zeitung blog/kidscourage-in-der-zeitung Sat, 13 Feb 2010 00:00:00 +0000 Wir sind jetzt auch offiziell "Berliner Helden".]]> Berliner Falken kritisieren Innensenator Körtings jüngste Aussagen https://falken-berlin.de/blog/berliner-falken-kritisieren-innensenator-krtings-jngste-aussagen blog/berliner-falken-kritisieren-innensenator-krtings-jngste-aussagen Wed, 09 Dec 2009 00:00:00 +0000 Die Berliner Falken warnen den Innensenator davor, Faschismus zu relativieren.

In seinen jüngsten Aussagen bezüglich Anschlägen, die der autonomen
Szene zugerechnet werden, hat Innensenator Körting Teile der sogenannten
linksextremen Szene als "rot lackierte Faschisten" bezeichnet.

Die Berliner Falken sind eindeutig der Meinung, das Gewalt kein Mittel
irgendeiner Auseinandersetzung sein darf, kritisieren jedoch scharf den
vom Innensenator benutzen Vergleich.

"Faschismus, vor allem der Deutsche, hat eine schreckliche, barbarische
und negativ einzigartige Geschichte. Faschismus und seine Ziele haben
zum Tod von ca. 50 Millionen Menschen in den letzten 100 Jahren geführt.
Der Vergleich der aktuellen Anschläge mit einer faschistischen Ideologie
ist falsch, gefährlich und verharmlosend"
, so David Ziehrer, Mitglied
des Landesvorstands.

Die Berliner Falken setzen sich seit ihrem Bestehen gegen faschistische
Bestrebungen aktiv ein, im Nationalsozialismus wurden sie als
Organisation verboten und ihre Mitglieder verfolgt.

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland waren sie die erste
Jugendorganisation, die Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz
organisierte, um sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten
auseinanderzusetzen, die Geschichte aufzuarbeiten und dafür Arbeit zu
leisten, dass menschenfeindliche Ideen und Gedankenmodelle wie die des
Antisemitismus, Rassismus oder Faschismus bereits im Kern bekämpft
werden.

Die Bekämpfung von Neofaschismus ist auch heute noch eines der
wichtigsten Elemente unserer Arbeit mit dem Ziel einer freien und
gerechten Gesellschaft.

Mehr Informationen erhalten Sie im Landesbüro der Berliner Falken: 030 /
280 51 27.

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Avanti I / 2009 https://falken-berlin.de/blog/avanti-i-2009 blog/avanti-i-2009 Tue, 24 Nov 2009 00:00:00 +0000 Die Avanti auch als download im Netz!
Avanti I / 2009
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Avanti II / 2009 https://falken-berlin.de/blog/avanti-ii-2009 blog/avanti-ii-2009 Tue, 24 Nov 2009 00:00:00 +0000 Die Avanti auch als download im Netz!
Avanti II / 2009
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Zum Weltkindertag: Gebt allen Kindern ihre Chance https://falken-berlin.de/blog/zum-weltkindertag-gebt-allen-kindern-ihre-chance blog/zum-weltkindertag-gebt-allen-kindern-ihre-chance Thu, 19 Nov 2009 00:00:00 +0000 Die Sozialistische Jugend - Die Falken fordern eine sofortige Erhöhung der ALG II- Regelsätze für Kinder.
Zum Weltkindertag: Gebt allen Kindern ihre Chance

Die Sozialistische Jugend - Die Falken fordern eine sofortige Erhöhung
der ALG II- Regelsätze für Kinder. Eine Studie im Auftrag des
Statistischen Bundesamtes hat gezeigt, dass die Regelsätze zu niedrig
bemessen sind.

In Deutschland gibt es knapp fünf Millionen BezieherInnen des ALG 2
(Hartz IV). Das sind deutlich mehr Menschen, als Berlin EinwohnerInnen
hat. Viele der EmpfängerInnen haben Kinder, für die sie ebenfalls
Leistungen beziehen. Kinder bekommen jedoch nicht den vollen Satz in
Höhe von maximal 369 Euro, sondern nur gut 2/3 davon. Kinder brauchen
aber, so ergab die Studie der Frankfurter Armutsforscherin Irene
Becker:

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  • mehr Geld für Lebensmittel
  • mehr Geld für Betreuung und Bildung
  • mehr Geld für Spielzeug
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Erneut rechtsextreme Schmiererein an Lichtenberger Falkeneinrichtung https://falken-berlin.de/blog/erneut-rechtsextreme-schmiererein-an-lichtenberger-falkeneinrichtung blog/erneut-rechtsextreme-schmiererein-an-lichtenberger-falkeneinrichtung Wed, 05 Aug 2009 00:00:00 +0000 Erneut rechtsextreme Schmiererein an Lichtenberger Falkeneinrichtung

In der Nacht auf Mittwoch, den 5. August malten Rechtsextremisten erneut
neo-nazistische Symbole an die Kinder- und Jugendeinrichtung
"Falkenburg" im Bezirk Lichtenberg im Gensinger Viertel. Sie
hinterließen den Spruch "Falken die Flügel brechen".

Bereits mehrere Male wurde das vom Kinder- und Jugendverband SJD - Die
Falken betriebene Jugendzentrum Ziel rechtsextremer Aktionen.

"Wir gehen davon aus, dass das dies Werk von Rechtsextremen ist", sagte
Thomas Wesenberg, Projektleiter des Jugendzentrums der Lichtenberger
Falken. "Dieser Vorfall ist nur der letzte in einer ganzen Reihe von
neonazistischen Übergriffen gegen das Jugendzentrum der Falken. Doch wir
lassen uns nicht einschüchtern und setzen unsere antifaschistische
Arbeit fort." Die Falkenburg ist seit über 15 Jahren an diesem Standort
und leistet mit ihrer Jugendarbeit einen wichtigen Teil zur Entwicklung
der Kinder und Jugendlichen in einem sozial schwierigen Kiez. Die
Falkenburg steht für Demokratie und Toleranz und dieser erneute Angriff
auf die Einrichtung zeigt, dass sie mit ihrer Arbeit auf dem richtigen
Weg ist, denn sie ist den Neonazis ein Dorn im Auge.

Für mehr Informationen steht Thomas Wesenberg, Projektleiter der
Falkenburg, gern zur Verfügung. Er kann unter der Nummer 030 - 513 45 23
erreicht werden.

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Förderschwerpunkt https://falken-berlin.de/blog/frderschwerpunkt blog/frderschwerpunkt Fri, 17 Jul 2009 00:00:00 +0000 KidsCourage beim LAP Tempelhof-Schöneberg

Für die Jahre 2009/2010 hat sich KidsCourage dem Lokalen Aktionsplan
Tempelhof-Schöneberg angeschlossen und erhält besondere finanzielle
Förderung für Projektarbeit in diesem Bezirk.
Wir bedanken uns dafür und freuen uns auf tolle
Aktionen!

Förderschwerpunkt

Weitere Bilder

Förderschwerpunkt
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Finanzierung https://falken-berlin.de/blog/finanzierung blog/finanzierung Fri, 15 May 2009 00:00:00 +0000 KidsCourage im Landesprogramm gegen Rechtsextremismus
Finanzierung

Auch im Jahr 2010 wird KidsCourage erneut durch das Landesprogramm gegen
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus beim
Beauftragten für Integration und Migration des Landes Berlin
unterstützt. Vielen Dank für die langjährige Förderung, ohne die
KidsCourage nicht bis heute so erfolgreich arbeiten hätte können.

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Neuer Förderpartner https://falken-berlin.de/blog/neuer-frderpartner blog/neuer-frderpartner Fri, 15 May 2009 00:00:00 +0000 Die Kreuzberger Kinderstiftung fördert KidsCourage
Neuer Förderpartner

Für die Jahre 2009 und 2010 wird KidsCourage von der Kreuzberger
Kinderstiftung gefördert. Das Projektteam bedankt sich für die
Unterstützung und das in uns gelegte Vertrauen.

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LESETIPP: https://falken-berlin.de/blog/lesetipp blog/lesetipp Fri, 20 Mar 2009 00:00:00 +0000 Neugierige Schweine: Piggeldy und Frederick
LESETIPP:

Piggeldy wollte wissen… Nichts leichter als das, sagte Frederick

"Kinder", sagte Frederick, "Kinder sind das unausstehlichste Volk auf
der Erde." "Auf dem Gras meinst du wohl", sagte Piggeldy freundlich.

Piggeldy ist ein Held, vor allem deshalb, weil er wahrscheinlich nicht
einmal weiß, was das ist: ein Held. "Nichts leichter als das."

Bei Rowohlt erscheint im April 2009 ein neues Abenteuer des
schweinischen Brüderpaars Piggeldy und Frederick, bekannt aus dem
Sandmännchen. Piggeldy, der neugierige kleine und Frederick, der
liebevolle manchmal aber etwas griesgrämige ältere Bruder machen sich
auf zu einem "Deichspaziergang mit viel Tiefsinn (und ein bisschen
Unsinn)".

Was ist eine Ente? Was ist Gesang? Was ist Wind? Piggeldy’s Neugier ist
wie immer unerschöpflich und Frederick gibt sein Bestes, dem kleinen
Bruder die Welt zu erklären. Das ist allerdings nicht ganz einfach. Nur
knapp entkommen sie einem Viehtransport: "Da haben wir ganz schön
Schwein gehabt, dass sie keine Sülze aus uns gemacht haben". Und wir
haben auch Schwein gehabt, dass ihre Wanderung weitergehen kann. Nur was
ist eigentlich eine Wanderung, will Piggeldy wissen. Nichts leichter als
das, sagt Frederick. Und so wandern sie weiter.

Und wir lernen, dass es nicht auf alle Frage eine gültige Antwort geben
kann. Denn was bitte ist eine "Sekundenewigkeit"? Liebe erwachsene
LeserInnen, fragt doch einfach Eure Kinder. Denn jede Frage ist klug.
Dumme Fragen gibt es gar nicht. Piggeldy würde dazu einfach nur sagen:
Was ist dumm? Gute Frage.

Elke Loewe: Piggeldy wollte wissen… Nicht leichter als das, sagte
Frederick, Rowohlt Taschenbuch, April 2009, 64 Seiten, 5,- Euro,
ISBN-13: 978 3 499 24890 0

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erste Avanti 2009 https://falken-berlin.de/blog/erste-avanti-2009 blog/erste-avanti-2009 Wed, 11 Mar 2009 00:00:00 +0000 jetzt online!
erste Avanti 2009
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Würdigung für KidsCourage https://falken-berlin.de/blog/wrdigung-fr-kidscourage blog/wrdigung-fr-kidscourage Fri, 23 Jan 2009 00:00:00 +0000 Jugenddemokratiepreis
Würdigung für KidsCourage

Das Berliner Kinderrechtsprojekt KidsCourage wurde in dem europaweit
ausgeschriebenen Jugenddemokratiepreis 2008 als besonders gelungenes
Projekt ausgezeichnet.

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb vergibt den
Jugenddemokratiepreis 2008 an das litauische Projekt "Jaunime, Rinkis
Rimtai!" ("Youth, Vote Smart!"). Die Projekte "Polit-gramota" aus
Russland und "KidsCourage" aus Deutschland erhalten eine schriftliche
Würdigung. Mit dem Jugenddemokratiepreis sollen vor allem junge
Menschen für ihr Engagement in Europa ausgezeichnet werden.

In dem Projekt "KidsCourage" setzen sich Grundschulkinder handlungs- und
zielorientiert, aber auch spielerisch mit Kinderrechten auseinander. Die
Projekttage werden von Jugendlichen an verschiedenen Schulen
durchgeführt, die im Rahmen des Projektes vorher zu TeamerInnen
ausgebildet wurden.

Der Wettbewerb zum Jugenddemokratiepreis wird von Jugendlichen
gestaltet. Eine zwölfköpfige Jury aus Jugendlichen und jungen
Erwachsenen zwischen 16 und 27 Jahren entscheidet über die
Auswahlkriterien, die Bewerbungsformulare sowie die Auswahl der
Preisträger.

Gefördert wird das ausgezeichnete Projekt "KidsCourage" zur Zeit durch
den Intergrationsbeauftragten des Landes Berlin.

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Neuer Falken-Kalender ist da! https://falken-berlin.de/blog/neuer-falken-kalender-ist-da blog/neuer-falken-kalender-ist-da Fri, 12 Dec 2008 00:00:00 +0000 Bestellen im Landesbüro!

Der neue Falken-Kalender ist da!

Im praktischen Taschenformat, schöner als jemals zuvor. Dieses Jahr mit
dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus und Rassismus.

Aus dem Inhalt:

  • "Dit is doch nich dit Gleiche!" Extremismus
  • Reclaim the School!
  • Rechte Strukturen in Berlin: Interview
  • Patriotische Schwenkelemente: Nationalismus ist doof!
  • Vermaledeite Entengrütze: Umgang mit der NS-Geschichte
  • Wer steckt dahinter? Kritik an Antiamerikanismus
  • Links, zwo, drei Rechts: Nazis und Globalisierung
  • no space for racism!: Argumente gegen Stammtischparolen
  • An die Weissen Leser_innen!: Rassismus ist überall
  • Ein rassistischer Staat?: Asylgesetze

... und natürlich viele Infos zu Falken-Einrichtungen, Falken-Aktionen
im nächsten Jahr und hilfreichen Adressen!

Ihr könnt ihn gern in rauen Mengen vor Euren Schulen verteilen!

Zu bestellen im
Landesbüro
oder direkt per
Mail.

Der Falken-Kalender wurde gefördert durch:

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das
Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt
nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der
Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine
Haftung.

Weitere Bilder

Jugend in Aktion
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"Auseinandersetzung mit NS ist wichtiges Bildungsziel" https://falken-berlin.de/blog/auseinandersetzung-mit-ns-ist-wichtiges-bildungsziel blog/auseinandersetzung-mit-ns-ist-wichtiges-bildungsziel Mon, 17 Nov 2008 00:00:00 +0000 Berliner Falken distanzieren sich von Zerstörung der Ausstellung in der HU bei SchülerInnenstreikdemo am 12.11.

Der Landesverband Berlin der Sozialistischen Jugend - Die Falken
distanziert sich mit Schärfe von der Zerstörung der Ausstellung
"Verraten und Verkauft. Jüdische Unternehmen in Berlin 1933-1945" im
Hauptgebäude der Humboldt-Universität durch TeilnehmerInnen der
Schülerstreik-Demonstration unter dem Motto "Bildungsblockaden
einreißen" am 12. November.

"Wir unterstützen die Forderung der DemonstrantInnen nach kostenfreier
Bildung für alle. Wir unterstützen auch Aktionen zivilen Ungehorsams,
die dazu geeignet sind, diesem Anliegen Gehör zu verschaffen. Die
Zerstörung der Ausstellung gehört für uns jedoch nicht dazu.
Stattdessen finden wir gerade in Deutschland eine Auseinandersetzung
über den Nationalsozialismus dringend notwendig und betrachten dies als
elementaren Bestandteil emanzipatorischer Bildung. Die TeilnehmerInnen
haben während der Uni-Besetzung leider gedankenlos gehandelt.", so
Pressesprecherin Rona Torenz.

Sozialistische Jugend - Die Falken Berlin begrüßen den Offenen Brief des
Demonstrationsbündnisses vom 14.11. und hoffen, dass die Ausstellung
zügig wiederhergestellt werden kann.

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Sabotieren! Blockieren! Verhindern! https://falken-berlin.de/blog/sabotieren-blockieren-verhindern blog/sabotieren-blockieren-verhindern Wed, 12 Nov 2008 00:00:00 +0000 Naziaufmarsch in Lichtenberg am 6. Dezember
Sabotieren\! Blockieren\! Verhindern\!

Wie nun letzte Woche bekannt wurde haben die Neonazis um S. Schmidtke
ihre Anmeldungen für den Nazi-Aufmarsch am 06.12.08 (Samstag) in den
Bezirken Berlin-Neukölln und Berlin-Treptow-Köpenick zurück gezogen. Das
Antifa-Bündnis "antifa event statt nazi advent” glaubt nun, dass sie in
Lichtenberg auf marschieren wollen. Dies werden wir selbstverständlich
nicht zulassen. Daher rufen wir euch alle zur Beteiligung an
Gegenaktivitäten auf … kreativ und entschlossen werden wir den
Nazi-Aufmarsch blockieren, stoppen, verhindern …

Naziaufmarsch am 6. Dezember in Berlin?
Sabotieren! Blockieren! Verhindern!

Seit 2003 marschieren pünktlich zur Weihnachtszeit hunderte Nazis durch
Berlin, um für ein sogenanntes "Nationales Jugendzentrum" zu werben.
Wenn Neonazis nach "Freiräumen" für die "deutsche Jugend" schreien,
propagieren sie doch nur das Konzept der "national befreiten Zone". Wer
nicht ins völkische Streichholzschachtel-Weltbild passt, muss Schikanen
über sich ergehen lassen und um sein Leben fürchten. Um dem Treiben der
Nazis ein Ende zu bereiten, müssen nicht-rechte und alternative
Jugendliche und Jugend-Kulturen unterstützt werden. Jedes unabhängige
und linke Jugendzentrum, jedes besetzte Haus und jedes antifaschistische
Festival ist ein Stolperstein gegen Nazis. Und wir werden den Neonazis
nicht nur am 6. Dezember Steine in den Weg legen! Daher rufen
antifaschistische und linke Gruppen dazu auf, den Naziaufmarsch am 6.
Dezember 2008 in Berlin zu verhindern! Durch zahlreichen, vielfältigen
und lautstarken Widerstand wollen wir gemeinsam die Route der Nazis
blockieren. Machen wir den neonazistischen Ausflug zu einem Desaster!

Mehr Infos: Check
redfleck.blogsport.de

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Projektstart: "Vielfalt und Partizipation in Deutschland und Israel" https://falken-berlin.de/blog/projektstart-vielfalt-und-partizipation-in-deutschland-und-israel blog/projektstart-vielfalt-und-partizipation-in-deutschland-und-israel Fri, 15 Aug 2008 00:00:00 +0000 Projektstart:

Diese Woche startet das Projekt der Falken und KIgA "Vielfalt und
Partizipation in Deutschalnd und Israel".In diesem Projekt werden
Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam diskutieren,
warum so wenig Jugendliche mit Migrationshintergrund in politischen
Verbänden und Parteien mitmachen und wie man dies ändern könnte?
Höhepunkt des Projekts wird eine Internationale Begegnung im September
in Berlin mit der israelischen Jugendorganisation "HaNoar HaOved
veHalomed"(arbeitende und studierende Jugend) sein, die als einzige
israelische Jugendorganisation Juden, Araber und Drusen unter einem Dach
vereint. Aus diesem Grund hoffen wir durch den Austausch zu lernen, wie
man die Prinzipien Vielfalt und Partizipation in einem Jugendverband,
aber auch innerhalb der Gesellschaft möglichst gut umsetzen kann.

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Avanti Juni 2008 jetzt auch im Netz https://falken-berlin.de/blog/avanti-juni-2008-jetzt-auch-im-netz blog/avanti-juni-2008-jetzt-auch-im-netz Wed, 25 Jun 2008 00:00:00 +0000 Der Avanti vom Juni ist zum Theama Rechtsextremismus/Antirassismus
Avanti Juni 2008 jetzt auch im Netz
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Gute Stimmung am Tag des Kindes https://falken-berlin.de/blog/gute-stimmung-am-tag-des-kindes blog/gute-stimmung-am-tag-des-kindes Mon, 09 Jun 2008 00:00:00 +0000 Das Wochenende vom 1.Juni verlief für die Falken Berlin mit drei Festen erfolgreich.

Drei Feste fanden dieses Jahr am Tag des Kindes, dem 1. Juni, statt. Und
das mit Erfolg! Der Kreisverband Kreuzberg veranstaltete am 31. Mai und
am 1. Juni zusammen mit der Falkeneinrichtung Kita Freundschaft auf dem
Mehringplatz ein Kinderfest. Auch das Spielmobil des Landesverbandes war
vor Ort, um den Kindern noch mehr Spielgelegenheiten zu bieten. Außerdem
gab es einen Info-Stand über die Falken.

An beiden Tagen waren hier ständig um die 150 Kinder am spielen und Spaß
haben, so dass die Stimmung durchweg sehr gut war. Im nächsten Jahr
wollen die Falken dort gerne wieder für die Kinder viele Möglichkeiten
bieten. Das zweite Fest fand am 1. Juni in Lichtenberg mit den
Kreuzberger Falken statt. Zusammen mit Kappe e.V. und dem Verein zur
Förderung der Zivilcourage und der kulturellen Vielfalt gelang auch
dieses Kinderfest und brachte allen Beteiligten eine Menge Spaß. Auch
wenn auf dem kleinen Fest nur 25 Kinder waren, änderte das nichts an der
guten Stimmung und der Motivation, nächstes Jahr auch dort wieder für
alle Kinder ein Fest zu veranstalten.

Und auch in einer weiteren Falkeneinrichtung, dem Anton-Schmaus Haus,
fand ein erfolgreiches Kinderfest von den Berliner Falken statt. Viele
interessierte Kinder aus dem Kiez kamen ins Anton-Schmaus-Haus und
erlebten einen aufregenden Tag des Kindes.

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CUBA PARTY https://falken-berlin.de/blog/cuba-party blog/cuba-party Wed, 28 May 2008 00:00:00 +0000 Unsere "Cuba Party" ein Erfolg für die OrganisatorInnen und ein schöner Abend für die Gäste.

Die Falkengruppen NKL und Navajos veranstalteten in Zusammenarbeit mit
der Linksjugend Neukölln Süd eine Cuba Party. Am frühen Abend gab es
eine Infoveranstaltung zum Thema Cuba heute und morgen. Als
ReferentInnen waren GenossInnen von Cuba si und der cubanischen
Botschaft geladen. Sie berichteten uns von der aktuellen Lage in Cuba
und von den politischen Prozessen. Desweiteren wurden wir eingeladen uns
diesen Prozess vermittelt durch die Botschaft Vorort anzuschauen. Um
21:00 starte die Party. Insgesamt kamen ca. 200 Gäste. Bis 3:00 wurde
sich bei Mate und mojito unterhalten und getanzt. Wir, die NKL und die
Navajos, freuen uns über den gelungenen Abend. Es gibt sicher ein
nächstes
Mal.

Weitere Bilder

CUBA PARTY
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Altfalken - Treffen in Heiligensee https://falken-berlin.de/blog/altfalken-treffen-in-heiligensee blog/altfalken-treffen-in-heiligensee Mon, 26 May 2008 00:00:00 +0000 Altfalken - Treffen in Heiligensee war wieder ein Erfolg. Generationsübergreifend fand ein Austausch zu politischen Inhalten und spannenden Geschichten statt.

Altfalken - Treffen in Heiligensee war wieder ein Erfolg.
Generationsübergreifend fand ein Austausch zu politischen Inhalten und
spannenden Geschichten statt. Die aktuelle Falkenarbeit konnte
vorgestellt und auf diesem Wege auch den älteren GenossInnen und
Genossen vermittelt werden, dass ihre Werte und Ziele, Solidarität und
der Einsatz für eine emanzipatorische Gesellschaft, den SOZIALISMUS,
weiter bestehen. Dies alles fand in gemütlicher Atmosphäre bei gekühlten
Getränken und Gegrillten statt. Für den Landesvorstand war Robert
Rostoski
anwesend.

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Altfalken - Treffen in Heiligensee
Altfalken - Treffen in Heiligensee
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Historie der Falken https://falken-berlin.de/blog/historie-der-falken blog/historie-der-falken Sun, 13 Apr 2008 00:00:00 +0000 ***Wir haben eine lange Tradition - sind aber trotzdem kein bisschen eingestaubt!***
   Zeltlager Seekamp 1927
 

Zeltlager Seekamp 1927

Bereits 1904 wurden in Berlin und Mannheim erste Jugendvereine der
Arbeiterbewegung gegründet.

Direkte Vorläufer der Falken waren in der Zeit der Weimarer Republik die
Sozialistische Arbeiterjugend (SAJ) (ab 29. Oktober 1922) und die
Kinderfreunde Deutschlands (ab 13. November 1923).

Die Bezeichnung Falken kam gegen Ende der 20er Jahre in den Gruppen der
älteren Kinderfreunde auf. Aber auch die Jüngeren in der SAJ
bezeichneten sich selbst als Rote Falken. Der Anstoß dazu kam aus
Österreich. Die Falken waren damals eine der ersten Gruppen, die sich
mit Kinder- und Jugendrechten auseinandersetzten und alternative
Erziehungskonzepte (Kurt Löwenstein) diskutierten.

Bekannt wurden die Falken damals unter anderem über die ersten
Kinderrepubliken. Die erste Kinderrepublik fand 1927 auf Gut Seekamp in
Kiel statt. Für dieses Zeltlager waren rund 2300 Arbeiterkinder aus
Deutschland, Dänemark, der CSR und Österreich eingeladen.

Bereits 1930 wurden die Bezirksorganisationen der
Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde in Bayern faktisch verboten.
Die Gründe lagen z.B. in der gemeinsamen Erziehung von Jungen und
Mädchen, in ihrer kritischen Haltung gegenüber den Lehrmethoden in
Schule und Kirche.

1933 wurden die Falken reichsweit wie viele andere sozialdemokratische
und antifaschistische Gruppen verboten. Viele Falken wurden ab 1933 von
den Nationalsozialisten inhaftiert. Vereinzelt waren Kinderfreunde und
SAJler im Widerstand tätig. Andere konnten ins Ausland flüchten.

Nach 1945 wurden die Falken als Organisation für Kinder und Jugendliche
in Deutschland neu gegründet. Die erste Verbandskonferenz der Falken,
Sozialistische Jugendbewegung Deutschlands fand am 6. - 7. April 1947 in
Bad Homburg statt.

Die Berliner Falken waren 1959 die erste Jugendorganisation, die nach
der Gründung der Bundesrepublik eine Gedenkstättenfahrt in das ehemalige
Vernichtungslager Auschwitz durchführte. Dies ist auch heute noch eine
wichtige und gut gepflegte Falkentradition unter dem Motto: "Niemals
vergessen!"

Standen die Falken zu Beginn der Bundesrepublik relativ treu an der
Seite der SPD, wurden sie in den Jahren der Studentenbewegung zunehmend
kritischer und standen teilweise dem SDS nahe.

Die endgültige Wende zu einem linken, inhaltlich stärker unabhängigen
Jugendverband vollzog sich mit der Wahl des späteren Kölner
Bundestagsabgeordneten Konrad Gilges auf der Bundeskonferenz 1973 in
Gelsenkirchen.

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken sind ein politischer
und unabhängiger Kinder- und Jugendverband. Proklamiertes Ziel ist es,
Kinder und Jugendliche auf sozialistischer Grundlage zu selbstbewussten
und kritischen Persönlichkeiten zu erziehen. Die Kinder sollen ihre
eigenen Interessen erkennen und formulieren können.

Die Falken sind nicht nur bundesweit, sondern in ganz Europa und
weltweit organisiert. Der internationale Dachverband heißt IFM/SEI, für
den Jugendbereich IUSY.

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   Zeltlager Kroatien 2007   
 

Zeltlager Kroatien 2007

 
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Ein Zug der Erinnerung darf nicht erinnern https://falken-berlin.de/blog/ein-zug-der-erinnerung-darf-nicht-erinnern blog/ein-zug-der-erinnerung-darf-nicht-erinnern Wed, 09 Apr 2008 00:00:00 +0000 Die Deutsche Bahn AG will den Zug der Erinnerung nicht am Berliner Hauptbahnhof halten lassen. Die Berliner Initiative ruft für Samstag, den 12. April, zu einem Mahngang auf.
   Zug der Erinnerung
 

Zug der Erinnerung

Im Zweiten Weltkrieg wurden 4600 Mädchen und Jungen durch die Reichsbahn
deportiert - der Zug fuhr sie in den Tod. Der Zug der Erinnerung soll an
diese Deportationen erinnern und am 13. April in Berlin für 10 Tage zur
Verfügung stehen. Auch gegen eine Fahrt des Zuges auf dem ehemaligen
Gleis 17, welche vom Bahnhof Grunewald, dem Deportationsbahnhof in
Berlin, losgehen sollte, sprach sich die Deutsch Bahn AG zunächst aus.
Jedoch gerieten sie unter Druck und stimmten dann später doch dem
Vorhaben zu. Die Deutsche Bahn AG aber willigte nicht ein, dass der Zug
der Erinnerung auf den Bahnhöfen Hauptbahnhof und Schöneweide halten
darf. Der Grund dafür sind die hohen Kosten, die für die Deutsch Bahn AG
dadurch aufkommen. Der Zug soll auf einem Abstellgleis auf einem
Industriegelände stehen. Den Mahngang am 12. April 2008 wollen die
Berliner Falken unterstützen, denn durch den Zug der Erinnerung kann die
Zeit des Faschismus nicht in Vergessenheit geraten. Würde der Zug auf
dem Berliner Hauptbahnhof halten, gäbe es mehr Besucher für die
Ausstellung und eine größere Aufmerksamkeit. Die Berliner Falken rufen
alle auf, sich an dem Mahngang am Samstag, den 12. April, nach der
Gedenk- und Protestveranstaltung um 18 Uhr am Brandenburger Tor, zu
beteiligen. Für eine Aufklärung der Missstände des Faschismus. Das die
Erinnerungen an die furchtbaren Taten der Faschisten nie auf einem
Abstellgleis landen!

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Avanti März 2008: Gerade noch geschafft https://falken-berlin.de/blog/avanti-mrz-2008-gerade-noch-geschafft blog/avanti-mrz-2008-gerade-noch-geschafft Mon, 31 Mar 2008 00:00:00 +0000 Schwerpunkt: Die 68er und die Falken
Avanti März 2008: Gerade noch geschafft

Weltweit hat die Bewegung von 1968 die Welt verändert. Viele
Selbstverständlichkeiten von heute wurden damals erkämpft. Auch bei den
Falken hat diese dynamische Zeit Spuren hinterlassen, was wir u.a. in
dieser Avantiausgabe dokumentieren

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Gruppenfahrt der Neuen Kreuzberger Linken (NKL) https://falken-berlin.de/blog/gruppenfahrt-der-neuen-kreuzberger-linken-nkl blog/gruppenfahrt-der-neuen-kreuzberger-linken-nkl Thu, 27 Mar 2008 00:00:00 +0000 Am Freitag den 14. März haben wir uns aufgemacht...
Gruppenfahrt der Neuen Kreuzberger Linken (NKL)

... per Fahrrad, Auto und zu Fuß per Bahn, nach Strausberg, genauer: auf
das schöne Gelände der Ökologischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft,
kurz ÖkoLea, um unsere politische Arbeit des letztens Jahres zu
überdenken und Pläne für die Zukunft zu schmieden.

Angekommen sind wir Freitag gegen 17 Uhr, und ab dann nahm die ganze
Kiste ihren Lauf. Im Vorfeld der Fahrt haben wir gemeinsam in der Gruppe
einen kleinen Fragebogen entworfen um einen Leitfaden für die Fahrt zu
schaffen. Die einzelnen Leute sollten sich mit den Fragen
auseinandersetzen wie es ihnen in der Gruppe geht, was ihrer Meinung
nach noch nicht so gut läuft und was wiederum gut läuft, wie sie den
sozialen Zusammenhalt einschätzen, wo sie sich und die Gruppe in zwei
Jahren sehen und was sie sich für die Zukunft wünschen würden. Ein
wichtiges Augenmerk sollte dabei darauf geworfen werden wie sich die
Gruppe orientieren soll. Freitagabend haben wir uns dann ausgiebig mit
dem Durchlesen der Fragebögen beschäftigt und sind in die inhaltliche
Diskussion über selbige eingestiegen. Diese Diskussion wurde dann zu
voranschreitender Stunde in eine lockere Atmosphäre gebettet, mit viel
Spaß und Gelächter. Abschließend haben wir gemeinsam noch einen Film
gesehen.

Am Samstag haben wir, nach einem ausgiebigen Frühstück, damit
weitergemacht uns aus den Fragebögen die für uns wichtigsten Punkte
rauszusuchen und in die Kategorien >läuft gut\<, >läuft schlecht\< und
>ist verbesserungswürdig\< eingeteilt. Dann haben wir angefangen die
Punkte der Reihe nach zu diskutieren und Lösungen oder
Verbesserungsvorschläge dafür zu finden. Diese wurden schriftlich
festgehalten und in einem Protokoll zusammengefasst, damit die Leute die
an der Fahrt selber nicht teilnehmen konnten trotzdem die Schritte
verfolgen können. Dieses wurde sofort per Mail versandt damit es auch
alle gleich lesen können, egal wo sie derzeit sind. Nach einer schönen
Mittagspause bei herrlichem Sonnenschein haben wir dann den zweiten Teil
der Gruppenfahrt begonnen. Dieser sollte sich rund um die Falken Berlin
drehen. Eine ausführliche Einleitung darüber wer die Falken überhaupt
sind, seit wann es sie gibt und was sie im Laufe der letzten 100 Jahre
gemacht haben hat die folgende Diskussion eingeläutet. Ängste,
Vorstellungen, Fragen und Vorurteile wurden besprochen und in langen
ausführlichen Diskussionen die sich bis in den Abend hinzogen
ausgeräumt. Danach wurde die Diskussion wieder lockerer weitergeführt
und von gemeinsamen Spielen noch untermalt.

Der letzte Tag wurde sehr legere abgehalten, gegen 10 Uhr haben wir
wieder gemeinsam gefrühstückt und dann in den Räumen für Ordnung
gesorgt. Danach haben wir noch mal gemeinsam über die weitere Arbeit in
unserer Gruppe im Besonderen und bei den Falken im Allgemeinen
gesprochen. Jeder der Anwesenden sollte sich einen oder gern auch
mehrere Punkte überlegen die sie sich von der Gruppe oder für die Gruppe
wünschen würden, die wir beim nächsten gemeinsamen Plenum den anderen
mitteilen wollen. Dann haben wir die Gruppenfahrt mit einer kleinen
Auswertungsrunde beendet und den schönen Öko Bauernhof wieder Richtung
Berlin verlassen.

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Kooperationsvertrag Falken - HOWOGE https://falken-berlin.de/blog/kooperationsvertrag-falken-howoge blog/kooperationsvertrag-falken-howoge Mon, 17 Mar 2008 00:00:00 +0000 Kooperationsvertrag zwischen HOWOGE und SJD - Die Falken geschlossen. Bauliche Mängel in der JFE Falkenburg werden durch HOWOGE Unterstützung behoben
   Gordon Kerl, Leiter des HOWOGE Kundenzentrum Karlshorst, und der Berliner Landesvorsitzende der SJD - Die Falken, Kolja Schumann,
 

Gordon Kerl, Leiter des HOWOGE Kundenzentrum Karlshorst, und der Berliner Landesvorsitzende der SJD - Die Falken, Kolja Schumann,

Am 7. März 2008 haben die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH und der
SJD - Die Falken Landesverband Berlin einen Kooperationsvertrag
unterzeichnet.

Grundlage des Vertrages ist das gemeinsame Interesse beider
Vertragspartner an der Schaffung von stabilen sozialen Strukturen und
von Angeboten für die sinnvolle Freizeitgestaltung der im Kiez lebenden
Kinder und Jugendlichen. Die Falken betreiben im Bezirk Lichtenberg im
Gensinger Viertel eine Offene Kinder- und Jugendeinrichtung namens
"Falkenburg". Es handelt sich bei diesem Projekt um die Verbindung von
offener Arbeit und ehrenamtlicher, selbstorganisierter
Jugendverbandsarbeit. Der Schwerpunkt liegt bei Angeboten für Kinder im
Alter von 6 bis 13 Jahren. Für ca. 40 Kinder dieser Zielgruppe ist die
"Falkenburg" in den letzten 15 Jahren ein wesentlicher Bestandteil ihrer
Freizeitgestaltung geworden. Das Gebäude Gensinger Straße 101, Standort
der "Falkenburg", wurde infolge einer bauaufsichtlichen Begutachtung im
Februar 2008 für die weitere Nutzung gesperrt. Das Wohnungsunternehmen
HOWOGE, das im Gensinger Kiez etwa 750 Wohnungen bewirtschaftet, machte
7.000 Euro locker, mit denen ab Mitte März die erforderlichen
Instandsetzungsarbeiten an der Elektroanlage und dem Fluchtweg
vorgenommen werden können. Durch den Kooperationsvertrag mit der HOWOGE
sind die Wiedereröffnung und der weitere Betrieb dieser Kinder- und
Jugendeinrichtung an diesem Standort gesichert.

Michael Räßler-Wolff (Jugendstadtrat Lichtenberg, Die Linke) dazu: "Die
Falkenburg ist ein „zweites Zuhause“ für viele Mädchen und Jungen aus
Friedrichsfelde Ost. Frau Bredow und Herr Wesenberg stärken die Kinder:
durch gemeinsames Spielen, Lernen und gemeinsame Fahrten. Kinder lernen
respektvoll miteinander umzugehen und Alltagsprobleme mit
Selbstvertrauen zu lösen. Vor dieser Arbeit habe ich großen Respekt.
Daher freue ich mich ganz besonders, dass mit Unterstützung der HOWOGE
diese Arbeit in der Falkenburg fortgesetzt werden kann. „Es gibt nichts
Gutes – außer man tut es“; getreu diesem Motto haben die Kolleginnen und
Kollegen der HOWOGE gezeigt, dass Ihnen die Kinder am Herzen liegen.
Dafür besten Dank!"

Thomas Wesenberg, Projektleiter der Falkenburg, erklärt hierzu: "Wir
freuen uns außerordentlich in der HOWOGE einen engagierten Partner
gefunden zu haben, der im Rahmen von bürgerschaftlichem Engagement
Verantwortung für die sozialen Belange im Viertel übernimmt." Jeannette
Bredow, Mitarbeiterin der Falkenburg, betont: „Insbesondere die Kinder
der Falkenburg und deren Familien sind froh über den Verbleib der
Angebote in ihrem Wohngebiet.“ Kolja Schumann, Landesvorsitzender der
SJD - Die Falken Berlin, äußert: "Wir hoffen, dass die Kündigung des
Mietvertrages der Falkenburg bald vom Tisch ist."

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:
Thomas Wesenberg (Projektleiter der JFE Falkenburg): 5134523
Kolja Schumann (Landesvorsitzender der SJD - Die Falken Berlin):
2805127

Pressemitteilung des Bezirksamtes
Lichtenberg

Pressemitteilung der
HOWOGE

Weitere Bilder

Kooperationsvertrag Falken - HOWOGE
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Wohnst du noch oder lebst du schon? - Kommunenbildung damals und heute https://falken-berlin.de/blog/wohnst-du-noch-oder-lebst-du-schon-kommunenbildung-damals-und-heute blog/wohnst-du-noch-oder-lebst-du-schon-kommunenbildung-damals-und-heute Wed, 27 Feb 2008 00:00:00 +0000 Es war eine wilde Zeit in den siebziger Jahren, vor allem in Berlin. Zu Hochzeiten waren über 170 Häuser durch Menschen, die von einer anderen Art des Zusammenlebens träumten, besetzt. "Wohnungslos muss nicht sein - zieht in leere Häuser ein!" war eine der vielen Losungen im Kampf der BesetzerInnen um selbstbestimmte Freiräume sowie alternative Lebenskonzepte.

So machten sich sehr viele meist Jugendliche und junge Erwachsene auf, leer stehende, dem Abriss geweihte Häuser zu besetzen. Sie schafften sich ihren eigenen Wohnraum, renovierten die Häuser und setzten hinter ihren Wänden ihr eigenes Lebenskonzept um.

In den folgenden Jahren verschwinden viele besetzte Häuser und Projekte in der Folge der Berliner Politik oder des individuellen Wandels. Einige der besetzten Häuser finden sich mit dem Legalisierungsmodell des Berliner Senats ab und erhalten Verträge für "ihre Häuser".

In unserem Projekt - durchgeführt von der SJD - Die Falken, KV Friedrichshain-Kreuzberg - haben wir uns mit der Geschichte dieser Generation im Allgemeinen und im Besonderen auseinander gesetzt. Wir, das sind auch junge Menschen knapp dreißig Jahre später, die in Stadtteilen und Gegenden wohnen, wo damals viele Häuser besetzt waren. Geleitet hat uns bei unserem Projekt das Interesse zu erfahren, wie ein gemeinsames Leben miteinander aussehen und funktionieren kann.

Wir haben uns in gemeinsamen Runden getroffen und recherchiert, gelesen, diskutiert, Filme und Berichte geschaut. Einen Zeitzeugen konnten wir für uns gewinnen, einladen und ihn zu seiner Lebensgeschichte, seinen Erfahrungen und Eindrücken von damals befragen.

Auch heute noch bestehende Projekte haben wir uns näher angesehen und uns Einblicke verschafft. Besonders die Regenbogenfabrik ist uns dabei aufgefallen, denn schon von außen ist sie doch ein bunter Blickfang. Aber auch hinter der Fassade ist hier einiges an Schönem und Kreativem über viele Jahre entstanden und die Fabrik selbst heute nicht aus dem Kiez weg zudenken. Viele Menschen wohnen und arbeiten hier zusammen - es ist ein Anlaufpunkt für alt und jung. Hier haben wir auch ein langes und sehr ausführliches Interview mit drei FabriklerInnen über die Geschichte der Regenbogenfabrik im Herzen Kreuzbergs, aber auch ihre individuellen Lebensgeschichten führen können.

Das Ergebnis unserer Projektes ist eine DVD "Auf den Spuren der HausbesetzerInnen von damals - eine filmische Dokumentation". Die Filmarbeit machte den Jugendlichen großen Spaß. Nachteilig war aber, dass unsere Technik nicht immer so funktionierte, wie wir es gerne gesehen hätten. Der Eifer der Jugendlichen wurde hierdurch aber nicht geschmälert. Sie erkannten, dass die Mühe sich lohnt und sie entwickelten für sich und ihre Lebensplanungen Projekte. Wichtig für uns war, dass die Entscheidung darüber, welche Orte aufgesucht werden sollen und welche Interviews durchgeführt werden von den Jugendlichen selbst getroffen wurden.

Bei unserer Recherche und Zusammenarbeit haben wir sehr viele neue Erfahrungen sammeln und Eindrücke gewinnen können, haben neue Menschen kennen gelernt und Freundschaften geknüpft.

Wenn sich eine Jugendgruppe den Film einmal ansehen möchte, kann sich gerne mit dem KV Friedrichhain-Kreuzberg, Tel. 030/612 034 98 oder per E-Mail pweissert@gmx.de in Verbindung setzen.

Paul Weissert & Kolja Schumann

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Kinder haben Recht(e)! https://falken-berlin.de/blog/kinder-haben-rechte blog/kinder-haben-rechte Fri, 08 Feb 2008 00:00:00 +0000 Kinder haben Rechte. Dieses Grundverständnis muss in einer Gesellschaft
mit Kindern vorhanden und umgesetzt sein. Unabhängig von gesetzlichen
Absicherungen zu ihrem Schutz. Jedes Kind muss es selbst sein dürfen.
Mit all' seinen Träumen, Wünschen, Fehlern, Schwächen und Stärken ist es
doch ein wichtiger und gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft.

Carpe Diem! Die Gegenwart ist am präsentesten. Darum sollen Kinder auch
diese leben und begreifen können, ohne dass ihnen dauernd vorgeschrieben
wird, was als nächstes zu tun ist. Ohne den Anspruch zu verlieren,
Planungskompetenzen zu vermitteln, muss dennoch das Hier und Heute die
zentrale Handlungsentscheidung der Kinder bestimmen. Angebote? Ja!
Zwang? Nein! Ein Bildungssystem darf nicht nur ein Ort der technischen
Wissensvermittlung sein, es muss auf Geschwindigkeit, Befinden und
emotionale Zustände der Kinder eingehen und Rücksicht nehmen können.

1989 verabschiedete die UNO zwar die Kinderrechtskonvention, die auch
von der BRD unterschrieben wurde, dennoch sind Kinder noch immer keine
gleichberechtigten Mitglieder unserer Gesellschaft. Politik und
Gesellschaft haben die Ideen und Rechte der Konventionen noch nicht für
sich umgesetzt. Nicht jedes Kind in Deutschland darf eine staatliche
Bildung erhalten. Wer nicht behördlich registriert ist, darf keine Kita,
Schule oder sonstige Bildungseinrichtung besuchen. Tun sie es doch, geht
die Familie die Gefahr ein abgeschoben zu werden. Noch immer werden
Kinder, die in Berlin geboren wurden, in ihre so genannte "Heimat”, die
sie nur aus dem Urlaub oder von Bildern kennen, abgeschoben.

Aber auch im kleineren Rahmen finden die Rechte der Kinder nicht ihre
Anwendung. Das Berliner (und Bundesweite) Bildungssystem ist ein
Musterbeispiel der "Dialektik der Aufklärung". Die Gesellschaft möchte
Werte wie Solidarität, Zivilcourage, Engagement, Kreativität und
Toleranz. Das Schulsystem, mit seinem selektierenden Charakter und der
unflexiblen, begrenzten Befähigung der Lehrer, bringt aber das genaue
Gegenteil. Es selektiert nach sozialer Herkunft und lügt den Kindern vor
sie seien "leistungsstarke" und "leistungsschwache" Menschen. Es
vermittelt ein Gefühl der Minderwertigkeit. Dabei ist gerade im
Grundschulalter der Werksinn der Kinder, d.h. die Motivation zu lernen,
zu schaffen und sich geistig weiter zu entwickeln, am ausgeprägtesten.
Es schafft Aggressionen und die Kreativität auffressende Ängste. Es
macht die Kinder zu den Menschen, die vielleicht der Markt braucht,
nicht aber eine solidarische Gesellschaft.

Nicht nur das System, sondern auch die Gesellschaft hat noch einen
langen Weg vor sich, um junge Menschen anzuerkennen. Kindheit wir als
die unausgereifte Vorstufe des Erwachsenenseins gesehen. Der
Erziehungsklaps auf den Hinterkopf ist vielerorts noch eine Methode.
Kindesmissbrauch und Vernachlässigung stehen täglich in der Zeitung.
Kinder und Jugendliche sind zu laut, stören und sind respektlos. Ihre
Orte sollen möglichst weit weg von den Bürgern sein, oder es braucht sie
erst gar nicht. Wenn sie sich nun aber Orte aneignen, werden sie von
dort vertrieben. Und wenn sie nicht gehen wollen, dann eben mit einer
polizeilichen Anordnung. Kinder und Jugendliche werden zu häufig als
Bedrohung wahrgenommen. Die Gesellschaft in der wir leben hat noch sehr
viel zu lernen. Zum Beispiel, dass die Fragen nicht von Erwachsenen
formuliert werden müssen. Das Bedürfnis zu wissen ist in jedem Kind.
Oder die Fragen und Ideen von Kindern ernst zu nehmen. Denn nur aus
Verantwortung kann Verantwortung entstehen.

Diese Probleme können nicht mit Gesetzen geregelt werden. Die Frage der
Stellung des Kindes in der Gesellschaft ist nicht in Büchern
festzuschreiben. Jeder Mensch in der Gesellschaft muss Kinder und
Jugendliche als solche Menschen akzeptieren und auch Kindheit und Jugend
als eigenen, berechtigten Lebensabschnitt anerkennen, anstatt sie als
"Übergang" zum Erwachsen sein sehen. Das zu erlernen geht nur
schrittweise und ist ein mühsamer Prozess, in dem Bildung und System
Hand in Hand arbeiten müssen. Leider müssen wir eingestehen, dass die
Verbandsarbeit, zwar eine Alternative ist, die es einzelnen Gruppen
ermöglicht, ihr Leben sozialer und bewusster zu gestalten, dennoch
nicht in der Lage ist die gesamte Gesellschaft zu verändern. Hierzu
bedarf es der gemeinsamen Arbeit mit der Gesellschaft um den Weg zu
beschreiten.

Somit fordert die Sozialistische Jugend - die Falken im Landesverband Berlin die Berliner Gesellschaft und Politik auf:


  • Die UN-Kinderrechte in Berlin anzuerkennen und umzusetzen.
  • Sich bundesweit für die Rücknahme der Vorbehalte an der
    UN-Kinderrechtskonvention einzusetzen.
  • die Schaffung von Strukturen der wahren Mitbestimmung und
    Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Berlin in
    allen sie betreffenden Belangen (Bildung, Stadtplanung, Kultur,...)
    umzusetzen.
  • ein neues Bildungssystem, dass auf die Abschaffung der
    kapitalistischen Gesellschaft zielt, ohne Leistungszwang,
    Konkurrenzkampf und Hierarchien zu entwickeln. Wir unterstützen den
    Vorschlag der Einheits- und Gemeinschaftsschulen im Sinne
    Kurt-Löwensteins, Freien Schulen, Demokratischen Schulen, etc.
  • Die Kinder- und Jugendverbandsarbeit als notwendigen Partner für
    diese Entwicklung zu erkennen und somit deren Existenz und Förderung
    zu sichern.
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Unser Bildungsverständnis https://falken-berlin.de/blog/unser-bildungsverstndnis blog/unser-bildungsverstndnis Fri, 08 Feb 2008 00:00:00 +0000 Eine bessere Gesellschaft bilden

Die heutige Gesellschaft in ihrer jetzigen Form macht ihre Kinder
passiv, aggressiv, unterwürfig und gehorsam. Den Markt bestimmt die
vereinfachte Darwinsche Formel "Survival of the fittest". Doch in diesem
Kampf des Stärkeren gerät ein Jeder in die Vereinzelung, einem der
wahren Markenzeichen dieser Gesellschaft.

Die "Sozialistische Jugend Deutschland - die Falken" sind in erster
Linie ein Verband, der eine emanzipatorische Gesellschaft durch Bildung
schaffen will.

Unsere heutigen Bildungsansätze knüpfen an die Theorien und
Praktiken der sozialistischen Erziehung und Bildung der Kinderfreunde
an. Auch heute noch erscheinen sie als Kontrast und Widerspruch zur
bürgerlichen Erziehung.

So wie wir eine Arbeit für den Menschen haben wollen, die den
Menschen fördert und erfüllt, muss die Bildung für die Kinder und
Jugendlichen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gerichtet sein. Der
einzige weg aus einem Missverhältnis zwischen Arbeit und Lebensqualität
ist mit der Anerziehung solcher Strukturen zu brechen. Es braucht Mut
und Kraft, dieses Paradoxon, das Ziel einer anderen Gesellschaft und die
freiheitliche Erziehung zu begreifen und zu tragen.

Bildung darf nicht indoktrinieren. Es ist nicht unser Ziel Kinder
und Jugendliche zu getreuen Parteisoldaten zu erziehen.
Bildung als Produkt der Interaktion von Menschen mit Menschen
bedeutet aber auch immer eine Beeinflussung. Diese Tatsache ist uns
bewusst und gewollt. "Wer meint nicht zu beeinflussen erzieht nur im
Sinne der vorherrschenden Gesellschaft", denn gerade die Gesellschaft
mit all' ihren Produkten und Medien ist eine treibende Kraft in der
Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (aber auch der der
Erwachsenen). Sehen sie keine Alternativen, bleiben sie auch in diesem
Sog gefangen.

Werteerziehung, Partizipation und Selbstbestimmung Wir wollen eine
Gesellschaft, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichberechtigt
zusammenleben und jede_r entsprechend seiner/ ihrer Fähigkeiten
Verantwortung für die Gemeinschaft übernimmt. Wir bieten jungen Menschen
die Möglichkeit sich mit unseren politischen Werten und Prinzipien
auseinander zusetzen: Partizipation und Selbstbestimmung,
Basisdemokratie und Sozialismus. Durch bewusste Werteerziehung wollen
wir bei den Kindern und Jugendlichen eine kreative
Gemeinschaftsfähigkeit fördern.

Das was wir entwickeln und erkämpfen, muss für die nächste
Generation schon selbstverständlich sein, sodass diese Zeit und
Möglichkeit haben, uns vielleicht nicht vorstellbare Ideen und Methoden
zu entwickeln, für diese zu kämpfen und zu realisieren.

Es ist schwierig für Eltern ihre Kinder los zulassen und ihnen die
entwicklungspsychologisch notwendige Autonomie zu geben. Schwierig
machen dies vor allem Ängste. Traditionen und Rituale gehen verloren
oder ändern sich. Schwer sind die Ängste vor Verlust falls Fehler und
Misserfolge der Kinder beobachtet werden. Schwer ist auch die Angst des
eigenen Versagens, sichtbar gemacht durch den erfolgreicheren neuen
alternativen und veränderten Weg der Kinder.

Nicht aber so in unserem Verband. Um eine sich stets
weiterentwickelnde Bewegung zu sein, darf es dieses besitzende Verhalten
nicht geben. Sorgen zu äußern ist richtig und wichtig. Neue Ideen zu
verneinen und blockieren aber wirft die Frage auf, wer die
Jugendbewegung besitzt. Hier hätten wir wieder ein der Familienstruktur
ähnliches Problem: Das Alte möchte das Neue besitzen und hemmt somit
Fortschritt und Entwicklung, drängt das Neue vielleicht sogar in einen
rudimentären Status zurück, in dem nichts als eine leere Hülse bleibt.
Jede Generation von HelferInnen, GruppenleiterInnen und FunktionärInnen,
muss somit diesen Anspruch des Privatbesitzes (und seine Ängste)
überwinden, um die ständige Bewegung zu garantieren.

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Come in Contract https://falken-berlin.de/blog/come-in-contract blog/come-in-contract Sat, 02 Feb 2008 00:00:00 +0000 KidsCourage beim Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung
Come in Contract

Die VertreterInnen des Projekts KidsCourage freuen sich, im Jahr 2008
ein Teil des Programms "Come in Contract" des Aktionsprogramms für mehr
Jugendbeteiligung des DBJR zu sein. In diesem Zusammenhang ist es
geplant, einen engeren Kontakt zwischen den Trägern/Projekten der
Jugendhilfe auf der einen sowie AkteurInnen der Politik auf der anderen
Seite zu erreichen, um in gegenseitiger Hilfestellung die Arbeit im
Kinder- und Jugendbereich weiter zu verbessern und so voneinander zu
profitieren. Über alle dabei geplanten Aktionen von KidsCourage kann man
sich entweder auf unserer Homepage oder auch auf der entsprechenden
Projektseite beim DBJR informieren.

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Avanti Dezember 2007 endlich im Netz https://falken-berlin.de/blog/avanti-dezember-2007-endlich-im-netz blog/avanti-dezember-2007-endlich-im-netz Mon, 31 Dec 2007 00:00:00 +0000 In Bewegung bleiben: Berichte und Perspektiven zur Jahreswende
Avanti Dezember 2007 endlich im Netz
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PRESSERKLÄRUNG https://falken-berlin.de/blog/presserklrung blog/presserklrung Thu, 29 Nov 2007 00:00:00 +0000 1.Dezember: Nazi-Demo zum Falkenclub
PRESSERKLÄRUNG

Am Samstag, den 1. Dezember 2007 demonstrieren Neonazis zum Jugendclub
der Falken in Neukölln.

Am 1. Dezember 2007 findet in Neukölln ein Neonaziaufmarsch statt, der
am Marktplatz neben dem U-Bahnhof Britz-Süd und damit in unmittelbarer
Nähe zum Jugendclub Anton-Schmaus-Haus (ASH) der Berliner Falken zu
Ende gehen soll. Der durch die NPD angemeldete Aufmarsch wird um 11 Uhr
am U-Bhf. Rudow beginnen.

Kundgebung Gutschmidtstraße

Die Falken haben von 11-15 Uhr eine Protestkundgebung an der
Gutschmidtstraße vor dem Anton-Schmaus-Haus angemeldet. „Wir rufen alle
NeuköllnerInnen und AntifaschistInnen aus ganz Berlin auf, sich an den
Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch zu beteiligen“, so ein Sprecher der
Berliner Falken.

Falken von Rechtsextremisten bedroht

Diese Nazi-Demonstration ist nur der jüngste Vorfall in einer Serie von
rechtsextremen Aktionen gegen die Falken und ihr Jugendzentrum. „Das
Anton-Schmaus-Haus ist der einzige linke Jugendclub im Süden Neuköllns“,
so der Sprecher weiter. „Seit letztem Jahr haben Neonazis die Kinder-
und Jugendarbeit der Falken immer wieder bedroht.“

In der Nacht zum 3. Oktober 2006 wurden rechtsextreme Parolen an den
Zaun geschmiert. Ende November 2006 sammelte sich etwa 40 Neonazis auf
dem nahegelegenen U-Bahnhof Britz-Süd. Nur ein Eingreifen der Polizei
konnte damals einen Angriff verhindern. In der Nacht zum 2. April 2007
wurden erneut rechtsextreme Slogans und Symbole an den Zaun des ASH
gesprüht. Zuletzt wurden am 23. Juni 2007 Besucher einer Party im ASH
durch Neonazis belästigt.

Als Konsequenz aus den rechtsextremen Aktivitäten haben die Neuköllner
Falken ein umfangreiches antifaschistisches Bildungs- und Kulturprogramm
begonnen und beteiligen sich an mehreren lokalen Bündnissen. Auch ein im
Sommer begonnenes Bildungsprojekt mit der Fritz-Karsen-Schule im Rahmen
des ‚Lokalen Aktionsplans Neukölln gegen Rechtsextremismus’ ist Teil
dieser Kampagne.

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Schülerzeitung "Platzverweis" gegen Nazis https://falken-berlin.de/blog/schlerzeitung-platzverweis-gegen-nazis blog/schlerzeitung-platzverweis-gegen-nazis Wed, 28 Nov 2007 00:00:00 +0000 Neue Zeitung zum downloaden!
al

Die Sozialistische Jugend - Die Falken und andere linke Gruppen
antworten auf die Umtriebe der NPD an Schulen. Die Schülerzeitung
"Platzverweis" mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren soll junge
Menschen in und bei Berlin über die Gefahren aus der extremen Rechten
informieren und Wege im Kampf gegen die Nazis an den Schulen, in den
Köpfen und auf der Straße aufzeigen!

Hier gibt's die Zeitung als Download:

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Arbeitsbericht 2006/2007 erschienen https://falken-berlin.de/blog/arbeitsbericht-20062007-erschienen blog/arbeitsbericht-20062007-erschienen Mon, 19 Nov 2007 00:00:00 +0000 Arbeitsbericht 2006/2007 erschienen ]]> Avanti vom Oktober 2007 erschienen! https://falken-berlin.de/blog/avanti-vom-oktober-2007-erschienen blog/avanti-vom-oktober-2007-erschienen Mon, 19 Nov 2007 00:00:00 +0000 Schwerpunkt: Sexismus und Geschlechterverhältnisse
Avanti vom Oktober 2007 erschienen\!
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Misch mit ! Kids mit Courage für Lichtenberg https://falken-berlin.de/blog/misch-mit-kids-mit-courage-fr-lichtenberg blog/misch-mit-kids-mit-courage-fr-lichtenberg Mon, 19 Nov 2007 00:00:00 +0000 Das KidsCourage- Projekt für die Lichtenberger GrundschülerInnen!

Im Rahmen des Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus bietet
KidsCourage an allen Grundschulen in Lichtenberg Projekttage für die
KlassensprecherInnen an, um ihnen zu helfen, das Recht auf Mitbestimmung
auf allen Ebenen - sowohl Schule, als auch in der Politik - durchsetzen
zu können. Wir wollen selbstbewusste Kinder in Lichtenberg, die sich
ihrer Rechte bewusst sind und die sich gegen Fremdbestimmung zur Wehr
setzen können - dazu zählt nicht zuletzt die Manipulation durch rechte,
menschenfeindliche Ideologien! KidsCourage engagiert sich für die
Rechte von Kindern und Jugendlichen und gegen Hass, Gewalt und die
braune Pest! Misch
mit!

Misch mit \! Kids mit Courage für Lichtenberg

Schwerpunkt im Rahmen des Lokalen Aktionsplans:

Demokratie- und Toleranzerziehung: In einer durch Vielfalt und Migration
geprägten Gesellschaft stellt sich die grundlegende Frage, wie das
Miteinanderleben gestaltet werden soll. Demokratieerziehung bietet die
Gelegenheit, sich mit einem Demokratieverständnis auseinanderzusetzen,
das Demokratie nicht nur als politische Herrschafts-, sondern auch als
Lebens- und Gesellschaftsform begreift. Dabei stellt sie kritische
Fragen nach dem Umgang mit Minderheiten und vermittelt jungen Menschen –
gleich welcher Herkunft – die gemeinsamen Grundwerte dieser
Gesellschaft. Das Wissen über die allen Menschen gleichberechtigt
zustehenden Grundfreiheiten und Rechte sowie die Bereitschaft, diese
anzuerkennen und zu verteidigen, stellen dabei wesentliche
Voraussetzungen dar, um in der Gesellschaft Verantwortung für sich
selbst und andere übernehmen zu können.

Vgl. Bundesprogramm „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie –
gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus,
Leitlinie zum Programmbereich“; „Entwicklung integrierter lokaler
Strategien“ (Lokale
Aktionspläne)

Misch mit \! Kids mit Courage für Lichtenberg

Weitere Bilder

Misch mit \! Kids mit Courage für Lichtenberg
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500 x 5 € für den Falkenkalender 2008! https://falken-berlin.de/blog/500-x-5-fr-den-falkenkalender-2008 blog/500-x-5-fr-den-falkenkalender-2008 Wed, 07 Nov 2007 00:00:00 +0000 Spendenaufruf!
500 x 5 € für den Falkenkalender 2008\!

Der Berliner Falkenkalender ist bedroht.

Leider konnte dieses Jahr bisher nicht genug Geld für unseren jährlichen
SchülerInnenkalender eingeworben werden. Deswegen ist dies unsere letzte
Chance. Das Layout und das wichtigste: der Inhalt sind bereits über die
letzten Monate erarbeitet worden. Es gibt viele Artikel, ein Wissensquiz
und mehr rund um den Themenbereich Antisexismus und Geschlecht.

2.500€ haben wir schon. Aber erst mit weiteren 2.500€ ist das Projekt
durchführbar! Deswegen fragt alle möglichen Leute, ob sie 5€ oder mehr
entbehren können! Es wäre schade, wenn jetzt alles umsonst gewesen
wäre. Ihr könnt auch als WG, Kreisverband, Familie etc. spenden!

5€ oder mehr an:

SJD - Die Falken LV Berlin
KTO 1000450701
BLZ 10010111
SEB AG Berlin

Stichwort: KALENDER 08 + Name oder Institution, wenn gewünscht

Schon gespendet haben:
Falken KV Lichtenberg: 25,-
Andrea Hehlke: 5,-
Eine freundliche WG: 10,-
Corinna Tischner: 5,-
R & K.O.: 5,-
Noch eine freundliche WG: 20,-

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KidsCourage im Zeltlager https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-im-zeltlager blog/kidscourage-im-zeltlager Wed, 01 Aug 2007 00:00:00 +0000 Zu Besuch bei den Brandenburger Falken
KidsCourage im Zeltlager

Auf Einladung der Brandenburger Falken durfte KidsCourage zwei Tage im
Kinderzeltlager an der Müritz verbringen. Doch nicht nur Faulenzen war
angesagt. Wir konnten den Teilnehmern mithilfe unserer
Projekttagserfahrung lustige und interessante Thementage zum Thema
Kinderrechte anbieten. Alle Beteiligten hatten dabei viel Spaß, auch
wenn das Wetter nur am zweiten Tag mitgespielt hat.
Hier
könnt Ihr die Fotos dazu sehen!

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Preisträger "Demokratisch Handeln!" https://falken-berlin.de/blog/preistrger-demokratisch-handeln blog/preistrger-demokratisch-handeln Wed, 01 Aug 2007 00:00:00 +0000 KidsCourage erneut ausgezeichnet!

Wie bereits 2004 wurde auch in diesem Jahr "KidsCourage" - das
Kinderrechtsprojekt der Berliner Falken - vom Förderprogramm
Demokratisch Handeln! für die beispielhafte Arbeit im Bereich der
Demokratieerziehung
ausgezeichnet.

Preisträger

Eine Delegation des Projekts wurde eingeladen, an der Lernstatt
Demokratie in Jena teilzunehmen. Dort trafen sich alle der bundesweit
ermittelten Preisträger zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung.
Am letzten Tag wurden die Urkunden im Beisein der Schirmherrin Frau
Hamm-Brücher verliehen. Alle Beteiligten von "KidsCourage" bedanken sich
für die Anerkennung ihrer Arbeit und nehmen dies als Ansporn, auch in
Zukunft engagiert für Kinderrechte, Mut und Freundschaft und couragiert
gegen Hass, Dummheit und Gewalt
einzutreten.

Weitere Bilder

Preisträger
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Avanti für Juli 2007 erschienen https://falken-berlin.de/blog/avanti-fr-juli-2007-erschienen blog/avanti-fr-juli-2007-erschienen Mon, 30 Jul 2007 00:00:00 +0000 Schwerpunkte: Kinderrechtskampagne und AG8-Auswertung
Avanti für Juli 2007 erschienen

Die neue Ausgabe der Verbandszeitung der Berliner Falken.

32 Seiten mit vielen Infos und spannenden Debatten!

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Stolperstein-Projekt in Lichtenberg geplant https://falken-berlin.de/blog/stolperstein-projekt-in-lichtenberg-geplant blog/stolperstein-projekt-in-lichtenberg-geplant Mon, 30 Jul 2007 00:00:00 +0000 Jugend- Geschichts- Werkstatt zur NS-Lokalgeschichte
Stolperstein-Projekt in Lichtenberg geplant

Eine Gruppe von Jugendlichen aus Lichtenberg der SJD - Die Falken wollen
zusammen mit Lichtenberger SchülerInnen von August bis Dezember 2007
eine Jugend-Geschichts-Werkstatt in Form eines Stolpersteinprojektes
durchführen. Mit den Stolpersteinen soll an die Lokalgeschichte zur Zeit
des Nationalsozialismus in Lichtenberg erinnert und diese sichtbar
gemacht werden. Stolpersteine sind in den Bürgersteig eingelassene
Pflastersteine mit Messingtafeln, die vor den Haustüren der Wohnorte
Verfolgter des NS-Regimes im Boden eingelassen werden. Auf dem
Gedenkstein werden die wichtigsten Lebensdaten der Verfolgten
eingraviert. Insgesamt sollen vier Stolpersteine verlegt werden. Die
Auswahl der NS-Verfolgten, deren Schicksal dokumentiert werden soll,
wird gemeinsam mit den Jugendlichen recherchiert, diskutiert und
bestimmt. Als Resultat des Projektes wird neben den verlegten
Stolpersteinen auch ein Theaterstück erarbeitet und eine eigene
Internetseite erstellt werden.

Wer Interesse an diesem Projekt hat und zu einem ersten Treffen im
August 2007 eingeladen werden will, kann sich ab sofort anmelden:

SJD - Die Falken
KV Lichtenberg
Postfach 600131
10251 Berlin
Mail: stolperstein@falken-berlin.de
Telefon: 030-5134523
Fax:
030-51656478

redfleck.blogsport.de/

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Naziprobleme in Neukölln und Lichtenberg https://falken-berlin.de/blog/naziprobleme-in-neuklln-und-lichtenberg blog/naziprobleme-in-neuklln-und-lichtenberg Tue, 10 Jul 2007 00:00:00 +0000 Presseschau der letzten Wochen
Naziprobleme in Neukölln und Lichtenberg

Zum Anton-Schmaus-Haus

"Nazis bedrohen
Jugendzentrum"

TAZ-Artikel vom 10.07.2007

Rechtsextreme Übergriffe auf
Jugendverbandsarbeit

Presserklärung des Landesjugendrings Berlin vom 28.06.2007

Jusos und solid solidarisch mit
Falken

Presseerklärung beider Jugendverbände vom 26.06.2007

Wieder Naziprobleme beim Neuköllner
Falkenclub

Presseerklärung der Berliner Falken vom 25.06.2007

Zur Falkenburg

Falkenburg wieder
sauber

Berliner Abendblatt vom 04.07.2007

Nazis verstopften Briefkasten und hinterließen
Propagandazettel

Presseerklärung der Berliner Falken vom 24.05.2007

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"Zeltlager schlägt LAN-Party" https://falken-berlin.de/blog/zeltlager-schlgt-lan-party blog/zeltlager-schlgt-lan-party Tue, 10 Jul 2007 00:00:00 +0000 Presseartikel vom 16. Juni 2007 zum Zeltlager der Falken

Mit den Sommerferien beginnt in wenigen Wochen auch die
Zeltlagersaison. Doch es wird immer schwieriger, junge Urlauber in
Zeiten von LAN-Partys und Playstation-Spielen dafür zu begeistern

Die einen fahren in den Bayerischen Wald, die anderen nach Kroatien. Und
alle wollen dasselbe: ihr Kinderzimmer gegen ein Gruppenzelt
eintauschen, Abenteuer erleben, neue Freunde finden. In vier Wochen
beginnen für rund 150.000 Berliner Schüler die Sommerferien - und für
viele von ihnen auch die Zeltlager-Saison.

Unter dem Motto "Du bist nicht allein - Gemeinsam campen gegen den
unsicheren Alltag" bietet der sozialistische Jugendverband "Die Falken"
in diesem Sommer eine knapp dreiwöchige Reise nach Kroatien an. "Die
Gruppe der Sechs- bis 15-Jährigen ist völlig ausgebucht", sagt
Falken-Landessekretär Mark Medebach. "Es gibt sogar schon eine
Warteliste." Für Jugendliche ab 16 Jahren stünden noch Plätze zur
Verfügung.

Medebach erklärt sich den Erfolg der Falken-Zeltlager so: "Wir sind
billiger als viele andere Anbieter und bieten mehr als pure
Lagerfeuerromantik." Tagsüber könnten die Kinder an zahlreichen AGs
teilnehmen. Sie können beispielsweise bei einem Ferienlager-Film
mitmachen, beim internen Radio oder der Lagerzeitung. Darüber hinaus
werde das Ferienlager seinem sozialistisch geprägten politischen
Anspruch gerecht. "Es gibt jedes Jahr Blockseminare mit wechselnden
Themen", erklärt Medebach. In diesem Sommer steht für die Großen die
Prekarisierung auf dem Plan, für die Kleinen das Thema Kinderrechte. Das
Bildungsangebot werde insgesamt gut angenommen. Der starke
Partizipationsanspruch fordere jedes Kind und jeden Jugendlichen auf,
sich aktiv einzubringen und Gemeinschaftsaufgaben zu übernehmen.
"Küchendienst bedeutet bei uns nicht nur, den Tisch zu decken, sondern
auch wirklich zu kochen", erklärt Medebach und fügt hinzu: "Selbst, wenn
es dann mal nicht schmeckt."

Weniger politisch geht es im Zeltlager der Schreberjugend zu. "Wir
fahren seit Mitte der 70er-Jahre in den Bayerischen Wald", berichtet
Oliver Gellert von der Schreberjugend. Normalerweise nähmen je 40 bis 60
Kinder an den drei Reisedurchgängen teil. "In diesem Jahr sind es
zumindest in zwei der drei Gruppen nur 20 bis 30." Woran das liegt, kann
Gellert nicht sagen. "Vielleicht ist unser Angebot nicht mehr
zielgruppenorientiert genug", mutmaßt er. Schließlich biete der
Jugendverband kein Kampftrinken auf Mallorca, sondern ein relativ
klassisches Zeltlager.

Morgens um acht werden alle geweckt, dann gibt es Frühstück. Tagsüber
gibt es die Möglichkeit, schwimmen zu gehen, an Sportturnieren
teilzunehmen oder etwas zu basteln. Abends werden neben Lagerfeuern und
Nachtwanderungen mehrmals die Woche Kinder-Discos veranstaltet. Das ist
heute vielleicht nicht mehr das, was sich der durchschnittliche
14-Jährige wünscht", sagt Gellert. Für viele der Kinder sei es eine
Herausforderung, für zwei oder drei Wochen ohne Internetzugang,
Fernsehen und Playstation auszukommen. Andere mögen nicht auf Bier und
Wodka verzichten. Insgesamt scheine es, als ob Jugendliche zunehmend
Probleme mit Realität und Natur haben. "Ich will meine Ferien nicht in
einem Wald verbringen", habe ihm ein 13-Jähriger letzten Sommer erklärt,
so Gellert. Das sei ihm "zu real".

(taz Berlin lokal vom 16.6.2007, S. 26),
Online-Version

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100 Jahre IUSY! https://falken-berlin.de/blog/100-jahre-iusy blog/100-jahre-iusy Sun, 08 Jul 2007 00:00:00 +0000 Internationale Feier 23.-26. August 2007 in Berlin
100 Jahre IUSY\!

!!!Die voraussichtliche Ankunft der ZeltlagerteilnehmerInnen von
Losinj/Kroatien ist um 13.30 am Bahnhof Zoo!!!!

Im Sommer des Jahres 1907 hat sich die IUSY (International Union
Socialist Youth), die Internationale Vereinigung der Sozialistischen
Jugendorganisationen, gegründet. Gemeinsam mit unseren
PartnerInnenorganisationen wollen wir vom 23. - 26. August 2007 den 100.
Geburtstag in Berlin feiern.

In Workshops, Konferenzen und Stadtrundgängen werden wir uns mit den
zentralen Themen der Feierlichkeiten Internationale Solidarität,
Antimilitarismus, Feminismus und der Kampf für bessere Lebens- und
Arbeitsbedingungen von jungen Menschen auseinandersetzen.

Mehr Infos

Mehr Informationen und Material gibts beim Bundesverband der
Falken

sowie unter
www.iusy100.org.

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Jusos und solid solidarisch mit Falken https://falken-berlin.de/blog/jusos-und-solid-solidarisch-mit-falken blog/jusos-und-solid-solidarisch-mit-falken Fri, 29 Jun 2007 00:00:00 +0000 Unterstützung gegen Nazis 1
Jusos und solid solidarisch mit Falken

Erklärung der Jusos Berlin und der Linksjugend (solid) Berlin zu den
Naziproblemen beim Neuköllner Falkenclub (26. Juni 2007) //

In der Nacht auf Sonntag (24.6.) veranstalteten die Falken im
"Anton-Schmaus-Haus" in Neukölln eine "Beachparty gegen Rechts".
Schockierend ist für ['solid] Berlin und die Berliner Jusos, dass auch
diese Party nicht ungestört verlaufen konnte, da sich zum wiederholten
Male Rechtsextreme in der Nähe versammelten und Gäste auf dem Heimweg
belästigten. Der Jugendklub der Falken ist in der letzten Zeit bereits
mehrfach Ziel rechtssextremer Angriffe geworden.

"Dieses Beispiel zeigt ein weiteres Mal, wie notwendig der Kampf gegen
Rechtsextremismus in Berlin ist," sagte Franziska Drohsel,
Landesvorsitzende der Jusos Berlin.

Beide politischen Jugendverbände finden es verheerend, dass die Party
der Falken, die demokratische Jugendarbeit gegen Rechts machen, nicht zu
Ende stattfinden konnte. Stattdessen wurden sämtliche Gäste von der
Polizei überprüft und einzeln fotografiert unter dem Vorwand, Beteiligte
an einer Auseinandersetzung, bei der Rechtsextreme zu Schaden kamen,
hätten sich unter die Partygäste gemischt. Die Jusos Berlin und
['solid] Berlin sprechen den Falken ihre Solidarität aus und werden
weiterhin gemeinsam mit ihnen gegen den Rechtsextremismus und auch gegen
verbreiteten Rassismus und Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft
ankämpfen.

Gunter Weiß, Landessprecher von ['solid] Berlin weist darauf hin, dass
unter der Adresse www.solid-berlin.org ein Musterbrief veröffentlicht
wird, um der Datenspeicherung durch die Polizei zu widersprechen: "Es
muss verhindert werden, dass der Staatsschutz jetzt bekannten Neonazis
auf gut Glück Fotos von linken Neuköllner Jugendlichen zum Memoryspiel
vorlegt."

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Landesjugendring stellt sich hinter die Falken https://falken-berlin.de/blog/landesjugendring-stellt-sich-hinter-die-falken blog/landesjugendring-stellt-sich-hinter-die-falken Fri, 29 Jun 2007 00:00:00 +0000 Unterstützung gegen Nazis 2
Landesjugendring stellt sich hinter die Falken

Der Landesjugendring Berlin hat am 28. Juni 2007 eine Erklärung zur
Bedrohung der Falken durch Rechtsextremisten abgegeben.

Rechtsextreme Übergriffe auf Jugendverbandsarbeit

Landesjugendring hält politische Auseinandersetzung mit rechtsextremen
Strukturen für dringend geboten.

Der Landesjugendring Berlin e.V. als Zusammenschluss von 34
Jugendverbänden hält eine politische Auseinandersetzung mit
rechtsextremen Aktivitäten gegen Jugendverbandsarbeit in Neukölln und
Lichtenberg für dringend geboten. In den letzten Monaten war es
wiederholt zu Übergriffen aus der rechtsextremen Szene gekommen. Die
"Falkenburg" in Lichtenberg und das "Anton-Schmaus-Haus" in Neukölln,
beides Kinder- und Jugendeinrichtungen der "Sozialistischen Jugend
Deutschlands - Die Falken", sind mehrfach mit Parolen wie "Den Falken
die Flügel brechen" oder "Linke Jugendzentren zerschlagen" beschmiert
worden. Es ist zu Sachbeschädigungen und konkreten Bedrohungsszenarien
gegen Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter gekommen. Die Falken sind als
Kinder- und Jugendverband Mitglied im Landesjugendring Berlin e.V.

Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass Bekundungen der
Berliner NPD, sich "in nächster Zeit des Themas ‚Falken’ und ihrer
Bedeutung in der kriminellen Antifa-Szene genauer annehmen" zu wollen,
gepaart mit einer Vielzahl von Verleumdungen gegen die Falken, bei den
Jugendlichen Angst erzeugen. Auch die "Kameradschaft Adlershof", für ihr
gewalttätiges Auftreten bekannt, befasst sich auf ihrer Internetseite
"Der Reichsstaedter" auf ähnlich bedrohende Weise mit den Falken. "Die
Drohungen und Übergriffe gegen Einrichtungen der Falken durch
Rechtsextreme scheinen systematisch gesteuert zu sein. Es ist dringend
notwendig, die demokratische Jugendverbandsarbeit vor den Rechtsextremen
zu schützen", so Tilmann Schröder, Geschäftsführer des Landesjugendring.

Dagegen war es in der Nacht zum 24.06.2007 in Britz-Süd zu gewalttätigen
Übergriffen gegen Mitglieder der NPD Neukölln und weitere dem
rechtsextremen Spektrum zuzuordnende Personen in der Nähe des
Jugendzentrums "Anton-Schmaus-Haus" der Falken gekommen.

Wie die Falken drückt der Landesjugendring sein Bedauern darüber aus,
dass bei dem Vorfall Personen verletzt worden sind, eine davon schwer.
"Gewalt darf nie Mittel der Auseinandersetzung sein und wird in
Jugendverbänden nicht geduldet", so Tilmann Schröder."In Jugendverbänden
übernehmen Jugendliche Verantwortung, treffen Entscheidungen und
organisieren selbstbestimmt Jugendarbeit. Dies geschieht auf
demokratischer Grundlage und prinzipiell gewaltfrei". In
Jugendfreizeiteinrichtungen könne es jedoch vorkommen, dass sich dort
auch Jugendliche aufhielten, die diese Prinzipien nicht immer einhalten.
"Damit muss offensiv umgegangen werden. Deshalb positionieren sich
Jugendverbände offen gegen Gewalt und zeigen konstruktive Wege der
politischen Auseinandersetzung auf", so Schröder weiter. "Im Umgang mit
rechtsextremen Aktivitäten setzt der Landesjugendring auf die Vernetzung
demokratischer Kräfte vor Ort sowie auf Aufklärungsarbeit und
Demokratieerziehung".

Der Landesjugendring Berlin e.V. ist der Zusammenschluss der
Jugendverbände und freier Träger im Land Berlin, die sich dem Recht
junger Menschen verpflichtet sehen, ihr Leben selbst zu gestalten und
deshalb auch in allen gesellschaftlichen, politischen und sozialen
Fragen mitzubestimmen. Ihm gehören zur Zeit 34 Mitgliedsverbände und
andere freie Träger der Jugendarbeit an

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Wieder Naziprobleme beim Neuköllner Falkenclub https://falken-berlin.de/blog/wieder-naziprobleme-beim-neukllner-falkenclub blog/wieder-naziprobleme-beim-neukllner-falkenclub Mon, 25 Jun 2007 00:00:00 +0000 Nazis bedrohen Falkenarbeit
Wieder Naziprobleme beim Neuköllner Falkenclub

In der Nacht auf Sonntag, den 24. Juni überprüfte die Polizei die
Personalien von rund 100 Gästen einer Feier unter dem Motto "Beachparty
gegen Rechts" im "Anton-Schmaus-Haus" (ASH), dem Jugendclub der
Neuköllner Falken. Zuvor hatte dort auch eine Infoveranstaltung über
rechte Strukturen in Neukölln stattgefunden. Nach Angaben der Polizei
war es gegen 0.45 Uhr in der Nähe zu einer Auseinandersetzung mit
Angehörigen der rechtsextremen Szene gekommen.

Falken im Visier der Nazis

"Als demokratischer Kinder- und Jugendverband lehnen wir jede Form der
Gewalt ab", so ein Falkensprecher. "Völlig überraschend ist dieser
Vorfall jedoch nicht. Schon seit Jahren gibt es im Süden Neuköllns
rechtsextreme Strukturen. Immer wieder haben Nazis das ASH zum Ziel
ihrer Aktionen gemacht", so der Sprecher weiter. "Wir fordern eine
umfassende polizeiliche Aufklärung der rechtsextremen Szene in Neukölln,
damit die Polizei die Möglichkeit hat, unsere Gäste und MitarbeiterInnen
angemessen zu schützen."

Der Vorfall ist nur der jüngste in einer Serie von rechtsextremen
Aktionen gegen die Falken. Das ASH ist der einzige linke Jugendclub im
Süden Neuköllns. In der Nacht zum 3. Oktober 2006 wurden rechtsextreme
Parolen an den Zaun geschmiert. Ende November 2006 sammelte sich etwa 40
Neonazis auf dem nahegelegenen U-Bahnhof Britz-Süd. Nur ein Eingreifen
der Polizei konnte damals einen Angriff verhindern. In der Nacht zum 2.
April 2007 wurden erneut rechtsextreme Slogans und Symbole an den Zaun
des ASH gesprüht.

Engagement gegen Rechts geht weiter

"Es ist erschreckend, dass in dieser Gegend keine Veranstaltung gegen
Rechts mehr stattfinden kann, ohne dass von Neonazis Störversuche zu
erwarten sind", sagte ein Vertreter des Falken-Kreisvorstands Neukölln.
"Wir setzen unser Engagement gegen Rechts fort!"

Als Konsequenz aus den rechtsextremen Aktivitäten im letzten Jahr haben
die Neuköllner Falken 2007 ein umfangreiches antifaschistisches
Bildungs- und Kulturprogramm begonnen und beteiligen sich an mehreren
lokalen Bündnissen. Auch die Veranstaltungen vom Samstag waren Teil
dieser Kampagne.

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LKA durchsucht Falkenburg mit abstruser Begründung https://falken-berlin.de/blog/lka-durchsucht-falkenburg-mit-abstruser-begrndung blog/lka-durchsucht-falkenburg-mit-abstruser-begrndung Wed, 20 Jun 2007 00:00:00 +0000 Stellungnahme der Falken

Am Morgen des 19. Juni 2007 wurde neben drei Privatwohnungen auch die
Kindereinrichtung der Berliner Falken in Lichtenberg durchsucht. Grund
ist ein Ermittlungsverfahren wegen §129a StGB (Mitgliedschaft in einer
terroristischen Vereinigung), das sich u.a. gegen einen in der
"Falkenburg" beschäftigten Mitarbeiter richtet. Die Polizei durchsuchte
die Kindereinrichtung mehrere Stunden und stellte dabei eine CD und die
Daten des Bürocomputers sicher.

"Der Durchsuchungsbeschluss des Bundesgerichtshofs ist ein Witz. Es wird
deutlich, dass das LKA keinen einzigen stichhaltigen Hinweis auf die
Beteiligung unseres Mitarbeiters an den Brandanschlägen hat. Stattdessen
sollen die Durchsuchungen linke politische Organisationen einschüchtern,
durchleuchten und in der Öffentlichkeit als kriminell erscheinen
lassen", so Falken-Pressesprecherin Rona Torenz.

Nach einem Bericht im heutigen Tagesspiegel, der die Falken ebenfalls
implizit unter Terrorismus-Verdacht stellt, kündigte zudem die
Jugendgerichtshilfe die Zusammenarbeit mit der Falkenburg auf, da sie
ihre Klienten nur in "zweifelsfreie Einrichtungen" vermittelt. "Es wird
deutlich, welche rufschädigenden Konsequenzen solche abstrusen
Verdächtigungen haben können. Der Tagesspiegel macht sich zum
journalistischen Handlanger zweifelhafter politischer Interessen", so
der Geschäftsführer der Falken Holger Gräber.

In der letzten Nacht kam es außerdem zum zweiten Mal innerhalb der
letzten Wochen zu einer mutmaßlich rechtsextrem motivierten
Sachbeschädigung der "Falkenburg". Unbekannte sprühten die Parole
"Falken die Flügel brechen" an die Außenfassade der Einrichtung. Es
wurde Anzeige erstattet.

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Kinder haben Rechte! - Kampagnenmaterial https://falken-berlin.de/blog/kinder-haben-rechte-kampagnenmaterial blog/kinder-haben-rechte-kampagnenmaterial Wed, 13 Jun 2007 00:00:00 +0000 Postkarten und Plakate jetzt bestellen!
Postkarte "Recht auf Rechte"   

Postkarte "Recht auf Rechte"

 

Ihr könnt ab sofort im
Landesbüro
A2-Plakate und Postkarten mit fünf unterschiedlichen Motiven bestellen.

"Kinder haben Rechte" ist eine Kampagne der Berliner Falken und Kids
Courage.

Weitere Bilder

   Postkarte "Recht auf Frieden"   
 

Postkarte "Recht auf Frieden"

 
   Postkarte "Recht auf Mitbestimmung"   
 

Postkarte "Recht auf Mitbestimmung"

 
   Postkarte "Recht auf Identität"   
 

Postkarte "Recht auf Identität"

 
   Postkarte "Recht auf schönes Leben"   
 

Postkarte "Recht auf schönes Leben"

 
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Nazis verstopften Briefkasten und hinterließen Propagandazettel https://falken-berlin.de/blog/nazis-verstopften-briefkasten-und-hinterlieen-propagandazettel blog/nazis-verstopften-briefkasten-und-hinterlieen-propagandazettel Wed, 30 May 2007 00:00:00 +0000 Falkenburg erstattete Anzeige

Offensichtlich beschädigten Neonazis in der Nacht vom 22. auf den 23.
Mai den Briefkasten der Falkenburg, der Lichtenberger Kinder- und
Jugendeinrichtung der Falken.

Der Projektleiter der Einrichtung entdeckte den verklebten und mit Müll
und Erde verstopften Briefkasten am Nachmittag des 23. Mai. Er fand
außerdem Flugblätter für die Mobilisierung zu einer Großdemonstration
der NPD am 2. Juni in Schwerin unter dem Motto "Globalisierung tötet -
National statt global" vor. Er erstattete Anzeige wegen
Sachbeschädigung.

"Den Nazis ist die Falkenburg im eher von rechts dominierten Bezirk
Lichtenberg wohl ein Dorn im Auge. Der Vorfall zeigt mal wieder, wie
wichtig antifaschistische Kinder- und Jugendarbeit in unseren
Einrichtungen ist. Wir lassen uns nicht einschüchtern!", so Rona
Torenz, Pressesprecherin der SJD-Die Falken.

Die Falkenburg ist mit dem Projekt "Lichtenberger Kids - fit gegen
Rassismus, Diskriminierung und Gewalt" am lokalen Aktionsplan
Lichtenberg-Mitte des Bundesprogrammes "Jugend für Vielfalt, Toleranz
und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und
Antisemitismus" beteiligt.

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"AgainstG8"-T-Shirts sind da! https://falken-berlin.de/blog/againstg8-t-shirts-sind-da blog/againstg8-t-shirts-sind-da Wed, 09 May 2007 00:00:00 +0000 Jetzt bestellen: Die schicken T-Shirts gegen den G8-Gipfel
Vorderseite   

Vorderseite

 

Ganz frisch sind im Landesbüro die T-Shirts mit dem AgainstG8-Logo
eingetroffen.

Ihr könnt sie für schlappe 6,- Euro in den Größen S, M, L und XL im
Landesbüro
bestellen.

Weitere Bilder

   Rückseite   
 

Rückseite

 
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Erste Ausgabe der Falken-SchülerInnenzeitung https://falken-berlin.de/blog/erste-ausgabe-der-falken-schlerinnenzeitung blog/erste-ausgabe-der-falken-schlerinnenzeitung Tue, 08 May 2007 00:00:00 +0000 Die erste "Ilimitada" mit dem Schwerpunkt- Thema G8 & Globalisierung ist erschienen!
   Cover der neuen Falkenzeitung
 

Cover der neuen Falkenzeitung

Ihr könnt die Zeitung bald wieder hier herunterladen.

Aus dem Inhalt

  • G8-Gipfel in Heiligendamm Wo ist das Problem?
  • Globalize Socialism! Zu Pfingsten campen gegen G8
  • Alles prekär, oder was?! Ein Fremdwort sorgt für Angst und
    Schrecken
  • Links, zwo, drei, Rechts... Nazis und Globalisierung
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Erneut Nazi-Schmierereien am Falkenzentrum Neukölln https://falken-berlin.de/blog/erneut-nazi-schmierereien-am-falkenzentrum-neuklln blog/erneut-nazi-schmierereien-am-falkenzentrum-neuklln Mon, 02 Apr 2007 00:00:00 +0000 Das ASH in Neukölln zum wiederholten Mal Ziel rechtsextremer Aktion
   Nazi-Tag "Smash Antifa"
 

Nazi-Tag "Smash Antifa"

In der Nacht auf Montag den 2. April 2007 malten Rechtsextremisten
erneut neo-nazistische Symbole an das Tor des Falken Jugendzentrum
Anton-Schmaus-Haus (ASH) im Bezirk Neukölln, Ortteil Britz-Süd. Sie
hinterließen ein Hakenkreuz, ein Keltenkreuz und die Slogans "Smash
Antifa" und ANB, was auf die Neonazi-Vereinigung "Autonome Nationalisten
Berlin" hindeutet.

Bereits mehrere Übergriffe

Bereits mehrere Male wurde das Falken-Jugendzentrum Opfer rechtsextremer
Aktionen. Das Anton-Schmaus-Haus ist der einzige linke Jugendclub im
Süden Neuköllns, einer Gegend in der seit Jahren rechtsextreme
Strukturen existieren. Zuletzt wurden in der Nacht zum 3. Oktober
rechtsextreme Parolen an den Zaun geschmiert
(www.falken-berlin.de/show/301391.html).. "Externer Link zu www.falken-berlin.de/show/301391.html). (Neues Fenster)")
Ende November 2006 sammelte sich eine Gruppe von gut 40 Neonazis auf dem
nahegelegenen U-Bahnhof Britz-Süd. Kleinere Nazi-Gruppen wurden zum ASH
vorgesandt. Nur durch ein Eingreifen der Polizei konnte damals ein
Angriff verhindert werden
(www.falken-berlin.de/show/326311.html).. "Externer Link zu www.falken-berlin.de/show/326311.html). (Neues Fenster)")

Die neuesten Schmierereien passierten drei Tage nachdem die Mobile
Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) im ASH einen Vortrag über
rechtsextremistische Strukturen in Neukölln gehalten hatte. Sie sind ein
Zeichen für die andauernde Existenz von Neonazi-Strukturen im Süden
Neuköllns.

Falken-Kampagne gegen Rechts

"Wir gehen davon aus, dass das dies Werk von Rechtsextremen ist", sagt
Jessica Eitelberg, Projektkoordinatorin des Jugendzentrums der
Neuköllner Falken. "Dieser Vorfall ist nur der letzte in einer Reihe
von neonazistischen Übergriffen gegen das Jugendzentrum der Falken. Doch
wir lassen uns nicht einschüchtern und setzen unsere antifaschistische
Arbeit fort."

Als Konsequenz aus den rechtsextremen Aktivitäten im letzten Jahr haben
die Neuköllner Falken 2007 ein umfangreiches antifaschistisches
Bildungs- und Kulturprogramm begonnen und arbeiten in mehreren lokalen
Bündnissen mit. Auch die Veranstaltung in Kooperation mit dem Team der
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) war Teil dieser Kampagne.

Auch die Berliner Presse vom 4. April 2007 hat über den Fall berichtet:

Berliner
Zeitung

Tagesspiegel
Berliner
Morgenpost

Weitere Bilder

   Nazi-Symbole: Hakenkreuz und Keltenkreuz   
 

Nazi-Symbole: Hakenkreuz und Keltenkreuz

 
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Avanti vom März 2007 erschienen! https://falken-berlin.de/blog/avanti-vom-mrz-2007-erschienen blog/avanti-vom-mrz-2007-erschienen Wed, 28 Mar 2007 00:00:00 +0000 Zum Download

Schwerpunkt: Die G8-Proteste

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AG8 online! https://falken-berlin.de/blog/ag8-online blog/ag8-online Tue, 27 Feb 2007 00:00:00 +0000 INFOS rund um Globalisierung und G8 jetzt ONLINE!

Die Internetpräsenz der AG8 ist nun endlich online. Hier halten wir euch
rund um Globalisierung und G8 auf dem Laufenden. Werft mal nen Blick
drauf...
againstg8.blogsport.de/

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GruppenleiterInnenfahrt https://falken-berlin.de/blog/gruppenleiterinnenfahrt blog/gruppenleiterinnenfahrt Wed, 31 Jan 2007 00:00:00 +0000 KindergruppenleiterInnen waren an der Ostsee

Vom 19. bis 21. Januar verbrachten die KindergruppenleiterInnen der Landesverbände Berlin und Brandenburg ein lustiges und produktives Wochenende in Zinnowitz an der Ostsee. Bei einem Strandspaziergang am ersten Abend konnten sich BerlinerInnen und Brandenburgerinnen schon mal ein bisschen beschnuppern und sich dabei den frischen Seewind durch die Haare wehen lassen.

Samstag und Sonntag arbeiteten die GenossInnen in einer "Zukunftswerkstatt" - dies ist eine Methode zur kreativen Ideenfindung und Problemlösung. Ziel war, die Arbeit im Kinderbereich zu verbessern und konkrete Pläne für die Zukunft zu schmieden. Zuerst konnten sich alle "auskotzen" und sagen, was ihnen im Moment nicht passt und wo sie die zentralen Probleme sehen. Danach entwickelten drei Kleingruppen ihre Utopie eines perfekten Kinderbereichs. Anschließend sammelten die GruppenleiterInnen Ideen zur Umsetzung ihrer Utopien in ihrer Falkenarbeit. Zum Abschluss der Werkstatt bildeten sich drei Arbeitsgruppen, die sich in Zukunft regelmäßig treffen und konkrete Projekte ausarbeiten wollen.

Auch die Freizeit kam nicht zu kurz: Spaziergänge, Baden (bei 5 Grad Celsius!), der Besuch eines U-Bootmuseums und ein unvergessliches Kaffeekränzchen bei Familie Harms waren nur einige Highlights dieses abwechslungsreichen Wochenendes.

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Avanti Dezember 2006 https://falken-berlin.de/blog/avanti-dezember-2006 blog/avanti-dezember-2006 Thu, 14 Dec 2006 00:00:00 +0000 Für eine emanzipatorische Jugendbewegung!
Avanti Dezember 2006
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Graffitiprojekt mit ARA-Berlin und Kunstverein MAL-HEURE e. V. https://falken-berlin.de/blog/graffitiprojekt-mit-ara-berlin-und-kunstverein-mal-heure-e-v blog/graffitiprojekt-mit-ara-berlin-und-kunstverein-mal-heure-e-v Fri, 01 Dec 2006 00:00:00 +0000 stARTHILFe projekt im Kunstverein MAL-HEURE e. V. startete im Sommer
2006 ein Graffitiprojekt mit ARA-Berlin. Mit Hilfe eines Mitarbeiters
von Malheure wurden Jugendliche für dieses Projekt ausgesucht. Sie
traffen sich nachmittags und sprühten die Aussenjalousien vom ARA-Büro
(Eiertanz). Das Ergebnis sollte man sich auf jedenfall nicht entgehen
lassen. Das Motiv wurde aus den Postkarten der Veranstaltung
Malwettbewerb "Farbe gegen Rassismus" im Jahre 2005 ausgesucht. Der Text
beschreibt den Inhalt des Bildes.

Lass dir helfen aus den Fluten des Rassismus

Dieses Bild stammt aus einem Malwettbewerb, den ARA-BERLIN Jugendradio
gegen Rassismus Mitte 2005 durchgeführt hat. Unter dem Titel "Farbe
gegen Rassismus" sollten Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren Bilder zu
den Themen Rassismus bzw. Antirassismus, Freundschaft, Toleranz und
Respekt anfertigen.Resultat dieses Wettbewerbes waren 10 Postkarten, auf
denen die 10 "schönsten" Motive zu sehen sind. Diese Postkarten können
kostenlos bei ARA-Berlin bestellt werden. Dieses Bild, mit dem Titel:
"Lass dir helfen, aus den Fluten des Rassismus", ist von der damals
16jährigen Svenja Jödicke gefertigt worden. Es soll die Sinnlosigkeit
von Nationalismus verdeutlichen. Während diejenigen in den Fluten des
Rassismus untergehen, die sich an ihre Fahne und Waffen klammern, lässt
die zentrale Hand ihre Fahne los und kann sich somit retten. Dies ist
auch der Punkt, wo uns das Bild einen Ansporn geben kann und der Grund
warum wir uns entschieden haben, gerade dieses Bild auf die Rollos
unseres Ladens gemacht haben. Wir finden, dass uns dieses Bild zeigen
kann, worauf es ankommt. Nämlich lasst euch nicht mitreißen in den
Strudel des Rassismus, lasst euch nicht verführen von Gewalt und dumpfen
Nationalismus.Und wenn ihr andere kennt die diesen Irrweg einschlagen
sollten, seid die Hand, die sie aus den Fluten des Rassismus rettet!
Kein Fußbreit den Rassisten, für eine Welt volle Gleichheit und
Gerechtigkeit!!!

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IN VIA war zum Besuch bei ARA-Berlin https://falken-berlin.de/blog/in-via-war-zum-besuch-bei-ara-berlin blog/in-via-war-zum-besuch-bei-ara-berlin Mon, 20 Nov 2006 00:00:00 +0000 IN VIA war zum Besuch bei ARA-Berlin

Am Mittwoch, den 15.11.06 kamen sie mit einer Gruppe zu uns. Sie
interessierten sich für die Abeit von ARA-Berlin. Mit großer
Begeisterung und Aufmerksamkeit stellten sie Fragen über unser Projekt
und wurden immer neugieriger. Anschließend schauten wir zwei Kurzfilme
und hörten einen vor kurzem in einer Grundschule aufgenommenen
Radiobeitrag.Über eine Zusammenarbeit und Projektwoche mit ARA-Berlin
hofft die
Einrichtung.

Weitere Bilder

IN VIA war zum Besuch bei ARA-Berlin
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Neuköllner Falkeneinrichtung von Nazis bedroht https://falken-berlin.de/blog/neukllner-falkeneinrichtung-von-nazis-bedroht blog/neukllner-falkeneinrichtung-von-nazis-bedroht Sat, 18 Nov 2006 00:00:00 +0000 Polizei schreitet ein
Neuköllner Falkeneinrichtung von Nazis bedroht

Berlin, 18.11.2006. Am Freitag Abend bedrohte eine Gruppe rund 40
rechtsextremer Jugendlicher und Erwachsener eine Einrichtung des
sozialistischen Kinder- und Jugendverbandes "Die Falken", das
Anton-Schmaus-Haus in Britz. Die Rechtsextremen versammelten sich am
U-Bahnhof Britz-Süd sowie am nahe gelegenen Marktplatz. Sie schickten
eine kleine Gruppe zu dem in einem Park gelegenen Jugendzentrum, die zu
erkunden versuchte, wie viele Personen sich in dem Gebäude befänden. Die
Kinder und Jugendlichen in dem Gebäude sowie einer ihrer Betreuer waren
bereits auf die große Gruppe Rechtsextremer in der Umgebung, unter
anderem auch in den Gebüschen des Parks aufmerksam geworden. Sie
reagierten umgehend, indem sie die Polizei informierten und sich in dem
Jugendzentrum einschlossen. Die Polizei fuhr den Rest des Abends Streife
und konnte einen Übergriff verhindern.

Das Anton-Schmaus-Haus wurde in den letzten Monaten mehrfach mit
rechtsextremen Symbolen und Schriftzügen wie "Linke Jugendzentren
zerschlagen" beschmiert.

Die häufigen Übergriffe stehen im Zusammenhang mit dem Erstarken
rechtsextremer Gruppierungen wie den sogenannten "Autonomen
Nationalisten Berlin" oder der "Aktionsgruppe Rudow" sowie dem Einzug
der NPD in die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung. Die
Mitgliederversammlung des Neuköllner Kreisverbandes der SJD - Die Falken
hat angesichts dieser Bedrohung im Oktober 2006 ein antifaschistisches
Netzwerk gegründet.

Ziel der Falken ist die Vernetzung antifaschistischer Initiativen in
Neukölln. Hierzu nutzen sie ihre Kontakte zum linken Parteienspektrum
mit den dazugehörigen Jugendorganisationen, zur Antifa, linken
Bündnissen und Schülervertretungen.

Die Neuköllner Falken planen im Rahmen ihres Engagements gegen Rechts
2007 zudem ein umfangreiches antifaschistisches Bildungs- und
Kulturprogramm. Zentrum dieser Aktivitäten wird das Anton-Schmaus-Haus
sein, das zur Basis linker Jugendgruppen im Süden Neuköllns werden soll.

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit über 100 Jahren
setzen sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen
ein.

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Deutsch-iranische Beziehung im Schatten des Atomkrieges https://falken-berlin.de/blog/deutsch-iranische-beziehung-im-schatten-des-atomkrieges blog/deutsch-iranische-beziehung-im-schatten-des-atomkrieges Fri, 17 Nov 2006 00:00:00 +0000 Unter diesem Titel fand am 25.10.06 die zweite Veranstaltung von ARA-Berlin im Rahmen der Tage des interkulturellen Dialoges im Kino Movimento in Kreuzberg statt.
Deutsch-iranische Beziehung im Schatten des Atomkrieges

Den Abend begannen wir mit einem selbstgeschnittenen Dokumentarfilm über
die momentane politische und wirtschaftliche Lage im Iran, anschließend
zeigten wir den Spielfilm Billy und Willy...

Wir haben 4 Referenten für diesen Abend eingeladen.

Ali Moradi: Philosoph

Biplab Basu von ReachOut

Farshid Fereyduni Dozent und Politologe an der FU-Berlin

Hamid Nowzari Vorstand Verein iranischer Flüchtlinge

Ziel dieser Veranstaltung war den bestehenden Konflikt zwischen dem
"iranischen Atomprogramm" und der amerikanischen POlitik und seiner
Verbündeten auszudiskutieren.

Hamid Nowzari sieht die politisch wirtschaftliche Beziehung zwischen den
europäischen Länder insbesondere, die der Bundesrepublik Deutschland und
dem Iran sehr kritisch.Er ist der Meinung, dass die Bundesrepublik
Deutschland sich nicht für die Menschenrechtslage im Iran interessiere.
Für Deutschland zähle nur das wirtschaftliche Verhältnis. Hinrichtungen,
Bescheinigungen, Peitschen und politische Gefangene zählen zum Alltag im
Leben der Iranerinnen im Iran, und kein anderer Staat interessiert sich
wirklich für die bestehende und menschenrechtsverletzende und
-verachtende Ereignisse in diesem Land.

Farshid Fereyduni machte eine Einführung in die Geschichte der Beziehung
zwischen Iran und Deutschland.

Ali Moradi betrachtete den Konflikt aus seinem philosophischen
Blickpunkt.

Biplab Basu kritisierte die amerikanische Atompolitik und deren
Strategie und Vorgehensweise gegenüber nicht europäischen Staaten.
Gleiches Recht für alle lautete sein
Standpunkt.

Weitere Bilder

Deutsch-iranische Beziehung im Schatten des Atomkrieges
Deutsch-iranische Beziehung im Schatten des Atomkrieges
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Mete-Eksi-Preis für den Kurzfilm "Besetzt" https://falken-berlin.de/blog/mete-eksi-preis-fr-den-kurzfilm-besetzt blog/mete-eksi-preis-fr-den-kurzfilm-besetzt Fri, 17 Nov 2006 00:00:00 +0000 Mete-Eksi-Preis für den Kurzfilm "Besetzt"

Der Kurzfilm "Besetzt", der in Kooperation mit der
Reinhardswald-Grundschule in Rahmen der Projektschultage gedreht wurde,
gewann den zweiten Preis.

Die Preisverleihung findet statt eine Woche nach Metes Todestag, am
Samstag, dem 18. November um 12 Uhr im DGB-Haus, Keithstraße 1/3 am
Wittenberg-Platz.

www.gew-berlin.de

Für ihre Verdienste um das friedliche Zusammenleben Jugendlicher
unterschiedlicher Herkunft erhält die Initiative Young and African Arts
Market (Yaam) den mit 2.000 Euro dotierten Mete-Eksi-Preis 2006. Das
1994 gegründete Projekt werde für seine jahrelange ehrenamtliche Arbeit
ausgezeichnet, teilte der Mete-Eksi-Fonds mit. Der mit 1.000 Euro
dotierte zweite Preis geht an die Antirassismus-Gruppe der
Reinhardswald-Grundschule in Kreuzberg. Bei der Verleihung am 18.
November erhalten zudem zwei Hip-Hop-Initiativen und ein Filmprojekt
Anerkennungsurkunden. Der seit 1992 jährlich verliehene Preis erinnert
an Mete Eksi, der am 13. November 1991 im Alter von 19 Jahren an den
Folgen gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen
unterschiedlicher Herkunft, in die er schlichtend eingreifen wollte,
starb.

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"Welche Farbe hatte die Unterwäsche ihrer Frau in der Hochzeitsnacht?" https://falken-berlin.de/blog/welche-farbe-hatte-die-unterwsche-ihrer-frau-in-der-hochzeitsnacht blog/welche-farbe-hatte-die-unterwsche-ihrer-frau-in-der-hochzeitsnacht Fri, 17 Nov 2006 00:00:00 +0000 Unter diesem Titel fand am 02.11.06 die dritte Veranstaltung von ARA-Berlin...

Unter diesem Titel fand am 02.11.06 die dritte Veranstaltung von
ARA-Berlin... im Rahmen der Tage des interkulturellen Dialoges im Kino
Movimento im Kreuzberg statt.

Thematisiert wurde die Problematik der so genannten Scheinehen. Darunter
wird in der Behördensprache ein Paar verstanden, welches nicht zum
Zwecke der ehelichen Gemeinschaft, sondern zum Erhalt eines
Aufenthaltstitels heiratet. Besonders, wenn einer der beiden Ehepartner
nicht deutscher Staatsbürger ist, kommt das Paar häufig in den Verdacht
nicht aus Liebe, sondern nur wegen dem Aufenthalt zu heiraten. Paare
werden dann vorgeladen und müssen getrennt voneinander Fragen zu ihrer
Beziehung und persönlichen Details des jeweils anderen beantworten.

Zu dieser Problematik hatten wir verschieden Referentinnen eingeladen,
die sich mit diesem Thema rechtlich auseinandergesetzt haben bzw. selbst
davon betroffen waren/sind. Zum einem ist da die Anwältin Marion Kinder
zu nehmen, die sich rechtlich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat
und mit einem kleinen Eingangsreferat den rechtlichen Rahmen erklärte.
Als nächstes berichtete Irmela Schramm von ihren Erfahrungen. Sie musste
am eigenen Leib die oben beschriebene Prozedur durchmachen, als sie
ihren afrikanischen Partner heiraten wollte. Eindrucksvoll konnte sie
über Schikane der Behörden berichten und über den langen, zermürbenden
Zeitraum, bis die Ehe rechtlich anerkannt war. Als letztes berichtete
Lucia Muriel von ihren Erfahrungen aus dem eigenen Bekanntenkreis und
versuchte diese Praxis politisch einzuordnen. Ihrer Meinung nach soll
dieses Konstrukt der Scheinehe einen abschreckenden Charakter haben und
verhindern, das Menschen auf diese Weise zu einem Aufenthaltrecht in
Deutschland/Europa kommen. Die tausenden Ehen, die jährlich aus
Steuergründen geschlossen werden, werden ja schließlich auch nicht
kontrolliert.

Nach den Referaten wurde die Diskussion mit dem Publikum geöffnet und es
wurden einige rechtliche Detailfragen diskutiert. Daneben spielte die
Frage ein große Rolle, die diese Problematik politisch einzuordnen sei
(kann hier von Rassismus gesprochen werden?) und welche Möglichkeiten
Betroffene haben, sich zur Wehr zu setzten bzw. wo diese am besten
Unterstützung finden können.

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"Welche Farbe hatte die Unterwäsche ihrer Frau in der Hochzeitsnacht?" https://falken-berlin.de/blog/welche-farbe-hatte-die-unterwsche-ihrer-frau-in-der-hochzeitsnacht-49 blog/welche-farbe-hatte-die-unterwsche-ihrer-frau-in-der-hochzeitsnacht-49 Fri, 17 Nov 2006 00:00:00 +0000 Unter diesem Titel fand am 02.11.06 die dritte Veranstaltung von ARA-Berlin im Rahmen der Tage des interkulturellen Dialoges im Kino Movimento im Kreuzberg statt.

Thematisiert wurde die Problematik der so genannten Scheinehen. Darunter
wird in der Behördensprache ein Paar verstanden, welches nicht zum
Zwecke der ehelichen Gemeinschaft, sondern zum Erhalt eines
Aufenthaltstitels heiratet. Besonders, wenn einer der beiden Ehepartner
nicht deutscher Staatsbürger ist, kommt das Paar häufig in den Verdacht
nicht aus Liebe, sondern nur wegen dem Aufenthalt zu heiraten. Paare
werden dann vorgeladen und müssen getrennt voneinander Fragen zu ihrer
Beziehung und persönlichen Details des jeweils anderen beantworten.

Zu dieser Problematik hatten wir verschieden Referentinnen eingeladen,
die sich mit diesem Thema rechtlich auseinandergesetzt haben bzw. selbst
davon betroffen waren/sind. Zum einem ist da die Anwältin Marion Kinder
zu nehmen, die sich rechtlich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat
und mit einem kleinen Eingangsreferat den rechtlichen Rahmen erklärte.
Als nächstes berichtete Irmela Schramm von ihren Erfahrungen. Sie musste
am eigenen Leib die oben beschriebene Prozedur durchmachen, als sie
ihren afrikanischen Partner heiraten wollte. Eindrucksvoll konnte sie
über Schikane der Behörden berichten und über den langen, zermürbenden
Zeitraum, bis die Ehe rechtlich anerkannt war. Als letztes berichtete
Lucia Muriel von ihren Erfahrungen aus dem eigenen Bekanntenkreis und
versuchte diese Praxis politisch einzuordnen. Ihrer Meinung nach soll
dieses Konstrukt der Scheinehe einen abschreckenden Charakter haben und
verhindern, das Menschen auf diese Weise zu einem Aufenthaltrecht in
Deutschland/Europa kommen. Die tausenden Ehen, die jährlich aus
Steuergründen geschlossen werden, werden ja schließlich auch nicht
kontrolliert.

Nach den Referaten wurde die Diskussion mit dem Publikum geöffnet und es
wurden einige rechtliche Detailfragen diskutiert. Daneben spielte die
Frage ein große Rolle, die diese Problematik politisch einzuordnen sei
(kann hier von Rassismus gesprochen werden?) und welche Möglichkeiten
Betroffene haben, sich zur Wehr zu setzten bzw. wo diese am besten
Unterstützung finden können.

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Projektschultag in der Reinhardwald-Grundschule https://falken-berlin.de/blog/projektschultag-in-der-reinhardwald-grundschule blog/projektschultag-in-der-reinhardwald-grundschule Fri, 03 Nov 2006 00:00:00 +0000 Projektschultag in der Reinhardwald-Grundschule

Projektschultag in der Reinhardwald-Grundschule zum Thema Gewalt

Was ist Gewalt? und welche Formen von Gewalt gibt es?? Gewalt auf dem
Schulhof, geschlechtspezifische Gewalt...habt ihr schon Gewalt erlebt
oder gesehen?, wenn ja wo, wie,...

Die Schüler/innen der Antirassismus AG setzten sich sehr intensiv mit
dem Thema Gewalt und dessen unterschiedlichen Ausführungen auseinander.
In Kleigruppen diskutierten sie über das Thema Gewalt und berichteten
über ihre eigene Erfahrungen auch in der Schule.

Um einen Radiobeitrag zu erstellen, entwickelten sie gemeinsam einige
Fragen. Die Schülerinnen teilen sich in Gruppen auf und wurden mit
Aufnahmegeräten auf den Schulhof geschickt. Vorher gab es eine kleine
Einführung in Aufnahme- und Radiotechnik. Dieser Teil der Arbeit machte
den Kindern besonders viel Spass. Wir verarbeiteten im ARA-Büro die
aufgenommene Interviews zum einen Beitrag. Der Schulprojekttag wurde mit
Videokamera
aufgezeichnet.

Weitere Bilder

Projektschultag in der Reinhardwald-Grundschule
Projektschultag in der Reinhardwald-Grundschule
Projektschultag in der Reinhardwald-Grundschule
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Neuköllner Falken gründen antifaschistisches Netzwerk https://falken-berlin.de/blog/neukllner-falken-grnden-antifaschistisches-netzwerk blog/neukllner-falken-grnden-antifaschistisches-netzwerk Wed, 25 Oct 2006 00:00:00 +0000 Antwort auf rechtsextreme Aktivitäten im Bezirk

Berlin, 25.10.2006. Der Einzug der NPD in die Neuköllner
Bezirksverordnetenversammlung hat in die öffentliche Wahrnehmung
gerückt, was auch vorher schon ein Problem des Bezirks war: In Neukölln
gibt es eine faschistische Subkultur und eine organisierte extreme
Rechte. Die Mitgliederversammlung des Neuköllner Kreisverbandes der SJD

  • Die Falken am 15.10.2006 hat beschlossen, ein antifaschistisches
    Netzwerk zu gründen, um dieser Entwicklung entgegen zu steuern, wobei
    die Erfahrungen anderer Falken-Kreisverbände im Umgang mit
    rechtsextremen Strukturen genutzt werden sollen.

Ziel der Falken ist die Vernetzung antifaschistischer Initiativen in
Neukölln. Hierzu nutzen sie ihre Kontakte zum linken Parteienspektrum
mit den dazugehörigen Jugendorganisationen, zur Antifa, linken
Bündnissen und Schülervertretungen.

Die Neuköllner Falken planen im Rahmen ihres Engagements gegen Rechts
2007 zudem ein umfangreiches antifaschistisches Bildungs- und
Kulturprogramm. Zentrum dieser Aktivitäten wird das Kinder- und
Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus der Falken in Britz-Süd sein, das zur
Basis linker Jugendgruppen im Süden Neuköllns werden soll.

Die Falken hatten zur Demonstration gegen die NPD im Bezirksparlament am
26.10.2006 aufgerufen. An diesem Tag traf sich das Bezirksparlament zum
ersten Mal. In und um das Rathaus war zu diesem Anlass ein breites
Bündnis linker, demokratischer Gruppen präsent. Fotos stehen unten zum
Download bereit.

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit über 100 Jahren
setzen sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen
ein.

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Antifaschismus 60 Jahre nach Kriegesende https://falken-berlin.de/blog/antifaschismus-60-jahre-nach-kriegesende blog/antifaschismus-60-jahre-nach-kriegesende Tue, 24 Oct 2006 00:00:00 +0000 Vorschlag einer Verbandsposition

Unerwartet brach Anfang Februar eine heftige Debatte auf der
Mailingliste der Berliner Falken aus. Über deutsche Schuld, Opfermythen
und den richtigen Antifaschismus wurde kontrovers und emotional
gestritten. Als Ergebnis dieser Diskussion und im Kontext der
Vorbereitung der Aktionen am 8. Mai 2005, an denen die Falken stark
beteiligt sind, macht dieser Artikel einen Vorschlag für eine
Verbandsposition zum 60. Jahrestag der Befreiung.

1. Tag der Befreiung - 8. Mai 1945

Der 8. Mai 1945 war der Tag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus
durch die westlichen Alliierten und die Rote Armee der Sowjetunion. Dass
diese Tatsache heute kaum noch öffentlich bestritten wird, musste in der
deutschen Nachkriegsgeschichte mühsam erkämpft werden. Allzu lange galt
das Kriegsende als Symbol für Niederlage und Besatzung. Dagegen halten
die Falken den 8. Mai für einen Anlass zum Feiern und zur Dankbarkeit
gegenüber den alliierten SoldatInnen und den PartisanInnen in allen
besetzten Ländern - jedoch auch für einen Tag des Gedenkens an die
Millionen Menschen, die für den Sieg über den deutschen Faschismus ihr
Leben gaben. 2. Deutsche Schuld

Die deutsche Kriegsschuld muss Grundlage allen Erinnerns an den Zweiten
Weltkrieg sein. Keinesfalls darf die Erinnerung an all jene Menschen
verblassen, die in den deutschen Konzentrationslagern auf furchtbarste
Weise zugrunde gerichtet wurden. Keinesfalls darf die Erinnerung an all
die Menschen in den Hintergrund gedrängt werden, die als Angegriffene
Opfer der deutschen Wehrmacht wurden. Die Schuld am Holocaust trägt
nicht nur die Nazi-Elite oder das "Monster Hitler" allein. Zig Tausende
von Deutschen waren aktiv am industriellen Völkermord beteiligt. Bis auf
eine kleine Minderheit von WiderstandskämpferInnen haben die Deutschen
das Nazi-Regime unterstützt oder toleriert. Auch die heutigen Deutschen
tragen eine besondere Verantwortung für die Erinnerung an Holocaust und
Krieg, für den Kampf gegen jedweden Versuch, etwas Ähnliches zu
wiederholen.

3. Deutsche Täter sind keine Opfer

In den aktuellen Debatten 60 Jahre nach Kriegsende treten immer mehr die
deutschen Opfer in den Vordergrund. Beispiele sind das Gedenken an die
Opfer der Bombenangriffe auf Deutschland und das Schicksal der deutschen
Vertriebenen. Zweifellos gab es auch deutsche Opfer, nicht zuletzt die
Opfer des Faschismus. Ihnen zu gedenken und um sie zu trauern ist
legitim. Form und Absicht dieses Gedenkens sind in den allermeisten
Fällen jedoch revanchistisch. Ziel des "Erinnerns" ist allzu oft,
Kriegschuld und Holocaust zu verdrängen und so eine selbstbewusste,
nationale deutsche Identität wieder möglich zu machen. Die Falken
stellen sich vehement gegen alle Versuche, durch die Umdeutung der
Deutschen von Tätern zu Opfern die deutsche Schuld an Krieg und
Holocaust zu relativieren.

4. Gegen den Neo-Nationalismus der Gedenkweltmeister

Alle sind gegen die Nazis. Die bürgerliche Öffentlichkeit echauffiert
sich über die NPD im sächsischen Landtag und den Beschluss der BVV
Steglitz-Zehlendorf zum Gedenken an den 8. Mai. Doch sind dies eher die
altmodischen Varianten eines konservativen Geschichtsrevisionismus. Der
von der rot-grünen Bundesregierung eifrig gepflegte Neo-Nationalismus
kommt ohne solche plumpen Argumente aus und geht doch zielsicher an
einem linken Antifaschismus vorbei. Die Bundesrepublik wird als
Gedenkweltmeister und positives Gegenbild zum NS-Staat präsentiert, zu
dem es keine Kontinuität gebe. Gleichzeitig sind deutsches Streben nach
Großmachtstatus und Angriffskriege wieder möglich, werden Grundrechte
abgebaut und Flüchtlinge und MigrantInnen aufgrund rassistischer
Kriterien entrechtet. Gegen all dies muss sich ein geschichtsbewusster
Antifaschismus am 8. Mai richten.

5. Ein Antifaschist, der nichts ist, als ein Antifaschist, ist kein
Antifaschist

Antifaschismus muss also mehr sein, als eine Abgrenzung gegen Nazis.
Antifaschismus ist mindestens internationalistisch und noch besser
antinational und kosmopolitisch. Der 8. Mai ist zugleich Anlass zur
Freude und Kampftag gegen Krieg und Militarisierung, gegen staatlichen
Rassismus und nationale Propaganda. Letztlich gilt es die Bedingungen zu
beseitigen, die den Faschismus erst möglich machten oder, wie es Max
Horkheimer ausdrückte: "Wer vom Kapitalismus nicht reden will, soll vom
Faschismus schweigen."

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"Wir wollen kein Stück vom Kuchen, wir wollen die ganze Bäckerei" https://falken-berlin.de/blog/wir-wollen-kein-stck-vom-kuchen-wir-wollen-die-ganze-bckerei blog/wir-wollen-kein-stck-vom-kuchen-wir-wollen-die-ganze-bckerei Wed, 18 Oct 2006 00:00:00 +0000 Das Zeltlager der Berliner Falken 2006 an der masurischen Seenplatte

Nach über 13-stündiger Bahnfahrt hatten wir es endlich geschafft: Wir
waren auf unserem Zeltlagerplatz am schönen Darginsee im Nordosten von
Polen angekommen und legten uns erschöpft in unsere Schlafsäcke. 101
Falken begrüßten am darauf folgenden Morgen die Sonne und begannen
sofort, das große Essenszelt aufzubauen. Und nachdem die letzten
Aufbauarbeiten erledigt waren, eröffneten wir die masurische
Falkenrepublik 2006 unter dem Motto "Wir wollen kein Stück vom Kuchen,
wir wollen die ganze Bäckerei".

Das Programm hatte einiges zu bieten: Nach dem großen Aktionsspiel zur
Geschichte des Kapitalismus hatte auch der jüngste F-ler verstanden,
dass mit "unserem" Gesellschaftssystem etwas nicht stimmt. Die SJ-ler
hatten dann die Gelegenheit, diese Erkenntnis auf anspruchsvolle Weise
auf dem SJ-Seminar in Olsztyn zu vertiefen. Marx, Engels und die Kritik
der politischen Ökonomie sorgten für den ein oder anderen Aha-Effekt.
Aber nicht nur die klassischen Texte, auch heutige Entwicklungen und
ihre Auswirkungen sowohl in den kapitalistischen Zentren als auch in den
Ländern des Trikont (Asien, Lateinamerika, Afrika) wurden beleuchtet.

Das Team konnte auch die F-ler und RF-ler für die inhaltliche Arbeit
begeistern. Neigungsgruppen zu Themen wie Falkengeschichte, Vorurteile
gegenüber Polen, Liebe und Sexualität sowie der unvergessene
Kinderrechtstag sorgten für heiße Diskussionen und viel Vergnügen.

Aber natürlich haben wir nicht nur inhaltlich gearbeitet. Bei
Kreativneigungsgruppen wie T-Shirt-Batiken, Korbflechten und Bänke
bemalen hatten wir ebenso viel Spaß wie beim Fußball, Baden, Volleyball
oder Kanufahren. Ein besonderes Highlight war das Kulturfest, an dem die
Kulturneigungsgruppen ihre Ergebnisse vorstellten. Ein Theaterstück zum
Thema Vorurteile war der Auftakt eines Abends, an dem sich Jonglier-,
Tanz-, Gesangs- und Hörspielgruppen die Klinke in die Hand gaben. Und
danach hieß es nur noch: "Krawall und Remmidemmi". Die Camper und
Pfadfinder auf der Nachbarwiese werden sich gefreut haben…

Allerdings hatten wir keine Lust, drei Wochen lang nur auf unserem
Lagerplatz zu bleiben. Die einzelnen Gruppen verbrachten zum Teil einige
Tage im Außenlager oder erkundeten die Umgebung zu Fuß oder im Kanu.
Beim Stadtspiel in Gizycko lösten die TeilnehmerInnen auch die
schwierigsten Aufgaben, wie z.B. das Auswendiglernen eines polnischen
Zungenbrechers. Buchstäblich ins Wasser fiel leider unser Ausflug zur
Wolfsschanze, dem ehemaligen Hauptquartier Adolf Hitlers. Bei kräftigen
Schauern und schwarzen Wolken erschienen uns die Bunkeranlagen noch
ungemütlicher und unheimlicher als sie es ohnehin schon waren.

Ja und dann waren die drei Wochen plötzlich vorbei, und wir machten uns
an den beschwerlichen Abbau mit diversen Lagerkämmen und großen
Strohverbrennungaktionen. Und als wir dann im Zug Richtung Deutschland
saßen, dachte doch so manche/r: "Serwus, masurische Falkenrepublik, wir
werden Dich vermissen".

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"Das geht besser - aber nicht von alleine" https://falken-berlin.de/blog/das-geht-besser-aber-nicht-von-alleine blog/das-geht-besser-aber-nicht-von-alleine Mon, 16 Oct 2006 00:00:00 +0000

Am 21.10.06 findet in München, Berlin, Dortmund, Stuttgart und
Frankfurt/Main ein Aktionstag des DGB unter dem Motto "Das geht besser -
aber nicht von alleine" statt. Um dem DGB und seiner
Stellvertreterpolitik eigene Inhalte entgegenzusetzen, rufen vielerorts
Gewerkschaftslinke und antikapitalistische Gruppen zur Teilnahme an den
Sozialprotesten auf.

Berlin: 11h Rotes Rathaus Demo: "Das geht nur ganz anders! Soziale
Gerechtigkeit und gleiche Rechte für alle durchsetzen: hier und
überall!".

Wir treffen uns bei den Falkenfahnen(Wenn ihr welche mitbrigt!!!).

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Lehrerfortbildung am 2. November https://falken-berlin.de/blog/lehrerfortbildung-am-2-november blog/lehrerfortbildung-am-2-november Wed, 11 Oct 2006 00:00:00 +0000 Kinderrechte als Unterrichtsthema in der Grundschule. Veranstaltungsflyer als Download

Die
Kinderrechtskonvention

Lehrerfortbildung am 2. November

Kinder haben Rechte! Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen
(VN), in der die Rechte von Kindern verbindlich geregelt sind, stellt
einen tiefgreifenden Perspektivenwechsel im Verständnis von Kindheit
dar. Während Kindern lange Zeit der Status des Rechtssubjekts
abgesprochen wurde, werden sie nun als eigenständige Persönlichkeiten
mit spezifischen Bedürfnissen betrachtet, die eigene Rechte haben. Die
VN-Kinderrechtskonvention besteht aus 54 Artikeln, die umfassende
Schutz-, Förderungs-, Versorgungs- und Beteiligungsrechte beinhalten.
Mittlerweile haben sich 191 Staaten der Kinderrechtskonvention
verpflichtet. Ein zentrales Recht der Kinder und Jugendlichen ist es,
über die Kinderrechte informiert zu werden. Berlin hat sich
entschlossen, dieser Pflicht zur Bildung über Kinderrechte nachzukommen.
Daher haben die Kinderrechte in die Rahmenlehrpläne der Grundschule
Eingang gefunden. Die Schwerpunkte liegen dabei in den Jahrgangsstufen
3/4 im Sachunterricht sowie in Jahrgangsstufe 5/6 im Bereich Politische
Bildung des Fachs
Geschichte.

Lehrerfortbildung am 2. November

Kinderrechte im Unterricht

Als LehrerInnen haben Sie dabei in der Auswahl und Gestaltung der
Unterrichtsreihe große Freiheit. Gleichzeitig bleibt meist nicht viel
Zeit, um das Thema Kinderrechte ausführlich zu behandeln und
vorzubereiten. Zudem waren Kinderrechte häufig kein Gegenstand in der
LehrerInnenausbildung. Die Weiterbildung will an diesen Vorbedingungen
anknüpfen.

Ziele der Weiterbildung

  • Information über und Sensibilisierung für
    Kinderrechte/Menschenrechte
  • Vermittlung und praktische Erprobung von Methoden
  • Motivation der TeilnehmerInnen für diese Themen

Inhalte der Weiterbildung

  • Einführung in die UN-Kinderrechte
  • Gemeinsame Durchführung von Übungen
  • Inhaltliche Auseinandersetzung und
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Nazi-Schmierereien in Neukölln https://falken-berlin.de/blog/nazi-schmierereien-in-neuklln blog/nazi-schmierereien-in-neuklln Tue, 10 Oct 2006 00:00:00 +0000 Falken-Einrichtung zum zweiten Mal betroffen
Nazi-Schmierereien in Neukölln

Berlin, 10.10.2006. In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 2006 wurde
im Anton-Schmaus-Haus in Neukölln der Schriftzug "SJD - Die Falken" am
Zaun der Einrichtung von Unbekannten mit "Linke Jugendzentren
zerschlagen" übermalt. Auch die Schilder der Einrichtung im Park wurden
mit Farbe unkenntlich gemacht. Das Anton-Schmaus-Haus ist eine Kinder-
und Jugendeinrichtung der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die
Falken.

"Wir gehen davon aus, dass das das Werk von Rechtsextremen ist", sagt
Robin Hering, Kreisvorsitzender der Neuköllner Falken. "Schon vor
wenigen Wochen sind Laternen und Schilder rund um unsere Einrichtung mit
Keltenkreuzen beschmiert worden. Da das Keltenkreuz für Neonazis die
'Vormachtstellung der weißen Rasse' symbolisiert und als Neonazi-Symbol
stark verbreitet ist, gehen wir davon aus, dass wir es mit Neonazis zu
tun haben".

Die Falken haben die Schmierereien entfernt und Anzeige bei der Polizei
erstattet.

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit über 100 Jahren
setzen sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen
ein.

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Ausstellung "Street Kids" bis 27.10.2006 https://falken-berlin.de/blog/ausstellung-street-kids-bis-27102006 blog/ausstellung-street-kids-bis-27102006 Mon, 09 Oct 2006 00:00:00 +0000 Eine Begegnung in Bildern mit afrikanischen Straßenkindern
Ausstellung

In dem Neuköllner Jugendzentrum "Anton Schmaus Haus" (Gutschmidtstraße
37 in Neukölln-Britz - Roter Container hinter der Bücherei - U7
Britz-Süd) ist seit dem 8. September die Ausstellung Street Kids - Eine
Begegnung in Bildern mit afrikanischen Straßenkindern zu sehen. Die
farbenfrohen Bilder zweier Straßenjugendlicher handeln vom Leben und
Überleben auf der Straße und sind authentische Zeugnisse globaler
Thematiken wie Gewalt, Drogenkonsum, Aufeinandertreffen von Tradition
und Moderne, Entwurzelung, Identitätssuche und Zukunftsvorstellungen.

Im Rahmen eines Workshop-Programms während der sechswöchigen Ausstellung
sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, das Gesehene selbst
zeichnend oder musikalisch weiterzuverarbeiten. Die Workshops finden in
den Werkstätten des Jugendzentrums statt. Betreut werden sie von den
Kommunikationsdesignerinnen Birgit Metzger und Annika Huskamp, dem
Psychologen und Ethnologen Markus Wiencke sowie von MitarbeiterInnen des
Jugendzentrums.

Die Workshops vermitteln zum einen die Straßenkinder-Problematik, zum
anderen regen sie über die Bilder die TeilnehmerInnen zur Reflexion über
ihr eigenes persönliches und gesellschaftliches Umfeld an.

Die ca 2- bis 3-stündigen Workshops für Schulklassen beinhalten:

  • Eine Einführung in die Thematik in einem Gespräch in der Gruppe.
  • Interaktive Führung mit starker Einbindung der Kinder durch die
    Ausstellung mit Besprechnung von einzelnen Bildern (Länge und
    Intensität je nach Altersklasse).
  • Rallye durch die Ausstellung von Kommunikationsdesignerin Anke
    Hambsch mit spielerischen Übungen. Die Rallye nimmt in jeder Station
    Bezug zu Thematiken der Ausstellung auf und kann von den Kindern
    eigenständig in Zweier-Teams gemacht werden.
  • Zeichnerisches Antworten auf die Bilder der Straßenkinder angeleitet
    von den Kommunikationsdesignerinnen Birgit Metzger und Annika
    Huskamp.
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Radiosendung am 08.10.06 um 18:00 https://falken-berlin.de/blog/radiosendung-am-081006-um-1800 blog/radiosendung-am-081006-um-1800 Fri, 06 Oct 2006 00:00:00 +0000 Thema: Internationaler Tag des Flüchtlings am Samstag, 07.10.2006.
Aktionen gegen Dussmann und schlechte Berliner Flüchtlingsheime

Obwohl der Senat in Berlin behauptet, es gäbe kein Ausreisezentrum, in
welchem Flüchtlinge zur Ausreise gezwungen werden, entsteht hinter den
Augen der Öffentlichkeit ein solches in der Motardstraße in Berlin
Spandau. Die Flüchtlinge haben Anwesenheitspflicht, dürfen nicht
arbeiten, bekommen kein Bargeld sondern Gutscheine und dürfen nicht
reisen. Verpflegt werden sie von Dussman, einer Firma die den meisten
nur durch ihr Kulturkaufhaus am S/U-Friedrichstraße bekannt ist. Doch
Dussmann ist eines der größten Cateringunternehmen der Welt und fällt
immer wieder durch rabiate Geschäftspraktiken auf. Das Essen ist
misserabel! Am Samstag, den 8.10.06 findet um 12 Uhr eine Aktion vor
Dussman in der Friedrichstraße statt und ab 15 Uhr gibt es ein
Straßenfest mit den BewohnerInnen der Motardstraße 101a in Spandau.
ARA-Jugendradio war dabei und berichtet für auch von den Aktionen.
Außerdem wird ein Vertreter des Vorbereitungskreises im Studio anwesend
sein.

Wo: Offener Kanal Berlin 97,2 MHz

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Publizierte Texte von KidsCourage https://falken-berlin.de/blog/publizierte-texte-von-kidscourage blog/publizierte-texte-von-kidscourage Thu, 05 Oct 2006 00:00:00 +0000 Kurzvorstellungen, Flyer und Essays.

Hier findet Ihr einige im Namen von KidsCourage in den verschiedensten
Publikationen (Broschüren, Zeitschriften, Bücher etc.) veröffentlichte
Texte zum Heruterladen im Word-Format. Alle Texte sind frei verwendbar.
(Ausnahme: 'Flüchtlingskinder in Deutschland' ist nur für den privaten
Gebrauch freigegeben, bei Nachdruck oder anderer gewerblicher Nutzung
ist das Einverständnis des Autors über kidscourage(at)falken-berlin.de
einzuholen.)
Viel Spaß beim Lesen!

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13. Jahrestreffen Offener Kanäle https://falken-berlin.de/blog/13-jahrestreffen-offener-kanle blog/13-jahrestreffen-offener-kanle Mon, 02 Oct 2006 00:00:00 +0000 13. Jahrestreffen Offener Kanäle

13. Jahrestreffen Offener Kanäle/Demokratisierung durch Medien - Dialog
der Kulturen am 14.09. und 15.09.2006

ARA-Berlin wurde als Projekt eingeladen und sollte sich bei der
Veranstaltung vorstellen und somit den Dialog der Kulturen fortzusetzen.
An diesen beiden Tagen nahmen viele Projekte aus verschiedenen
Ortschaften Deutschlands teil.

Wir ARA-Berlin zeigten einen kleinen TV-Beitrag und präsentierten unsere
Aktivitäten in Radio- und allen anderen Bereichen. Unsere Präsentation
sorgte für enorme Aufmeksamkeit und weckte Interesse und Neugier bei den
teilnehmenden Gästen.

Nach der Vorstellung wurden viele Fragen zum Projekt und zu unserer
Arbeit gestellt. Wir tauschten Adressen aus. Das gesamte Treffen wird
auf dem Offenen Kanal an folgenden Termine ausgestrahlt.

28.10.06, 22:00 Uhr (Teil 1 - Wiederholung vom 14.09.06) 29.10.06, 22:00
Uhr (Teil 2 - Wiederholung vom 15.09.06)

Weiteres unter:
www.okb.de

Weitere Bilder

13. Jahrestreffen Offener Kanäle
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Kinder vs. Politiker https://falken-berlin.de/blog/kinder-vs-politiker blog/kinder-vs-politiker Wed, 27 Sep 2006 00:00:00 +0000 Der Beitrag von KidsCourage zur U18-Wahl

Kinder vs. Politiker - Ein etwas anderer Wahlkampfsamstag mit
KidsCourage

Kinder vs. Politiker

Normalerweise macht KidsCourage Projekttage in Klassenverbänden und an
regulären Schultagen und prüft dabei die Kinderrechte auf ihre konkrete
Umsetzung. Diesmal haben wir uns gemeinsam mit Frau Franz von der
Martin-Niemöller-Grundschule in Lichtenberg etwas ganz Besonderes
ausgedacht: Wir treffen uns an einem Samstag, es nehmen interessierte
SchülerInnen aus verschiedenen Klassen teil und wir laden uns Besuch
ein. Auch diesmal ging es um ein ganz bestimmtes Kinderrecht, nämlich
das Recht auf Mitbestimmung, denn in allen Belangen, die Kinder direkt
betreffen, müssen zuallererst auch die Kinder gehört werden - so steht
es unmissverständlich in der UN-Kinderrechtskonvention. Anstatt aber
darauf zu warten, bis die Politiker zu den Kindern kommen - das kann
dauern ! - , haben wir die Politiker mitten in ihrem Kommunalwahlkampf
in die Schule eingeladen, um ihnen das nahe zu bringen, was die Kinder
wirklich beschäftigt, was ihnen stinkt, was sie sich wünschen und was
sie von der Politik
fordern.

Kinder vs. Politiker

Seit dem frühen Morgen also haben sich die SchülerInnen gemeinsam mit
den KidsCourage-TeamerInnen und Frau Franz mit den Kinderrechten
beschäftigt, gespielt und Spaß gehabt und nicht zuletzt über ihre
Forderungen gebrütet. Als dann nachmittags die Vertreter dreier großer
Parteien endlich im Klassenraum saßen, waren alle Seiten doch etwas
aufgeregt, da es sich für alle um eine neue Erfahrung handelte. Zwar
haben die Politiker auch diesmal viel geredet und manchmal wenig dabei
gesagt, aber trotzdem konnten die Kinder sich auch ehrlich ernst
genommen fühlen. Zumindest stießen ihre Forderungen auf offene Ohren und
auch, wenn nicht alles im Kiez gleich nach der Wahl kinderfreundlich
wird, so haben doch die SchülerInnen erste erfolgreiche Erfahrungen
machen können, dass sich Engagement lohnt, und dass ihre Rolle in der
Demokratie genauso wichtig sein kann, wie die aller anderer, auch wenn
manche das leider immer noch nicht kapiert haben. Aber dafür gibt es ja
KidsCourage, engagierte Lehrkräfte und die mutigen Kinder aus der
Martin-Niemöller-Grundschule.

Weitere Bilder

Kinder vs. Politiker
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ARA-Berlin beim Tag der Demokratie in Schöneweide https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-beim-tag-der-demokratie-in-schneweide blog/ara-berlin-beim-tag-der-demokratie-in-schneweide Mon, 25 Sep 2006 00:00:00 +0000 Am 23.09.06 fand am S-Bhf. Schöneweide eine Veranstaltung gegen Rechtsextremismus und Rassismus unter dem Titel "Tag der Demokratie statt".
ARA-Berlin beim Tag der Demokratie in Schöneweide

Vor einigen Jahren ist diese Gegend aufgrund mehrer rechtsextremer
Übergriffe in die Schlagzeilen gekommen. Als Reaktion darauf hat sich
ein breites Bündnis von Bezirksamt über das mobile Beratungsteam gegen
Rechtsextremismus (MBR) bis hin zu lokalen Initiativen gebildet, welches
mittels verschiedener Aktionen versucht, diesen "Angstraum" Schöneweide
wieder zurückzuerobern und allen Menschen unabhängig von Hautfarbe und
Herkunft zugänglich zu machen. Ein Höhepunkt dieser Bemühungen ist der
Tag der Demokratie, welcher dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand.
Verschiedenste Initiativen und Projekte stellten sich an diesem Tag den
BesucherInnen vor. Es gab eine Bühne mit Rahmenprogramm und
Diskussionsbeiträgen und als Höhepunkt des Tages wurde ein
Fußgängertunnel neu eröffnet. Die Wände dieses Tunnels wurden von
Jugendlichen mit sehr schönen und interessanten Bildern bemalt. Diese
Bilder behandelten in vielfältiger Weise die Themen Toleranz, Respekt,
Solidarität und Antirassismus… ARA-Berlin hat an diesem Tag sich mit
einem Stand beteiligt. Gleichzeitig haben wir uns an dem Bühnenprogramm
beteiligt und mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Herrn
Schneider (Linkspartei) ein spannendes Interview zum Thema
Rechtsextremismus und mögliche Gegenstrategien geführt. Eine besondere
Brisanz erhielt das Thema, mit dem Einzug der rechtsextremen NPD in die
Bezirksverordneten Versammlung (BVV). Herr Schneider betonte, dass es
einen Grundkonsens aller demokratischen Kräfte geben müsse und die NPD
mit als Diskussionspartner angesehen werden darf, sondern auf allen
Ebenen ausgegrenzt werden muss. Für die Neukonstituierung der BVV, die
voraussichtlich am 26. Oktober sein wird, wurden alle BürgerInnen
eingeladen in die BVV zu kommen und ihrem Unmut über die NPD zu
artikulieren.

Alles in allem ein erfolgreicher Tag, der dazu beigetragen hat dem
"Angstraum" Schöneweide zu begegnen und ein deutliches Zeichen gegen
Rechtsextremismus und Rassismus im Bezirk zu setzen. ARA Berlin hat die
Bilder des Tages auf Video festgehalten und wird einen Film zum Tag der
Demokratie produzieren, welcher dann im OKB zu sehen sein
wird.

Weitere Bilder

ARA-Berlin beim Tag der Demokratie in Schöneweide
ARA-Berlin beim Tag der Demokratie in Schöneweide
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Tag der Mahnung am 23.09.2006 am Roten Rathaus https://falken-berlin.de/blog/tag-der-mahnung-am-23092006-am-roten-rathaus blog/tag-der-mahnung-am-23092006-am-roten-rathaus Mon, 25 Sep 2006 00:00:00 +0000 Der Ursprung: Die Überlebenden der Konzentrationslager berichteten an diesem Tag über ihre Erfahrung und ihr Leid.

Die Überlebenden der Konzentrationslager berichteten über ihre
Erfahrungen und ihr Leid. In der frühen Nachkriegszeit wurde jeder
zweite Sonntag im September zum ersten Gedenktag für die Opfer des
Faschismus in Deutschland ernannt.

ARA-Berlin unterstützte an diesem Tag mit seinem Infostand und seiner
Teilnahme den Prozess und den Kampf gegen Nazis und den
Rechtsextremismus.

Mit unserem Team interviewten wir die Besucher und Mitstreiter zur ihrer
Aktion und Motivation für diesen Tag.

Wir verteilten die Postkarten von unserem Malwettbewerb im Jahr 2005
"Farbe gegen Rassismus". Außerdem stellten wir die Bilder vom
Mallwettbewerb auf dem Platz aus, und machten somit die Besucher auf
unsere Arbeit und unser Engegment gegen Rassismus und Rechtextremismus
aufmerksam.

Die Aufnahmen von dieser Veranstaltung werden in Kürze auf dem Offenen
Kabelkanal Berlin (OKB) zu sehen
sein.

Weitere Bilder

Tag der Mahnung am 23.09.2006 am Roten Rathaus
Tag der Mahnung am 23.09.2006 am Roten Rathaus
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Avanti September 2006 im Netz https://falken-berlin.de/blog/avanti-september-2006-im-netz blog/avanti-september-2006-im-netz Thu, 21 Sep 2006 00:00:00 +0000 Beiträge zur Nahostdebatte
Avanti September 2006 im Netz
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Pädagogischer Zirkel https://falken-berlin.de/blog/pdagogischer-zirkel blog/pdagogischer-zirkel Tue, 19 Sep 2006 00:00:00 +0000 Toll! - Interessant! - In Deiner Nähe!

Der Pädagogische Zirkel (PZ) ist ein Debattierkreis der Berliner Falken,
der sich die Diskussion pädagogischer und gesellschaftlicher Themen zum
Ziel gesetzt hat. Genaues könnt Ihr hier und jetzt nachlesen...

FAQs:

Worum geht´s da?

Im Pädagogischen Zirkel (PZ) sollen pädagogische Themen, Fragen von
Erziehung und Gesellschaft diskutiert werden. Dazu wollen wir einerseits
theoretische Texte lesen (Löwenstein, Bernfeld, Korczak, Neill, Freud,
Engels, moderne Autoren usw.). Andererseits wollen wir darüber
diskutieren, wie wir mit pädagogischen Fragen im Verband umgehen. Ganz
konkret: Zeltlager, Kinderwochenenden, Gruppenstunden, aber auch z.B.
die SJ-Selbstverwaltungsstruktur und vieles mehr.

Wir könnten auch über aktuelle Themen reden, so würde sich im Moment
z.B. die Rütlischule anbieten und was wir als Falken darüber denken.

Hat der PZ ein Ziel?

Als Resultat der Debatten sollen Positionen der Berliner Falken zu
pädagogischen/ politischen Themen entwickelt werden. Die könnten dann
im Verband weiter diskutiert werden. So schärfen wir unser Profil in
gesellschaftspolitischen Fragen.

Wie läuft das ab?

Der PZ trifft sich ca. alle 6 Wochen. An jedem Abend wird ein separates
Thema diskutiert, so dass man/ frau auch einfach mal bei irgendeinem
Treffen vorbeischauen kann. Der PZ ist kein zusätzlicher, regelmäßiger
Termin! Eingangs lesen wir einen nicht zu langen Text, dann wird über
den Inhalt diskutiert. Dann: Was bedeutet das für unsere Arbeit? Von
jedem PZ werden die Diskussionsergebnisse in einem Protokoll
festgehalten.

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ARA-Fernsehsendungen im Offenen Kanal Berlin (OKB) https://falken-berlin.de/blog/ara-fernsehsendungen-im-offenen-kanal-berlin-okb blog/ara-fernsehsendungen-im-offenen-kanal-berlin-okb Mon, 04 Sep 2006 00:00:00 +0000 Hier findet Ihr alle Termine für die kommende ARA TV-Sendungen.
ARA-Fernsehsendungen im Offenen Kanal Berlin (OKB)

ARA Berlin sendet im Offenen Kanal Berlin (OKB), empfangbar auf
Sonderkanal 8 im Berliner Kabelnetz.

Film: "Tolerantes Brandenburg 2006"
Thema: Eindrücke von der Preisverleihung "Tolerantes Brandenburg 2006"
gegen Rechtsextremismus. ARA-Berlin war dabei. Der Kurzfilm "Besetzt"
gewann den Sonderpreis.

Sendetermin:

Montag 20.11.06 um 16:00

Wiederholungstermine:

Montag: 04.12.06 um 16:00
Montag: 18.12.06 um 16:00

Film: "Cabuwazi"
Thema: Zusammenfassung einer Generalprobe und Premiere bei Cabuwazi,
Kinder-& Jugendzirkus in Kreuzberg

Sendetermin:

Montag 25.12.06 um 16:00

Wiederholungstermine:

Montag: 01.01.07 um 16:00 Montag: 08.01.07 um 16:00

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ARA ON AIR - 97,2 MHz UKW, 92,6 MHz Kabel https://falken-berlin.de/blog/ara-on-air-972-mhz-ukw-926-mhz-kabel blog/ara-on-air-972-mhz-ukw-926-mhz-kabel Mon, 04 Sep 2006 00:00:00 +0000 Alle Termine für die Radiosendungen bis Ende 2006
ARA ON AIR - 97,2 MHz UKW, 92,6 MHz Kabel

ARA sendet regelmäßig jeden zweiten und vierten Sonntag des Monats im
UKW auf 97,2 MHz (Kabel: 92,6 MHz) immer von 18 bis 19 Uhr. An den
folgenden Sonntagen ist ARA zu hören:

  • Sonntag, 09.07.2006
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Hausaufgabenhilfe in der Villa Freundschaft https://falken-berlin.de/blog/hausaufgabenhilfe-in-der-villa-freundschaft blog/hausaufgabenhilfe-in-der-villa-freundschaft Thu, 10 Aug 2006 00:00:00 +0000 Da wir in der Villa Freundschaft aus beiden Teilen Berlins stammen,
entstand die Idee, Kinder und Jugendliche von beiden Seiten der S-Bahn
(also aus Wedding und Pankow) zusammen zu bringen. Nun wird viermal
wöchentlich Hausaufgabenhilfe und Freizeitbetreuung für offene
Kindergruppen der 1.-6. Klasse angeboten. Zu diesem Zweck wurde eine
Gruppe von zehn SchülerInnen (16-18 Jahre alt) aufgebaut, die das
Angebot auf ehrenamtlicher Basis durchführt und speziell geschult wurde.

Die Hausaufgabenhilfe beinhaltet spiel- und erlebnispädagogische
Elemente, denn bei uns sollen Kinder die Erfahrung machen, dass Lernen
Spaß macht.

Die Villa ist Montags bis Mittwochs und Freitags jeweils von 15 bis 18
Uhr geöffnet.

Das Hausaufgabenprojekt wird von der Jugend- und Familienstiftung des
Landes Berlin -
jfsb

und der Aktion
5000xZukunft

der Aktion Mensch gefördert.
Eine Selbstdarstellung der jfsb steht
unten zum Download bereit.

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Kampagne: "Hol dir den Kiez zurück!" https://falken-berlin.de/blog/kampagne-hol-dir-den-kiez-zurck blog/kampagne-hol-dir-den-kiez-zurck Tue, 08 Aug 2006 00:00:00 +0000 Lichtenberg gegen Rechts
Kampagne:

"Hol Dir den Kiez zurück!" ist der Name einer Kampagne gegen
Rechtsextremismus im Bezirk Lichtenberg. Statt auf Rassismus und
Ausgrenzung setzen wir auf ein solidarisches Zusammenleben aller
Menschen im Kiez.

Termine

  • Antifaschistisches Skaterjam // 18.08.2006 // Nöldnerplatz in
    Lichtenberg // Mehr
    Infos
  • Beats against facism // 16.09.06 // Münsterlandplatz im Weitlingkiez
    // Mehr
    Infos

Aufruf

Am 17. September 2006 finden in Berlin Wahlen zum Abgeordnetenhaus und
zu Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) statt. Auch die neonazistische
NPD geht wieder auf Wählerfang - ihr Ziel ist es, in die Lichtenberger
BVV einzuziehen.

Die NPD stellt sich gerne als soziale Alternative zur Kahlschlagpolitik
dar. Ein Blick in ihr Parteiprogramm zeigt jedoch, wofür sie wirklich
steht: demagogische "Sozialpolitik", nationalistischer Wahn nach einer
Volksgemeinschaft sowie dumpf-rassistische "Das-Boot-ist-voll-Parolen".
Wohin diese Propaganda führt, haben die jüngsten Übergriffe auf einen
vietnamesischen Blumenhändler und einen Abgeordneten der Linkspartei.PDS
gezeigt. Diese sind jedoch nur die Spitze des alltäglich zu erlebenden
Rassismus.

Trotz vieler Aktivitäten in den letzten Jahren gibt es in Lichtenberg
immer noch eine stabile rechte Szene, insbesondere im Weitlingkiez.

Hier wohnen zahlreiche Funktionäre neonazistischer Organisationen, der
NPD oder sogenannter Kameradschaften. Die Neonazis verfügen über
Treffpunkte und Büros sowie eine Infrastruktur aus Kneipen,
Tattoo-Studios und Bars, in denen sie als Stammgäste zur gerngesehenen
Kundschaft gehören.

Schweigende Toleranz führt dazu, dass die Rechten ihre
menschenverachtende Hetze gegen Migrantinnen und Migranten,
Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie Homosexuelle oder alle
anderen Menschen, die nicht ins Weltbild der Nazis passen, ungestört
äußern können. Aber es gibt viele, auch im Weitlingkiez, die dies
ändern wollen, sich nicht von den Rechtsextremen einschüchtern lassen
und sich nicht in die Reihe derjenigen einreihen, die es vorziehen, die
Situation zu verharmlosen. Mit ihnen zusammen stellen wir uns gegen
Neonazismus, Rassismus und Ausgrenzung.

Wir sind solidarisch mit den Opfern rechtsextremer und rassistischer
Gewalt und stehen für ein solidarisches Zusammenleben aller Menschen in
Lichtenberg.

Hol Dir den Kiez zurück!

Keine Stimme der NPD - keine Nazis in die Parlamente!

Erstunterzeichner:

Antifa Hohenschönhausen (AH)
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
BdA Lichtenberg e.V.
DGB-Jugend Berlin-Brandenburg
IG Metall-Jugend Berlin-Brandenburg-Sachsen
Initiative gegen Rechtsextremismus Lichtenberg
Jugendantifa Berlin (JAB)
Jusos Berlin
Lichtenberger Kulturverein e.V.
[`solid] Lichtenberg
Sozialistische Jugend - Die Falken / KV Lichtenberg
Sozialistische Jugend - Die Falken / LV Berlin
Michael Stadler (stellvertretender Bezirksvorsitzender Linkspartei.PDS
Lichtenberg)
UAB (Unabhängige Anlaufstelle für Bürgerinnen Hohenschönhausen)
ver.di-Jugend Berlin
ver.di / Ortsverein Ost

Wenn Ihr den Aufruf unterstützen wollt, schickt eine E-Mail an
liberggegenrechts@gmx.de

Mehr Infos unter
www.lichtenberg-gegen-rechts.tk/

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ARA-Radiosendung vom 23.07.06 https://falken-berlin.de/blog/ara-radiosendung-vom-230706 blog/ara-radiosendung-vom-230706 Fri, 28 Jul 2006 00:00:00 +0000 Am Sonntag den 23.07.06 gab es wieder eine Radiosendung von ARA-BERLIN
Jugendradio gegen Rassismus. Zu Gast diesmal: Jenny von der
Bürgerinitiative gegen Rechtsextremismus in Friedrichshain. In den
letzten Monaten wurde dieser eigentlich als alternativ geltende Bezirk
Berlins mit einer Reihe von rechten Übergriffen konfrontiert. Wie es zu
solchen Übergriffen kommen konnte und wie die Bezirksbevölkerung darauf
reagiert war eines der Themen. Ein anderer Schwerpunkt, war die Frage,
wie eine erfolgreiche Strategie gegen Rechtsextremismus aussehen könnte.
Ein wichtiger Ansatzpunkt dabei ist die Jugend und die politische
Bildung in den Schulen. In diesem Sinne hat ARA der Bürgerinitiative bei
der Durchführung einer Projektschulwoche gegen Rechtsextremismus an der
Friedrichshainer Emanuel Lasker Realschule unterstützt. In der Sendung
wurde berichtet, wie dieser Projektschultag abgelaufen ist, was die
SchülerInnen gelernt haben und es wurden die Ergebnisse dieses
Projektschultages vorgestellt. Mehrere Interviews zum Thema, das die
Jugendlichen während der Projektschulwoche selbst geführt und
geschnitten hatten…

Bei Interesse kann die Sendung bei ARA-BERLIN bestellt werden. Schreibt
uns einfach eine E-Mail.

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Anschlag auf Kinder- und Jugendeinrichtung der SJD - Die Falken in Lichtenberg https://falken-berlin.de/blog/anschlag-auf-kinder-und-jugendeinrichtung-der-sjd-die-falken-in-lichtenberg blog/anschlag-auf-kinder-und-jugendeinrichtung-der-sjd-die-falken-in-lichtenberg Fri, 21 Jul 2006 00:00:00 +0000 Anschlag auf Kinder- und Jugendeinrichtung der SJD - Die Falken in Lichtenberg

Berlin, 21.07.2006. In der Nacht zum Donnerstag haben unbekannte Täter
13 Fensterscheiben der "Falkenburg" in Lichtenberg eingeworfen. Die
"Falkenburg" ist eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung der
parteiunabhängigen "Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken".
Der Tathintergrund ist bisher nicht geklärt, jedoch kann ein
rechtsextremes Tatmotiv nicht ausgeschlossen werden. Der für politische
Taten zuständige Staatsschutz der Polizei hat die Ermittlungen
aufgenommen.

SJD - Die Falken engagieren sich mit ihrer Bildungsarbeit sowie in
unterschiedlichen Projekten und Bündnissen gegen Rechtsextremismus. In
Lichtenberg sind sie Mitglied des antifaschistischen Jugendbündnisses
"ALKALIJ - Alternative Kultur für eine antifaschistische Lichtenberger
Jugend!", das sich zur Aufgabe macht, den Angeboten organisierter
Rechtsextremer im Bezirk eine alternative Jugendkultur entgegen zu
setzen. Bei einem Treffen des Bündnisses in der Falkenburg am 2. Juni
wurden die Teilnehmer von jungen Neonazis bedroht, die sich um die
Einrichtung versammelten.

Am kommenden Wochenende wird in Lichtenberg die Kampagne "Hol dir den
Kiez zurück - Lichtenberg gegen rechts" starten, an der sich auch die
Falken beteiligen. Ihr Ziel ist es, rechten Strukturen die Straße in
Lichtenberg streitig und alternative Kultur sichtbar zu machen. Zu
diesem Zweck werden in den nächsten Monaten vielfältige Veranstaltungen,
Rundgänge, Diskussionsabende, Partys und Demonstrationen stattfinden.
Starten wird die Kampagne mit einer Informationsveranstaltung über
Neonazistrukturen am Freitag, den 21.07.2006 um 18 Uhr in der
KULT-Schule, Sewanstraße 43, und einer antifaschistischen Demonstration
am Samstag, den 22.07.2006 durch den Lichtenberger Weitlingkiez. Die
Demonstration wird um 16 Uhr am S-Bahnhof Lichtenberg, Ausgang
Siegfriedstraße, beginnen.

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit über 100 Jahren
setzen sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen
ein.

+++ Tagesspiegel vom 21.07. zu dem
Vorfall

+++

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Solidarität mit den Kindern im Krieg https://falken-berlin.de/blog/solidaritt-mit-den-kindern-im-krieg blog/solidaritt-mit-den-kindern-im-krieg Fri, 21 Jul 2006 00:00:00 +0000 Spendenaufruf
   Nazareth
 

Nazareth

Im Nahen Osten ist Krieg. Darunter leiden wieder im besonderen Maß die
Kinder. Bei den letzten Raketenangriffen der Hisbollah auf Nazareth
wurden zwei arabische Kinder getötet. Said Taluse, 9 Jahre, war Mitglied
unserer Partnerorganisation Hanoar Haoved Vehalomed (NOV). Mit ihm starb
sein fünfjähriger Bruder. Wir trauern mit unseren FreundInnen und den
Familien.

Die gewerkschaftsnahe NOV hat uns um Unterstützung gebeten bei ihrem
Bemühen, allen betroffenen Kindern die Situation zu erleichtern.
Derzeit richtet die NOV in der Nähe von Jerusalem ein großes Feriencamp
für Kinder aus den gefährdeten Regionen ein. Hier werden arabische,
drusische und jüdische Kinder in relativer Sicherheit gleichberechtigt
und gemeinsam diese schwierige Zeit verbringen.

Der Berliner Landesverband der Falken hat eine Kindergruppe der NOV zu
seinem dreiwöchigen Sommerzeltlager eingeladen.

Wenn Sie diese Aktivitäten unterstützen möchten, freuen wir uns über
Spenden auf das Konto

SJD-Die Falken
Stichwort "Kinder im Krieg"
Kto.Nr. 1000450701
SEB Bank, Blz. 10010111

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ARA-Projekttage in der Alexander-Puschkin-Schule https://falken-berlin.de/blog/ara-projekttage-in-der-alexander-puschkin-schule blog/ara-projekttage-in-der-alexander-puschkin-schule Tue, 18 Jul 2006 00:00:00 +0000 Diesmal aber für eine ganze Woche
ARA-Projekttage in der Alexander-Puschkin-Schule

Eine Woche Projektschultag mit einem sechsköpfigen Team, 29 SchülerInnen
und zwei Klassenlehrerinnen.

Datum: 26. bis 30. Juni 2006

Titel: Was ist nur mit unseren Erwachsenen los?

So gingen wir vor:

Montag und Dienstag:

Einführung ins Thema und Analyse mit der gesamten Klasse
Methode: Trauminsel, Arbeitsgruppen, Plenum

Mittwoch und Donnerstag:

Aufteilung in drei AGs:
2 x Theater / Video
1 x Radio

Themenwahl und Durchführung:

Aufzeichnung der Theaterstücke mit Video
Erstellung eines Radiobeitrages
Vorbereitung auf die Präsentation der Ergebnisse am Freitag

Freitag:

Vorbereitung auf die Präsentation der Ergebnisse
Präsentation der Ergebnisse

Zeit: jeweils von 9:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Es waren fünf intensive und anspruchsvolle Tage. Wir hatten sehr viel
Spaß. Das Vertrauen der Gruppe konnten wir mit Hilfe von pädagogischen
Mitteln und Spielen gewinnen. So wurde der Kreis des Schweigens
innerhalb der Klasse durchbrochen.

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ARA-Projekttag in Spandauer Grundschule https://falken-berlin.de/blog/ara-projekttag-in-spandauer-grundschule blog/ara-projekttag-in-spandauer-grundschule Tue, 04 Jul 2006 00:00:00 +0000 Die Schulstation der Christian-Morgenstern-Grundschule in Berlin-Spandau suchte ein Projekt, das sich mit dem Thema Rassismus, Gewalt und Weltreligionen auseinander setzt und dies kindgerecht vermittelt.
ARA-Projekttag in Spandauer Grundschule

Somit wendete sich die Schule an ARA-Berlin. Nach einer kurzen
Vorstellung des Projektes in der Schule fingen wir gleich mit den
Vorbereitungen an.

Insgesamt meldeten sich drei Klassen für diese Projektschultage mit
ARA-Berlin. Wir gingen mit einem sechsköpfigen Team in die Schule. Die
SchülerInnen und Lehrerinnen waren sehr interessiert und vor allem
aufgeregt. Wegen der in den letzten Wochen aufgefallenen rassistischen
Ereignissen in der Schule war ARA-Berlin mit dem antirassistischen Thema
genau richtig.

Wir teilten uns in drei Klassen mit drei verschiedenen Themen auf. Die
Klasse mit dem Thema Religion besichtigte die evangelische Gemeinde
neben der Schule.

Das Ergebnis des gesamten Projektes waren zwei Theaterstücke, mehrere
Wandzeitungen und einen Radiobeitrag der 5. Klasse, der von den
SchülerInnen mit großer Begeisterung zusammengestellt wurde.

Am letzten Tag wurde das Gesamtergebnis der drei Klassen im
Gemeinschaftsraum der Schule vorgeführt.

Uns ARA-Mitarbeitern machte die Arbeit in der Grundschule sehr viel
Spaß. Außerdem konnte ARA-Berlin mit einfachen Mitteln die jungen
Mädchen und Jungen für ein antirassistisches Denken und eine
entsprechende Lebensweise begeistern.

Weitere Bilder

   Präsentationstag   
 

Präsentationstag

 
ARA-Projekttag in Spandauer Grundschule
   Theateraufführung   
 

Theateraufführung

 
ARA-Projekttag in Spandauer Grundschule
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Avanti vom Juni 2006 https://falken-berlin.de/blog/avanti-vom-juni-2006 blog/avanti-vom-juni-2006 Tue, 04 Jul 2006 00:00:00 +0000 Avanti vom Juni 2006

Schwerpunkt: Politische Erziehung

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Entgrenzte Welten - Von Schwerkraft, Freiheit und südamerikanischen Revolutionären https://falken-berlin.de/blog/entgrenzte-welten-von-schwerkraft-freiheit-und-sdamerikanischen-revolutionren blog/entgrenzte-welten-von-schwerkraft-freiheit-und-sdamerikanischen-revolutionren Tue, 04 Jul 2006 00:00:00 +0000 In: Avanti Juni 2006
Entgrenzte Welten - Von Schwerkraft, Freiheit und südamerikanischen Revolutionären

Es gibt zwei Arten von Grenzen: die natürlichen und die konstruierten.
Die natürlichen bestehen, während die konstruierten entstehen, immer
wieder. Die, denen daran gelegen ist, suggerieren, dass die von ihnen
konstruierten oder ihnen nützlichen Grenzen natürliche seien. Diese Lüge
zu durchschauen fällt schwer, weil sie Teil des common sense geworden
ist, und dennoch ist es nötig, um Machtverhältnisse aufzudecken und zu
überwinden. Selbstverständlich gibt es Grenzen, die konstruiert sind
und trotzdem sinnvoll, weil sie nicht nur wenigen nützen, sondern allen.
Dazu gehören Vorstellungen der Moral, die z.T. Gesetz geworden sind, und
die das menschliche und menschenwürdige Miteinander garantieren. Seinen
Mitmenschen nicht foltern, nicht ermorden zu dürfen ist so eine Grenze,
die niemals fallen darf. Die Grenzen, die dem Menschen gesetzt sind,
seine Würde zu verteidigen, sind sinnvoll. Dazu gehören
selbstverständlich auch so prosaische Dinge wie Verkehrsregeln, da sie
dem Schutz des Menschen dienen. Eine Einengung kann darin kein kluger
Mensch ernsthaft erkennen.

Anders als bei konstruierten Grenzen können nicht alle natürlichen
Grenzen überwunden werden und müssen es auch nicht. Natürliche Grenzen
können sowohl transzendental, zumeist jedoch äußerst irdisch sein. So
sind beispielsweise der Vorstellungskraft Grenzen gesetzt, die zu
bestimmen nicht möglich ist, da man die Ausmaße der Seite jenseits
dieser Grenzen nicht abschätzen kann. Das Gros natürlicher Grenzen
allerdings zieht die Physik. Allein die Fesseln, in die der Geist durch
den Körper gelegt ist, engen jedes Individuum ein. Das eine mehr, das
andere weniger, denn nur wer Grenzen spürt, erkennt sie überhaupt. Die
Schwerkraft beispielsweise, die natürliche Grenze schlechthin, zwingt
die Erdenbewohner körperlich am Boden zu bleiben. Andererseits führte
der Drang, sie zu überwinden, dazu, vollkommen neue Grenzen zu
entdecken. Ironischerweise sind alle heute bekannten Möglichkeiten des
Fliegens nur mithilfe des Phänomens Schwerkraft möglich. Um Grenzen zu
überwinden, muss man sie also erkennen, kennenlernen und angreifen.
Dies ist bei natürlichen Grenzen nicht immer möglich oder nötig, bei den

  • von den oben erwähnten Ausnahmen abgesehen - konstruierten Grenzen
    aber sehr wohl.

Natürliche Grenzen zwischen Menschengruppen können aus Gewässern oder
Gebirgen bestehen. Ob auch die Sprache eine natürliche oder eine
konstruierte Grenze ist - man denke an Babylon - , lässt sich wohl nur
mit einem Sowohl-als-auch beantworten. Mit Sicherheit konstruiert sind
in jedem Falle die Grenzen, die Menschen in Nationen oder Rassen
aufteilen wollen. Zwar entbehren diese Grenzen jeglicher Vernunft im
Sinne menschenwürdigen Miteinanders, Nutznießer aber gibt es auch oder
sogar gerade hier. Wem die Aufteilung der Territorien unter den
Mächtigen mit dem absolutem Zugriff auf die jeweiligen ökonomischen und
menschlichen Ressourcen nutzt, ist so offensichtlich, dass man sich nur
wundern kann, dass diese Grenzen bis in die heutige Zeit Bestand haben.
Mehr noch: Waren früher die Clans der Herrschenden abgesteckt und also
begrenzt, scheint es für die Mächtigen der Neuzeit keinerlei irdische
Grenzen mehr zu geben. Die Menschen hingegen bleiben weiter nach den
konstruierten Nationen getrennt, wodurch sich ihr eventuell aufkommender
Unmut über die Unterdrückung auch weiterhin zwangsläufig kanalisiert und
somit begrenzt und leichter bekämpf werden kann. Wollen die Deutschen
nicht zu Hungerlöhnen arbeiten, tun es eben die Inder. So entsteht eine
nach Nationalitäten getrennte Konkurrenzsituation, die wieder nur wem
nützt? Den Indern jedenfalls nicht, da sie jetzt von ebenjenen
ausgebeutet werden, die vorher die Deutschen ausbeuteten.

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, so Ernesto Che
Guevara, sondern zwischen Oben und Unten. Diese konstruierte Grenze zu
erkennen und einzureißen, muss doch eigentlich viel einfacher sein, als
die natürliche Schwerkraft zu überwinden. Das Fliegen war ein
Menschheitstraum, der Wirklichkeit geworden ist. Warum also sollten
Freiheit und Gleichheit dagegen Träume bleiben?

Dennis

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Zur politischen Bedeutung von Erziehung https://falken-berlin.de/blog/zur-politischen-bedeutung-von-erziehung blog/zur-politischen-bedeutung-von-erziehung Tue, 04 Jul 2006 00:00:00 +0000 in: Avanti Juni 2006
Zur politischen Bedeutung von Erziehung

Bei den Berliner Falken ist es leider Mode geworden, Erziehungsfragen
als "unpolitisch" abzuqualifizieren. (Jüngere) Kinder werden von manchen
Älteren (Kindern) als Ballast betrachtet, ihre Interessen missachtet und
pädagogische Angelegenheiten dem "Spiele-Ring" überlassen. Diese
Entwicklung, die ich hier sicherlich ein bisschen überzeichne, halte ich
für fatal. Denn damit geben wir unsere Identität auf. Die Falken sind
ein Erziehungsverband, und gerade das unterscheidet uns von einer
Vielzahl anderer linker Gruppen! Und deshalb gibt es uns auch noch nach
über 100 Jahren, denn Erziehung ist ein langfristiges Projekt, und ein
Erziehungsverband ist stabiler als kurzfristige Initiativen das sind.

Das ist aber nicht alles. Ich möchte an dieser Stelle einmal versuchen,
unsere pädagogische Arbeit politisch zu begründen. Das kann sicher nur
unvollständig geschehen und ich hoffe, damit den Anstoß zu einer
weiteren Diskussion zu geben.

Zunächst zum Kapitalismus: den lehnen wir ab. Im marxistischen Zirkel
haben wir gelernt, dass es gilt, die materielle Basis dieses
menschenverachtenden Systems zu beseitigen. Also: Das Privateigentum an
Produktionsmitteln gehört abgeschafft. So weit, so gut. Dafür kämpfen
wir politisch in vielfältigen Initiativen, im außerparlamentarischen wie
im parlamentarischen Bereich. Ich glaube aber, dass es noch einige
weitere Möglichkeiten der antikapitalistischen Arbeit gibt. Damit sich
in der Gesellschaft etwas ändern kann, muss es einen Wechsel im
Bewusstsein der Menschen geben. Die Leute müssen überhaupt erst einmal
auf die Idee kommen, dass ein anderes System möglich wäre. Und an dieser
Stelle kommt die Erziehung ins Spiel: Erziehung ist ein zentraler Faktor
im Kampf für eine bessere Gesellschaft! Und Erziehung ist eben unser
Metier, mit Erziehung beschäftigen wir uns theoretisch und praktisch in
den Kinder- und Jugendgruppen.

Um die Erziehung nicht nur den Staatsorganen oder der Kirche zu
überlassen, wurden die Falken einst gegründet. Wir haben uns immer
schon damit beschäftigt, wie das Erziehungswesen, Schule, Uni und noch
mehr im Großen und Ganzen verbessert werden können. Wir machen uns zum
Beispiel Gedanken darüber, wie das dreigliedrige Schulwesen, das im
Prinzip noch aus dem Kaiserreich stammt, Kinder aus "bildungsfernen"
Familien ausschließt. Wir diskutieren, warum sich an den Unis nur die
bildungsbürgerliche Elite reproduziert. Wir erörtern, wie Kinderrechte
im Kapitalismus mit Füßen getreten werden und was das über dieses System
aussagt. Ich würde mir übrigens wünschen, dass wir in Zukunft auch
wieder mehr in der öffentlichen Debatte solcher Fragen zu hören sind!

Wir reden aber nicht nur über Erziehung, wir tun auch was! In unseren
Gruppen und vor allem in den Zeltlagern können Kinder und Jugendliche
real erfahren, was Sozialismus ist. So werden sie stärker in ihrem
politischen Bewusstsein geprägt als durch jedes Buch oder Flugblatt, das
vielleicht mal an der Schule oder Uni rumflattert. Für uns Falken ist
"Sozialismus" mehr als nur ein Schlagwort. Wir leben sozialistische
Prinzipien in der basisdemokratischen Verwaltung der Zeltlager und des
ganzen Verbandes. Kapitalistischem Konsumterror setzen wir eine
alternative Kultur entgegen. Wir machen Urlaubsreisen für Kinder
möglich, die sich so was zu normalen Preisen niemals leisten könnten.
Die Ausschlusslogik des Kapitalismus ist hier außer Kraft gesetzt. - So
erreichen wir übrigens auch Menschen aus sozialen Schichten, die man
sonst nirgends in politischen Verbänden findet! Das ist eine extrem
wichtige politische Aufgabe, damit sich die Linke nicht in elitären
AbiturientInnen- und StudentInnenzirkeln immer nur um sich selbst dreht.

  • Wir bemühen uns um eine fortschrittliche Pädagogik in den Gruppen: um
    Respekt, Verantwortung für die Gemeinschaft und die freie Entfaltung
    jedes Einzelnen. Und wir lernen dabei ständig dazu. Erziehung ist dabei
    immer auch Selbsterziehung, und auch für SJ'ler und GL's geht es bei den
    Falken vor allem darum, sich zu bilden. Das alles ist demokratische, das
    ist sozialistische Erziehung, und das ist hochpolitisch!

Die Falken sind ein sehr vielfältiger Verband. In der "linken Szene"
sind wir fest verankert, SJ-Gruppen sind bei Aktionen präsent, führen
politische Diskussionen auf hohem Niveau und bilden sich dabei weiter.
Im F-Ring machen wir eine großartige Arbeit, die Kindern aus
verschiedensten Milieus eine Perspektive eröffnet, die über die
Gesellschaft hinausweist, die sie kennen. Aus manchem F'ler wird einmal
ein politisch bewusster Mensch, der in der einen oder anderen Weise
seinen Beitrag leistet.

Es gilt also festzuhalten: Erziehung ist an sich politisch, unpolitische
Erziehung gibt es nicht. Erziehung ist der Kern unserer Verbandsarbeit,
und das ist konkrete, sozialistische Politik!

Manuel Honisch

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"Hüpfen gegen Rechts" // Schlossplatz Köpenick https://falken-berlin.de/blog/hpfen-gegen-rechts-schlossplatz-kpenick blog/hpfen-gegen-rechts-schlossplatz-kpenick Thu, 29 Jun 2006 00:00:00 +0000 Fest und Konzert am 23.09.06 13-22 Uhr

Am 23. September dieses Jahres werden wir zum zweiten Mal das "Hüpfen
gegen Rechts"-Festival im südostberliner Bezirk Köpenick veranstalten.
Das Thema des Festivals ist Rassismus und Rechtsradikalismus.

Wie auch schon im Vorjahr wollen wir den Ideologien der Nazis - von
denen Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Nazis
passen, alltäglich bedroht sind - linke und unkommerzielle Kultur
entgegensetzen. Unser Ziel ist es dabei, eine emanzipatorische
Jugendbewegung in Köpenick zu etablieren. Weiterhin finden wir es
wichtig, einen Tag vor der Wahl noch einmal über die NPD, deren
Bundeszentrale sich in diesem Bezirk befindet, zu informieren und gegen
ihren Einzug in die Parlamente zu protestieren.

Wir betrachten Rassismus aber nicht - wie es in der öffentlichen
Diskussion häufig geschieht - nur als von einer "rechten Randgruppe"
ausgehendes Problem, sondern sind im Gegenteil der Meinung, dass er
sowohl in der BRD-Politik als auch in der Mitte der Gesellschaft zu
finden ist. Am Beispiel des Grünauer Abschiebeknastes wollen wir die
BesucherInnen unseres Festivals deshalb über den Umgang der BRD mit
MigrantInnen informieren und auf Alltagsrassismus aufmerksam machen, wie
er MigrantInnen und anderen Menschen oft in der Schule, beim Job, bei
Behörden, in der Familie und im Bekannten- und Freundeskreis begegnet..

Um sowohl die Sensibilisierung der BürgerInnen für diese Themen zu
erreichen als auch die Etablierung einer antifaschistischen
emanzipatorischen Jugendbewegung voranzutreiben, haben wir uns
entschlossen, das Festival zweizuteilen. Am Nachmittag soll es ein
Familienfest mit Infoständen und Podiumsdiskussion sowie ein bisschen
Musik geben, bevor das Ganze abends in ein Konzert für Jugendliche
übergeht. Es spielen regional und überregional bekannte Bands vor allem
Ska/Skapunk, HipHop und Reggae. Zwischen den Acts sollen interessante
Infos zu den o.g. Themen geliefert werden.

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Linkes Open-Air-Konzert in Berlin-Reinickendorf https://falken-berlin.de/blog/linkes-open-air-konzert-in-berlin-reinickendorf blog/linkes-open-air-konzert-in-berlin-reinickendorf Thu, 29 Jun 2006 00:00:00 +0000 Inselrock am Samstag, den 1. Juli ab 13 Uhr
Linkes Open-Air-Konzert in Berlin-Reinickendorf

Berlin, 29.06.2006. Am 1. Juli findet in Reinickendorf zum sechsten
Mal das linke Openair-Konzert Inselrock statt. Der Ort des Geschehens,
die Insel im Tegeler Hafenbecken, ist seit Jahren Treffpunkt von
Jugendlichen und Ausflugsziel von Familien. Und ebenso lange gibt es
auch Streit um die Insel. Ursprünglich im Besitz des Bezirkes, wurde das
Gelände an den Liegenschaftsfonds für den Verkauf abgetreten.

Dieser Verkauf von öffentlichem Raum war der Anlass für einige
Jugendliche, ein Konzert mit lokalen Schülerbands auf der Insel zu
organisieren, um gegen die Privatisierung zu protestieren. Gleichzeitig
wollten sie zeigen, wie wichtig die Insel gerade auch für Jugendliche
ist. Das war vor gut sechs Jahren. Vor etwa drei Jahren kam die örtliche
Antifagruppe, die Antifaschistische Initiative Reinickendorf A.I.R., zum
Kreis der Organisatoren hinzu. Ihnen geht es vor allem darum, eine
alternative Kultur im Bezirk zu verankern und zu stärken. Der Verkauf
der Insel steht stellvertretend für einen Prozess, der sich ähnlich an
vielen Punkten vollzieht. Öffentlicher Raum wird privatisiert,
Jugendclubs werden geschlossen, an Schulen wird massiv eingespart. Der
Inselrock besetzt ein Stück öffentlichen Raum und zeigt zumindest an
einem Tag, wie alternative Kultur und Politik in der Praxis aussehen
kann. In diesem Jahr organisiert die A.I.R. das Festival zusammen mit
den Berliner Falken. Ab 13 Uhr werden am 1. Juli etwa zehn Bands vor
allem aus dem Rock- und Skabereich auftreten. Natürlich umsonst und
draußen.

Insel im Tegeler Hafen, an der Humboldt-Bibliothek, U6 Alt-Tegel,
diverse Busse von S Tegel.

Mehr Infos:
www.inselrock.tk.

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit 100 Jahren setzen
sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein.

Mehr
Infos

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AG8-aktuell https://falken-berlin.de/blog/ag8-aktuell blog/ag8-aktuell Mon, 26 Jun 2006 00:00:00 +0000 Inhaltliche und aktionistische Plattform rund um das Thema Globalisierung / Anti-G8-Gipfelproteste 2007.
AG8-aktuell

AG8 am Start!

Beim Auftakttreffen der AG8 sind viele Ideen entstanden, wie man mit dem
Jahresthema 2007 Globalisierung/G8-Heiligendamm umgehen könnte. Zur
optimalen Umsetzung dieser haben sich innerhalb der AG8 mehrere
Arbeitsgruppen gebildet. Das sind die AG Inhalt, die AG
Öffentlichkeitsarbeit, eine AG zur Vorbereitung des SJ Camps + Konzert
und ein Kalenderredaktionsteam.

Die AG8 steht jedem/r offen, der/die zum Thema Globalisierung etwas
bewegen möchte oder sich erst mal in das Thema reinarbeiten möchte.

Kontakt:
ag8@falken-berlin.de

Die AG8 ist die Inhalts- und Aktionsplattform der Berliner Falken/ der
Berliner Jugendlichen zum Thema Globalisierung/G8 Gipfel.

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05. Mai 2006 "Festival gegen Rassismus" in Stralsund https://falken-berlin.de/blog/05-mai-2006-festival-gegen-rassismus-in-stralsund blog/05-mai-2006-festival-gegen-rassismus-in-stralsund Tue, 06 Jun 2006 00:00:00 +0000 Der Jugendverband Solid Stralsund lud uns zu einem Festival gegen Rassismus in Stralsund ein.
05. Mai 2006

Die Veranstaltung fing am 5. Mai um 14 Uhr an. Wir bauten einen
Infostand und eine Musikanlage an diesem angenehmen sonnigen Tag in der
Fußgängerzone von Stralsund auf. Die Bevölkerung wurde durch unsere
Musik auf uns aufmerksam und wir kündigten unser Vorhaben und Programm
für diesen Tag an. Den Nachmittag nutzten wir um Passanten und
neugierigen Menschen zum Thema Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und die
rechtsextreme Szene in Stralsund zu befragen. Unser offenes Mikrophon
stand allen interessierten Bürgern zur Verfügung um ihre Meinungen,
Wünsche und auch Ängste zu äußern. Darüber hinaus führten wir mit
einigen Lokalpolitikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
mehrere kurze öffentliche Podiumsdiskussionen durch. Zu Wort kammen hier
unter anderem Prof. Dr. jur. Rupert Eilsberger (SPD), Bernd Buxbaum
(PDS) und Fred Lautsch vom Speicher am Katharinenberg. Auch der
Bürgermeister von Stralsund Herr Harald Lastovka von der CDU besuchte
uns an unserem Infostand und gab uns zögerlich ein Interview zur
aktuellen Situation in Stralsund. Um 18.30 Uhr begann im Speicher am
Katharinenberg ein Rockkonzert unter dem Motto "Festival gegen
Rassimus". Über 300 junge Menschen besuchten diesen Event und wir nutzen
den Abend um Jugendliche zu ihren Erfahrungen zum Thema Rassismus zu
interviewen.

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Postkartenaktion https://falken-berlin.de/blog/postkartenaktion blog/postkartenaktion Tue, 06 Jun 2006 00:00:00 +0000 Farbe gegen Rassismus
   Gemalt von Sevgi
 

Gemalt von Sevgi

Der von ARA Berlin im Jahr 2005 initiierte Malwettbewerb "Farbe gegen
Rassismus - für Respekt und Freundschaft" war ein umfassender Erfolg.
Nach über 350 eigesandten Bildern, einer Preisverleihung für die besten
Beiträge, mehreren Ausstellungen und einem Filmbeitrag, freuen wir uns
nun, diese Kampange mit einer Postkartenaktion abrunden zu können.

ARA Berlin hat neun Einsendungen des Malwettbewerbs als Postkartenmotiv
in einer Auflage von je 4.000 Exemplaren veröffentlicht. 36.000
Postkarten werden nun in Berliner Schulen, öffentlichen Einrichtungen
und Institutionen, Kneipen und Jugendzentren ihre AbnehmerInnen finden
und hoffentlich zu noch mehr Courage und Handeln gegen Rassismus
motivieren. Die Bilder, die auf den Postkarten abgebildet sind, stammen
von Janina Piosch, Sevgi, Svenja Jödicke, Svetlana Macanera, Sinem Ünal,
Aleksej Domovec (15 Jahre), Molly Wolff (8 Jahre), Ada Wafula (11 Jahre)
und von David Guske (13 Jahre).

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Radiosendung https://falken-berlin.de/blog/radiosendung blog/radiosendung Tue, 06 Jun 2006 00:00:00 +0000 Bericht zur Radiosendung vom 28. Mai ’06 GlobalisierungskritikerInnen und der Sozialforenprozess

Diese Radiosendung wurde einmal mehr von den jungen Radiomachern aus dem
Berliner Norden, von ARA Reinickendorf geplant, gestaltet und gesendet.
Thema dieser 60-minütigen Sonntagssendung waren Globalisierung und ihre
GegnerInnen, bzw. KritikerInnen. Dazu diskutierten wir die
Entstehungsgeschichte der "Antiglobalisierungsbewegung" von ihren
"Anfängen" um den WTO- Gipfel 1999 in Seattle bis heute und zeichneten
auch die Entwicklungsgeschichte der Sozialforen seit 2001 nach.
Anlässlich des kürzlich in Athen stattgefundenen Europäischen
Sozialforums diskutieren wir Möglichkeiten und Perspektiven, Chancen und
Probleme des Netzwerkes, dessen Motto "eine andere Welt ist möglich"
ist.

Kolja für ARA Reinickendorf

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Jugendbandfestival im Anton-Schmaus-Haus https://falken-berlin.de/blog/jugendbandfestival-im-anton-schmaus-haus blog/jugendbandfestival-im-anton-schmaus-haus Mon, 15 May 2006 00:00:00 +0000 Nächstes Festival am 20. Mai 2006
Jugendbandfestival im Anton-Schmaus-Haus
Jugendbandfestival im Anton-Schmaus-Haus
Jugendbandfestival im Anton-Schmaus-Haus

Am 20. Mai 2006 findet wieder das legendäre Jugendbandfestival im
Anton-Schmaus-Haus
statt! Ab 18 Uhr gibt es laute und raffinierte Musik mit den geilsten
Texten!

Ort: Gutschmidtstraße 37 in 12359 Berlin-Neukölln (U Britz-Süd).

Eintritt frei nur mit guter Laune.

Programm

  • 18.00 - 19.00:
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KidsCourage Präsentation https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-prsentation blog/kidscourage-prsentation Wed, 10 May 2006 00:00:00 +0000 Hier steht eine ausführliche Präsentation der Arbeit von KidsCourage zum Herunterladen bereit. Vorsicht: Sie ist über 6 MB groß!

Alles über KidsCourage zusammengefasst in einer Präsentation.

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Die Geschichte des 1. Mai https://falken-berlin.de/blog/die-geschichte-des-1-mai blog/die-geschichte-des-1-mai Wed, 26 Apr 2006 00:00:00 +0000 Die Geschichte des 1. Mai als Kampftag der Arbeiterbewegung beginnt
1886, als die nordamerikanische Arbeiterbewegung zu einem Generalstreik
aufruft, um den Achtstundentag durchzusetzen. Es kommt zu Massenstreiks
und Demonstrationen. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei in Chicago
werden viele Menschen verletzt oder sogar getötet ("Haymarket Riot"). In
Gedenken an die amerikanischen Opfer wird der 1. Mai beim
Gründungskongress der Zweiten (Sozialistischen) Internationale 1889 zum
"Kampftag der Arbeiterbewegung" ausgerufen. Am 1. Mai 1890 wird an
diesem Tag erstmalig auch im Deutschen Reich die Arbeit niedergelegt und
demonstriert.

Die Nationalsozialisten machen aus dem 1. Mai einen Feiertag, den "Tag
der nationalen Arbeit". Die Gewerkschaften werden zerschlagen, und der

  1. Mai dient als Kulisse für Paraden. 1934 wird er zum "nationalen
    Feiertag des deutschen Volkes".

Nach dem Krieg bleibt der 1. Mai Feiertag in DDR und BRD. In der DDR
wird die Beteiligung am "Internationalen Kampf- und Feiertag der
Werktätigen" für "Frieden und Sozialismus" für die ArbeiterInnen zum
Zwang. In der BRD organisieren die Gewerkschaften die
1.-Mai-Demonstrationen, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen,
und locken die Menschen mit Volksfesten. Die Tatsache, dass der Tag
offizieller Feiertag bleibt, macht ihn weniger kämpferisch als er es vor
dem Krieg gewesen war. Damals nahmen die ArbeiterInnen es in Kauf, für
die Durchsetzung ihrer Forderungen unerlaubt der Arbeit fern zu bleiben.
Seit den Kreuzberger Mainächten 1987 gibt es wieder radikalere Gruppen
in Deutschland, die zu eigenen, "revolutionären" 1.-Mai-Demos aufrufen,
in deren Verlauf es oft zu Auseinandersetzungen mit der Polizei kommt.

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Bedingungsloses Grundeinkommen https://falken-berlin.de/blog/bedingungsloses-grundeinkommen blog/bedingungsloses-grundeinkommen Tue, 04 Apr 2006 00:00:00 +0000 Her mit dem unbeschwerten Leben!

In: Avanti März 2006

Bedingungsloses Grundeinkommen

Erstes Szenario

Ottilie Musterfrau ist Ende dreißig und gelernte Kindergärtnerin. Sie
hat drei Kinder und wohnt in Berlin-Neukölln. Bis vor sieben Jahren
hatte sie eine Anstellung in einem Spandauer Kindergarten. Da sie
dreimal in den Mutterschutz ging und ihre Kinder oft krank sind, stand
sie auf der Kündigungsliste bei den Kürzungen ganz oben. Zum Glück hat
sie schnell einen Job in einer Pizzeria in Kreuzberg finden können. Da
kann sie abends und nachts arbeiten, wenn ihre Kinder schlafen.
Schließlich möchte sie wenigstens ein bisschen für die Kinder da sein,
vor allem, weil sie für ihren Jüngsten, Klein-Otto, keinen
Kindergartenplatz bekommen hat. Leider verdient sie dort nur 5,50 € in
der Stunde, aber sie denkt sich: "Besser als gar nichts!"

Vor zwei Jahren musste die Pizzeria Insolvenz anmelden, weil gegenüber
eine Filiale einer imperialistischen Fast-Food-Kette eröffnete. Ottilie
musste sich arbeitslos melden, sie und ihre Kinder Charlotte, Otto und
Klein-Otto wurden zu HartzIV-EmpfängerInnen. Charlotte kann nicht mehr
zum Geigenunterricht gehen und Otto musste vom Basketball abgemeldet
werden. Leider konnte die ganze Familie Musterfrau seitdem auch nicht
mehr in den Sommerurlaub fahren.

Auf dem Arbeitsamt, wohin Ottilie jetzt regelmäßig gehen muss, versuchen
die Sachbearbeiter Ottilies Problem mit Händen und Füßen zu bearbeiten.
Sie haben eine gute Lösung gefunden: Da der Gesetzgeber sie
verpflichtet, Ottilie in ein Beschäftigungsverhältnis zu bringen, darf
sie auf dem zweiten Arbeitsmarkt als Ein-Euro-Jobberin in ihrem
ehemaligen Kindergarten arbeiten! Dort werden nämlich wegen der
Kürzungen Aushilfskräfte gebraucht. Natürlich geht es der Familie
Musterfrau deswegen nur unwesentlich besser, aber wenigstens ist Ottilie
beschäftigt und Charlotte lernt mit Verantwortung umzugehen, da sie nach
der Schule nicht mit ihren Freundinnen abhängt, sondern mit Klein-Otto
auf den Spielplatz oder zum Arzt geht.

Zweites Szenario

Ottilie Musterfrau ist Ende dreißig und gelernte Kindergärtnerin. Sie
hat drei Kinder und wohnt in Berlin-Neukölln. Seit Klein-Otto die
Familie vervollständigte, arbeitet Ottilie nur noch halbtags und hilft
ab und zu in Klein-Ottos Kindergarten mit. Tagsüber geht sie manchmal in
die Volkshochschule und belegt dort Kurse in kreativem Schreiben, das
wollte sie schon immer mal machen. Manchmal besucht sie ihre Mutter im
Seniorenheim, am Mittwoch ist sie sogar den ganzen Tag bei ihr, dann
gehen sie spazieren oder kochen etwas zusammen. Charlotte ist im
Neuköllner Bezirksorchester als Streicherin und fährt im Sommer auf
Orchesterfahrt nach Schweden. Otto spielt in der Bezirksliga Basketball
und engagiert sich als Jugendtrainer. Im Sommer fahren sie mit einer
befreundeten Familie, den Mustermanns, in die Bretagne.

Was unterscheidet das erste Szenario vom zweiten? Im zweiten gibt es
keinen finanziellen Druck mehr. Die Familie kann sich deshalb besser
entfalten. Sie engagiert sich im sozialen Bereich und bildet sich fort.

Wie geht das?

Ottilie und ihre Familie empfangen im zweiten Szenario das
bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Beim bedingungslosen Grundeinkommen
wird die Lohnarbeit vom Einkommen entkoppelt. Jedem in der BRD lebenden
Menschen wird bedingungslos ein monatlicher Betrag überwiesen,
diskutiert sind aktuell Zahlen von 750-1500 Euro.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein unbürokratisches und
transparentes Modell ohne eine erniedrigende Bedarfsprüfung. Es
durchbricht Abhängigkeitsverhältnisse der Jugendlichen von den Eltern
und der Frauen von den Männern, da das Geld nicht mehr dem
"Familienoberhaupt", sondern jedem Menschen individuell ausgezahlt wird.
Des weiteren würde kein Zwang zur Arbeit mehr bestehen, da das
Grundeinkommen ohne Bedingungen ausgezahlt wird und nicht sanktioniert
werden kann.

Wir setzen uns für das BGE ein und hoffen, eine Diskussion um Arbeit und
Ausbeutung anzustoßen.

Josephin Tischner

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Freiheit des Politischen und Herrschaft der Notwendigkeit https://falken-berlin.de/blog/freiheit-des-politischen-und-herrschaft-der-notwendigkeit blog/freiheit-des-politischen-und-herrschaft-der-notwendigkeit Tue, 04 Apr 2006 00:00:00 +0000 In: Avanti März 2006
   Das Panopticon von Bentham
 

Das Panopticon von Bentham

"Der Arbeitsprozess […] ist zweckmäßige Tätigkeit zur Herstellung von
Gebrauchswerten, Aneignung des Natürlichen für menschliche Bedürfnisse,
allgemeine Bedingung des Stoffwechsels zwischen Mensch und Natur, ewige
Naturbedingung des menschlichen Lebens und daher unabhängig von jeder
Form dieses Lebens, vielmehr allen seinen Gesellschaftsformen gleich
gemeinsam (Marx 1967: 198)."

Die Grundbedingung des Menschen in der Welt besteht in seinem
Stoffwechsel mit der Natur, welchen er mittels der Arbeit vollzieht.
Doch was bedeutet diese Bedingung? Ist der Mensch nur ein animal
laborans, das mittels seiner Werkzeuge und seines Verstandes die Gattung
Mensch erhält? Nach Hannah Arendt stellt der Wandel der Betrachtung des
Menschen vom zoon politikon (Antike) zum animal sociale (seit dem
Mittelalter) eine entscheidende Veränderung in der Betrachtung des
Menschen dar, die in der Moderne zur nicht hinterfragten Grundannahme
geworden ist: Auch Marx stützt sich auf das animal sociale (ebenda:
346).

Der einzelne Mensch steht nicht mehr im Zentrum, vielmehr ist das
Allgemeine, die Gattung Mensch zum Maß aller Dinge geworden. Denn ein
einzelner Mensch kann durch das Herstellen verschiedenster Dinge diese
dem Natürlichen, also dem Kreislauf des einzelnen Menschen mit der Natur
entziehen und an die nächste Generation weitergeben. So bauen die
Menschen nacheinander aufeinander auf, so erzeugen sie eine Kultur und
ermöglichen etwas wie Geschichte. Dies wäre in einem Kreislauf wie einem
Stoffwechsel mit einem Menschen als animal laborans undenkbar und
unmachbar, denn nichts wäre vor oder hinter einem anderen.

Dennoch gibt es auch diesen Kreislauf mit der Natur, den Marx als
unabhängig von jeder Gesellschaftsform sieht, nicht jedoch den Umgang
mit ihm. So war in der Antike alles verpönt, was mit diesem Kreislauf zu
tun hatte, und wurde in die Sphäre des Haushalts verbannt, wo sich
Sklaven und Frauen um diesen Kreislauf kümmerten, die einen durch
Arbeit, die anderen durch Gebären. Der Hausherr, der frei von dieser
Notdurft des Lebens war, nahm als freier Bürger am öffentlichen Leben
teil. Die Existenz eines solchen öffentlichen Lebens, das frei von den
Notwendigkeiten des Lebens war, war für die Antike das den Menschen vom
Tier Unterscheidende. Deshalb galten Sklaven immer weniger als freie
Bürger, obwohl sie zum Teil mehr Besitz und mehr Bildung und weniger
Anstrengungen zu verrichten hatten. Auch Tyrannen galten als nicht frei,
denn "Freisein hieß, frei zu sein von der allen Herrschaftsverhältnissen
innewohnenden Ungleichheit, sich in einem Raum zu bewegen, indem es
weder Herrschen noch beherrscht Werden gab" (Arendt 2002: 43). Ein
solcher Raum, der sowohl frei von der Notdurft des Lebens, als auch von
Herrschaftsverhältnissen ist, existiert in unserer Lebenswirklichkeit
nicht mehr. Dies ist ein Resultat, das sich aus der veränderten Sicht
auf den Menschen als "animal sociale", als gesellschaftliches Wesen
ergab.

Die Entstehung der Gesellschaft wird später von der englischen
Philosophie als ein Zusammenschluss der Menschen zu einem Körper, einer
Familie, einem Haushalt zur Überwindung des "Krieges eines jeden gegen
jeden" (Hobbes 1966: 99) beschrieben. Ihr "summum bonnum", höchstes Ziel
war zunächst der Frieden, später der gemeinsame Wohlstand,
"Commonwealth". Der innerhalb der griechischen Polis so verpönte Bereich
des Haushalts, der im doppelten Sinne unfrei war, nämlich durch die
Herrschaft des Hausherren und die Notwendigkeit des Lebens, hat sich in
der Neuzeit auf den gesamten Bereich des öffentlichen Lebens ausgedehnt.
Das gemeinsame freie Handeln ist dem gemeinsamen Haushalten und damit
der Herrschaft der Notwendigkeiten des Lebens gewichen. Die Stelle, die
innerhalb des Haushalt dem Hausherren zukam, ist durch die Herrschaft
des Königs, des Leviathan ersetzt und wird später durch die Herrschaft
des Niemand abgelöst, nämlich durch das Primat der Wirtschaftlichkeit.
Denn "man bedurfte hier in der Tat der Herrschaft durch Einen nicht
mehr, weil die Stoßkraft des Interesses selbst an ihre Stelle getreten
war. Konformismus, wie wir ihn kennen, wo völlige Einstimmigkeit in
voller Freiwilligkeit erreicht wird, ist nur das letzte Stadium dieser
Entwicklung" (Arendt 2005: 50).

Dieses in der Gesellschaft allen gemeinsame Grundinteresse, das
innerhalb des Haushalts der "Commonwealth", der gemeinsame Wohlstand,
ist, setzt ein "einheitliches Sich-Verhalten" durch, das zur
gesellschaftlich geltenden Norm erhoben, Abweichung als "asozial und
anomal" diskreditiert. Dieses einheitliche Sich-Verhalten ist
Grundbedingung der Ökonomie, denn erst die Berechenbarkeit menschlicher
Angelegenheiten ermöglicht eine anwendbare Theorie des Wirtschaftens.
Alle vorherigen ökonomischen Theorien, die als ethische und politische
Theorien von einem zur Handlung fähigen Menschen ausgingen, konnten sich
nicht als wissenschaftlich durchsetzen, weil eben die Vorhersagbarkeit
der Ergebnisse fehlte.

Auch das marxsche System unterliegt dieser Berechenbarkeit, indem alle
Interessen in der kapitalistischen Gesellschaft auf zwei Gruppen,
Klassen (Arbeiter und Kapitalisten) reduziert werden. In Marx'
"kommunistischer Fiktion" wird der Widerspruch zwischen den beiden
Klassen und deren unterschiedlichen Interessen aufgelöst, doch der
einzelne Mensch ist vergesellschaftet, d.h. er unterliegt nur noch dem
Grundinteresse der Gesellschaft, dem Commonwealth. Er ist als
gesellschaftliches Wesen voll emanzipiert und sichert dadurch das
Überleben der Gattung Mensch, doch diese vernichtet gerade den
einzelnen Menschen in seiner Fähigkeit, selbst zu handeln, statt
Sich-zu-verhalten. Trotz der Verdrängung des freien öffentlichen Raums
durch die ökonomische Notwendigkeit ist ein gewisser Bereich des
Privaten zurückgeblieben. Dieses Private in der Neuzeit soll in erster
Linie "Intimität (...) gewährleisten" und steht "nicht im Gegensatz zum
Politischen, sondern zum Gesellschaftlichen" (ebenda: 48). Der bekannte
Slogan "Alles ist politisch" drückt somit ein Missverständnis von
Politik aus, dass das Politische mit dem Gesellschaftlichen identisch
sei. Denn ein Leben nur im Gesellschaftlichen muss zwangsläufig
oberflächlich bleiben, weil ihm die Tiefe des Lebens im Verborgenen
fehlt, die nur im Bereich des Privaten zu finden ist.

So tritt die erste Entprivatisierung des Privaten im Kapitalismus auf,
der die Arbeiter aus der Verborgenheit des eigenen Haushalts an die
Öffentlichkeit zwingt, damit sie die Notwendigkeit des Lebens unter den
Augen aller verrichten. Dieses Überwachen der Arbeiter hat den Sinn,
dieselben zu normieren. Der Arbeitsablauf wurde für sie zu einem
Sich-Verhalten-müssen. Dieses öffentliche Arbeiten, das sich heute an
Großraumbüros, Videoüberwachung und elektronischen Versionen der
Lochkarte zeigt, ist eine Folge des Verlusts von Privateigentum.

So war "vor der Enteignung der unteren Schichten der Bevölkerung zu
Beginn der Neuzeit […] die Heiligkeit des Privateigentums immer etwas
Selbstverständliches gewesen" (ebenda: 76). Jeder Mensch konnte an einem
nicht öffentlichen Ort das zum Leben Notwendige verrichten. In dieser
Sichtweise kann Privateigentum nicht mit Privatbesitz und privatem
Reichtum gleichgesetzt werden. Die Eigentums- und Besitztheorien des 17.
Jahrhunderts haben sich die größte Mühe gegeben, den Ursprung des
Eigentums in den Menschen zu verlegen," in das Ureigentum, das der
Mensch an seinem Körper habe und der ihm innewohnenden natürlichen
Kraft, kurz in dem, was Marx dann Arbeitskraft nannte" (ebenda: 84).
Dadurch war es möglich, den Menschen den Ort zu nehmen, der sie vor den
Augen der Öffentlichkeit schützte. Marx ist in seiner Analyse des
Kapitalismus produktbezogen und sieht in erster Linie die Enteignung des
Produkts und des "Mehrwert" sowie eine Entfremdung von dem Produkt im
Arbeitsprozess. "Da vor seinem Eintritt in den Prozeß seine eigene
Arbeit ihm [dem Arbeiter] selbst entfremdet, dem Kapitalisten
angeeignet und dem Kapital einverleibt ist, vergegenständlicht sie sich
während des Prozesses beständig in fremdem Produkt” (Marx 1967: 596). So
ist der Marxsche Kommunismus auch auf die Wiederaneignung des Produkts
bezogen und nicht auf die Wiedergewinnung einer Sphäre der
Verborgenheit, die ein Verhalten jenseits der Normierung bietet.

Aber Kommunismus kann nur menschlich sein, wenn er nicht ausschließlich
gesellschaftliche Sphäre mit einem sich verhaltenden Gattungswesen
Mensch ist, sondern wenn er dem Menschen als Menschen eine ihm eigene
private Sphäre garantiert, die Bedingung für eine politische Sphäre, die
frei von allen Herrschaftsverhältnissen und der ihnen innewohnenden
Ungleichheit ist.

Julian Holter

Literatur

  • Arendt, Hannah: "Vita activa"; Piper Verlag GmbH, München 2002
  • Hobbes, Thomas: "Leviathan"; Suhrkamp Taschenbuch Verlag, Neuwied
    und Berlin 1966
  • Marx, Karl: "Das Kapital"; Dietz Verlag, Berlin 1967
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Projektschultag https://falken-berlin.de/blog/projektschultag blog/projektschultag Wed, 29 Mar 2006 00:00:00 +0000 Am Dienstag, den 21. März 2006 veranstalteten wir im Rahmen des Antirassismustages der Alexander Puschkin Gesamtschule ein Projektschultag.
Projektschultag

Die Alexander Puschkin Gesamtschule, im Stadtteil
Berlin-Friedrichsfelde, trägt bereits seit 3 Jahren den Titel "Schule
ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Gemeinsam mit TeilnehmerInnen aus der Klassenstufe 8 trafen wir uns im
wunderschönen Schulclub um uns intensiv mit dem Thema "Rassismus in der
Umgangssprache” zu beschäftigen.

Den Auftakt bildetet ein Kennenlernspiel, in dem sich unter anderem auch
rassistische Botschaften versteckten. Die anschließenden
Begriffserklärungen brachte für alle Beteiligten neue Erkenntnisse und
klärte auf, was sich hinter den Worten und Redewendungen wie
schwarzfahren, getürkt, Asylant, Kanacke, kommt mir spanisch vor oder
gar Fickfehler verbirgt.

Nach einer technischen Einführung über die Bedienung der Aufnahmegeräte
und der Erarbeitung von drei Fragen zum Thema Rassismus in der Sprache
zogen die TeilnehmerInnen los und interviewten PassantInnen im Umfeld
der Schule.

Gemeinsam werteten wir die Aufnahmen und die gesammelten Erfahrungen aus
und stellten aus den Wortbeiträgen und netter Musik einen kurzen
Radiospot zusammen.

Alle TeilnehmerInnen bewerteten den Projektschultag positiv. Einige
Auflockerungsspiele, ein Kurzfilm von ARA - Berlin und die ersten
Sonnenstrahlen des sich anbahnenden Frühlings trugen wohl ebenfalls dazu
bei.

www.puschkinschule.de/

Weitere Bilder

Projektschultag
Projektschultag
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Präsentationstag https://falken-berlin.de/blog/prsentationstag blog/prsentationstag Wed, 29 Mar 2006 00:00:00 +0000 Zu Gast in der Carl Legien Oberschule...
Präsentationstag

Am Freitag, den 24. März 2006 waren wir mit einem Infotisch, unserer
Hörwand und Teilen der Wanderausstellung des Malwettbewerbes "Farbe
gegen Rassismus - für Respekt und Freundschaft" zu Gast in der Carl
Legien Oberschule. Die Carl Legien Schule im Stadtteil Neukölln bietet
für SchulabgängerInnen mit wenig Chancen auf die Vermittlung in den
Lehrstellenmarkt, berufsvorbereitende Lehrgänge in sechs verschiedenen
Fachbereichen an. Am 24. März fand der diesjährige Tag der offenen Tür
statt. Zwischen 10.00 - 13.00 Uhr hatten Jugendliche die Möglichkeit
sich über die Angebote der Schule zu informieren.

Wir von ARA - Berlin nutzten die Möglichkeit junge Menschen über unsere
vielfältige Arbeit zu informieren. So konnten sich die TeilnehmerInnen
an unserer Hörwand verschiedene Radiobeiträge anhören, sich den Film
"Ein Stück X-Berg" ansehen und Teile unserer Wanderausstellung
bestaunen.

SchülerInnen der Carl Legien Oberschule beteiligten sich im letzten
Schuljahr sehr erfolgreich an unserem Malwettbewerb "Farbe gegen
Rassismus - für Respekt und
Freundschaft".

www.carl-legien-ob.de/

Weitere Bilder

Präsentationstag
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Avanti März 2006 https://falken-berlin.de/blog/avanti-mrz-2006 blog/avanti-mrz-2006 Thu, 16 Mar 2006 00:00:00 +0000 Zum Download
Avanti März 2006

Lade dir das Avanti 2006 im pdf-Format herunter!

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Senator Böger besucht ARA https://falken-berlin.de/blog/senator-bger-besucht-ara blog/senator-bger-besucht-ara Wed, 15 Mar 2006 00:00:00 +0000 Am 8. März 2006 besuchte uns im ARA Laden, in der Admiralstraße 17 in X-Berg, der Berliner Senator für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger.
Senator Böger besucht ARA

Am Tag der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zur Kooperation von
Schulen und Jugendverbänden, zwischen dem Landesjugendring Berlin e.V.,
der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. und der
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, besuchte Klaus Böger und
VertreterInnen aus Verwaltung, der Presse und von Jugendverbänden drei
Projekte von Berliner Jugendverbänden.

Besucht wurden Projekte die im Bereich der Kooperation mit Schulen
Arbeitsschwerpunkte haben. ARA Berlin war eines der besuchten Projekte
an diesem Tag.

Knapp 20 Personen drängelten sich in unseren ARA Laden um den
Ausführungen über unsere Arbeit zu lauschen. Wir berichteten dem
Senator und den Gästen über unsere vielfältige Tätigkeit als Projekt der
Sozialistischen Jugend - Die Falken, die von Hausaufgabenhilfe bei uns
im Kiez, über regelmäßige Fernseh- und Radiosendungen im Offen Kanal
Berlin (OKB), Seminaren, Podiumsdiskussionen, Filmabende, Straßenfesten
bis hin zu Projektschultagen an Berliner Schulen reicht.

Des weiteren berichteten wir über unseren gelungenen Malwettbewerb Farbe
gegen Rassismus an Berliner Schulen im Jahr 2005. Die Gäste konnten sich
einige der Bilder von den über 350 Einsendungen ansehen. Der Kurzfilm
Die Ehrung gab unseren Besuchern einen kleinen Einblick in unsere Arbeit
während den Projektschultagen an Berliner Schulen.

Bevor sich Klaus Böger auf den Weg machte um weitere Projekte zu
besuchen, nutzten wir die Möglichkeit und führten mit ihm ein
Kurzinterview zu den Rahmenvereinbarungen durch.

Die vierseitige politische Willenserklärung, in Form der
Rahmenvereinbarung zur Kooperation von Schulen und Jugendverbänden, gilt
es nun mit Leben zu füllen damit es nicht nur beschriebenes Papier
bleibt. Für uns als Jugendverband bietet er umfangreiche Möglichkeiten,
den Ort Schule als öffentlichen Raum zu nutzen, mit Kindern und
Jugendlichen in Kontakt zu kommen, den Lern- und Lebensort Schule zu
bereichern und für unseren Verband zu werben.

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LKA observiert die Falken https://falken-berlin.de/blog/lka-observiert-die-falken blog/lka-observiert-die-falken Wed, 01 Mar 2006 00:00:00 +0000 Einrichtung in Wedding bereits zweimal von Beamten besucht
LKA observiert die Falken

Berlin, 01.03.2006. Am 22.02. besuchten zwei Beamte des
Landeskriminalamtes (LKA) zum wiederholten Male eine Einrichtung der
Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken in Wedding.

Anlass ihres Besuches war allem Anschein nach das neue, von Jugendlichen
selbst organisierte "Café Bohne", das seit Februar dieses Jahres immer
Freitags in der Falkeneinrichtung Villa Freundschaft stattfindet. Es
wird vom Kreisverband Mitte-Wedding der Falken in Kooperation mit der
Antifaschistischen Initiative Reinickendorf [A.I.R] organisiert. Die
Beamten sind offenbar angehalten, das Verhältnis der Falken zur A.I.R.
bzw. eine Verbindung der Falken zu gewaltbereiten Jugendlichen zu
überprüfen.

Die Falkeneinrichtung "Villa Freundschaft" ist seit vielen Jahren ein
Ort, an dem politische Kinder- und Jugendgruppenarbeit stattfindet. Sie
beheimatet Projekte wie die ehrenamtlich durchgeführte Hausaufgabenhilfe
und das antirassistische Radioprojekt "ARA Reinickendorf". Die "Villa
Freundschaft" bietet darüber hinaus Nachwuchsbands eine
Probenmöglichkeit.

"Das Verhalten der Behörden schafft unter den Jugendlichen, die sich
engagieren, ein Klima der Angst und schwächt deren Vertrauen in die
Möglichkeiten der demokratischen Selbstorganisation", kommentiert
Julian Holter, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand der
Berliner Falken.

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit 100 Jahren setzen
sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein.

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"Future Leaders" bei ARA https://falken-berlin.de/blog/future-leaders-bei-ara blog/future-leaders-bei-ara Tue, 28 Feb 2006 00:00:00 +0000 Internationaler Besuch

Am Mittwoch, den 22.02. 2006, hatten wir im ARA Laden besuch von 17
jungen Menschen, die sich im Rahmen einer internationalen Seminarwoche
in der Jugendbildungstätte Kurt Löwenstein aufhalten. Die
TeilnehmerInnen dieses "Future Leaders Training" sind Aktive aus
linksgerichteten Jugendverbänden und NGO´s aus verschiedenen Ländern
Europas u.a. aus Lettland, Litauen, Estland, Polen, ....

In ihrer Seminarwoche geht es unter anderem um gewaltfreien
Konfliktbearbeitung, Rhetorik und Moderation, Öffentlichkeitsarbeit und
Interkulturelles Lernen. Die TeilnehmerInnen informierten sich über
unsere Arbeit im Bereich der antirassistischen Schul-, Stadtteil- und
Bildungsarbeit. Gemeinsam sahen wir u.a. 3 Kurzfilme von ARA - Berlin
zum Thema Alltagsrassismus.

Zum wiederholten Male stellten wir auch fest, dass gerade internationale
SeminarteilnehmerInnen mit großen Interesse und auch Sorge die
Entwicklung des Rechtsextremismus in Deutschland hinterfragen.

Wer mehr erfahren möchte, kann auch nachsehen
unter:

www.future-leaders.tk/

www.kurt-loewenstein.de/show/107325.html

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Besuch aus Minsk https://falken-berlin.de/blog/besuch-aus-minsk blog/besuch-aus-minsk Wed, 22 Feb 2006 00:00:00 +0000 Erforschung zivilcouragierten Handelns
Besuch aus Minsk

Am Montag, den 20.02.2006 besuchte uns eine Seminargruppe aus Belarus im
ARA - Laden. Die 8-köpfige Gruppe aus Minsk befand sich auf Einladung
des Bundes für soziale Verteidigung, im Rahmen einer Internationale
Begegnung für engagierte Menschen zur Erforschung und Dokumentation
zivilcouragierten Handelns, in Berlin. Im Vordergrund stand die
Präsentation unserer Arbeit u.a. in Kreuzberg und an Schulen zum Thema
Alltagsrassismus.

Großes Interesse wurde jedoch auch für die Geschichte,
Organisationsstrukturen und die Aufgabenfelder der Sozialistischen
Jugend - Die Falken, sowie den aufkommenden und präsenten
Rechtsextremismus in Deutschland geäußert.

Besonders beieindruckend auch für uns war der Austausch von Erfahrungen
bei der Organisation des politischen Lebens im öffentlichem Raum. Gerade
die Menschen aus Belarus haben bei der Ausübung ihrer politischen Arbeit
unter starken staatlichen Repressionen zu
leiden.

Für Interessierte verweisen wir gerne auf die Seite:

www.soziale-verteidigung.de/

Weitere Bilder

Besuch aus Minsk
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ARA Berlin bei Jugendprojekt „denk!mal“ im Abgeordnetenhaus Berlin https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-bei-jugendprojekt-denkmal-im-abgeordnetenhaus-berlin blog/ara-berlin-bei-jugendprojekt-denkmal-im-abgeordnetenhaus-berlin Thu, 19 Jan 2006 00:00:00 +0000 Unter dem Motto Jugendwettbewerb organisierte das denk!mal -Büro im Abgeordnetenhaus Berlin eine große Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. ARA Berlin war dabei.
ARA Berlin bei Jugendprojekt „denk\!mal“ im Abgeordnetenhaus Berlin

ARA Belin präsentierte zwei Wochenlang seine laufende Aktivitäten und
Programme im Jugendbereich. Wir nahmen unseren Jugendlichen mit und sie
versuchten mit uns die Jugendlichen über unsere Arbeit bei ARA zu
informieren und verteilten Flyer und Kalender.

Das Abgeordnetenhaus von Berlin wollte mit dem Jugendprojekt „denk!mal“
Schülerinnen, Schüler und andere Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren
unterstützen, die das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus wach
halten und sich für Toleranz und Verständigung in unserer Gesellschaft
engagieren. In den Kategorien mach!mal, schreib!mal, sing!mal und
mal!mal konnten die Jugendlichen ihre Initiativen und Projekte zum
Thema umsetzen und präsentieren.

Wir bei ARA-Berlin reichten drei Produkte ein: Ein Produkt in der
Kategorie "mal!mal" und zwei Projekte in der Kategorie mach!mal

1. „Ein Stück Kreuzberg“ ist eine Videodokumentation der jungen
Mädchengruppe von ARA zum Thema Rassismus & Diskriminierung & Toleranz
in ihrem Kiez Kreuzberg

2. Ein Kurzfilm mit dem Titel "Besetzt", welcher in Kooperation mit dem
Antirassismuskurs der Reinhardswald- Grundschule produziert wurde.Er
zeigt wie SchülerInnen Diskriminierung und Ausgrenzung in der Schule
wahrnehmen .

3.ARA –Berlin Jugendradio gegen Rassismus präsentierte außerdem die
Ergebnisse des Malwettbewerbes "Farbe gegen Rassismus - für
Freundschaft, Respekt & Toleranz".

Das Projekt "Malen gegen Rassismus" fand 2005 statt. Eine Auswahl der
entstandenen Bilder wurden im Rahmen der Ausstellung von denk!mal 2006
im Abgeordnetenhaus präsentiert.

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Flüchtlingskinder schützen! https://falken-berlin.de/blog/flchtlingskinder-schtzen blog/flchtlingskinder-schtzen Mon, 16 Jan 2006 00:00:00 +0000 Falken fordern Bundestagsabgeordnete auf, sich am 19. Januar für ein Bleiberecht einzusetzen.
   Schiebt meinen Freund nicht ab!
 

Schiebt meinen Freund nicht ab!

Berlin, 16.01.2006. Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die
Falken fordert die Abgeordneten des Bundestages anlässlich der ersten
Lesung des Gesetzentwurfs zum Bleiberecht am 19. Januar auf, die
Kinderrechte endlich für alle Kinder zu verwirklichen.

Wenn Kinder abgeschoben werden

"Was eine Abschiebung von Familien mit Kindern bedeutet, zeigt sich,
wenn Kinder plötzlich nicht mehr zur Schule kommen, wo ihre Freunde auf
sie warten. Kinder werden oft in ein Land abgeschoben, in dem sie noch
nie waren. Ihre Eltern werden häufig sofort bei der Einreise in das
Herkunftsland fest genommen. Wenn am 19. Januar im Bundestag darüber
beraten wird, ob es eine Verbesserung der Situation von
Flüchtlingskindern geben soll, fordern wir die PolitikerInnen auf, sich
das klar zu machen", meint Svenja Matusall, stellvertretende Vorsitzende
der Falken. "Wir fordern die Bundestagsabgeordneten auf, das
Zuwanderungsgesetz so zu verbessern, dass Flüchtlingskinder und Kinder
ohne Papiere zur Schule und zum Arzt gehen können und keine Angst mehr
vor Abschiebung haben müssen."

Aktionen zum 19. Januar

Im Rahmen des von der Aktion "Hier Geblieben" ausgerufenen Aktionstages
für Bleiberecht und Kinderrechte führen die Falken in vielen Städten
Aktionen durch, die auf die Situation von Kindern ohne gesicherten
Aufenthaltsstatus aufmerksam machen wollen, wie zum Beispiel das
anti-rassistische Radioprojekt
ARA-Berlin.

Einladung an Journalistinnen und Journalisten

Dieses wird Sonntag, 15. 1. um 18.00 h, Montag, 16. 1. um 17.00 h und
Mittwoch, 18.1. um 18.45 h einen Fernsehbeitrag (im Offenen Kanal
Berlin) zum Thema senden, sowie am 19. Januar in Berlin
Bundestagsabgeordnete zum Thema interviewen. Diese Interviews werden in
der eigenen Radiosendung am 22. Januar ausgestrahlt.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich willkommen, am
Donnerstag, den 19. Januar im Bundestag mit den jungen ReporterInnen von
ARA-Berlin zu sprechen. Für Rückfragen und Terminvereinbarungen steht
Ihnen Aziz Koşgin (Projektleiter) unter 0174-519 16 83 gerne zur
Verfügung.

Kinderrechte gelten für alle Kinder

Die Falken fordern die Rücknahme der Vorbehaltserklärung, die die
Regierung unter Helmut Kohl bei der Verabschiedung der
UN-Kinderrechtskonvention abgegeben hat. Als Mindeststandard erwarten
sie, dass diese Kinderrechte in der nationalen Gesetzgebung zur vollen
und uneingeschränkten Anwendung kommen. Wenn nach einer Abschiebung ein
kindgerechtes Leben nicht gewährleistet werden kann, darf das Kind nicht
abgeschoben werden. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob die Gründe,
die zu einer Flucht nach Deutschland führten, zu einer Anerkennung
führen oder nicht. Deswegen unterstützen wir alle Aktionen, die
PolitikerInnen in Deutschland zeigen, dass es keine gesellschaftliche
Akzeptanz für die menschenverachtende Praxis von Abschiebungen gibt.

Unterstützung erwünscht

Wer sich zum 19. Januar für ein Bleiberecht einsetzen will, kann hier
den
Aktionleitfaden
von "hier geblieben!" herunter laden oder unsere
E-Card
nutzen.

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Projektschultag mit ARA https://falken-berlin.de/blog/projektschultag-mit-ara blog/projektschultag-mit-ara Thu, 12 Jan 2006 00:00:00 +0000 Doku zum Projektschultag an der Barnim- Oberschule in Hohenschönhausen
Projektschultag mit ARA

Im Dezember 2005 führte ARA BERLIN - Jugendradio gegen Rassismus einen
Projektschultag an den zusammengelegten Oberschulen Barnim und Decard
durch. Thema war hierbei Rechtsextremismus in unserer heutigen
Gesellschaft und seine Erscheinungsformen. Unser hochmotiviertes
Publikum war eine 12. Klasse.

Nach einer kurzen Kennenlern- und Aufwärmrunde bei der wir alle die
Reste der verbliebenen Morgenmüdigkeit abschütteln konnten, ging es dann
auch direkt los, hatten wir doch nicht viel Zeit, nämlich "nur" von 9 -
14 Uhr. Wir begannen mit einem kleinen Thesenspiel zur politischen
Einordnung, wobei Schülerinnen und Schüler alltägliche Aussprüche und
provokante Thesen einer politischen Richtung zuordnen sollten. So kam es
bereits nach einer Viertelstunde zu kontroversen Standpunkten darüber,
was denn eigentlich "rechts" sei. Nebenbei war es auch sehr hilfreich,
den allgemeinen Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler abzuklopfen.

Anschließend ging es weiter mit einem theoretischen Input. Wir näherten
uns dem Begriff Rechtsextremismus über verschiedene Definitionen und
betrachteten dabei vor allem die historische Entwicklung von Rassismus.

In einem nächsten Schritt wandten wir uns den heutigen
Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in Berlin, der rechten Szene
zu. In einem Film wurde vor allem auf den Wandel innerhalb der rechten
Szene wert gelegt, ein Wandel im Aussehen, der Organisation und auch der
Agitation. Dieser Abschnitt war für die Schülerinnen und Schüler von
bewsonderm Interesse, leben sie doch an der Grenze zwischen
Hohenschönhausen und Lichtenberg in einer Gegend, wo Rechtsextreme
besonders verstärkt und ganz offen und selbstbewusst auf die Straße
treten. Im praktischen Arbeitsteil des PST widmeten wir uns der Frage,
wie wir den restlichen Schülerinnen und Schülern der Schule die
erarbeiteten und diskutierten Standpunkte möglichst auch zugänglich
machen könnten. Die Lösung war: Wandzeitungen zentral im Foyer
aufgehängt. Und so ging es dann in drei verschieden AG’s. Eine
beschäftigte sich damit, rechte Thesen und Argumentationen zu
durchbrechen, die Lügen zu entlarven und mit Fakten und Logischen
Verständnis zu entkräften. Eine zweite AG erarbeitete grundlegende
Merkmale des Rechtsextremismus und setzte diese miteinander bildlich in
Beziehung, und die letzte AG beschäftige sich mit dem Phänomen des
Rechtsrucks in der "neuen deutschen Musik", vor allem im HIP HOP um die
"Neue Deutsche Welle". Anhand von Textauszügen, Musikbeispielen,
Interviews mit den vermeintlichen Künstlern und Kritikern arbeiteten die
Schülerinnen und Schüler rechtsextremes Gedankengut fördernde Elemente
aus den Liedern heraus.

Nach der langen, aber wie immer doch nicht ganz ausreichenden
Gruppenarbeitsphase, in der die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert,
konzentriert und konstruktiv zusammenarbeiteten, kamen wir zu einer
letzten Arbeitsphase zusammen, in der sich die Gruppen gegenseitig ihre
Ergebnisse vorstellten. Abschließend können wir sagen, hat es großen
Spaß gemacht, mit diesen Schülerinnen und Schülern zu arbeiten, wir
hatten auch den Eindruck, dass es auch ihnen großen Spaß gemacht hat und
neben Altem und schon Bekanntem gab es auch ne Menge Neues, was zur
Erweiterung des geistigen Horizonts beitrug. Auch konnten neue
Denkanstöße gegeben werden.

Stephan &
Kolja

Weitere Bilder

Projektschultag mit ARA
Projektschultag mit ARA
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Der Beginn eines Prozesses https://falken-berlin.de/blog/der-beginn-eines-prozesses blog/der-beginn-eines-prozesses Tue, 29 Nov 2005 00:00:00 +0000 Bericht zum Einsteigerseminar Rassismus und Antirassismus im November 2005
Der Beginn eines Prozesses

"Fast alle sind gegen "Rassismus": die Lehrer, die Eltern, die Medien -
wahrscheinlich auch Du. Aber was ist das eigentlich? Was versteckt sich
hinter diesem Begriff? Wer sich gegen Rassismus wehren will, musst
zunächst verstehen, woher der Rassismus kommt und wo er auftritt."

So begann die Ankündigung zum "Einsteigerseminar Rassismus und
Antirassismus", das ARA Berlin gemeinsam mit Kids Courage (LINK) vom
4.-6. November 2005 organisierte. Elf Menschen waren es schließlich, die
zwei Tage lang diskutieren, lernten und - nicht zuletzt - viel Spaß
hatten. Zu Beginn kannten sich die meisten TeilnehmerInnen noch nicht,
doch nach einigen dynamischen Energizern, die mit großer Begeisterung
angenommen wurden, kamen sich die Leute näher. Spätestens bei der Party
am Samstagabend war eine lockere, gemeinschaftliche Atmossphäre
entstanden.

Wer ist rassistisch? Sind es nur "die Nazis", die "Mehrheitbevölkerung"
oder bestimmte Gesetze? Was hat Rassismus mit Macht und sozialer
Ungleichheit zu tun oder mit der Forderung "Gleiche Rechte für Alle"? Wo
zeigt sich Rassismus in der Sprache? Was ist etwa am Begriff "Ausländer"
problematisch und rassistisch? - Um solche und weitere Fragen drehte
sich das Seminar. Doch gab nicht nur Theorie - das Wochenende stand auch
im Zeichen der Praxis. Gemeinsam überlegten wir, wie man sich bei
rassistischen Sprüchen und Übergriffen verhalten kann. Eine Idee war
folgende: Wenn jemand z.B. in der S-Bahn einen rassistischen Spruch
bringt, etwa "Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg", hat man oft
keine Zeit umfassend dagegen zu argumentieren. Stattdessen sagt man
einfach laut: "Ja klar. Und die Erde ist eine Scheibe!" So wird die
rassistische Aussage mit Aberglauben gleichgesetzt, und in der konkreten
Situation ins Lächerliche gezogen

Das Seminar sollte jedoch nicht nur eine Insel der kurzzeitgen
Beschäftigung mit Rassismus sein. Es sollte zum Beginn eines Prozesses
der Auseinandersetzung mit Rassismus und eines antirassistischen
Egagements werden. Der Grundstein dafür ist gelegt. Ein erstes
Nachtreffen hat stattgefunden, ein zweites Treffen ist vereinbart und
gemeinsam wollen wir demnächst gegen einen Naziaufmarsch protestieren.
Es bleibt spannend.

Fabian (November 2005)

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Radiosendung vom 27.11.05 https://falken-berlin.de/blog/radiosendung-vom-271105 blog/radiosendung-vom-271105 Mon, 28 Nov 2005 00:00:00 +0000 Rosa Parks, die Bürgerrechtsbewegung in den USA und die Gegenwart
   Rosa Parks
 

Rosa Parks

Nachdem die Ikone der Bürgerrechtsbewegung in den USA Rosa Parks, am 24
Oktober 2005 verstorben war, sollte sich diese Sendung dem Leben und der
großen Leistung von Rosa Parks und der mit ihr verbundenen
US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der 60´er und 70´er Jahre widmen.
Die Person Rosa Parks wurde kurz vorgestellt (Sie wurde am 1. Dezember
1955 in Montgomery, Alabama verhaftet, weil sich die farbige
Amerikanerin weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen
weißen Fahrgast zu räumen. Ihr ziviler Ungehorsam gegen dieses
rassendiskrimierende Rechtsinstitut löste den "Montgomery Bus Boycott"
aus, der als einer der Anfänge der schwarzen Bürgerrechtsbewegung gilt.)
und die etwas später bzw. zeitgleich sich bildende Bürgerrechtsbewegung.

Anschließend hatten wir einige SchülerInnen bzw. Studierende zu Gast,
die selber einen Austausch in die USA gemacht haben, bzw. dort
regelmäßig selbst sind (aufgrund der dort lebenden Verwandtschaft).
Mit ihnen zusammen sind wir der Frage nachgegangen, was sich im
Vergleich zu den 50´er Jahren alles in den USA in Sachen Rassismus und
soziale Situation alles getan und verändert hat. Da die Gäste in
unterschiedlichen Regionen (New York, Boston, Florida,.) in den USA
gewesen sind, wurde versucht, die unterschiedlichen Erfahrungen und
Erlebnisse der jeweiligen Gäste in Verbindung mit den der anderen zu
bringen und so Unterschiede innerhalb der USA herauszuarbeiten (Nord -
Süd, Stadt - Land).

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Die UN-Kinderrechtskonvention https://falken-berlin.de/blog/die-un-kinderrechtskonvention blog/die-un-kinderrechtskonvention Tue, 15 Nov 2005 00:00:00 +0000 Hier könnt ihr das Übereinkommen über die Rechte der Kinder der Vereinten Nationen als pdf-Datei herunterladen.

Kinderrechte ohne Grenzen

Wusstet Ihr eigentlich….
Wusstet Ihr eigentlich, dass alle Kinder ein Recht auf Freizeit haben?
Oder, dass man auf Euch hören muss, wenn es um Eure Belange geht? Oder
natürlich, dass auch Kinder das Recht haben, ihre eigene Meinung nicht
nur zu haben, sondern auch frei zu sagen? Das alles wusstet Ihr? Dann
wisst Ihr auf jeden Fall mehr, als die meisten anderen Kinder. Leider
wissen die meisten Kinder nicht viel oder manchmal sogar gar nichts von
ihren Rechten. Ganz zu schweigen von vielen Erwachsenen. Dabei gibt es
doch die UN-Kinderrechtskonvention ... und das Falken-Projekt
KidsCourage !

Die UN-Kinderrechtskonvention
Die UN-Konvention ist zwar von Erwachsenen gemacht und beschlossen
worden, aber sie beschäftigt sich wirklich mit den Rechten der Kinder.
Gibt’s nicht? Doch, gibt`s wirklich!. Besonders interessant ist, dass
diese Sammlung eigentlich für alle Kinder auf der ganzen Welt gilt. Sie
wurde nämlich von den Vereinten Nationen beschlossen. UN bedeutet United
Nations, zu deutsch Vereinte Nationen. Trotzdem steht es um die
Kinderrechte nicht überall gut. Viele Kinderrechte werden verletzt, auch
hier bei uns. Das liegt oft an den uninteressierten Erwachsenen. Aber
auch daran, dass viele Kinder ihre Rechte nicht kennen. Und das wollen
wir von KidsCourage ändern, indem wir an die Grundschulen gehen und die
Rechte vorstellen.

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ARA im SPIEGEL https://falken-berlin.de/blog/ara-im-spiegel blog/ara-im-spiegel Sun, 13 Nov 2005 00:00:00 +0000 m SPIEGEL vom 14. November 2005 gibt es einen Artikel über eine Veranstaltung von ARA Berlin.
ARA im SPIEGEL

Am Mittwoch, den 9. November fand im ARA-Laden in Berlin-Kreuzberg eine
Diskussionsrunde zum Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen
in Kreuzberg statt. Der genaue Titel lautete: "Zusammenprall oder
Zusammenwachsen der Kulturen: Mythos und Realität des multiethnischen
Miteinanders in X-Berg". Die Veranstaltung stand im Kontext der "Tage
des interkulturellen
Dialogs"

an denen sich ARA Berlin beteiligte.

Mit Bezug auf die Brandstifungen und Straßenkämfe in Frankreich,
berichtete der SPIEGEL über die Situation von Menschen mit
Migrationshintergrund in Deutschland - und wählte dafür die
Veranstaltung von ARA.

Unten könnt ihr den Artikel als jpg-Datei herunterladen.

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Farbe gegen Rassismus https://falken-berlin.de/blog/farbe-gegen-rassismus blog/farbe-gegen-rassismus Wed, 09 Nov 2005 00:00:00 +0000 Am 24. Oktober ging, nach gut einem halben Jahr Laufzeit der Malwettbewerb unter dem Motto "Farbe gegen Rassismus - für Respekt und Freundschaft" zu Ende, und zwar mit einer großen Preisverleihung.
Farbe gegen Rassismus

Alle TeilnehmerInnen waren eingeladen worden und eine ganze Menge
tatsächlich gekommen, so dass wir ungefähr 100 junge und alte Menschen
ab 16 Uhr in der Jens - Nydahl- Grundschule in Kreuzberg begrüßen
durften. Bei gereichten Erfrischungen konnten sich die BesucherInnen
erst einmal eine knappe Stunde lang in der Ausstellung umschauen, die
Bilder begutachten und nach eigenen Kunstwerken oder zumindest bekannten
Künstlern suchen. Nach einer kurzen Eröffnungsrede und einer Danksagung
an alle TeilnehmerInnen durch unser Team ergriff der Vorsitzende des
Anne Frank- Zentrums für ein paar Minuten das Wort, um auch in seinen
Worten die rege und kreative Beteiligung der vielen jungen Menschen zu
würdigen und für ein gemeinsames Handeln gegen Rechtsextremismus und
Rassismus zu werben. Im Anschluss daran präsentierte sich kurz die
Mädchengruppe von ARA, zeigte einen Film und erzählte über ihre Arbeit.
Dann ging es auch direkt los mit der Ehrung der SiegerInnen, das heißt,
auch die Jury ließ es sich natürlich nicht nehmen, noch ein paar Worte
zum Wettbewerb, den Einsendungen, ihren Auswahlkriterien und ihren
Erfahrungen und Eindrücken bei der Auswahl der Bilder zu berichten.

Nach Ehrung der Bilder gab es noch einmal die Möglichkeit, die Bilder zu
betrachten, sich seine oder ihre TeilnehmerInnenurkunde nebst Geschenk
abzuholen oder einfach nur mit anderen Künstlerinnen zu quatschen. Um
kurz nach 18 Uhr ging die Preisverleihung zu Ende, wir danken herzlichst
allen Gästen und Beteiligten. Ab dem nächsten Jahr werden die
eingesendeten Beiträge auf eine Wanderausstellung durch Berliner Schulen
und Jugendclubs gehen, bei Interesse, die Ausstellung auch bei dir/Ihnen
zu zeigen, bitte im Büro melden oder mailen.

Kolja für ARA Berlin

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"Kein Bedarf" trotz Bedarf?! https://falken-berlin.de/blog/kein-bedarf-trotz-bedarf blog/kein-bedarf-trotz-bedarf Tue, 08 Nov 2005 00:00:00 +0000 ARA Berlin unterstützte den erfolgreichen Kampf des Jugendclubs KLAB und der SJD - Die Falken Brandenburg gegen Kürzungspläne.

EILMELDUNG --- Der KLAB bleibt ----- Hier mehr
Infos

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JuleiCa-Schulung https://falken-berlin.de/blog/juleica-schulung blog/juleica-schulung Tue, 01 Nov 2005 00:00:00 +0000 Vom 10.-15. Oktober fand im Kurt-Löwenstein-Haus eine Schulung für angehende Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter statt
JuleiCa-Schulung

Auch im Herbst 2005 konnte mensch bei den Falken die offiziell
anerkannte JugendleiterInnen-Card
(JuleiCa)
erwerben. Neun AnwärterInnen fanden den Weg zum Kurt-Löwenstein-Haus, um
sich die nötigen Fähigkeiten in einer sechstägigen Schulung anzueignen.

Das haben wir gemacht

Nachdem die TeilnehmerInnen den Falken-Verband und seine Arbeit
kennengelernt hatten, wurden sie auch schon "gezwungen", ein
Zehn-Personen-Wohnzelt aufzubauen - für so manche/n ein nicht gerade
leichtes Unterfangen. Auch die etwas anspruchsvolleren Texte zur
sozialistischen Erziehung trieben einigen die Schweiß auf die Stirn.
Etwas praktischer ging es dann bei den Einheiten zu Kommunikation,
Gruppenprozessen und der GruppenleiterInnen-Rolle zu. Und fast nebenbei
absolvierten die TeilnehmerInnen auch noch ein Erste-Hilfe-Training beim
Roten Kreuz. Schließlich konnten sie ihr Organisationstalent und ihre
Kreativität bei der Planung eines Wochenendausflugs für Kinder unter
Beweis stellen - eine Aufgabe, die sie mit Bravour gemeistert haben.
Respekt! Und natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz: Abends war
geselliges Beisammensein mit Spielen, Singen und Lagerfeuer angesagt.

Und so geht's weiter

Um nun tatsächlich stolze BesitzerInnen einer JuleiCa zu werden, müssen
die AnwärterInnen noch folgendes absolvieren:

Zur
Fotogalerie

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Avanti November 2005 online https://falken-berlin.de/blog/avanti-november-2005-online blog/avanti-november-2005-online Mon, 31 Oct 2005 00:00:00 +0000 Als Jugendbewegung Gesellschaft verändern
Avanti November 2005 online
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Kontroverse Diskussionen zu Rassismus https://falken-berlin.de/blog/kontroverse-diskussionen-zu-rassismus blog/kontroverse-diskussionen-zu-rassismus Tue, 25 Oct 2005 00:00:00 +0000 Vom 10. bis 14. Oktober 2005 beteiligte sich ARA an der Projektwoche im Technischen Berufsbildungszentrum (TBZ) in Bestensee nahe Königs Wusterhausen und bot einen Radioworkshop an.
Kontroverse Diskussionen zu Rassismus

Bereits drei Wochen vorher fingen wir mit der Vorbereitungsarbeit für
die Projektwoche an. Bald hatten wir eine deutliche Vorstellung von dem
was wir wollten und der Ablauf war klar. Aufgrund von
Hintergrundinformation und unserer Erfahrung über Schule und
Auszubildende standen Themen wie Gewalt und Rassismus im Vordergrund.

Diskussionen zu Gewalt und Rassismus

Der Montag verlief neben spielerischem Kennenlernen und einen Kurzfilm
eher theoretisch. Wir versuchten anhand von Begriffen und gegenseitigem
Erfahrungsaustausch, uns dem Thema Gewalt zu nähern. Es stellte sich
heraus, dass die Jugendlichen eine durchaus einfache Vorstellung von
Gewalt hatten und sich der Vielseitigkeit dieses Wortes nicht bewusst
waren. So haben wir lang, ausführlich und offen diskutiert. Obwohl große
Meinungsdifferenzen bestanden, gelang es eine faire und offene
Diskussionsatmosphäre zu schaffen.

Am zweiten Tag beschäftigten uns verschiedene problematischen Worten,
die häufig rassistischer Bedeutungen haben, etwa die Begriffe
"Ausländer" oder "Asylant". Wir behandelten Rassismus in der Sprache
und Rassismus in den Köpfen. Die Jugendlichen waren sich auch hier
zunächst der Problematik des Gebrauchs von Sprache bewusst. Dies sorgte
für Anregung und löste Diskussionen aus. Zwischendurch versuchten wir,
abseit von starren Methoden, uns nur mit ihnen zu unterhalten und über
ihre offenen Fragen und Vorurteile zum Thema Migrantion und Ausländer zu
sprechen.

Radiobeitrag und Power-Point-Präsentation

Am Mittwoch stand das Medium Radio im Vordergrund unserer Arbeit. Wir
wollten das Thema Gewalt und Rassismus in Form eines Radiobaeitrags zur
Sprache und zum Ausdruck bringen. Wir hörten uns mitgebrachte
Radiobeiträge von anderen Schulen an und suchten nach geeignetem Fragen
und Themen für den Radiobeitrag und die Power-Point-Präsentation. Dann
waren alle auf den Beinen. Mit ausformulierten Fragen und genauem Ziel
fuhren wir alle zusammen nach König-Wusterhausen. Zwei Gruppen
interviewten in der Stadt die Bevölkerung. Auch die Polizei wurde zum
Thema Gewalt und Rassismus befragt. Die mit MD-Recorden aufgezeichneten
Gespräche wurden wurden am nächsten Tag zu einem Beitrag entwickelt.

Am Donnerstag wurden der Radiobeitrag geschnitten und die
Power-Point-Präsentation mit von den Jugendlichen erstellt. Schließlich
präsentierten wir am Freitag unsere Endergebnisse vor über 200
Auszubildenden, Lehrern und Teamern der anderen Projektklassen.

Die Teilnehmer machten einen zufriedenen Eindruck, das Projekt machte
ihnen Spass. Und wir sind sicher, dass sie einiges gelernt und
Denkanstöße bekommen haben.

Mernoush &
Fabian

Weitere Bilder

Kontroverse Diskussionen zu Rassismus
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Projektschultage in der Reinhardswald-Grundschule https://falken-berlin.de/blog/projektschultage-in-der-reinhardswald-grundschule blog/projektschultage-in-der-reinhardswald-grundschule Fri, 21 Oct 2005 00:00:00 +0000 ARA Berlin und Antirassismus-AG drehen einen Film
Projektschultage in der Reinhardswald-Grundschule

Im September und Oktober 2005 führte ARA Berlin mehrere Projektschultage
gemeinsam mit der Antirassismus-Gruppe der Reinhardswald-Grundschule
durch.

Ziel war es gemeinsam mit der Gruppe einen Kurzfilm zum Thema Rassismus
zu drehen. Wir trafen uns jeweils Montags und bereiteten den Film vor.
Die Arbeit verlief sehr harmonisch. Die motivierten SchülerInnen wussten
genau, was sie wollten und waren sehr eifrig. Die internationale Gruppe
verabscheute Rassismus und wollte etwas dagegen unternehmen.. Die
Zusammenarbeit mit der Lehrerin und die Klasse machte sehr viel Spass
und ging leicht voran. Der Film mit dem Titel "Besetz?!" wurde
mittlerweile zu Ende gedreht und wird demnächst im Offenen Kanal Berlin
gesendet

Die Gruppe nahm auch beim ARA-Malwettbewerb "Farbe gegen Rassismus"
teil. Ihnen ist gelungen, gleich zwei Preise zu gewinnen: einen
Sonderpreis für ihre Fotoaustellung und einen Preis für die gemalten
Bilder.

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Kein Vergessen! Nie Wieder! https://falken-berlin.de/blog/kein-vergessen-nie-wieder blog/kein-vergessen-nie-wieder Thu, 20 Oct 2005 00:00:00 +0000 Bericht zur Gedenkstättenfahrt von SJD - Die Falken Berlin und ARA Berlin im Oktober 2005
Kein Vergessen\! Nie Wieder\!

60 Jahre nach der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus sind
Rassismus, Nationalismus und rechte Gewalt noch immer äußert
gegenwärtige Erscheinungen. Noch sind die Wurzeln des Faschismus, nicht
beseitigt. Vom 5.-9. Oktober 2005 fuhren 58 junge Menschen nach Polen,
um sich mit Nationalsozialismus und Holocaust zu beschäftigen und den
Opfern zu Gedenken.

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Nach zwei Tagen Vorbereitungsseminar in Berlin ging es am Mittwoch
morgen los. Die ersten zwei Tage standen im Zeichen der Gedenkstätten im
ehemaligen Stammlager Auschwitz und in Birkenau. Ein besonderes Erlebnis
war das Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen Leiter der Gedenkstätte,
der vier Jahre in Auschwitz überlebte. Bevor wir am letzen Tag das
jüdische Viertel von Krakau besichtigen, beschloss die Gruppe den
Besuch in Auschwitz mit einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung an der
Rampe von Birkenau.

Nie wieder Faschismus!

Doch im Zentrum der Fahrt und der Vorbereitungstage standen nicht nur
Erinnern und Gedenken. Die Fragen nach der Bedeutung und Konsequenzen
von Faschismus und Holocaust 60 Jahre nach der Befreiung, waren ebenso
wichtig. Was heißt es 60 Jahre nach der Befreiung antifaschistisch zu
handeln? Das Bedürfnis nach weiteren Diskussionen und Aktionen war groß,
so dass ein Nachtreffen bereits geplant ist und einige Leute sich sogar
in einer Gruppe organisieren wollen. Mit Unterstützung von ARA Berlin
wurde die Fahrt von einigen Jugendlichen durch Video dokumentiert - ein
Filmbeitrag ist in Vorbereitung.

Förderung

Die Gedenkstättenfahrt wurde gefördert von der Senatsverwaltung für
Bildung, Jugend und Sport, der Ella-Kay-Stiftung und ARA-Berlin -
Jugendradio gegen Rassismus.

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Malwettbewerb https://falken-berlin.de/blog/malwettbewerb blog/malwettbewerb Mon, 17 Oct 2005 00:00:00 +0000 Preisverleihung und Ausstellungseröffnung:
Malwettbewerb

Am 30.09.2005 ging der von ARA Berlin ausgeschriebene Malwettbewerb
"Farbe gegen Rassimsus - für Respekt und Freundschaft" zu Ende.
Teilnahmeberechtigt waren alle Menschen bis 21 Jahre, der Kreativität
waren lediglich Formatgrenzen gesetzt. Es beteiligten sich weit über 400
Mädchen und Jungen mit sehr künstlerischen, kreativen, einfallsreichen
und einfach schönen Bildern. Die Bilder werden am 24. Oktober bei einer
Vernissage mit Vergabe der Preise erstmals zu sehen sein. Vergeben
werden die Preise durch eine prominte Jury.

Die große Preisverleihung und Ausstellungseröffnung findet statt: in der
Jens - Nidahl - Grundschule in der Kohlfurter Str. 10 - 20 los gehts ab
16.00 uhr

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Rassismus und Antirassismus https://falken-berlin.de/blog/rassismus-und-antirassismus blog/rassismus-und-antirassismus Sun, 09 Oct 2005 00:00:00 +0000 ARA Berlin und Kids Courage organisieren Anfang November gemeinsam ein Einsteigerseminar zum Thema Rassismus.
Rassismus und Antirassismus

Fast alle sind gegen "Rassismus": die Lehrer, die Eltern, die Medien -
wahrscheinlich auch Du. Aber was ist das eigentlich? Was versteckt sich
hinter diesem Begriff? Wer sich gegen Rassismus wehren will, musst
zunächst verstehen, woher der Rassismus kommt und wo er auftritt.

Wer ist rassistisch? Sind es nur "die Nazis", die "Mehrheitbevölkerung"
oder bestimmte Gesetze? Trägst Du vielleicht selbt rassistische
Einstellungen mit Dir herum? Was hat Rassismus mit "Toleranz" zu tun
oder mit der Forderung "Gleiche Rechte für Alle"? Was ist der
Unterschied zwischen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus?

Doch es geht nicht nur um Theorie - das Wochenende steht auch im Zeichen
der Praxis: Immer wieder hört mensch rassistische Sprüche oder wird
Zeuge von Pöbeleien. Das geht von einer dummen Bermerkung im Freundes-
oder Familienkreis über aggressive Faschos auf der Straße bis zum BGS,
der auf dem S-Bahnhof wider mal zielstrebig "nicht-deutsch" aussehende
Leute kontrolliert.

In solchen Momenten fühlt mensch sich oft, seien wir ehrlich, ziemlich
hilflos und ängstlich. Entschlossen und mutig zu reagieren, ist echt
schwer. Mit Tipps und Rollenspielen wird praktisch traininiert, wie man
die eigene Unsicherheit überwindet, gegen Vorurteile argumentiert und
couragiert gegen Rassismus handelt.

Außerdem am Wochenende: neue Leute kennenlernen, Filme gucken, Kicker
und Tischtennis spielen, lecker Essen usw.

Organisatorisches

  • Zeit: Freitag, 4. November, 18 Uhr bis Sonntag, 6. November, ca.
    14 Uhr
  • Ort: Bildungsstätte Kurt-Löwenstein, Werfpfuhl. Die
    Bildungsstätte liegt ca. 30 km von der Stadtmitte entfernt
    nordöstlich von Berlin an der B 158. Anreise mit der Regionalbahn
    OE 25 in 40 min ab Lichtenberg.
  • Kosten: nur 10 Euro (inkl. An- und Abreise, Unterkunft und
    lecker Vollpension)
  • Anmeldeschluss: 24. Oktober 2005

Anmeldungen bitte per Post oder Fax an...

ARA Berlin - Jugendradio gegen Rassismus

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11. 09.2005: Aktionstag gegen Rassismus und Antisemitismus https://falken-berlin.de/blog/11-092005-aktionstag-gegen-rassismus-und-antisemitismus blog/11-092005-aktionstag-gegen-rassismus-und-antisemitismus Tue, 30 Aug 2005 00:00:00 +0000 ARA-Berlin berichtete vom "Tag der Mahnung" am 11. September

ARA Berlin - Jugendradio gegen Rassismus war am "Aktionstag gegen
Rassismus und Antisemitismus" am 11. September am Marx-Engels-Forum in
Mitte, berichtete von der Veranstaltung und über Möglichkeiten des
Engagements gegen Rechts. Doch was passiert, wenn mensch sich versucht
gegen rechts zu wehren? Ein Studiogast berichtete von der Stürmung einer
Party, am vorangegangenen Wochenende im "Subversiv" durch die Polizei.
Die VeranstalterInnen hatten angeblich dazu aufgerufen NPD-Plakate
vorbei zu bringen.

Wenn Ihr Interesse an dieser Sendung habt, meldet Euch bei ARA Berlin.

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Musikalischer Abend gegen Rassismus https://falken-berlin.de/blog/musikalischer-abend-gegen-rassismus blog/musikalischer-abend-gegen-rassismus Mon, 29 Aug 2005 00:00:00 +0000 ARA-Berlin
   27.09. ARA-Gruppenraum
 

27.09. ARA-Gruppenraum

Musikalischer Abend gegen Rassismus!

ARA-Berlin veranstaltete am 27.09.2005 zum erten Mal einen lockeren
Abend mit der internationalen Band (Frankreich, Spanien und Iran), die
Musik im Klezmer-Stil spielt.

Diese Gruppe fand sich zufällig in Kreuzberg zusammen und spielte am
Landwehrkanal Musik. Wir haben die Gruppe angesprochen und luden sie für
den 11.September zum Aktionstag gegen Rassismus ein. Dort hat die Gruppe
am ARA-Infostand Musik gespielt. Danach vereinberten wir mit der Gruppe
einen musikalischen Abend bei ARA-Berlin, bei dem wir alle viel Spaß
hatten. Aus deisem Grund werden wir uns also am 05.10.2005 von 20-22h
wieder treffen. An dem Abend werden wir außerdem eine Jugendgruppe aus
Polen zu Gast haben. Diese Gelegenheit möchten wir nutzen, dort Video-
und Tonaufnahmen zu machen. Daraus wird eine TV-Sendung entstehen.

Wer Lust, Zeit und gute Laune hat, ist herzlich eingeladen.

Für Imbiss und Getränke ist gesorgt.

Weitere Bilder

   11.Sept.05, Aktionstag gegen Rassismus ...   
 

11.Sept.05, Aktionstag gegen Rassismus ...

 
   27.09. ARA-Gruppenraum   
 

27.09. ARA-Gruppenraum

 
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ARA Berlin beim Aktionstag https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-beim-aktionstag blog/ara-berlin-beim-aktionstag Sun, 28 Aug 2005 00:00:00 +0000 ARA nahm am Aktionstag gegen Rassismus, Antisemitismus und Krieg teil
   Stand von ARA-Berlin
 

Stand von ARA-Berlin

ARA-Berlin nahm an dem Aktionstag gegen Rassismus, Antisemitismus und
Krieg teil, der auf dem Marx-Engelsforum am 11.Sept.05 statt fand.

Dort haben wir einen Info-Stand für den Malwettbewerb gemacht, an dem
wir insb. Kinder und Jugendliche angesprochen haben und konnten 40
Bilder einsammeln. Eione Internationale Musikgruppe spielte am ARA-Stand
Musik und konnte somit die Besucher/innen begeistern.

Darüber hinaus machten wir dort Interviews für die Radiosendung, die wir
am selben Abend im Offenen Kanal-Berlin (OKB) gesendet haben.

Außerden knüpften wir dort neue Kontakte zu den anderen Organisationen
und machten Videoaufnahmen, woraus wir eine TV-Sendung machen möchten.

Weitere Bilder

   Malstand von ARA-Berlin   
 

Malstand von ARA-Berlin

 
   Stand von ARA-Berlin   
 

Stand von ARA-Berlin

 
   Musikgruppe am ARA-Stand   
 

Musikgruppe am ARA-Stand

 
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Insel Rock 2005 https://falken-berlin.de/blog/insel-rock-2005 blog/insel-rock-2005 Fri, 19 Aug 2005 00:00:00 +0000 Festival in Reinickendorf ein voller Erfolg!
Insel Rock 2005

Insel Rock 2005

Am 19. August gab es auf der Insel im Tegeler See ein Konzert von
Jugendlichen für Jugendliche. Ungefähr 1.000 Jugendliche sind
gekommen!!!

Hier gibt es Fotos und einen ausführlichen
Bericht
.

Das Konzert wurde organisiert von

ARA Reinickendorf - Jugendradio gegen Rassismus
Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken, KV Reinickendorf
Antifaschistische Initiative Reinickendorf [A.I.R.]
Espacio (Projekt für Partizipation und Selbstorganisierung von
Jugendlichen)
Jugendzeitschrift "AGIT - die zweite
Generation".

Insel Rock 2005
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ARA Berlin in der Falkenrepublik Bolmsö 2005 https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-in-der-falkenrepublik-bolms-2005 blog/ara-berlin-in-der-falkenrepublik-bolms-2005 Wed, 10 Aug 2005 00:00:00 +0000 ARA Berlin in der Falkenrepublik Bolmsö 2005

Erstaunlich gute Stimmung

Regen. Starker Regen. Langer Regen. Graue Wolken. Obwohl die erste Woche
wettermäßig besser vergessen wird und es auch danach skandinavisch
wechselhaft blieb, war die Stimmung im Zeltlager, das die Berliner
Falken vom 14. Juli bis 4. August 2005 in Kooperation mit ARA Berlin -
Jugendradio gegen Rassismus in Schweden organisierten, erstaunlich gut.
Mehr als 120 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene versammelten sich
auf der Insel Bolmsö zur größten "Kinder- und Jugendrepublik” der
Berliner Falken in den letzen Jahren. Das Lagermotto "Wir machen uns die
Welt, wie sie uns gefällt!” zog viele Fragen nach sich: Mit welchen
Strategien können wir die Welt verändern? Wie wollen wir leben? Wir
können wir uns selbst-organisieren und demokratisch unsere
Angelegenheiten regeln?

Selbstorganisation und Demokratie

Selbstorganisation und Demokratie wurden dabei in vielen Workshops und
einem Seminar in Malmö zwar auch theoretisch diskutiert, jedoch noch
viel mehr praktisch ausprobiert. Im Lagerparlament trafen sich jeden
Abend VertreterInnen aller Gruppen und des Teams um über Programm,
Regeln und Probleme zu debattieren und abzustimmen - all dies im Rahmen
der
Zeltlagerverfassung.
Durch eine Moderationsgruppe intensiv vorbereitet und begleitet, gelang
es Kinder und Jugendliche in selten starkem Ausmaß in Organisation und
Gestaltung des gemeinsamen Lebens einzubinden. Im Jugendbereich wurden
mit regelmäßigen Vollversammlungen und eigenen Angeboten der
Jugendlichen erste Schritte getan, um das politische Prinzip
Selbstorganisation
,
in neuer Qualität zu realisieren (mehr Infos zur Demokratie im
Zeltlager

hier)

Engagement von ARA Berlin

ARA Berlin nahm an der Maßnahme aktiv teil. Dort wurden zahlreiche
Workshops und inhaltliche Veranstaltungen durchgeführt. Während eines
Radioworkshops für Kinder entstand das Hörspiel "Paul und die Entifa”.
Die Geschichte wurde von den Kindern komplett selbst entwickelt,
gesprochen und alle Geräusche selber erzeugt. Das 6-minütige Stück
beschäftigt sich mit der Diskriminierung von Paul, einem homosexuellen
Kostümdesigner durch den Nazi Erwin Rittler. Der Nazi wird am Ende durch
Pauls Ente und einige Menschen - die Entifa - in die Schranken gewiesen.
Wer neugierig geworden ist, kann das hier bald das Hörspiel
herunterladen.

Natürlich gab es noch viel mehr: Kanufahren. Baden gehen. Lagerfeuer.
Zeltlageradio. Aktionsspiel. Neigungsgruppen. Fußball.
Tischtennisturnier. Partys. Basteln. Filmabende. Zeltlagerzeitungen.
Abhängen. Wandern. Stadtspiel. Teamsitzungen. Zeltlagerfilm.
Kulturfest. Lecker Essen. Küchendienst. Schlammige Wege. Schlafen im
Stroh ...

Mehr Bilder finden sich in der
Fotogalerie
zum Zeltlager
2005.

Weitere Bilder

ARA Berlin in der Falkenrepublik Bolmsö 2005
ARA Berlin in der Falkenrepublik Bolmsö 2005
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Zeltlager in Ueckermünde war ein voller Erfolg https://falken-berlin.de/blog/zeltlager-in-ueckermnde-war-ein-voller-erfolg blog/zeltlager-in-ueckermnde-war-ein-voller-erfolg Tue, 09 Aug 2005 00:00:00 +0000    Morgenkreis im Zeltlager  

Morgenkreis im Zeltlager

In Zusammenarbeit mit SPUNK e.V. aus Potsdam führte ARA-Berlin ein
Internationales Jugendcamp in Ueckermünde durch. In der Zeit vom 19.07.
bis 04.08.05 trafen sich über 70 Jugendliche aus Rumänien, Tschechien,
Polen und Deutschland. Während dieser Jugendbegegnung hat ARA-Berlin
einen Radioworkshop angeboten, bei dem die Jugendlichen Interwiev-,
Schnitt- und Powerpoint-Techniken erlernten. Thema des Camps war
"Rassismus, Nationalismus und Toleranz in der EU". Wir von ARA-Berlin
haben mit den Jugendlichen Vor-Ort-Sendungen zu den Themen
"Nationalismus in den einzelnen Ländern und was man gemeinsam dagegen
tun kann" gemacht. Darüber hinaus konnten wir eine
Diskussionsveranstaltung mit dem PDS-Landtagsabgeortneten G. Walther der
Uecker-Randow-Region und Vertretern der Bürgerinitiative "BIRD -
Bürgerinitiative für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie" aus
Ueckermünde über das Thema "Rechtsextremismus und
National-Befreite-Zone in Ueckermünde und in der Region" durchgeführen.
Außerdem gab es einen Informationsabend über "Rechtsextreme und deren
Vereinigungen in Mecklenburg-Vorpommern und rechte Symbole" mit dem
Mobilien Beratungsteam aus Neubrandenburg. Durch die engagierte
Mitarbeit der Jugendlichen sind Radiobeiträge entstanden, die wir von
ARA-Berlin im Offenen-Kanal-Berlin senden. Wir konnten von der deutschen
Gruppe Jugendliche für die Mitarbeit bei ARA-Berlin gewinnen. Neben dem
Radioworkshop hat ARA-Berlin ein Theaterworkshop zum Thema "Vorurteile"
angeboten. Darüber hinaus zeigten wir bei Filmabenden mit
anschliessenden Diskussionen Filme wie "Der Pianist" und "Gefangen im
Kaukasus". Das nächste Internationale Jugendcamp wird 2006 in Polen
sattfinden.

Weitere Bilder

   Diskussionrunde mit dem PDS Landtagsabgeortneten G. Walther   
 

Diskussionrunde mit dem PDS Landtagsabgeortneten G. Walther

 
   Theaterworkshop   
 

Theaterworkshop

 
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2. August 2005: Kampagne "Stop Abschiebung" https://falken-berlin.de/blog/2-august-2005-kampagne-stop-abschiebung blog/2-august-2005-kampagne-stop-abschiebung Tue, 02 Aug 2005 00:00:00 +0000 Interviews mit AktivistInnen der Kampagne und Buchvorstellung "WiderstandsBewegungen"

Seit zehn Jahren oder mehr leben viele Menschen, Flüchtlinge und ihre
Nackkommen, in der BRD, längst integriert, teilweise hier geboren. Doch
der Druck nimmt zu: Abschiebungen häufen sich, Familien werden
auseinandergerissen . Die Kampagne will diesen Enwicklungen etwas
entgegensetzen. Über die Möglichkeiten dazu sprachen wir mit zwei
AktivistInnen. Außerdem wurde das Buch "Widerstandsbewegungen.
Antirassismus zwischen Alltag und Aktion" vorgestellt. Wir telefonierten
mit einer Herausgeberin.

Wenn Ihr Interesse an dieser Sendung habt, meldet Euch bei ARA Berlin
und wir schicken Euch eine CD zu.

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17. Juli 2005: Abschiebehaft in Berlin-Grünau https://falken-berlin.de/blog/17-juli-2005-abschiebehaft-in-berlin-grnau blog/17-juli-2005-abschiebehaft-in-berlin-grnau Sun, 17 Jul 2005 00:00:00 +0000 Bis zu 18 Monaten können Menschen in Abschiebehaft festgehalten werden.
Und das ohne dass sie eine Straftat begangen hätten, noch dass es ein
Gerichtsverfahren gegeben hätte. Einziger Sinn ist die Sicherung eines
zukünftigen Verwaltungsaktes: Der Abschiebung. ARA Berlin sprach mit
Jesuitenpater Dieter Müller, welcher als einziger die Häftlinge in den
Zellen im Abschiebekanst Berlin-Grünau besuchen darf.

Wenn Ihr Interesse am Interview oder der Sendung habt, meldet Euch bei
ARA und wir schicken Euch eine CD.

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Radiosendung vom 3. Juli https://falken-berlin.de/blog/radiosendung-vom-3-juli blog/radiosendung-vom-3-juli Sun, 10 Jul 2005 00:00:00 +0000 Am 3.7. strahlte ARA Reinickendorf erneut eine Radiosendung auf der
gewohnten Frequenz 97,2 MHz (OKB) aus. Pünktlich um 18 Uhr ging’s auf
Sendung. Thema war diesmal: "Was bringt Live8?!", aus aktuellem Anlass.
Wir befassten uns in dieser Sendung mit dem Themenkomplex der
Verschuldung der sogenannten 3. Welt-Länder im globalen
Wirtschaftskreislauf. Aktuell griffen wir dazu das Pop- Politevent
"Live8" auf, welches weltweit 3 Milliarden ZuschauerInnen und 2
Millionen Live- BesucherInnen vermelden konnte, berichteten von den
verschiedenen Schauplätzen, diskutierten Hintergründe, Ansätze und
Chancen ausgehend von einem solchen Event, zeigten aber auch
Kritikpunkte hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der Verflachung solcher
Projekte auf.

Kolja für ARA Reinickendorf

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3. Juli 2005: Was bringt Live8? https://falken-berlin.de/blog/3-juli-2005-was-bringt-live8 blog/3-juli-2005-was-bringt-live8 Sun, 03 Jul 2005 00:00:00 +0000 Radiosendung von ARA Reinickendorf zum großen Live8-Konzert
   3. Juli 2005: Was bringt Live8?
 


Am 3.7. strahlte ARA Reinickendorf erneut eine Radiosendung auf der
gewohnten Frequenz 97,2 MHz (OKB) aus. Pünktlich um 18 Uhr ging’s auf
Sendung. Thema war diesmal: "Was bringt Live8?!", aus aktuellem Anlass.
Wir befassten uns in dieser Sendung mit dem Themenkomplex der
Verschuldung der so genannten 3. Welt-Länder im globalen
Wirtschaftskreislauf. Aktuell griffen wir dazu das Pop- Politevent
"Live8" auf, welches weltweit 3 Milliarden ZuschauerInnen und 2
Millionen Live- BesucherInnen vermelden konnte, berichteten von den
verschiedenen Schauplätzen, diskutierten Hintergründe, Ansätze und
Chancen ausgehend von einem solchen Event, zeigten aber auch
Kritikpunkte hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der Verflachung solcher
Projekte auf.

Die vollständige Sendung ist auf Anfrage bei ARA Berlin erhältlich.

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Projektschultage mit Martin-Niemöller-Grundschule https://falken-berlin.de/blog/projektschultage-mit-martin-niemller-grundschule blog/projektschultage-mit-martin-niemller-grundschule Mon, 27 Jun 2005 00:00:00 +0000 Projektschultage mit Martin-Niemöller-Grundschule

Projektschultag und Präsentation mit Martin-Niemöller-Grundschule

Zusammenstellung der Ergebnisse

Am 15. Juni 2005 fand der letzte Projektschultag statt, den ARA-Berlin
mit den SchülerInnen der Förderklasse 5/6 von der
Martin-Niemöller-Grundschule aus Hohenschönhausen im Schuljahr
2004/2005 veranstaltete. Aus den vorhergegangenen Projektschultagen - an
denen die SchülerInnen u.a. Straßeninterviews zu Ausländerfeindlichkeit
geführt, eine Moschee besucht und eine Kiezerkundung in Hohenschönhausen
gemacht haben - hatten sich viele, viele Fotos und ein Radiobeitrag
ergeben. Wir teilten die Klasse in zwei Kleingruppen á 4 SchülerInnen
und legten los. Die eine Gruppe erstellte eine Ton-Dia-Show und suchte
dazu Bilder aus, die zweite Gruppe hörte sich den Radiobeitrag an und
verfasste Zwischenmoderationen. Außerdem sangen alle noch einige Lieder.
Am Ende des kurzen Tages präsentieren wir den fertigen Radiobeitrag und
die Ton-Dia-Show der kompletten Klasse.

Präsentation der Ton-Dia-Show

Einige Tage später und kurz vor Ferienbeg fand am 20. Juni in der Martin
Niemöller Grundschule ein Schulfest zum Beginn der Sommerferien statt.
ARA-Berlin präsentierte den fertigen Radiobeitrag mit der Ton-Dia-Show
den Eltern, LehrerInnen und den SchülerInnen im Foyer der Schule. Die
Show war sehr gut besucht und einige Gäste interessierten sich für die
Arbeit von ARA Berlin. Auf Grund der guten Zusammenarbeit mit Frau Franz
der Klassenlehrerin der Förderklasse 5/6 wird es auch in Zukunft
ARA-Projektschultage in der Martin-Niemöller- Grundschule geben.

Links zu den Berichten über die vergangenen Projektschultage mit der
Martin-Niemöller-Schule:

Mai
2005

Weitere Bilder

Projektschultage mit Martin-Niemöller-Grundschule
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Die Avanti vom Juni 2005 ist im Netz https://falken-berlin.de/blog/die-avanti-vom-juni-2005-ist-im-netz blog/die-avanti-vom-juni-2005-ist-im-netz Tue, 21 Jun 2005 00:00:00 +0000 Was hat es auf sich mit den Neuwahlen?
Die Avanti vom Juni 2005 ist im Netz
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Rückblick auf das Straßenfest am 19. Juni https://falken-berlin.de/blog/rckblick-auf-das-straenfest-am-19-juni blog/rckblick-auf-das-straenfest-am-19-juni Sun, 19 Jun 2005 00:00:00 +0000 ARA-Berlin feierte in der Admiralstraße
Rückblick auf das Straßenfest am 19. Juni

Unser Straßenfest begann um 15 Uhr. Angeregt von Spielmöglichkeiten,
einer Schminkstation und einem Maltisch füllte sich das Gelände mit
zahlreichen Kindern und deren Eltern. An den Info-Ständen brachten sich
Vertreter von verschiedenen Vereinen in Position, um ihre Materialien an
den Mann zu bringen, so von "Reach Out", dem Kreuzberg-Museum, dem Kotti
e.V. oder auch über unsere eigenen Aktivitäten. Den Auftakt zu unserer
Veranstaltung lieferte "Fidibus", eine zweiköpfige Gitarrenformation
unplugged. Um 16 Uhr begrüßten die beiden Moderatorinnen unser Publikum,
stellten das Programm des Nachmittags und unsere geladenen
Gesprächspartner vor. Anwesend waren Frau Doris Nahawandi, die
Beauftragte für Migration und Integration, Herr Willy Lange vom
Kinderbüro in der Jens-Nydahl-Grundschule und Frau Nuran Yigit vom
Antidiskriminierungsnetzwerk. Die Gäste stellten kurz ihre Arbeit vor
und beantworteten allgemeine Fragen zum Thema Zusammenleben im Kiez
sowie zu Problemen, die sich im Miteinander verschiedener Kulturen in
der Nachbarschaft oder in der Schule ergeben. Im Anschluß gab ein
Jongleur eine kurze Einlage und lud die Kinder ein, sich ebenfalls an
seinen Spielgeräten zu versuchen. Dazu spielte ein Musiker seine Oud,
eine arabische Laute, begleitet von einem jungen Trommler aus der
Musikgruppe vom Kreuzer-Verein.

Kurz nach 17 Uhr baten wir alle Kinder an den Maltisch, um auf einem
großen Transparent mit bunten Farben zum Ausdruck zu bringen, was ihnen
an ihrem Wohnort gefällt und was sie sich an diesem noch wünschen
würden. Da leider fast keine Jugendlichen vor Ort waren, musste die
Artbeitsgruppe mit ihnen ausfallen. Die anwesenden Eltern brachten wir
ebenfalls an einem Tisch zusammen, um im offenen Erfahrungsaustausch die
Probleme in der Nachbarschaft zur Sprache zu bringen. Die Vertreter der
geladenen Vereine gesellten sich dazu. Zu der um 18 Uhr geplanten
Diskussionsrunde der Ergebnisse durften wir zwei weitere Gäste begrüßen,
Frau Klebba, Stadträtin für Familie, Jugend und Sport im Bezirk
Friedrichshain/ Kreuzberg sowie Herrn Ströbele, MdB. Die im Vorfeld
vorgetragenen Probleme wie offener Drogenkonsum und Handel,
Mieterprobleme, der Umgang miteinander, Videoüberwachung bzw. Sicherheit
im Wohnumfeld wurden mit den anwesenden Gästen diskutiert sowie mögliche
Lösungsstrategien angesprochen. Insgesamt sprachen sich die Teilnehmer
positiv über Idee des Nachbarschaftsfestes und der damit angestossenen
Verbesserung der Atmosphäre im Kiez aus, bedauerten aber die geringe
Teilnahme und schlugen vor, in Zukunft solche Aktivitäten in enger
Kooperation mit lokalen Vereinen langfristig gemeinsam zu planen. Auch
der Vorschlag, für aktuelle Probleme eine Plattform zur Verfügung zu
stellen, um das nachbarschaftliche Zusammenleben zu Verbessern, wurde
von allen Beteiligten als sinnvoll und notwendig angesehen. Wir freuen
uns über ein lebendiges Straßenfest und hoffen, neben der Herstellung
von Kontakten zur Vernetzung der Arbeit im Kiez auch die richtigen
Fragen aufgeworfen zu haben. An diesen wollen wir gemäß unseres
politischen Anspruchs eines entschiedenen Eintretens für ein
respektvolles und friedliches Miteinander dranbleiben und weiterhin
versuchen, unsere Nachbarn
miteinzubeziehen.

Weitere Bilder

Rückblick auf das Straßenfest am 19. Juni
Rückblick auf das Straßenfest am 19. Juni
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Projekttage mit der Hermann Hesse Oberschule https://falken-berlin.de/blog/projekttage-mit-der-hermann-hesse-oberschule blog/projekttage-mit-der-hermann-hesse-oberschule Fri, 17 Jun 2005 00:00:00 +0000 Interviews von Schüler/innen zum Thema Rassismus in Kreuzberg
   Die Radiogruppe
 

Die Radiogruppe

Projekttage der Hermann-Hesse-Oberschule - 15. bis 17. Juni 2005

Intesive drei Tage verbrachten 11 Schüler/innen, eine Lehrerin (Frau
Wulff) und ARA-Mitarbeiter/innen in Kreuzberg. Den ersten Tag trafen sie
sich gemeinsam in der Hermann-Hesse-Oberschule. Im Rahmen der
Schulprojekttage sollten die Schüler/innen sich mit dem Thema "Politik"
beschäftigen. Wir, ARA-Berlin Mitarabeiter/Innen, stellten dabei fest,
dass die Schüler/innen entweder mit dem Thema "Politik" nicht viel
anfangen konnten oder darunter "Staatspolitik" verstanden. Wir schlugen
den Schüler/innen vier Themen für das Radio vor: "Nachbarschaft",
"Rassismus", "Freizeit" und " Stolpersteine" (da viele Schüler/innen in
einer anderen Projektgruppe "Stolpersteine" mitmachen wollten, aber
aufgrund der beschränkte Plätze nicht mit machen durften). Wir stimmten
ab und die Schüler/innen entschieden sich für das Thema "Rassismus".
Dazu entwickelten wir gemeinsam Interviewsfragen, die die Schüler/innen
am zwiten und dritten Tag auf der Admiralstrasse und Umgebung den
Passant/innen stellten.

Anschließend produzierten wir im ARA-Gruppenraum einen Radiobeitrag und
erstellen eine Power-Point-Präsentation.

Am 20.Juni stellen sich alle Gruppen in der Schule vor. An diesem Tag
waren im Schulhof mehrere Wandzeitungen zu sehen und die Ergebnisse zu
bewundern. ARA-Berlin präsentierte den von den Schüler/innen
produzierten Radiobeitrag und die Power-Point-Präsentation sowie die
Wandzeitung. Außerdem hatte ARA-Berlin einen Infotisch und eine Hörwand
aufgebaut, die gut besucht wurden.

Eindrücke der TeilnehmerInnen

Hüseyin (13 Jahre)
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht rumzulaufen und Leute zu interviewen.
Wir haben auch viele Fotos gemacht und mit einer Videokamera haben wir
aufgenommen, was wir gemacht haben. Ich habe mir dieses Projekt
ausgewählt, weil es mich interessiert hat.

Orhan (13 Jahre)
Der Anfang des ersten Tages war sehr langweilig, aber langsam gefiel es
mir doch. Am zweiten Tag mussten wir Leute auf der Straße interviewen,
da hat es erst richtig Spaß gemacht. Die meisten Leute hatten gar kein
Interesse interviewt zu werden, weil Sie keine Lust und Zeit hatten. So
endete der zweite Tag. Ich habe mir dieses Projekt "Radio" ausgewählt,
weil meine Freunde dort sind und weil die anderen Projekte mich nicht
aufgenommen haben.

Jiawen (13 Jahre)
Ich finde, es hat mir sehr gut gefallen, weil man hier etwas lernen
konnte. Ich bin zum Projekt Radio gekommen, weil meine Freunde hierher
gekommen sind. Am ersten Tag haben wir geplant was wirmachen wollten. Am
zweiten Tag haben wir dann mit ARA Berlin zum Thema Rassismus Leute
interviewt und Fotos gemacht.

Nesrin (14 Jahre), Nursemin (14 Jahre) und Halime (15 Jahre)

Am Anfang dachten wir, dass es langweilig werden würde. Wir hatten keine
Vorstellung wie das Projekt laufen würde. Das Projekt Stolpersteine war
zu voll, da schlug Fr. Wulff uns vor im Radioprojekt mitzumachen. Schon
am ersten Tag fanden wir die Mitarbeiter von ARA Berlin Jugendradio sehr
nett. Dann stellten wir uns gegenseitig vor und wählten Themen aus, die
wir erarbeiten sollten. So entschieden wir uns für das Thema Rassismus.
Am zweiten Tag machten wir in der Nähe vom ARA Berlin-Laden Interviews,
Fotos und Videoaufnahmen. Am dritten Tag teilten wir uns in verschiedene
Gruppen auf. Wir suchten Fotos aus und machten eine Wandzeitung. Wir
bedanken uns bei Fr. Wulff, dass sie uns das ARA Berlin Jugendradio
organisiert hat und wir mit ARA Berlin Jugendradio zusammenarbeiten
durften und dabei mit der ganzen Gruppe viel Spaß hatten.

Mit freundlichen Grüßen, die Schüler der Hermann-Hesse-Oberschule:
Nursemin, Nesrim Halime

Joana (15 Jahre) und Zlata (14 Jahre)

Wir sind zum ARA Jugendradio gekommen, weil es mit Medien zu tun hat und
die Arbeit nicht monoton ist, sondern vielfältig. Das heißt es gibt
viele verschiedene Arbeitsmöglichkeiten, wie z.B. Videoaufnahmen machen,
die Power Point-Präsentation erstellen, Interviews führen uns sie im
nachhinein schneiden.

Die Arbeit ist sehr interessant, weil sie dabei hilft uns den Eindruck
zu vermitteln, wie es in unserem späteren Leben bei der Berufswahl ist.
Das Projekt verdeutlicht uns, ob wir in diese berufliche Richtung
tendieren.

Alles in allem war es eine positive Erfahrung.

A. Wulff (Lehrerin)

Über eine ehemalige Schülerin, Canan Turan, habe ich Kontakt zu ARA
Berlin bekommen. Al Mitarbeiterin der Gruppe "Schule ohne Rassismus" an
unserer Schule bin ich daran interessiert verschiedene Gruppen mit
unserer Schule in Verbindung zu bringen, die auch anti-rassistische
Arbeit machen- Dazu boten die Projekttage einen guten Anlass. ARA Berlin
hatte mir das Projekt "Radio" angeboten und 11 SchülerInnen waren
spontan bereit mitzumachen. Ganz offensichtlich fühlten sich alle wohl
mit den MitarbeiterInnen von ARA und arbeiteten konzentriert und
engagiert in ihren Untergruppen mit. Hoffentlich entsteht daraus eine
dauerhafte Verbindung über diese drei Tage hinaus.

Weitere Bilder

   Oguzhan interviewt eine Frau   
 

Oguzhan interviewt eine Frau

 
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Kinder- und Jugendclub ist gut besucht https://falken-berlin.de/blog/kinder-und-jugendclub-ist-gut-besucht blog/kinder-und-jugendclub-ist-gut-besucht Thu, 02 Jun 2005 00:00:00 +0000 Unsere beiden Kinder- und Jugendclubs bestehen seit Februar 2005.

Zweimal pro Woche, Dienstag und Donnerstag, finden für Kinder und
Jugendliche im Alter von 8-17 Jahren (16:30h bis 18:30h) Jugendtreffen
statt. Ca. 25 Kinder und Jugendliche nehmen diese Gelegenheit wahr, um
gemeinsam mit anderen und dem Gruppenleiter sinnvolle
Freizeitbeschäftigungen zu finden.

Wir waren schon gemeinsam picknicken und haben Ausflüge zu verschiedenen
Spielplätzen in Kreuzberg gemacht und zum Rummel in Neukölln. Wir drehen
Filme, treffen uns mit Gästen aus dem Ausland (z.B. Israel). Mit großer
Begeisterung wir hier gekocht, wobei das gemeinsame Essen, Aufräumen und
Spülen nicht weniger Spaß macht. Spielen am PC, Internet und Chatten
sind weitere Möglichkeiten, die wir anbieten. Auch bei Hausaufgaben und
Bewerbungen helfen wir.

Ausserdem schauen wir uns über unseren Videobeamer an zusätzlichen Tagen
und Abenden Filme an. Findet Nemo, Stan Laurel und Oliver Hardy standen
z. B. für die Kinder auf dem Programm, Kops oder Boyz´n the Hood für die
Jugendlichen.

Mit diesen und anderen Angeboten soll es uns gelingen bei den Kindern
und Jugendlichen politisches Interesse zu wecken und das Interesse, sich
zu engagieren, z. B. in den Radio- und Videogruppen von ARA-Berlin.

Alle wünschen sich längere und häufigere Öffnungszeiten.

Babak

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Am 1. Mai waren wir mit einem Infostand dabei https://falken-berlin.de/blog/am-1-mai-waren-wir-mit-einem-infostand-dabei blog/am-1-mai-waren-wir-mit-einem-infostand-dabei Wed, 01 Jun 2005 00:00:00 +0000 Unser Infotisch am 1. Mai am Alexanderplatz war gut besucht. Bei schönem
warmem Wetter zog besonders die Hörwand das Interesse der Menschen auf
sich. Mit der Hörwand bieten wir die Möglichkeit, über Kopfhörer und
mobilem CD-Player eine Auswahl der ARA-Radiobeiträge kennen zu lernen.
Leider war das Interesse von Erwachsenen und SeniorInnen - oft ehemalige
Falken-Mitglieder - größer als das von Jugendlichen. Diese mussten wir
erst gezielt ansprechen und ihnen Info-Broschüren mitgeben. Alles in
allem konnten wir mit unserer Präsens ARA-Berlin einigen Menschen
bekannt machen, die wir sonst so leicht nicht erreicht hätten.

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19.6.: ARA-Straßenfest in Kreuzberg https://falken-berlin.de/blog/196-ara-straenfest-in-kreuzberg blog/196-ara-straenfest-in-kreuzberg Sun, 29 May 2005 00:00:00 +0000 Admiralstraße Nähe Kottbusser Tor

Umsonst und draußen!!!

Diskussionsveranstaltung zum Thema Nachbarschaft und Diskriminierung in
der Kiez.
Mit Infostände, Musik, Tanz, abends: Filme auf großer Leinwand.

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ARA-Berlin: Internationale Jugendbegegnung https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-internationale-jugendbegegnung blog/ara-berlin-internationale-jugendbegegnung Sun, 29 May 2005 00:00:00 +0000 Wir fahren vom 19. Juli bis 4. August nach Peenemünde

ARA-Berlin veranstaltet eine Begegnung mit Jugendlichen aus Rumänien,
Polen, Tschechien und Deutschland mit Radioworkshops zum Thema Rassimus
in Deutschland und Europa (in Kooperation mit Spunk e.V. und SJD - Die
Falken).

  • Ort: Peenemünde, Mecklenburg-Vorpommern.
  • Teilnahmebeitrag: 109 EUR.
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Radiosendung vom 8. Mai https://falken-berlin.de/blog/radiosendung-vom-8-mai blog/radiosendung-vom-8-mai Sun, 29 May 2005 00:00:00 +0000 Am 8. Mai 2005, dem 60. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus,
berichteten wir aus Berlin von den verschiedenen Feiern, Demonstrationen
und Veranstaltungen. Drei Teams waren den ganzen Tag in der Stadt
unterwegs, um für Euch authentische Informationen und Eindrücke des
Tages zu sammeln. So berichteten wir von dem "Tag der Demokratie" am
Brandenburger Tor, der "Antifa-Demo" gegen den Naziaufmarsch und ein
Team war bei dem Naziaufmarsch der NPD/JN um Euch auch von dieser Seite
einen Eindruck zu verschaffen. Ausserdem hatten wir die Möglichkeit, mit
Zeitzeugen Interviews über ihre Erinnerungen an den 8.Mai 1945 zu führen
und diese zu senden.

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Von ARA erstellte Kurzfilme und Clips https://falken-berlin.de/blog/von-ara-erstellte-kurzfilme-und-clips blog/von-ara-erstellte-kurzfilme-und-clips Fri, 20 May 2005 00:00:00 +0000 ARA-Berlin hat bisher folgende Kurzfilme zum Thema Rassismus produziert:

1. Mittendrin statt daneben (ca . 3Min.) Aktiontheater gegen Rassismus
in Berliner U- & S-Bahn.

2. Eine Stunde wie ein Flüchtling (ca. 6Min.)
Thema: Aktion gegen Einkaufen mit der Chipkarte von Flüchtlingen und
Asylbewerber in Berlin und die damit verbundene Problematik

3. Die Ehrung (ca 3Min)
Thema: Wo fängt Rassismus an?

4. Was ist los hier im Lande?(ca. 4Min)
Thema: Migranten Mädchen bei Formatwechsel in Berlin rappen und erzählen
von ihrer Lebenssituation

5. Ein Stück X-Berg (ca.19Min)
Thema: Kreuzberger Mädchen interviewn Passanten zum Thema Rassismus in
ihrem Kiez

6. Kurzfilm: Bericht von einem Workshop gegen Rassismus. Es fand in der
Eifel statt und wurde von den Merksteiner Falken (bei
Aachen)organisiert. Hier werden u.a. Fragen, wie - was Rassismus ist und
welche Erfahrungen man damit hat? (ca.16 Min)

7. ARA-Jugendgruppe stellt sich vor (ca. 6 Min)

8. Film: Bericht vom "Inselrock
-Laut-Bunt-Verrückt; Freiräume schaffen: für eine selbstbestimmte
Jugendbegegnung in Reinickendorf/Berlin" -Kein Platz für Nazis! Ca.
20Min.

9. Film: Bericht von einem musikalischen Abend gegen Rassismus und
Jugendbegegnung in Berlin mit Polen(ca. 25 Min)

10. Film: " Hüpfen gegen Rechts"
Thema:Bericht von einer antirassistischen Podiumsdiskussion, die bei
einer Veranstaltung am 17.09.05 in Berlin/Köpenick stattgefunden
hat.U.a. Aktivitäten von Nazis in Köpenick und Abschiebeknast in
Grünau/Berlin

11.Film: "Besetzt" (ca. 14 Min)
Thema: SchülerInnen der Antirassismus AG der Reinhardswald-Grundschule
setzen sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung ein.

12. Film: "Eine kleine Begegnung in Kreuzberg". (Ca.15 Min)
Thema: Jugendliche aus Israel trafen arabische Jugendliche in
Berlin/Kreuzberg

13. Film: "Bleiberecht für Alle"
Thema: Bericht über Abschiebung und Lebenssituation von junger Menschen,
die hier im Lande nur geduldet werden und keinen richtigen
Aufenthaltsstatus besitzen.

14. Film: "Farbe gegen Rassismus" (ca 16 Min)
Thema: Der Film ist eine bildnerische Begleitung der Veranstaltung rund
um unser Malwettbewerb im Jahr 2005.

15. Film: "Demokratisch Handeln-wir haben los gelegt" (ca 11 Min
Thema: Eine Zusammenfassung der Veranstaltung "Wir haben los gelegt" vom
Förderprojekt "Demokratisch Handeln" im Gebäude der Friedrich Ebert
Stiftung in Berlin.

16. Film: "Wir in K 36" (ca. 9Min)
Thema: Drei Kreuzberger Mädchen erzählen von den Eindrücken ihres Kiez.

17. Film: "Tag der Mahnung" (ca 29 Min)
Thema:ARA Berlin - Jugendradio gegen Rassismus war am "Aktionstag gegen
Rassismus und Antisemitismus" am 11. September am Marx-Engels-Forum in
Mitte, berichtete von der Veranstaltung und über Möglichkeiten des
Engagements gegen Rechts.

18. Film: "Eine Einführung in die jüdische Geschichte" (ca. 39 Min)
Thema: Eine Videodokumentation während eines Projektschultages im
jüdischen Museum. Hierbei handelt e sich um die Geschichte und
Bedeutung von Knoblauch sowie von Davidstern, Rolle der Männer und
Frauen im Judentum, im Beruf und vieles mehr...

19. Film: "Wenige Minuten von einer Jugendbewegung" (ca. 2 Min)
Thema:Eine kleine Reportage über ein Zusammentreffen von Jugendlichen
aus Frankfurt a. Main, Braunschweig und Berlin. Jugendliche zeigen
einander ihre Tanzkunst "Breakdance".

20. Film: "An einem Herbsttag irgendwo"
Thema: Bei diesem Film handelt es sich um die Aufzeichnungen eines
Theaterstückes, welches im Februar im Pergamon Museum aufgeführt wurde.
Man spricht hierbei von dem Format des Teletheaters.

21.Film: "Du nicht" (ca. 15 Min)
Thema: Jugendliche bei einem Diskobesuch

22.Film: "Cabuwazi" (ca. 6 Min)
Thema: Zusammenfassung einer Generalprobe und Premiere bei Cabuwazi,
Kinder-& Jugendzirkus in Kreuzberg

23. Film: Eindrücke vom Inselrock (ca 11 Min)
Thema: Am 19. August gab es auf der Insel im Tegeler See ein Konzert von
Jugendlichen für Jugendliche. Ungefähr 1.000 Jugendliche sind
gekommen!!!

24. Film: Lebenswelten (ca 29 Min)
Thema: Theaterstück von SchülerInnen der Antirassismusgruppe der
Reinhardswald-Grundschule, ARA-Berlin war dabei.

25. Film: Tolerantes Brandenburg 2006
Thema: Eindrücke von der Preisverleihung "Tolerantes Brandenburg 2006"
gegen Rechtsextremismus. ARA-Berlin war dabei. Der Kurzfilm "Besetzt"
gewann den Sonderpreis.

26. Film: Kurdistan Newroz 06
Thema: Delegationsbericht (14 Min)

Wir produzieren weitere Kurzfilme und Fernsehbeiträge, die wir monatlich
im OKB-Kabelfernsehen (Sonderkanal 8 im Berliner Kabelnetz)senden.

Wer Interesse, Ideen und Zeit hat dabei mitzumachen, kann sich bei
ARA-Berlin melden.

Unsere Produkte können gegen Erstattung von Versand- und Materialkosten
bei ARA-Berlin bestellt
werden

ara@falken-berlin.de

Admiralstr.17
10999 Berlin
Tel: 030-614 72 11

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60 Jahre Befreiung https://falken-berlin.de/blog/60-jahre-befreiung blog/60-jahre-befreiung Thu, 12 May 2005 00:00:00 +0000 Live-Radio-Event im Bürgerpark Pankow
    Interview mit den Gästen
 

Interview mit den Gästen

Am 30. April platzierten wir unsere Radioanlage im Bürgerpark Pankow.
Bei strahlendem Sonnenschein wollten wir zum Thema "8. Mai - 60 Jahre
Befreiung" mit unseren Gästen über damals und heute diskutieren. Als
Zeitzeugen hatten wir Dieter Pundt und Harry Wuttke eingeladen. Außerdem
war Marek von den JugdemokratInnen/Junge Linke zu Gast.

Der Mitschnitt wurde am 4. Mai von 17-18h im "Radio Alte Feuerwache" im
Offenen Kanal Berlin (OKB) gesendet, mit dem wir kooperieren. Zum
"Live-Radio-Event" im Bürgerpark Pankow wird es demnächst auch einen
Fernsehbeitrag geben, der im Aktiv-TV (OKB - Kabelfernsehen) gesendet
wird.

Die persönlichen Berichte von Dieter Pundt und Harry Wuttke über ihre
Erlebnisse in den letzten Kriegstagen waren sehr ergreifend und
erschütternd. Als junge Menschen können wir uns nicht vorstellen, wie
es damals war und wie wir reagiert hätten.

Beide appellierten an uns, dass wir als Jugendliche dafür sorgen und uns
einsetzen müssen, dass nie wieder Nazis an die Macht kommen. Marek
plädierte dafür, dass jede/r von uns sich schon in der Schule für mehr
Demokratie einsetzten muss. Durch Mitbestimmung in Schülervertretungen
und Aktionen von Sportvereinen und Parteien müssen wir Jugendlichen
unseren Einfluss auf diese Gesellschaft geltend machen.

ARA - Berlin (Live-Radio-Event Team) 09.Mai 2005

Weitere Bilder

   Dieter Pundt   
 

Dieter Pundt

 
   Harry Wuttke   
 

Harry Wuttke

 
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Antirassistische Videogruppe https://falken-berlin.de/blog/antirassistische-videogruppe blog/antirassistische-videogruppe Wed, 11 May 2005 00:00:00 +0000
  • Selber Filme drehen & Videotechnik lernen
    • Engagement gegen Rassismus & Nazis
    • Neue Leute kennenlernen & Spaß haben
  • Macht mit bei der antirassistischen Videogruppe!

    Wir sind eine Gruppe von jungen Leuten, die gemeinsam Filme und kurze
    Videos drehen wollen. Von der Ideenentwicklung, über Drehbuch,
    Kameraführung und Bildgestaltung bis zum Schnitt machen wir alles
    selbst. Dazu gehört auch, die Planung eines Filmprojekts, Videotechnik
    und digitales Schneiden kennenzulernen.

    Es sollen jedoch nicht bloß irgendwelche Videos herauskommen. Mit
    unseren Filmen wollen wir uns antirassistisch engagieren, also über
    Diskriminierung, Ausgrenzung und rechte Gewalt aufklären und zeigen, wie
    man sich wehren kann. Die produzierten Videos werden im Offenen Kanal
    Berlin (OKB) gesendet, bei Veranstaltungen gezeigt und auch im Netz
    veröffentlicht.

    So ganz nebenbei könnt Ihr viele neue Leute kennenlernen, Spaß haben und
    Euren Horizont erweitern.

    Details:

    Alter: 16-21 Jahre Jeden Mittwoch, 16-18 Uhr im ARA-Laden Admiralstraße
    17 (nähe Kottbusser Tor)

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    ARA Reinickendorf erstes Mal "On AIR". https://falken-berlin.de/blog/ara-reinickendorf-erstes-mal-on-air blog/ara-reinickendorf-erstes-mal-on-air Wed, 11 May 2005 00:00:00 +0000 Am 5. Juni um 18.01 war es endlich soweit… …ARA Reinickendorf ging zum
    ersten Mal "On AIR".

    Thema unserer ersten Radiosendung war das Chipkartensystem für
    Migrantinnen und Migranten im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes.
    Am 1. April 2005 veranstaltete ARA Reinickendorf zusammen mit anderen
    Gruppen zu diesem Thema eine öffentliche Diskussion vor einem
    Einkaufscenter im Berliner Norden. Hierbei wurden mit Videokamera und
    Tonaufnahmegeräten Interviews mit Passanten geführt, welche in der
    Radiosendung verarbeitet wurden. Zusätzlich hatten wir einen Studiogast
    vom Antidiskriminierungsbüro Berlin, der von seiner Arbeit und den
    täglichen Problemen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland
    berichtete.

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    Kiezerkundung in Hohenschönhausen https://falken-berlin.de/blog/kiezerkundung-in-hohenschnhausen blog/kiezerkundung-in-hohenschnhausen Tue, 10 May 2005 00:00:00 +0000 Kiezerkundung in Hohenschönhausen

    Am 4. Mai 2005 trafen wir uns in der Martin-Niemöller-Grundschule in
    Hohenschönhausen zum vierten mal mit der Deutsch-Förderklasse und ihrer
    Lehrerin Frau Franz. Die SchülerInnen kommen aus Vietnam, Russland und
    anderen GUS-Staaten, der Dominikanischen Republik und der Mongolei. Sie
    sind zwischen 12 und 14 Jahre alt und lernen in der Klasse gemeinsam die
    deutsche Sprache.

    Nach einem kurzen Rückblick auf die bisherigen Projektage und einer
    Einführung in die Technik machten wir uns auf zu einer Kiezerkundung in
    Hohenschönhausen. Stationen dieses Rundgangs waren das Cinemaxx
    Hohenschönhausen, das Lindencenter, die Galerie Studio um Hochhaus, der
    Verein Reistrommel e.V., ein Wohnheim für Asylsuchende und mehrere
    Gedenkorte zur Zeit des Nationalsozialismus.

    Cinemaxx und Lindencenter sind Orte, wo sich Jugendliche aus
    Hohenschönhausen oft treffen und gemeinsam die Zeit verbringen. Neben
    dem Cinemaxx liegt der Brunnenplatz Brunnen, wo oft Neonazis bzw. rechte
    Jugendliche abhängen. Er liegt direkt auf dem Schulweg einiger Kinder.

    Die Stolpersteine (Konrad-Wolf-Str. 60) befinden sich direkt an der
    Einfahrt zu einem Einkaufszentrum. Sie weisen auf eine jüdische Familie
    hin, die 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde. Die
    Kinder befragten Passanten, ob sie die Bedeutung der Steine kennen.
    Leider kannten sie diese nicht, genauso wie die Angestellte des
    angrenzenden Reisebüros (Zitat sinngemäß: "Was interessieren mich
    irgendwelche Steine. Wenden sie sich bitte an die Hausverwaltung.”)
    Weitere Gedenkorte auf unsere Wanderung erinnerten an die Befreiung
    Hohenschönhausen durch die Rote Armee und den ehemaligen Standort der
    Synagoge in der Konrad-Wolf-Straße.

    Das Studio im Hochhaus ist eine Galerie in der z.Zt. Bilder einer
    Russisch-jüdischen Künstlerin ausgestellt werden. Thema ist u.a. die
    Schöpfungsgeschichte, der Exodus und die Sinfluterzählung der Arche
    Noah.

    Reistrommel e.V. ist ein Verein, der vietnamesische Menschen
    unterstützt. Der Verein bietet Deutschkurse für Kinder und Erwachsene,
    eine Kindertagesstätte und eine Küche mit landestypischen Gerichten an.

    Die Radioaufnahmen dieses Projektschultages werden demnächst im Offenen
    Kanal Berlin (OKB)
    ausgestrahlt.

    Weitere Bilder

    Kiezerkundung in Hohenschönhausen
    Kiezerkundung in Hohenschönhausen
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    ARA-Radiosendung "Hier Geblieben" https://falken-berlin.de/blog/ara-radiosendung-hier-geblieben blog/ara-radiosendung-hier-geblieben Fri, 29 Apr 2005 00:00:00 +0000 Sendung zur Bleiberechtskampagne von Grips Theater und Flüchtlingsrat.

    Die Sendung am 22.5. fand unter dem Titel "Hier Geblieben" statt, es
    ging um die Bleiberechtskampagne initiiert vom Berliner Grips Theater
    und Flüchtlingsrat. Glücklicherweise waren wir in der Lage zwei der drei
    Autoren des Stückes als Gäste für diese Sendung gewinnen zu können. Des
    Weiteren hatten wir zwei Jugendliche von der Bleiberechtsinitiative zu
    Gast, welche als Betroffene von der Situation von Flüchtlingen in
    diesem, Land berichteten. Von der ungewissen Zukunft, von der Angst bei
    Behördengängen und der ständigen Gefahr der Abschiebung und
    Inhaftierung. Inhaltlich ging es um das Stück "Hier Geblieben" welches
    von den beiden Autoren kurz vorgestellt wurde. Hauptfigur dieses Stückes
    ist die damals dreizehnjährige Tanja, welche eines Tages aus dem
    Unterricht heraus von Polizisten festgenommen und in Abschiebehaft
    verbracht wurde. Ihr Vater und ihre ältere Schwester wurden abgeschoben,
    weil aber sich ihre Klasse für Tanja einsetzte, konnte sie und ihre
    Mutter vorerst bleiben. Seitdem ist Tanja von der Hälfte ihrer Familie
    getrennt und lebt in der ständigen Angst doch noch abgeschoben zu
    werden. Im Gespräch mit den Jugendlichen der "Bleiberechtsinitiative"
    wurde der Fokus vom Einzelfall Tanja auf die allgemeine Situation von
    Flüchtlingen in der BRD beleuchtet. Es wurden einige Sondergesetze
    welche nur für Flüchtlinge gelten (Bsp. Residenzpflicht) vorgestellt und
    einige Möglichkeiten des Engagement gegen Rassismus diskutiert… Alles in
    allem eine sehr gelungene Sendung

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    ARA-Jugendaustausch mit NRW https://falken-berlin.de/blog/ara-jugendaustausch-mit-nrw blog/ara-jugendaustausch-mit-nrw Thu, 28 Apr 2005 00:00:00 +0000 Eine Merksteiner Gruppe war über Ostern`05 in Berlin und mischte sich hier aktiv ein!
       Gäste aus Merkstein
     

    Gäste aus Merkstein

    Aachener und Berliner Jugendliche machten eine Aktion gegen Chipkarten
    in Berlin.

    Im Rahmen eines Jugendaustausches zwischen dem Land Berlin und NRW haben
    16 Jugendliche aus Merkstein bei Aachen ARA-Berlin besucht. Der
    Jugendaustausch fand in der Zeit von 28. März bis 02. April statt.

    Die Jugendlichen aus Merkstein besuchten am 28.3. das Stück "Linie 1" im
    Gripstheater. Am 29.03. besuchten sie in Berlin in Begleitung von
    Berliner Jugendlichen die "Gedenkstätte deutscher Widerstand". Danach
    machten sie eine Stadtbesichtigung in Berlin-Mitte.

    Da die Aktivitäten von ARA-Berlin einen politischen Charakter haben,
    fand am Mittwoch, dem 30.03. die zwischen den Merksteiner und Berliner
    Jugendlichen seit langem vorbereitete Begegnung in der "Villa
    Freundschaft" der Weddinger Falken statt, um eine gemeinsame Aktion
    gegen Chipkarten in Reinickendorf vorzubereiten. Da es sich um ein
    Reinickendorfer Problem handelt, waren entsprechend 15-20 Jugendlichen
    aus Reinickendorf dabei. Dort diskutierten sie über Flüchtlinge,
    Diskriminierung und Rassismus und tauschten sich aus.

    Am Freitag, den 1. April besuchte die Merksteiner Gruppe den deutschen
    Bundestag. Ein Aachener Bundestagabgeordneter, Achim Großmann, hatte sie
    in den Bundestag eingeladen. Dort konnten sie die parlamentarische
    Demokratie live erleben und Fragen stellen.

    Danach trafen sich die beiden Gruppen in Reinickendorf vor dem
    Borsig-Center und machten gemeinsam eine Diskussionsveranstaltung mit
    dem Radiobus, bei der sie Leute interviewten und laute Musik machten. Am
    selben Abend gab es auf dem "Jugendfreizeit- und Erholungsschiff" in
    Stralau eine Abschiedsfête für die Merksteiner Jugendlichen.

    Bei dieser Begegnung gab es viele Erfahrungen auszutauschen. So z.B.
    erzählten die Merksteiner Jugendlichen von ihrem letzten Malwettbewerb
    gegen Rassismus und begeisterten dabei einige Jugendliche aus Berlin.
    Daraufhin wurde beschlossen, dass auch in Berlin ein ähnlicher
    "Malwettbewerb für Respekt und Freundschaft, Farbe gegen Rassismus"
    stattfinden soll.

    Weitere Bilder

       Treffen mit Berliner Jugendlichen   
     

    Treffen mit Berliner Jugendlichen

     
       Abschiedsfête im Jugend- und Freizeitsschiff in Stralau   
     

    Abschiedsfête im Jugend- und Freizeitsschiff in Stralau

     
       Merksteiner Gruppe macht bei der Aktion Stimmung   
     

    Merksteiner Gruppe macht bei der Aktion Stimmung

     
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    ARA Reinickendorf ist aktiv gegen Rassismus https://falken-berlin.de/blog/ara-reinickendorf-ist-aktiv-gegen-rassismus blog/ara-reinickendorf-ist-aktiv-gegen-rassismus Wed, 27 Apr 2005 00:00:00 +0000 Die erste Veranstaltung von ARA Reinickendorf gegen Chipkarten
       Interview mit Passanten
     

    Interview mit Passanten

    Am 1. April 2005 veranstalteten die Antifaschistische Inititative
    Reinickendorf [AIR], ARA Reinickendorf, die Falken Reinickendorf und
    eine Jugendgruppe der Merksteiner Falken (NRW) eine
    Kooperationsveranstaltung, um über das rassistische Chipkartensystem und
    seine Auswüchse zu informieren.

    Ab 14.30 Uhr haben Aktivisten von der AIR, ARA und den Falken vor dem
    Borsigcenter in Tegel Passanten über den rassistischen Charakter des in
    Reinickendorf noch bestehenden Chipkartensystems für Flüchtlinge
    aufgeklärt. Wir führten eine Veranstaltung durch, bei der unsere Gäste
    und Passanten/innen Gelegenheit bekamen, ihre Meinung zu äußern. Darüber
    hinaus schwirrten kleine Dokumentationsteams von ARA umher und befragten
    Passanten über ihre Erfahrungen mit Rassismus und was ihre Meinung über
    das Chipkartensystem ist.

    Die daraus resultierenden Diskussionen und Stellungnahmen werden zu
    einer Radio- und Fernsehpräsentation zusammengeschnitten, die dann auf
    dem Offenen Kanal zu hören und zu sehen sein werden.

    Zu Besuch war auch ein Mitarbeiter der Flüchtlingsinitiative, der über
    seine alltäglichen Erfahrungen mit Flüchtlingen und deren Problemen
    berichtete. Nebenbei gab es noch kleinere Probleme mit den Betreibern
    der Borsighallen, die mehrmals versucht haben, uns zu vertreiben, nach
    einer Weile aber Ruhe gegeben haben.

    Wie geplant war die Veranstaltung gegen 17 Uhr beendet, und es wurde
    abgebaut.

    Stefan

    Weitere Bilder

       ARA-Veranstaltungsbus   
     

    ARA-Veranstaltungsbus

     
       Aktion   
     

    Aktion

     
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    Das April-Avanti ist da! https://falken-berlin.de/blog/das-april-avanti-ist-da blog/das-april-avanti-ist-da Thu, 14 Apr 2005 00:00:00 +0000 Thema: 8. Mai 2005 - 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

    Hier zum Download als pdf-Datei. Das Avanti kann auch im Landesbüro der
    Falken angefordert werden.

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    HIER GEBLIEBEN ! https://falken-berlin.de/blog/hier-geblieben blog/hier-geblieben Thu, 14 Apr 2005 00:00:00 +0000 KidsCourage mit "Grips" gegen Abschiebungspolitik
    HIER GEBLIEBEN \!

    KidsCourage unterstützt die Bleiberechtskampagne des Grips Theaters.

    Weitere Informationen dazu unter Hier
    geblieben

    im Netz.

    Kinder stark machen für ihre Rechte!
    KidsCourage

    • das Grundschulprojekt der Berliner Falken. Aktiv werden für
      Kinderrechte, Mut und Freundschaft! Couragiert gegen Dummheit, Hass und
      Gewalt!
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    Ein Schulprojekttag zum Thema "Religionen", https://falken-berlin.de/blog/ein-schulprojekttag-zum-thema-religionen blog/ein-schulprojekttag-zum-thema-religionen Thu, 07 Apr 2005 00:00:00 +0000 Kinder aus der Integrationsklasse der Martin-Niemöller-Grundschule in Hohenschönhausen und ARA beschäftigten sich mit dem Thema Religion

    Was ist eigentlich eine "Religion"? Welche Religionen kennen wir?
    Glauben Muslime, Juden und Christen alle an den gleichen Gott? Warum
    gehen Menschen in die Kirche, die Moschee oder den Tempel und was machen
    sie da? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben wir Kinder aus der
    Integrationsklasse der Martin-Niemöller-Grundschule in Hohenschönhausen
    uns bei unserem zweiten ARA-Projekttag am 15. März 2005 im ARA-Laden
    "Eiertanz" in Kreuzberg
    beschäftigt.

    Ein Schulprojekttag zum Thema

    Um einen ganz praktischen Einblick zu bekommen, hat die eine Hälfte
    unserer Klasse eine Moschee in der Wiener Str. in Kreuzberg besucht. Da
    mussten wir erstmal unsere Schuhe ausziehen! Dann haben wir es uns auf
    dem bunten Teppich bequem gemacht und gelernt, wann und wie Muslime
    beten, woran sie glauben und dass man die schön verzierten Bücher, aus
    denen sie auf arabisch über Allah und die Propheten lernen, von hinten
    liest. Sehr interessant! Außerdem haben wir aber auch gefragt, wie es
    andererseits im Judentum und bei den Christen zugeht? Dazu hat uns
    Sophie gezeigt, was eine "Thora" ist und wir konnten mal selber einen
    jüdischen Gebetsmantel und - kappe ausprobieren. Zum Schluss hat uns
    ein Besucher der Moschee sogar aus dem Koran
    vorgelesen.

    Ein Schulprojekttag zum Thema

    Die anderen von uns, sind im Laden geblieben und haben die
    Radioaufnahmen vom letzten Projekttag im Februar - wir hatten in Marzahn
    Straßenumfragen zum Thema Ausländerfeindlichkeit gemacht - bearbeitet.
    Zuerst haben wir sie uns angehört und die Aussagen der Leute besprochen.
    Dann haben wir gemeinsam Moderationen und Fragen aufgenommen, so dass
    wir am der anderen Gruppe unseren Beitrag vorstellen könnten.

    Insgesamt haben wir an diesem Tag festgestellt, dass es neben einigen
    Unterschieden in den Religionen Islam, Judentum und Christentum auch
    sehr viele Gemeinsamkeiten gibt, sie sind sozusagen miteinander
    verwandt! Außerdem haben wir gemerkt, dass viele Leute aus
    Hohenschönhausen eine blöde Meinung über Ausländer haben oder nicht die
    Wahrheit sagen. Ganz zum Schluss haben wir gesungen, zuerst alle
    gemeinsam und dann kamen Lieder aus der Mongolei und
    Vietnam.

    Weitere Bilder

    Ein Schulprojekttag zum Thema
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    KidsCourage - Fotogalerie https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-fotogalerie blog/kidscourage-fotogalerie Thu, 07 Apr 2005 00:00:00 +0000 Fotos von Projekttagen und Aktionen ]]> Antifa/Antira-Termine https://falken-berlin.de/blog/antifaantira-termine blog/antifaantira-termine Wed, 06 Apr 2005 00:00:00 +0000 Termine aus den Bereichen Antirassismus, Antifaschismus, Kultur und Internationale Linke

    ...

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    Dein Handeln ist wichtig https://falken-berlin.de/blog/dein-handeln-ist-wichtig blog/dein-handeln-ist-wichtig Mon, 21 Mar 2005 00:00:00 +0000 "Dein Handeln ist wichtig" Power-Point-Präsentation

    "Dein Handeln ist wichtig" ist eine Power-Point-Präsentation gegen
    Rassismus. Im Falken-Kalender ist angekündigt, dass Ihr Euch diese
    Präsentation hier runterladen könnt. Aus technischem Grund ist es zur
    Zeit nicht möglich sie hochzuladen. Wer sie trotzdem haben möchte, kann
    bei ARA-Berlin eine CD bestellen, wie üblich unter:

    ARA-Berlin SJD-Die Falken Rathenower Str. 16 10559 Berlin Tel. (0 30) 2
    80 51 27 Fax (0 30) 2 82 64 98

    Mobil 01 74 - 5 19 16 83 ara@falken-berlin.de

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    Tipps & Tricks https://falken-berlin.de/blog/tipps-tricks blog/tipps-tricks Mon, 21 Mar 2005 00:00:00 +0000 Tipps zum Verhalten bei rassistischen oder antisemitischen Äußerungen
    Tipps & Tricks

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um zu reagieren. Welche die beste
    ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden und wer andere gute Ideen
    hat, kann sie uns gern per e-mail zuschicken an ara@falken-berlin.de.

    1. Nachfragen: Wenn jemand eine rassistische oder antisemitische
    Bemerkung macht, z.B. in einer Runde mit anderen Jugendlichen oder ein
    Lehrer im Unterricht, dann kann man ihn fragen „Glaubst Du das
    wirklich?“ oder „Erklären Sie mir bitte, was sie damit meinen?“. Die
    betreffende Person muss dann über die eigene Auffassung nachdenken und
    die Begründung der Bemerkung fällt oft schwer.

    2. Suche nach versteckten Botschaften: Frustrierte Mitläufer, die
    keinen Ausbildungsplatz bekommen, machen häufig Flüchtlinge dafür
    verantwortlich (Vorurteil: Ausländer nehmen den Deutschen die
    Arbeitsplätze weg). Wenn man herausgefunden hat, dass das Problem nicht
    die Frustration über die Flüchtlinge ist, sondern die Angst, keinen
    Ausbildungsplatz zu bekommen, dann kann man demjenigen, der gerade einen
    rassistischen Spruch gemacht hat erklären, dass die
    Arbeitsmarktsituation an seiner Misere Schuld ist und nicht Flüchtlinge.

    3. Eingehen auf real erfahrene Belästigungen: Ein Beispiel: Ein Migrant
    fasst einer Frau an den Po. Diese schlussfolgert dann, dass
    wahrscheinlich alle Migranten Frauen einfach so an den Po fassen. In
    dieser Situation sollte man genau nachfragen, welche Erfahrungen die
    betroffene Frau gemacht hat und dese ernst nehmen. Dann sollte man sie
    allerdings darauf hinweisen, dass sie eine Verhaltensweise eines
    Migranten verallgemeinert und damit alle verurteilt. Diese
    Verallgemeinerung solltest Du nicht hinnehmen, indem Du z.B. sagst, dass
    auch nicht alle Deutschen Weisswurst essen oder Karneval feiern.

    4. Emotional reagieren: Wenn einem nichts einfällt und wenn man
    sprachlos ist, können die eigenen Gefühle trotzdem geäussert werden. Man
    kann beispielsweise auf einen rassistischen Witz „Diese Bemerkung ist ja
    wohl das Letzte“ sagen. Die betreffende Person versucht dann eher selten
    ihre rassistischen oder antisemitischen Äusserungen auszubauen, weil sie
    merkt, dass sie damit keine Sympathien gewinnt.

    5. Argumentieren: Wer über das nötige Wissen verfügt und sprachgewandt
    ist, sollte versuchen Rassismus und Antisemitismus wegzuargumentieren.
    Man kann z.B. Hintergründe erklären, Falschinformationen korrigieren und
    Widersprüche aufzeigen.

    6. Rechtliche Schritte einleiten, Anzeige erstatten: Diese Reaktion
    bietet sich an, wenn jemand öfter durch rassistische und antisemitische
    Bemerkungen auffällt, ein rechtsextremes Weltbild hat und zu
    rassistischen Handlungen aufruft. Das ist bei Parteimitgliedern rechter
    Parteien häufig der Fall. Solchen Menschen ist selten mit Argumenten
    beizukommen, eine Anzeige kann aber zumindest dazu führen, dass sich die
    betreffende Person nicht mehr traut öffentlich ihre menschenverachtenden
    Ansichten zu präsentieren. Dadurch kann man verhindern, dass andere
    Menschen auf die dummen Parolen reinfallen.

    7. Selbst aktiv werden: Wer selbst ein Projekt oder eine Initiative ins
    Leben ruft, die sich gegen Rassismus oder Antisemitismus richtet oder
    sich an einem bestehenden Projekt beteiligt, kann eher auf die
    Gesellschaft einwirken, als das ein einzelner kann. Was das für ein
    Projekt ist, bleibt jedem selbst überlassen. Beispiele dafür sind
    Veranstaltungen, Workshops, Theater- oder Musikprojekte,
    Demonstrationen, Flugblätter, Protest-Briefe, Feste,... Ihr könnt
    übrigens auch bei ARA-Berlin mitmachen.

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    Literaur https://falken-berlin.de/blog/literaur blog/literaur Sat, 05 Mar 2005 00:00:00 +0000
  • Benz, Wolfgang; "Antisemitismusforschung als gesellschaftliche
    Notwendigkeit und akademische Anstrengung" in Naumann,
    Michael[hrsg.]; "Es muß in diesem Land doch wieder möglich
    sein...: Der neue Antisemitismus-Streit", Ullstein München 2002
    • Poliakov, Léon; "Geschichte des Antisemitismus" Bd.5 "Die Aufklärung
      und ihre Judenfeindliche Tendenz", Worms 1983
    • Toch, Michael; "Die Juden im mittelalterlichen Reich", Oldenbourg
      München 1998
    • Ebbrecht, Tobias; "Autonome Antifa-Politik: Antisemitismus kein
      Thema..." in Bischof,Willi; "Wir sind die Guten: Antisemitismus in
      der radikalen Linken", Unrast Münster 2000
    • Freud, Sigmund; "Der Mann Moses und die monotheistische Religion:
      Schriften über Religion", Fischer Frankfurt a.M. 1990
    • Freud, Sigmund; "Abriss der Psychoanalyse: Das Unbehagen in der
      Kultur", Fischer Frankfurt a.M. 1979
    • Horkheimer, Max/Adorno, Theodor W.; "Elemente des Antisemitismus" in
      "Dialektik der Aufklärung" Fischer Frankfurt a.M. 19992
  • ]]>
    BVV-Sitzung Steglitz-Zehlendorf am 16.2. https://falken-berlin.de/blog/bvv-sitzung-steglitz-zehlendorf-am-162 blog/bvv-sitzung-steglitz-zehlendorf-am-162 Thu, 24 Feb 2005 00:00:00 +0000 Sozialistische Jugend verurteilt Verhalten von FDP, CDU und Polizei

    Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken verurteilt das
    Verhalten von FDP, CDU und Polizei auf der BVV des Bezirks
    Steglitz-Zehlendorf am 16.02.2005 in aller Schärfe. Während die Polizei
    unrechtmäßig zivilcouragierte und politisch bewusste Bürger aus dem Saal
    trug, applaudierten alle Mitglieder beider Fraktionen. Ein Jubel, der
    sich gegen die Demokratie richtete.

    Am 8. Mai 1945 beendeten die Alliierten Deutschlands grausame und
    faschistische Herrschaft in Europa. Deshalb gilt es, an diesem Tag der
    Bekämpfung des Faschismus durch die Alliierten zu gedenken. Die BVV
    Steglitz-Zehlendorf ordnet die Opfer des Faschismus und die
    Grausamkeiten der SS den Opfern der Roten Armee unter. Das ist eine
    Verharmlosung des Hitlerregimes und eine Beleidigung seiner Opfer.

    Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken fordert:

    • Die BVV zieht den Antrag in dieser Form zurück,
    • die verantwortlichen Fraktionen (CDU und FDP) entschuldigen sich bei
      der Bevölkerung, der sie Schaden zugefügt haben,
    • die Bürgerinnen und Bürger aus Steglitz-Zehlendorf boykottieren eine
      Gedenkveranstaltung auf Basis der derzeitigen Beschlusslage.

    Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Faschismus!

    Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
    freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
    Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
    Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
    oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
    sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
    Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit 100 Jahren setzen
    sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein.

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    Im Falkenzeltlager ist Mitbestimmung mehr als eine Methode https://falken-berlin.de/blog/im-falkenzeltlager-ist-mitbestimmung-mehr-als-eine-methode blog/im-falkenzeltlager-ist-mitbestimmung-mehr-als-eine-methode Tue, 22 Feb 2005 00:00:00 +0000 Die Falken haben neue Broschüre zur Zeltlagerpraxis herausgegeben
    Im Falkenzeltlager ist Mitbestimmung mehr als eine Methode

    "Ein Zeltlager ist eine kleine Welt, die wir selbst bauen und
    gestalten", so Svenja Matusall, ehrenamtliches Vorstandsmitglied beim
    Bundesvorstand der Falken. "Kinder lernen hier schnell wie Mitbestimmung
    funktionieren kann und wie nicht. Selbst Zelte können über den Platz
    wandern, wenn die Gruppe das demokratisch entscheidet." Die
    Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken hat Erfahrungen aus der
    Verbandspraxis zusammen getragen und zeigt in ihrer 24-seitigen
    Broschüre, wie Kindermitbestimmung funktionieren kann.

    Der Titel der Broschüre "Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt" nimmt
    Bezug auf ein von den Falken viel gesungenes Arbeiterlied, das 1927 in
    Wien entstand. Auch mit dem Nachdruck eines Beitrags des sozialistischen
    Bildungspolitikers Kurt Löwenstein zur Zeltlagerpädagogik von 1928
    verweisen die Falken darauf, dass Kindermitbestimmung eine lange
    Tradition im Verband hat. Aktuelle Praxisbeispiele aus Kinderzeltlagern
    in Sachsen, Hamburg und Baden-Württemberg zeigen anschaulich, wie Kinder
    heute bei den Falken ihre Freizeit selbst gestalten. So finden sich in
    den Beispielen ein Verfassungsworkshop, eine Vollversammlung an der
    Bratpfanne und ein Kinderkiosk in Selbstverwaltung.

    Seit neun Jahren dokumentiert der Bundesvorstand der SJD - Die Falken
    Erfahrungen und Konzepte aus der Zeltlagerpraxis der Falken. Bisher sind
    15 Ausgaben erschienen mit Themen wie "Kinderrechte sind Kinderpolitik",
    "Kochen mit Kindern" oder "Regenwetter im Zeltlager". Jedes Heft der
    Reihe "24 Stunden sind kein Tag" umfasst mindestens 24 DIN-A4-Seiten,
    ist illustriert und beim Bundesvorstand für 0,50 Euro zzgl.
    Versandkosten erhältlich. Heft 15 ist im Dezember 2004 erschienen und
    hat den Titel "Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt. Partizipation
    und Mitbestimmung im Falkenzeltlager."

    Rezensionsexemplare können kostenlos angefordert werden.

    SJD - Die Falken
    Max-Westphal-Haus
    Kaiserstraße 27
    53113 Bonn
    Tel. 02 28 - 36 93
    8-0
    info@sjd-die-falken.de

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    Sommerzeltlager für Kinder und Jugendliche in Schweden https://falken-berlin.de/blog/sommerzeltlager-fr-kinder-und-jugendliche-in-schweden blog/sommerzeltlager-fr-kinder-und-jugendliche-in-schweden Wed, 02 Feb 2005 00:00:00 +0000 Jetzt anmelden: Frühbucherrabatt bis 29. April

    Berlin, 2.3.2005. Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken
    fährt vom 14.7.-4.8.2005 wieder in ihre Falkenrepublik, die dieses Jahr
    auf der Insel Bolmsö in Schweden stattfindet. Das Zeltlager für Menschen
    zwischen 6 und 20 wird von ehrenamtlichen Jugendlichen organisiert und
    durchgeführt. Mitbestimmung ist den Falken in ihrer Republik sehr
    wichtig. Deshalb kann jeder im Zeltlager-Parlament das Zusammenleben und
    das Programm gestalten. Außerdem heißt es wie immer: Selber machen statt
    konsumieren. Jeder bringt sich ein und zeigt Anderen, was er besonders
    gut kann. Und natürlich kommt der Spaß nicht zu kurz: die Falken gehen
    schwimmen, spielen Fußball, singen am Lagerfeuer, batiken T-Shirts,
    erleben Kino unter’m Sternenhimmel oder eine Nachtwanderung. Das Ganze
    kostet 380 Euro, bei Buchung bis zum 29.4. nur 355 Euro.

    Wer sich ein eigenes Bild von der Falkenrepublik machen möchte, der
    sollte sich bald anmelden. Infos und Anmeldeflyer unter
    www.falken-berlin.de oder Tel. 2 80 51 27.

    Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
    freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
    Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
    Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
    oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
    sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
    Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit 100 Jahren setzen
    sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein.

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    Essen für’s Volk in Wedding https://falken-berlin.de/blog/essen-frs-volk-in-wedding blog/essen-frs-volk-in-wedding Fri, 28 Jan 2005 00:00:00 +0000 "Volksküche" in der Villa Freundschaft für Hungrige

    Ab sofort bietet der Kreisverband Mitte der Sozialistischen Jugend
    Deutschlands - Die Falken Essen zum Selbstkostenpreis an.

    Jeden Mittwoch ab 19.00 Uhr gibt es in der Villa Freundschaft in der
    Nordbahnstr. 14 in Berlin-Wedding warme Gerichte für Vegetarier und
    Fleischesser. Die Preise bleiben dabei unter 2,-- Euro. Bier kostet 1,--
    Euro und Brause / Cola 0,80 Euro.

    Eingeladen sind alle Hungrigen.

    Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
    freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
    Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
    Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
    oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
    sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
    Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit 100 Jahren setzen
    sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein.

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    Schulprojekttage im Anton Schmaus Haus https://falken-berlin.de/blog/schulprojekttage-im-anton-schmaus-haus blog/schulprojekttage-im-anton-schmaus-haus Tue, 04 Jan 2005 00:00:00 +0000 Projekttage für Grundschulklassen, Vorschulgruppen, Kita- und Hortgruppen u.a.
    Schulprojekttage im Anton Schmaus Haus

    Das Kinder- und Jugendzentrum Anton Schmaus Haus bietet
    Grundschulklassen, Vorschulgruppen, Kita- und Hortgruppen u.a. an, im
    Rahmen von Wandertagen Projekte durchzuführen. Bei uns können Kinder
    Naturerfahrungen machen, z. B. ein Beet anlegen, die Entwicklung von
    Pflanzen beobachten und vielleicht sogar Früchte ernten. Auf unserem
    Abenteuerspielplatz besteht die Möglichkeit, als Klasse eine eigene
    Hütte zu bauen und so handwerkliche Erfahrungen zu sammeln.

    LehrerInnen haben die Möglichkeit, zu bestimmten Themen, die vorher im
    Unterricht behandelt wurden, Projekte durchzuführen: Backen im Lehmofen
    wie bei den Ägyptern, Hüttenbau oder Lagerfeuer wie bei den Indianern,
    Piratentage und vieles mehr.

    Wir bieten dies als Alternative zu den üblichen Wandertagsthemen wie
    Kino oder schwimmen gehen an.

    Schule und die offene Kinder- und Jugendarbeit können durch die
    Zusammenarbeit voneinander profitieren und die vorhandenen Ressourcen
    nutzen.

    Wir bieten langfristige Kooperations- und Entfaltungsmöglichkeiten für
    Gruppen wie etwa:

    • Gartengestaltung
    • Hüttenbauprojekte
    • Vogelhäuschen basteln
    • Drachenbau
    • Lagerfeuer
    • Sport und Turniere
    • Musikprojekte
    • Kochen
    • Afrikanische Kultur

    Auch bieten wir Kooperationen mit Grundschulen an, die unsere
    Einrichtung als Angebot für die Ganztagsbetreuung nutzen möchten.

    Einen Anmeldeflyer finden Sie unten rechts auf dieser Seite zum
    Download. Für weitere Informationen rufen Sie uns an, Tel. 6 02 20 53
    oder schreiben Sie eine
    Mail
    .

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    Avanti Dezember 2004 online https://falken-berlin.de/blog/avanti-dezember-2004-online blog/avanti-dezember-2004-online Fri, 31 Dec 2004 00:00:00 +0000 Flüchtlinge in Berlin
    Avanti Dezember 2004 online
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    KidsCourage und seine Partner https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-und-seine-partner blog/kidscourage-und-seine-partner Thu, 23 Dec 2004 00:00:00 +0000 Hier findet Ihr die Links zu unseren Kooperationspartnern.

    ... und natürlich die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die
    Falken
    Landesverband Berlin: LOGISCH
    !

    KidsCourage trägt keine Verantwortung für den Inhalt der verlinkten
    Seiten.

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    60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz https://falken-berlin.de/blog/60-jahrestag-der-befreiung-von-auschwitz blog/60-jahrestag-der-befreiung-von-auschwitz Thu, 25 Nov 2004 00:00:00 +0000 Berlin, 26.1.2005. Aufruf an die Berliner Jugend

    Berlin, 26.1.2005. Die Vorsitzende der Berliner Falken, Anja Wilhelm,
    ruft die Berliner Jugend anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung
    des Konzentrationslagers Auschwitz/Birkenau durch russische Truppen auf,
    sich gemeinsam mit allen demokratischen Kräften gegen
    rechtsextremistische und neonazistische Gruppen und Parteien zu stellen.
    Das Verbrechen des Holocaust der Deutschen sollte gerade von jungen
    Menschen als Verpflichtung verstanden werden, Demokratie, Menschenrechte
    und Völkerverständigung jederzeit gegen alle Angriffe zu verteidigen.

    In diesem Zusammenhang erinnert die Sozialistische Jugend Deutschlands -
    Die Falken daran, dass ihr Berliner Landesverband bereits im November
    1959 mit 16 Bussen nach Auschwitz gefahren ist, um an der Stätte der
    Verbrechen der Ermordeten, Geschundenen und Gedemütigten zu gedenken.
    Der damalige Landesvorsitzende der Berliner Falken, Harry Ristock,
    bekannte sich in seiner Rede in der Krakauer Oper vor 1.200 Berlinern
    und Polen im Namen der Falken "zu den Opfern des Faschismus und dem
    unermesslichen Leiden des ganzen polnischen Volkes".

    In den Herbstferien 2005 planen die Falken eine Gedenkstättenfahrt nach
    Auschwitz mit über 100 Jugendlichen. Informationen unter
    www.falken-berlin.de/hinundweg/gedenkstaette/index.html
    oder Tel. 2 80 51 27.

    Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
    freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
    Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
    Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
    oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
    sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
    Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit 100 Jahren setzen
    sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein.

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    ARA-Livesendung am 08.11.04 https://falken-berlin.de/blog/ara-livesendung-am-081104 blog/ara-livesendung-am-081104 Wed, 10 Nov 2004 00:00:00 +0000 Themen: Reichs-pogromnacht; Kinder- u. Jugendparlament
    ARA-Livesendung am 08.11.04

    Wenn man davon absieht, dass wir bei der Sendung technische Probleme
    hatten, so wurde doch inhaltlich alles, was in diesem Rahmen durch ein
    Interview möglich ist, rübergebracht.

    Dank Sophie, die im Studio zu Gast war und u.a. im Jüdischen Museum
    arbeitet, wurde Vieles über die Reichspogromnacht, aber auch über
    heutigen Antisemitismus in Erfahrung gebracht.

    Die durch die Studiorenovierung verursachten Probleme wurden so gut es
    ging von Sven gemeistert.

    Außerdem haben wir natürlich einen neuen Moderator. FELIX! Auch in
    Zukunft werdet ihr in den Genuss kommen, von Felix durch die Sendung
    begleitet zu werden. Die Sendung hat ihm nämlich (wie sollte es bei uns
    auch anders sein) großen Spaß gemacht.

    Wir interviewten Sabine, die uns Informationen zur Gründung einer
    Initiative für ein Kinder- und Jugendparlament in Tempelhof-Schöneberg
    gab. Sie ist Mitglied im Stadtjugendring.

    Igor

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    18.11.: ARA-Berlin zu Gast beim ZDF https://falken-berlin.de/blog/1811-ara-berlin-zu-gast-beim-zdf blog/1811-ara-berlin-zu-gast-beim-zdf Tue, 02 Nov 2004 00:00:00 +0000 Um 0.20 Uhr Diskussion zum Thema "Jugend"
    18.11.: ARA-Berlin zu Gast beim ZDF

    Anlässlich des 40. Jubiläums von Aktion Mensch ist eine Vertreterin von
    ARA-Berlin vom ZDF eingeladen worden, an einer Diskussionsrunde zum
    Thema „Jugend“ teilzunehmen. Aktion Mensch unterstützt in erster Linie
    Projekte, die den Alltag von Menschen mit Behinderungen erleichtern.
    Seit letztem Jahr werden zusätzlich Projekte gefördert, die sich mit
    Jugendlichen beschäftigen. ARA-Berlin gehört zu diesen Projekten und
    wird daher als Jugendradio gegen Rassismus in der Diskussionsrunde
    vertreten sein.

    Mehr Informationen zu Aktion Mensch und der Jubiläumssendung unter
    www.zdf.de.

    Die Diskussionsrunde wird im Rahmen der „Langen Nacht zum 40-jährigen
    Jubiläum der Aktion Mensch“ am 18.11. ab 0.20 Uhr ausgestrahlt.

    Ein Bericht über die Reise zum ZDF nach Mainz und die Erlebnisse im
    Fernsehstudio werden in Kürze hier nachzulesen sein.

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    ARA: Projektschultag am 02.11.04 https://falken-berlin.de/blog/ara-projektschultag-am-021104 blog/ara-projektschultag-am-021104 Tue, 02 Nov 2004 00:00:00 +0000 Thema: Rechte Gewalt
    ARA: Projektschultag am 02.11.04

    Am 2.11.2004 wurde ein Projektschultag mit Schüler/innen der
    Jules-Verne-Oberschule (Hellersdorf) durchgeführt.

    Nachdem sich die Schüler/innen über die Arbeit von ARA-Berlin und den
    Berliner Falken informiert hatten, bekamen sie eine kurze inhaltliche
    Einführung ins Thema „Rechte Gewalt“. Danach wollten sie von Leuten auf
    der Straße erfahren, was sie über rechte Gewalt wissen und was sie davon
    halten. Wir machten uns also auf den Weg nach Kreuzberg, und die
    Schüler/innen interviewten Passanten.

    Sie fragten: Was wissen Sie über rechte Gewalt? Sind Sie selbst schon
    Opfer rechter Gewalt geworden oder kennen Sie jemanden, der es geworden
    ist? Was glauben Sie, warum schlagen Neonazis Menschen zusammen? Was
    halten Sie davon? Würden Sie helfen, wenn Sie einen Übergriff
    beobachten?

    Nach den Interviews gingen wir gemeinsam in einem türkischen Restaurant
    essen. Im Anschluss daran wurde im Radio-Studio von Radio-Aktiv Berlin
    eine Power-Point-Präsentation zum Tagesablauf erstellt und ein
    Radiobeitrag zum Thema rechte Gewalt geschnitten.

    Mehr dazu unter
    www.publicaction.de

    Die Arbeitsergebnisse der Gruppe wurden am 05.11.04 in Form von
    Internetseiten und Wandplakaten vorgestellt.

    Dabei wurde kooperiert mit: Publicaction (ein Projekt des
    Landesjugendringes Berlin), der Jules-Verne-Oberschule,
    RadioAktiv-Berlin und ARA-Berlin.

    Die Power-Point-Präsentation und der Radiobetrag können bei ARA-Berlin
    bestellt
    werden.

    Weitere Bilder

    ARA: Projektschultag am 02.11.04
    ARA: Projektschultag am 02.11.04
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    ARA: Projektschultag am 21.10.04 https://falken-berlin.de/blog/ara-projektschultag-am-211004 blog/ara-projektschultag-am-211004 Tue, 02 Nov 2004 00:00:00 +0000 Thema: Reichs-pogromnacht 1938
    ARA: Projektschultag am 21.10.04

    Am 21.10.2004 wurde ein Projektschultag mit Schüler/innen des
    Lessing-Gymnasiums (Wedding) durchgeführt. Nachdem sich die
    Schüler/innen über die Arbeit von ARA-Berlin und den Berliner Falken
    informiert hatten, wollten sie von Leuten auf der Straße erfahren, was
    sie über die Pogromnacht von 1938 wissen und was sie davon halten.

    Wir fuhren gemeinsam nach Kreuzberg, und die SchülerInnen interviewten
    Passanten. Sie fragten: Was sagt Ihnen der 9. November 1938? Was ist da
    passiert? Wieso ist das passiert? Was halten Sie davon?

    Nach den Interviews machten wir gemeinsam eine Mittagspause und aßen
    etwas. Im Anschluss daran wurde im Radio-Studio von Radio-Aktiv Berlin
    eine Power-Point-Präsentation zum Tagesablauf erstellt und ein
    Radiobeitrag zum Thema Pogromnacht 1938 produziert.

    Mehr dazu unter
    www.publicaction.de

    Die Arbeitsergebnisse der Gruppe wurden am 04.10.04 in Form von
    Internetseiten und Wandplakaten vorgestellt. Dabei wurde kooperiert mit:
    Publicaction (ein Projekt des Landesjugendringes Berlin), dem
    Lessing-Gymnasium, RadioAktiv-Berlin und ARA-Berlin.

    Die-Power-Point-Präsentation und der Radiobetrag können bei
    ARA-Berlin
    bestellt
    werden.

    Weitere Bilder

    ARA: Projektschultag am 21.10.04
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    Kasachische Jugendliche zu Gast bei ARA-Berlin https://falken-berlin.de/blog/kasachische-jugendliche-zu-gast-bei-ara-berlin blog/kasachische-jugendliche-zu-gast-bei-ara-berlin Tue, 02 Nov 2004 00:00:00 +0000 Jugend-austausch des Jugendpresse-clubs Bonn.
    Kasachische Jugendliche zu Gast bei ARA-Berlin

    Am 27.10.2004 bekam ARA-Berlin Besuch von drei Jugendlichen aus
    Kasachstan. Sie waren im Rahmen eines Jugendaustauschs, den der
    Jugendpresseclub Bonn organisierte, nach Berlin gekommen und wollten
    hier die Medienlandschaft genauer kennen lernen.

    Gegen Abend kamen sie ins Studio von Radio-Aktiv Berlin und nutzen die
    Chance, „live“ im Radio zu sein. Da das Thema der aktuellen Sendung
    HipHop war, gaben sie ein kurzes Interview zur HipHop-Szene in
    Kasachstan. Im Verlauf des Abends lernten sie die Arbeit von ARA-Berlin
    kennen und berichteten, wie bei ihnen die Ausbildungs- und
    Lebenssituation junger Menschen ist. Besonders interessant war es zu
    erfahren, dass in Kasachstan Jugendliche schon sehr früh, d.h. schon ab
    dem 13. Lebensjahr bei Fernseh- und Rundfunkstationen ausgebildet werden
    und mit Anfang zwanzig bereits voll im Berufsleben stehen.

    Bei einem gemütlichen Essen am Abend gesellten sich weitere
    Interessierte zu unserer Runde. Es waren Journalisten, die alle im
    Bereich Jugendarbeit engagiert sind und die sich regelmäßig als
    Gesprächspartner für den Jugendaustausch zur Verfügung stellen. In
    lockerer Atmosphäre konnten dann Erfahrungen aus Deutschland und
    Kasachstan miteinander verglichen werden.

    Alle Beteiligten konnten an diesem Abend neue Erkenntnisse über das
    jeweils andere Land gewinnen.

    Eine Äußerung eines Mitarbeiters des Jugendpresseclubs in Bonn:

    Ich danke Euch ganz herzlich für die Gelegenheit, unseren kasachischen
    Gästen Eure ARA-Arbeit und den Sender näher zu bringen! Wir wissen
    sehr zu schätzen, dass Ihr Euch so lange dafür Zeit genommen habt!!!

    Im Abschlussgespräch mit den Kasachen wurde der Besuch bei Euch als
    einer der interessantesten Punkte in der sehr vollen Themenwoche
    genannt, und ich hoffe, dass es auch für Euch ein interessantes Gespräch
    war. Deshalb hoffe ich auch, dass wir uns im nächsten Jahr wieder sehen,
    dann vielleicht auf einer Veranstaltung des Jugendpresseclubs!

    Mit herzlichen Grüßen aus Bonn

    Jörg
    Wild

    Weitere Bilder

    Kasachische Jugendliche zu Gast bei ARA-Berlin
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    ARA- Berlin: Live Radiosendung bei RadioAktiv Berlin https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-live-radiosendung-bei-radioaktiv-berlin blog/ara-berlin-live-radiosendung-bei-radioaktiv-berlin Wed, 27 Oct 2004 00:00:00 +0000 Themen: ESF und 1. Lichtenberger Jugendkonferenz

    Am 25.10. gab es im Offenen Kanal ein ausführliches Interview zum
    Europäischen Sozial Forum in London. Ein Teilnehmer (Max) berichtete
    über seine Eindrücke von dort.

    Weiterhin stellte eine Vertreterin des Antidiskrimnierungsnetzwerkes des
    TBB ihre Arbeit vor.

    Danach wurde ein Teilnehmer (Igor) der 1. Lichtenberger Jugendkonferenz
    interviewt.

    Außerdem gab es wie immer ein Quiz, bei dem eine Hörerin zwei Kinokarten
    gewann. Also gibt es Zuhörer, und es lohnt sich beim Quiz mit zu
    machen!

    Wir sind alle motiviert, auch weiterhin Radiosendungen zu machen!

    Der nächste Termin ist am 8.11.04! ALSO ZUHÖREN!!!

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    ARA: Tag der offenen Tür im KLAB in Luckenwalde https://falken-berlin.de/blog/ara-tag-der-offenen-tr-im-klab-in-luckenwalde blog/ara-tag-der-offenen-tr-im-klab-in-luckenwalde Wed, 27 Oct 2004 00:00:00 +0000 ARA-Berlin solidarisiert sich mit einer von Schließung bedrohten Jugendeinrichtung in Luckenwalde

    23.10.2004 Tag der offenen Tür im KLAB (Luckenwalde/Land Brandenburg)

    Beim Tag der offenen Tür im KLAB wurde den rund 150 Gästen im Verlauf
    des Nachmittags und Abends Einiges geboten. Anlass für das Fest ist die
    bevorstehende Schließung des Jugendklubs. Aus Solidarität nahm
    ARA-Berlin am Tag der Offenen Tür an den Aktivitäten des KLAB`s teil.

    Dort wurde für die Jugendlichen ein Breakdanceworkshop, ein
    Graffitiworkshop und ein Kickerturnier angeboten. Für die kleinen Gäste
    gab es eine Hüpfburg und Kinderschminken. Außerdem Essen vom Grill,
    vegane Gemüsepfanne, Getränke für alle und am Abend ein Konzert mit
    folgenden Bands: Curd, Tom Major and the Chrashpilots, Der Konflikt,
    Schniposa, Bzzzt Bizzow, DJ Cutrock sowie Flyguy & Friends.

    Der gesamte Tag wurde von einer Videoprojektgruppe des KLAB
    dokumentiert. ARA-Berlin war mit einer Hörwand im KLAB präsent. Über
    verschiedene Flyer konnten sich die Jugendlichen über das Radioprojekt
    informieren und die Fragen, die uns brennend interessierten, haben wir
    gestellt. So konnten wir in Erfahrung bringen, was der KLAB den
    Jugendlichen bietet und warum er eigentlich geschlossen werden soll.

    Ähnlich wie in anderen Jugendfreizeiteinrichtungen können Jugendliche im
    KLAB Billard, Kicker, Tischtennis und diverse Brettspiele spielen.
    Darüber hinaus haben sie aber noch die Möglichkeit, im Internet zu
    surfen und am Computer zu spielen, zu Kegeln, zu Tanzen, Volleyball und
    Basketball zu spielen, Proberäume für junge Bands zu nutzen, an der
    Theatergruppe oder dem Videoprojekt teilzunehmen oder sich, mit und ohne
    Anleitung eines Trainers, Sport und Fitness zu widmen. Der KLAB
    veranstaltet zudem auch Ausflüge, z.B. zum Segeln, ins Kino, zum Go-Kart
    fahren und zum Bowlen. Dort werden auch Seminare und Veranstaltungen mit
    verschiedenen Kooperationspartner/innen wie z.B. ARA-Berlin angeboten.
    Die meisten Jugendlichen sind zwischen 16 und 18 Jahren alt, obwohl das
    einige der jüngeren Stammgäste sicherlich anders sehen. Luckenwalde
    verfügt zusätzlich über zwei andere Jugendclubs, die dem Publikum des
    KLAB jedoch zu steril und verklemmt sind. Überdies hinaus schätzen die
    Jugendlichen die Gestaltungsmöglichkeiten im KLAB, sie bekommen dort die
    Möglichkeit, eigene Projekte zu verwirklichen.

    Selbstverständlich würden es die Gäste des KLAB bedauern, wenn die
    Einrichtung geschlossen würde. Davon abgesehen ist es nahezu unmöglich,
    alle Jugendlichen der Stadt Luckenwalde in einem oder zwei Jugendclubs
    unterzubringen, aus Platz- und Personalmangel.

    Warum soll das KLAB denn geschlossen werden?

    Die Einrichtung ist schon seit einigen Jahren bedroht und zum Anfang des
    Jahres 2006 soll sie endgültig geschlossen werden, weil wie üblich ein
    finanzieller Mangel in den Staatskassen besteht. Ob die Stadt sich von
    ihrem Vorhaben abbringen lässt und somit eine vielfältige Jugendkultur
    in Luckenwalde ermöglicht, wird sich im Verlauf des kommenden Jahres
    zeigen.

    Kathi

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    KidsCourage-Schulung https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-schulung blog/kidscourage-schulung Fri, 22 Oct 2004 00:00:00 +0000 KidsCourage-Schulung

    Vom 29.-31. Oktober fahren alte und ganz neue TeamerInnen gemeinsam in den Oderbruch, um sich für unsere Projekttage zu schulen. Zum ersten mal werden dabei diesmal die zwei ganz frischen PTs e und d auf der Tagesordnung stehen.

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    Antifa- und Antira-Termine https://falken-berlin.de/blog/antifa-und-antira-termine blog/antifa-und-antira-termine Sat, 09 Oct 2004 00:00:00 +0000 Termine der Berliner Antifa-/Antira- Szene

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    9.11.04 BERLIN ›› Gedenkkundgebung und Demo

    17:00 Uhr >> Levetzowstr. Moabit Seit der Pogromnacht 1938 sind
    inzwischen 66 Jahre vergangen. Auch nach dem Ende des Naziregimes
    vergeht bis heute kaum eine Woche, in der nicht Übergriffe und Anschläge
    auf Gedenkstätten, Gräber und jüdische Menschen stattfanden.
    Antisemitismus und Rassismus sind nach wie vor in der deutschen
    Gesellschaft verbreitete Denkmuster. Antisemitische Argumentationen und
    Vorurteile kommen heute als historisch verzerrte und falsche Vergleiche
    mit dem Vernichtungskrieg der Nazis daher, oder auch im Gewand der
    Kritik an der Politik der gegenwärtigen israelischen Regierung.
    Verstärkt entdeckt sich die bundesdeutsche Gesellschaft als Opfer unter
    Anderen wieder. Die alliierten Luftangriffe am Ende des 2. Weltkrieges
    werden als angeblich militärisch sinnlose "Kriegsverbrechen" oder gleich
    als "Vernichtungskrieg" bezeichnet (so der Historiker Jörg Friedrich).
    Hierher gehört auch die geschichtsrevisionistische Wühlarbeit der
    "Vertriebenenverbände". Bereits 1966 schrieb Jean Améry, Überlebender
    von Auschwitz, über den Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte:
    "Alles wird untergehen in einem summarischen ‚Jahrhundert der Barbarei'.
    Als die wirklich Unbelhrbaren, Unversöhnlichen, als die
    geschichts-feindlichen Reaktionäre im genauen Wortverstande werden wir
    dastehen, die Opfer, und als Betriebspanne wird schließlich erscheinen,
    dass immerhin manche von uns überlebten."

    17.00 UHR GEDENKKUNDGEBUNG AM MAHNMAL LEVETZOWSTRAßE IN MOABIT

    Kein Vergessen. Kein Vergeben. Nie wieder
    Faschismus!

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    11.11.2004 BERLIN ›› Anticolonial Africa Conference 2004

    Alte Feuerwache (Axel Springer Str. 40/41, Kreuzberg) 10.00 Uhr:
    Pressekonferenz - "Die Verteilung des Kuchens" 14.30 Uhr: Begrüssung der
    KonferenzteilnehmerInnen 15.00-18.00 Uhr: "Verbrechen der
    Kolonisierung". 20.00 Uhr: "Antikoloniale und antirassistische Proteste
    in der Studentenbewegung/BRD der 60er
    Jahre"

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    11.12.2004 BERLIN ›› Anticolonial Africa Conference 2004

    Alte Feuerwache (Axel Springer Str. 40/41, Kreuzberg) 10.00-12.00 Uhr:
    Fortress Europe. Aussen- und Innengrenzen in Europa, Lager in
    Nordafrika. Podiumsdiskussion mit Hyacienth Nguh Tebie
    (Flüchtlingsinitiative Brandenburg), Adebayo Alabi (The VOICE Refugee
    Forum), Helmut Dietrich (FFM Forschungsgesellschaft Flucht und
    Migration) 13.00 Uhr: Mittagessen 14.00-16.00 Uhr: Rassistische
    Diskriminierungen im Hartz IV-Gesetz. Workshop mit Monika Hermann,
    Berlin. Vorbereitungen für die Demonstration (siehe 17.00 Uhr) 20.00
    Uhr: Abendessen 21.00 Uhr: "Afrique je te plumerai" - "Die Macht der
    Wörter" (Dokumentarfilm, Kamerun 1992 von Jean-Marie
    Téno).

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    11.13.2004 BERLIN ›› Anticolonial Africa Conference 2004

    Alte Feuerwache (Axel Springer Str. 40/41, Kreuzberg) 10.00-12.30 Uhr:
    Zum Antidiskriminierungsgesetz. Vortrag und Diskussion von der
    Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. 10.00-13.00 Uhr:
    anticolonial city tour - Busfahrt. Gegen koloniale Mentalitäten und
    Rassismus. Eine Spurensuche in der Kolonialmetropole Berlin (nur mit
    Anmeldung auf der Konferenz) 13.00 Uhr: Mittagessen 15.00-18.00 Uhr:
    Natürliche Ressourcen und Kriege/Konflikte in Afrika. Workshops: u.a.
    Tabakanbau in Ostafrika mit Laura Graen, Berlin; Coltan in deinem handy

    • Krieg und Ausbeutung in Afrika mit Anne Jung, Frankfurt/M. 19.00 Uhr:
      Abendessen 20.00 Uhr: Afrikanischer Abend - eine aktuelle politische
      Musikreise

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    13.11.2004 BERLIN ›› Party

    22.00 Uhr ›› K9 (Kinzigstraße 9) "You´ll never walk alone" -
    Antifa-Soliparty Soliparty für das Kontrollverluste-Festival und einen
    Antifaschisten, der einen anständigen Aufstand begangen haben soll...
    Bitte den Termin veröffentlichen, weiterleiten, selbst hingehen: Die
    Treptower Antifa Gruppe lädt ein... Naziaufmarsch in Halbe verhindern
    und dann Soliparty für das Kontrollverluste-Festival und einen
    Antifaschisten, der einen anständigen Aufstand begangen haben soll...
    Willo77 vs. Julio80 (Pop meets alternative meets
    HipHop)

    _____________________________________________________________________

    13.11.2004 HALBE ›› DEMO

    Antifa-Demo gegen den Nazi-Aufmarsch in Halbe (bei Berlin). Busse fahren
    ab Berlin (10 Uhr, Rosa-Luxemburg-Platz) und Königs Wusterhausen (11,
    S-Bhf Königs Wusterhausen). Tickets gibts in beiden Filialen des
    Buchladens Schwarze
    Risse.

    _____________________________________________________________________

    14.11.2004 BERLIN ›› Anticolonial Africa Conference 2004

    Alte Feuerwache (Axel Springer Str. 40/41, Kreuzberg) 11.00-13.00 Uhr:
    African Resistance against Colonisation. Die europäischen Kolonisatoren
    trafen in den Ländern Afrikas auf entschiedenen Widerstand: Christopher
    Nsoh (Berlin) berichtet über die verschiedenen Widerstandsformen der
    afrikanischen Bevölkerung; Pierrette Herzberger-Fofana (Erlangen) wird
    in ihrem Beitrag den Widerstand von Frauen in Westafrika behandeln.
    13.00 Uhr: Mittagessen 14.00-16.00 Uhr: Abschlussveranstaltung
    Entschuldigung und Entschädigung - Forderungen der Antikolonialen Afrika
    Konferenz Berlin
    2004.

    _____________________________________________________________________

    15.11.2004 BERLIN ›› VERANSTALTUNG

    19.00 UHR ›› SO36, ORANIENSTR. 190 UNHEILIGE ALIANZ RECHTER BLACK METAL:
    ZWISCHEN HEIDENTUM UND NEONAZISMUS
    MEHR...

    _____________________________________________________________________

    17.11.2004 BERLIN ›› Konzert

    21.00 Uhr ›› Kato (U-Bhf. Schleschisches Tor) Migration Beats – Konzert
    von "Black Baudelaire" Hip-Hop from
    France/Spain/Senegal

    _____________________________________________________________________

    20.11.2004 BERLIN ›› DEMO

    Silvio-Meier-Demo - Keine Homezone für Nazis 15 Uhr | U-Bahnhof
    Samariterstraße Den 12. Todestag des Antifaschisten Silvio Meier nehmen
    wir zum Anlass, um gegen rechte Strukturen in Lichtenberg zu
    demonstrieren. Die Demo führt vom U-Bhf. Samariterstrasse (dort wurde
    Silvio am 21.11.1992 nach einer Auseinandersetzung von Nazis erstochen)
    in den Weitlingstrassen-Kiez rund um den Bahnhof Lichtenberg. Hier
    wohnen Nazi-Kader wie der Anti-Antifa-Aktivist Oliver Schweigert. Der
    Weitlingstrassen-Kiez kann als Rückzugsgebiet für Nazis gewertet werden

    • es ist "ihr" Kiez. Erst vor zwei Monaten zogen am Abend des Wahlerfolg
      der NPD in Sachsen rund 80 Nazis von "Kameradschaft Tor" und "Märkischer
      Heimatschutz" ganz spontan durch den Kiez, um ihren Kameraden 300 km
      südlich zu gratulieren. Auch der Aufmarsch mit über 2.500 Neonazis am
      1. Mai diesen Jahres hatte seinen Auftaktort direkt vor dem S-Bhf.
        Lichtenberg.

    Kommt zur Silvio-Meier-Demo. Kein Vergeben - kein
    Vergessen!

    _____________________________________________________________________

    21.11.2004 BERLIN ››

    17 Uhr | U-Bahnhof Samariterstraße Mahnwache Auch dieses Jahr findet am
    Todestag von Silvio Meier eine Mahnwache am U-Bhf. Samariterstraße
    statt. Bringt Blumen, Kerzen, Kränze oder andere Sachen mit. Es gibt für
    das Gedenken keine "zentrale" Vorbereitungsgruppe. Zum Hintergrund: am
    21.11.1992 kam es auf dem U-Bhf. Samariterstraße zu einer
    Auseinandersetzung zwischen einigen jungen Neonazis und einigen
    FriedrichshainerInnen. Die Linken stellten einen der Nazis wegen eines
    Aufnähers zur Rede und nahmen ihm den Sticker ab. Alles schien erledigt,
    doch die Nazis fielen kurze Zeit später über die Gruppe um Silvio Meier
    her. Mehrer Personen wurden durch Messerstiche verletzt - Silvio Meier
    verstarb.

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    Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück https://falken-berlin.de/blog/gedenkstttenfahrt-nach-ravensbrck blog/gedenkstttenfahrt-nach-ravensbrck Wed, 06 Oct 2004 00:00:00 +0000 Zweiter Besuch im ehemaligen Frauen-KZ Ravensbrück
    Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück

    Der Landesverband Berlin der SJD - Die Falken, Kids Courage und
    ARA-Berlin führten vom 01.10.04 bis 03.10.04 eine Gedenkstättenfahrt ins
    ehem. Frauen-KZ Ravensbrück durch. Dies war in diesem Jahr das zweite
    Mal, dass ARA- Berlin diese Gedenkstätte besuchte. Beim ersten Besuch
    (07. Mai und 08. Mai), der vom Schülernetzwerk MUT organisiert wurde,
    waren über 100 Leute dabei.

    Die Teilnehmer des aktuellen Besuches machten ein Erkundungsspiel, um
    auf eigene Faust festzustellen, was auf dem Gelände des ehemaligen KZ
    alles geschehen ist.

    Anschließend wurde die Gruppe vom Leiter der Gedenkstätte auf einer
    mehrstündigen Führung begleitet. Auf dem Gelände sind keine Baracken
    mehr zu sehen, aber ihre Standorte sind durch Schotter markiert. Der
    Gedenkstättenleiter beantwortete Fragen der TeilnehmerInnen.

    Abends wurden zwei Filme gezeigt: Im einen ging es um die Geschichte von
    Ravensbrück und im anderen um eine polnische Zwangsarbeiterin.

    Am nächsten Tag besuchten die TeilnehmerInnen das Gedenkstättenmuseum,
    und im Anschluss wurde die Fahrt ausführlich ausgewertet.

    Teamer
    Roland

    Weitere Bilder

    Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück
    Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück
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    Tafel erinnert an die Gründung des ersten Arbeiterjugendvereins https://falken-berlin.de/blog/tafel-erinnert-an-die-grndung-des-ersten-arbeiterjugendvereins blog/tafel-erinnert-an-die-grndung-des-ersten-arbeiterjugendvereins Tue, 05 Oct 2004 00:00:00 +0000 Feierliche Enthüllung der restaurierten Gedenktafel am 10. Oktober
       Gedenktafel vor der Restaurierung
     

    Gedenktafel vor der Restaurierung

    Im Jahre 1904 begann mit der Gründung erster Vereine der Arbeiterjugend
    in Berlin und Mannheim der selbst organisierte Kampf der arbeitenden
    Jugend um soziale Rechte und eine Zukunft ohne Ausbeutung. Die
    Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken feiert am 10. Oktober
    den hundersten Jahrestag der Gründung ihrer Vorgängerorganisation. Zur
    Erinnerung an diese Gründung wird am 10. Oktober um 10 Uhr in der
    Berolinastraße 12 die restaurierte Gedenktafel enthüllt, die an den
    Gründungsort des "Vereins der Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter
    Berlins" erinnert. Die Feier findet im Anschluss an den Bundesausschuss
    der Falken in Berlin statt. Am Abend vorher wird gemeinsam mit den
    Berliner Jusos, Falken und der Gewerkschaftsjugend in der Geburtstag der
    Arbeiterjugendbewegung hinein gefeiert.

    Ein Lehrling erhängte sich im Grunewald

    Im Zuge der ehemaligen Landsberger Straße stand das Klubhaus Pachura, in
    dem 24 junge Arbeiter und Lehrlinge am 10.10.1904 zu einer
    konstituierenden Mitgliederversammlung des "Vereins der Lehrlinge und
    jugendlichen Arbeiter Berlins" zusammenkamen. Die Wortführer waren Max
    Peters (1888 - 1962) und Helmut Lehmann (1882 - 1959), der zum
    Vorsitzenden gewählt wurde. Unmittelbarer äußerer Anlass war der
    Selbstmord durch Erhängen eines Schlosserlehrlings namens Paul Nähring,
    der im Juni 1904 im Berliner Grunewald, mit Schwielen und Beulen
    bedeckt, die - wie Nachforschungen ergaben - von Misshandlungen seines
    Lehrmeisters herrührten, aufgefunden wurde.

    Clubhaus Pachura steht nicht mehr

    Im proletarisch geprägten Berliner Osten diente das Clubhaus Pachura in
    der Landsberger Straße 39 als Versammlungsort der Berliner
    Arbeiterbewegung. Im großen Saal trafen sich vor dem 1. Weltkrieg bis zu
    800 Mitglieder des ersten Arbeiterjugendvereins zu Vorträgen und
    Debatten. Die Landsberger Straße verschwand 1966, als das
    kriegszerstörte Viertel neu bebaut wurde. Der alte Straßenverlauf ist
    im Stadtbild nicht mehr zu erkennen. Die Stele zur Erinnerung an die
    Vereinsgründung steht vermutlich nur ungefähr am Standort des längst
    abgerissenen Clubhauses Pachura.

    Das Verschwinden einer Bronzetafel

    Die Gedenktafel wurde am 10. Oktober 1974 in einer kleinen Grünanlage
    neben dem Wohngebäude Berolinastraße 11 erichtet. Die Inschrift lautet
    "DIE ERSTE DEUTSCHE ARBEITERJUGENDORGANISATION VEREIN DER LEHRLINGE UND
    JUGENDLICHEN ARBEITER BERLINS WURDE AM 10. OKTOBER 1904 AN DIESEM ORT
    GEGRÜNDET". Nachdem verschiedene Quellen berichteten, dass die Tafel
    nach der Wende 1990 abmontiert wurde, prüfte die Sozialistische Jugend
    Deutschlands - Die Falken eine Wiederherstellung. Schließlich gilt die
    Gründung des Vereins als Beginn der selbst organisierten
    Arbeiterjugendbewegung und begründet das hundertjährige Jubiläum der
    Falken in diesem Jahr. Gemeinsam mit Jusos und anderen
    Arbeiterjugendverbänden, die sich ebenfalls auf diese lebendige
    Tradition beziehen, einigte man sich, den historischen Ort im Stadtbild
    wieder sichtbar zu machen und am Gründungstag zur feierlichen Enthüllung
    der wieder hergestellten Tafel einzuladen. Nun stellte sich zwar bei
    Recherchen heraus, dass die Tafel weder aus Bronze noch jemals abgebaut
    worden war, doch waren umfangreiche Restaurierungsarbeiten erforderlich,
    für die die Falken nun aufgekommen
    sind.

    Die FDJ verstand sich als "wahre Erbin der revolutionären Arbeiterjugendbewegung"

    Die Gedenktafel wurde zu einem Zeitpunkt errichtet, als in der DDR die
    Ära Ulbricht zu Ende ging und mit der Amtsübernahme Erich Honeckers ein
    gewisser Reformoptimismus einher ging. Die Geschichte der
    Arbeiterjugendbewegung diente der politischen und ideologischen
    Legitimation des politischen Systems der DDR, das von der Staatsführung
    in die Tradition der "revolutionären Arbeiterbewegung" gestellt wurde.
    Der 70-ste Jahrestag der Vereinsgründung war daher ein günstiger Anlass
    für Honecker, um das Selbstbewusstsein des "ersten sozialistischen
    Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden" zu zelebrieren. Die
    "Junge Welt" dokumentierte eine Rede von Egon Krenz, der den
    Jugendverbänden in Westdeutschland die Berechtigung absprach, sich auf
    die Gründung des ersten Arbeiterjugendvereins zu beziehen. "Wenn es
    heute Kräfte in der SPD der BRD gibt, die die Gründung der ersten
    Arbeiterjugendorganisationen auf ihre Fahnen schreiben möchten", sagte
    Egon Krenz, "mögen sie nicht vergessen, dass es die opportunistische
    Führung der deutschen Sozialdemokratie war, die alles versuchte, damit
    sich die organisierte Arbeiterjugendbewegung nicht zu einem
    revolutionären Element entwickelt." Die FDJ sei die "wahre Erbin und
    würdige Fortsetzerin der revolutionären deutschen
    Arbeiterjugendbewegung und sie erweise sich ihres Vermächtnisses
    würdig."

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    ARA-Projekttage im tbz https://falken-berlin.de/blog/ara-projekttage-im-tbz blog/ara-projekttage-im-tbz Fri, 01 Oct 2004 00:00:00 +0000 Projekttage zu den Themen Antisemitismus, Flüchtlinge und Gewalt.
    ARA-Projekttage im tbz

    Projekttage im tbz 04.10- 08.10.2004

    ARA- Berlin nahm an den Projekttagen des Technologie und
    Bildungszentrums tbz in Königs Wusterhausen in der Zeit vom 4.- 8.
    Oktober 2004 teil. Für die über 300 Auszubildenden vom tbz wurden
    mehrere Arbeitsgruppen angeboten. ARA- Berlin bot einen Radio- Workshop
    zum Thema Flüchtlinge, Antisemitismus und Gewalt an. Im Rahmen dieser
    Maßnahme besuchten wir mit den Teilnehmern das jüdische Museum in
    Berlin, ein Flüchtlingsheim in Neubrück und eine Karikaturenausstellung
    zu rechter Gewalt. Hier begleitete uns der Bürgermeister von Bestensee
    und stellte sich für ein Gespräch zur Verfügung. Wir machten aus den
    Aufnahmen von allen Programmteilen einen Radiobeitrag und eine Power
    Point Präsentation. Zum Besuch im jüdischen Museum entstand weiterhin
    ein Kurzfilm. Am Abschlusstag präsentierten die Arbeitsgruppen ihre
    Ergebinisse.

    Hier sind Eindrücke von Teamern zum Besuch des jüdischen Museums und des
    Flüchtlingsheims:

    • Besuch im Asylbewerberheim
    • Besuch einer Ausstellung
      Deutschkunde Karikaturen gegen Rechts
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    ARA-Berlin: Schau nicht weg! https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-schau-nicht-weg blog/ara-berlin-schau-nicht-weg Thu, 30 Sep 2004 00:00:00 +0000 Live-Radiosendung: Podiumsdiskussion zum Thema Rassismus
    ARA-Berlin: Schau nicht weg\!

    Offene Podiumsdiskussion auf dem Mehringplatz, 14.08.04 Eine
    Veranstaltung von RadioAktiv - Berlin und ARA - Berlin

    Eine Bühne mit 2 ModeratorInnen einem DJ und 7 Podiumsgästen zum
    Diskutieren.

    Im Prinzip ähnlich wie unsere erste Veranstaltung (Görlitzer Park), nur
    eben eine Nummer größer. Das ganze wird nun LIVE im Radio übertragen und
    die Zahl der ModeratorInnen hat sich verdoppelt. Es gibt einen
    immerbesetzten Infostand, außerdem werden für alle TeilnehmerInnen
    kostenlos Getränke und Kuchen angeboten. Für unsere öffentliche
    Diskussionsrunde über Rassismus haben wir Gäste aus verschiedenen
    Organisationen eingeladen von denen wir denken, dass sie etwas
    wertvolles zum Thema beitragen können. Unter Anderem vom Türkischen Bund
    Berlin/Brandenburg, der Kreuzberger Musikalischen Aktion und
    Publicaction (ein Projekt des Landesjugendrings -Berlin). Auch aus dem
    Publikum hatte jeder die Möglichkeit sich über ein extra Mikro an der
    Diskussion zu beteiligen. Es entstand eine gesunde, wenn auch aufgrund
    der wenigen Zeit etwas kurze Diskussion. Es stellte sich heraus, dass es
    sich schwierig über so ein umfassendes Thema diskutieren lässt und
    werden uns deshalb bei den nächsten Veranstaltungen auf einen Bereich
    konzentrieren. Um die Aktion locker zu halten legte zwischendurch ein DJ
    von RadioAktiv Live auf.

    Trotz des schlechten Wetters war diese Freiluftveranstaltung meiner
    Meinung nach ein Erfolg. Die Kooperation zwischen der RadioAktiv und ARA
    lief einwandfrei und lässt auf weitere fruchtbare Zusammenarbeit
    schließen.

    Weitere Bilder

    ARA-Berlin: Schau nicht weg\!
    ARA-Berlin: Schau nicht weg\!
    ARA-Berlin: Schau nicht weg\!
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    ARA-Projektschultag https://falken-berlin.de/blog/ara-projektschultag blog/ara-projektschultag Thu, 30 Sep 2004 00:00:00 +0000 Am 02.09.2004 wurde ein Projektschultag mit Schüler/innen der Oppenheim-Schule durchgeführt.
    ARA-Projektschultag

    Projektschultag 02.09.2204

    Am 02.09.2004 wurde ein Projektschultag mit Schüler/innen der Oppenheim
    Schule durchgeführt.

    Nach der persönlichen Vorstellungsrunde besichtigten die Schüler/innen
    die Räumlichkeiten der Berliner Falken und von ARA- Berlin in der
    Rathenowerstrasse.

    Sie stellten Fragen an die dort beschäftigten Personen und machten
    Fotos. Wir unterhielten uns danach über Rassismus und fuhren im
    Anschluss mit dem ARA- Radiobus zum Mehringplatz.

    Hier führten wir Interviews mit Passanten zum Thema Rassismus: Wir
    wollten erfahren, was für sie Rassismus ist, ob sie Erfahrungen damit
    haben und was sie dagegen tun.

    Nach der Mittagspause erstellten wir aus den Fotos eine Powerpoint
    Präsentation zum Tagesablauf und im Studio von RadioAktiv- Berlin eine
    Radiobeitrag zum Thema Rassismus. Alle hatten viel Spaß.

    Die Ergebnisse des Projekttages wurden am 10.09.2004 in der Schule
    vorgestellt. Die Arbeitsergebnisse wurden in Form von Internetseiten und
    Wandplakarten vorgestellt. Dazu wurden eingeladen u.a. Berliner
    Landtagsabgeorneten Claudia Tiedje (SPD) und Romona Pop (Bündnis 90/Die
    Grünen). Mehr Informatoionen dazu bei
    publicaction:

    Dabei wurde kooperiert mit: Publicaction (ein Projekt des
    Landesjugendring Berlin), Oppenheim Schule, RadioAktiv-Berlin und ARA-
    Berlin

    Die Power Point Präsentation und der Radiobeitrag kann kostenlos bei uns
    bestellt
    werden.

    Weitere Bilder

    ARA-Projektschultag
    ARA-Projektschultag
       ARA-Projektschultag   
     


     
       ARA-Projektschultag   
     


     
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    ARA-Projektschultag https://falken-berlin.de/blog/ara-projektschultag-543 blog/ara-projektschultag-543 Thu, 30 Sep 2004 00:00:00 +0000 Am 28.09.2004 wurde ein Projektschultag mit Schüler/innen des Erich-Fried-Gymnasiums durchgeführt.
    ARA-Projektschultag

    Projektschultag 28.09.2204

    Am 28.09.2004 wurde ein Projektschultag mit Schüler/innen des Erich-
    Fried Gymnasiums durchgeführt.

    Nachdem sich die Schüler/innen über die Arbeit von ARA- Berlin und der
    Falken- Berlin informiert hatten , wollten Sie von Leuten auf der
    Strasse Meinungen zum Wahlerfolg der NPD und DVU bei den Landtagswahlen
    in Brandenburg und Sachsen sammeln.

    Dazu interviewten sie Passanten. Sie fragen: Warum haben NPD und DVU
    Erfolg? Gibt es Gründe NPD und DVU zu wählen? Welche Gründe gibt es Sie
    nicht zu wählen? Was kann man gegen Rassisten, NPD und DVU machen?

    Nach der Gruppenarbeit machten wir gemeinsam Mittagspause und aßen
    etwas. Im Anschluss daran wurde eine Power Point Präsentation zum
    Tagesablauf erstellt und im Studio von RadioAktiv- Berlin ein
    Radiobeitrag zum Thema Wahlerfolg der NPD und DVU produziert.

    Mehr dazu unter
    Publicaction-ARA.

    Eine andere Gruppe der Erich-Fried-Schule besuchte am selben Tag den
    Landesverband Berlin der SJD-Die Falken. Dort wurde das Thema "Armut und
    soziale Ungleichheit" behandelt. Mehr dazu unter
    Publicaction-Falken:

    Die Arbeitsergebnisse der Gruppen wurden am 01.10.04 in Form von
    Internetseiten und Wandplakaten vorgestellt. Dazu wurden
    Bundestagsabgeordneten Anna Lührmann (Bündnis 90/ Die Grünen) und Jens
    Spahn (CDU) eingladen.

    Dabei wurde kooperiert mit: Publicaction (ein Projekt des
    Landesjugendring Berlin), Erich Fried Gymnasium, RadioAktiv-Berlin und
    ARA- Berlin

    Die Power Point Präsentation und der Radiobetrag kann bei ARA-Berlin
    bestellt
    werden.

    Weitere Bilder

    ARA-Projektschultag
    ARA-Projektschultag
    ARA-Projektschultag
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    ARA-Projektschultag https://falken-berlin.de/blog/ara-projektschultag-578 blog/ara-projektschultag-578 Thu, 30 Sep 2004 00:00:00 +0000 Projektschultag zum Thema Flüchtlinge in Berlin durchgeführt.
    ARA-Projektschultag

    Projektschultag 22.09.2004

    Am 22.09.2004 wurde mit Schüler/innen der Kurt- Schwitters- Oberschule
    ein Projektschultag zum Thema Flüchtlinge in Berlin durchgeführt. Dabei
    wurden Probleme der Flüchtlinge u.a. beim Einkaufen mit Chipkarten
    thematisiert.

    Drei Vertreter der Chipini waren zu diesem Tag eingeladen und stellten
    ihre Initiative und Aktivitäten vor.

    Anschließend haben die Schüler/innen mit Chipkarten eingekauft und
    erfuhren dabei wie es den Betroffenen dabei ergeht.

    Sie bildeten Gruppen und kauften bei „Extra“ und „Garant“ ein. Bei
    „Garant „ erfuhren sie erst an der Kasse, dass dort nicht mehr mit
    Chipkarten einzukaufen ist. So mussten alle Waren wieder in die Regale
    zurückgebracht werden.

    Bei „Extra“ konnten sie einkaufen. An der Kasse taten sie so als ob sie
    kein Deutsch verstehen und machten interessante Erfahrungen mit den
    Kassiererinnen und Kunden.

    Diese Aktionen wurden ebenfalls von Schüler/innen mit versteckter Kamera
    aufgenommen.

    Die Aufnahmen werden in der ersten Ferienwoche zu einem Kurzfilm
    zusammengeschnitten und dann auf einer Veranstaltung vorgeführt. Der
    Film ist dann bei ARA- Berlin erhältlich.

    Außerdem wurden Interviews geführt. Die Schüler/innen machen am 10.10.04
    bei ARA- Berlin eine live Sendung (17-18h) FM 97,2 MHz mit ihren
    Erfahrungen und Interviews.

    Dabei wurde kooperiert mit: Publicaction (ein Projekt des
    Landesjugendring Berlin) Chipini, Oppenheim Schule, RadioAktiv-Berlin
    und ARA- Berlin

    Der Radiobeitrag und der Film kann bei uns bestellt
    werden.

    Weitere Bilder

    ARA-Projektschultag
    ARA-Projektschultag
    ARA-Projektschultag
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    ARA-Projektschultag https://falken-berlin.de/blog/ara-projektschultag-771 blog/ara-projektschultag-771 Thu, 30 Sep 2004 00:00:00 +0000 Am 07.09.2004 wurde ein Projektschultag mit vier Schüler/innen der Lina-Morgenstern-Schule durchgeführt.
    ARA-Projektschultag

    Projektschultag 07.09.2204

    Am 07.09.2004 wurde ein Projektschultag mit vier Schüler/innen der Lina
    Morgenstern Schule durchgeführt.

    Nach der Vorstellungsrunde fuhren wir zum Mehringplatz um dort Leute zu
    interviewen. Das Thema der Interviews war Rassismus: Es wurde gefragt,
    wie die Leute über Flüchtlinge und Ausländer denken und ob sie
    Vorurteile gegen diese haben. Beim Mittagessen in eine türkischen
    Restaurant hatten die Schüler/innen Gelegenheit Fragen zur Arbeit von
    ARA- Berlin zu stellen. Danach wurde dann, in den Räumen von RadioAktiv-
    Berlin aus den Fotos vom Tag eine Powerpoint Präsentation erstellt und
    die Interviews zu einem Radiobeitrag zusammengeschnitten.

    Die Arbeitsegebnisse des Projekttages wurden in der Schule am 09.10.2004
    in Form von Internetseiten und Wansplakarten vorgestellt. Dazu waren
    Freke Over (PDS) und Özcan Mutlu (Bündnis 90/ Die Grünen) eingeladen.
    Mehr dazu unter:
    publicaction:

    Dabei wurde kooperiert mit: Publicaction (ein Projekt des
    Landesjugendring Berlin), Oppenheim Schule, RadioAktiv-Berlin und ARA-
    Berlin

    Die Power Point Präsentation und der Radiobeitrag kann bei uns bestellt
    werden.

    Weitere Bilder

    ARA-Projektschultag
    ARA-Projektschultag
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    Gegen eine Rechtsradikalisierung der Gesellschaft https://falken-berlin.de/blog/gegen-eine-rechtsradikalisierung-der-gesellschaft blog/gegen-eine-rechtsradikalisierung-der-gesellschaft Wed, 29 Sep 2004 00:00:00 +0000 Berliner Falken diskutieren über Wahlergebnisse in Brandenburg und Sachsen

    Am Abend der Wahl in Sachsen und Brandenburg trafen sich jugendliche
    Vertreter der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken zu einer
    Diskussion über die Ursachen der Hinwendung zu rechtsextremen Parteien.
    Das Wahlergebnis zeige, "wie die Politik der Parteien und deren Ignoranz
    gegenüber den Bedürfnissen der Mehrheit der Bevölkerung zu einer
    Rechtsradikalisierung der Gesellschaft geführt haben", so Anja Wilhelm,
    Landesvorsitzende der Berliner Falken. Einerseits symbolisiere dieses
    Wahlergebnis, dass es in unserer Gesellschaft noch immer nicht geschafft
    worden sei, über menschenverachtende rassistische, antisemitische und
    neofaschistische Ansichten hinwegzukommen. Andererseits, dass der Weg,
    den die regierenden Parteien in den letzten Jahrzehnten eingeschlagen
    hätten, der falsche sei. Dazu Anja Wilhelm weiter: "Es ist
    offensichtlich, dass die Regierungen einen Großteil ihrer Entscheidungen
    aufgrund von Machterwägungen fällen und damit nur den Interessen einer
    Minderheit dienen. Deshalb bleibt für uns nur die Schlussfolgerung, dass
    das System grundlegend verändert werden muss, um Demokratie und
    Menschenrechte zu gewährleisten".

    Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein
    freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
    Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
    Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
    oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
    sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
    Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit 100 Jahren setzen
    sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein.

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    1. Live-Sendung am 25.09.04 aus dem Offenen Kanal Berlin https://falken-berlin.de/blog/1-live-sendung-am-250904-aus-dem-offenen-kanal-berlin blog/1-live-sendung-am-250904-aus-dem-offenen-kanal-berlin Mon, 27 Sep 2004 00:00:00 +0000 Am 25.09.04 sendeten wir das erste Mal live, in Kooperation mit Radioaktiv Berlin und dem OKB Berlin.
       Moderatorinnen
     

    Moderatorinnen

    Am 25.09.04 sendeten wir das erste Mal live, in Kooperation mit
    Radioaktiv Berlin und dem OKB Berlin, aus dem Studio des OKB Berlin,
    Voltastr.5 im Wedding.

    Radioaktiv Berlin sendet normalerweise eine Stunde täglich auf 97,2 MHz
    FM, bei dieser Kooperation haben wir jedoch eine halbe Stunde der Zeit
    bekommen.

    Die erste halbe Stunde der Sendezeit wurde von Radioaktiv Berlin
    gestaltet, wobei die Technik auch zum Teil von uns übernommen wurde.

    Dann gestalten wir den Rest der Sendung mit den Themen ARA-Berlin, SJD -
    Die Falken Berlin (Interview mit Manuel aus dem Vorstand der Berliner
    Falken) und mit einem Interview zur Demo gegen den verbotenen
    Nazi-Aufmarsch im Wedding.

    Der Tag im Offenen Kanal Berlin begann für uns um ca. 15 Uhr, 3 Stunden
    vor Beginn der Sendung, da auch noch eine Radiofete im Offenen Kanal
    stattfand. Wir trafen uns so früh um noch genug Zeit zu haben die
    Sendung vorzubereiten und uns mit dem Studio vertraut zu machen.

    Zuerst wurde geklärt, wer Technik und wer die Moderation übernehmen
    sollte. Die Moderatoren unterhielten sich über die Inhalte der Sendung
    und wie sie diese vermitteln sollten. Die Techniker wählten die Musik,
    die in der Sendung gespielt werden sollte, aus und sahen sich das
    Mischpult im Studio an um während der Sendung zu wissen wie es
    funktioniert.

    Danach wurde ein Ablaufplan für die Sendung erstellt. Hierbei wurde
    festgelegt wann wir Musik spielen wollten und wann die Moderatoren
    welches Thema behandeln sollten. Mit Hilfe der Moderatorinnen von
    Radioaktiv Berlin, die in der zwischen Zeit auch erschienen waren, wurde
    der Ablaufplan dann vollendet. Jetzt war es kurz vor 18:00 Uhr, also
    kurz vor Sendebeginn. Wir gingen zusammen ins Studio. Mit 11 Leuten war
    es ziemlich gut gefüllt. Zunächst waren die Leute von Radioaktiv dran,
    nachdem eine halbe Stunde um war wurde ARA- Berlin Jingle gespielt und
    unser Teil der Kooperationssendung begann.

    Anschließend gingen wir gemeinsam zur Cafeteria der Deutschen Welle im
    selben Haus. Hier werten wir den Tag im OKB aus und tranken und aßen
    etwas.

    Wir alle die im Studio waren, hatten den ganzen Tag über eine Menge Spaß
    und freuen uns darauf bald wieder eine Radiosendung zu machen.

    Die nächsten Sendungen sind am 10.10.04 (17-18 Uhr), am 11.10.04 (18 -
    19 Uhr) und am 25.10.04 (18 – 19 Uhr) auf 97,2 MHz FM zu hören.

    Weitere Bilder

       Vorbereitung   
     

    Vorbereitung

     
       Technik   
     

    Technik

     
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    Bisher geplante ARA-Termine 2004 https://falken-berlin.de/blog/bisher-geplante-ara-termine-2004 blog/bisher-geplante-ara-termine-2004 Mon, 27 Sep 2004 00:00:00 +0000 JAHRESPLANUNG 2004

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    Veranstaltung im Görlitzer Park https://falken-berlin.de/blog/veranstaltung-im-grlitzer-park blog/veranstaltung-im-grlitzer-park Mon, 27 Sep 2004 00:00:00 +0000 Mittendrin statt daneben!

    Unter diesem Motto führte Ara-Berlin am 4.Juli 2004 im Görlitzer Park eine öffentliche Veranstaltung durch.

       ARA im Görlitzer Park
     

    ARA im Görlitzer Park

    Mittendrin statt daneben!

    Unter diesem Motto führte Ara-Berlin am 4.Juli 2004 im Görlitzer Park
    eine öffentliche Veranstaltung durch.

    Bei leicht bedecktem Wetter war im Görlitzer Park nicht soviel los wie
    an sonnigen Tagen, aber das machte uns nix. Wir sprachen die Leute an
    und erzählten ihnen, dass wir gegen Rassismus sind und eine
    Veranstaltung zu diesem Thema machen wollen. So konnten wir einige Leute
    zur Bühne holen und sie interviewen. Die Themen der Veranstaltung haben
    wir in folgenden vier Bereichen aufgeteilt:

    Was ist Rassismus? Wo begegnet man Rassismus? Welche Erfahrungen hat man
    damit? Was kann man gegen Rassismus tun?

    Zu den einzelnen Punkten haben wir die Interviewpartner/innen
    ausführlich befragt und mit ihnen diskutiert. Auch die Zuschauer/innen
    beteiligten sich an der Diskussionen und gaben uns interessante
    Anregungen und Meinungen (z.B.: „Es gibt keinen Rassismus in X-Berg“
    ???).

    Alle Interviews und Diskussionen waren über die Lautsprecher von weitem
    zu hören. Gelegentlich unterbrachen wir die Diskussionen für Denkpausen
    und Musik.

    Die Diskussionsveranstaltung machte uns allen viel Spaß. Viele Leute
    konnten und wollten ihre Meinung zum Thema äußern. Alle Gespräche
    zeichneten wir auf. Daraus werden wir wie üblich einen Radiobeitrag, den
    wir bei der nächsten Gelegenheit im Offenen Kanal in unserer Sendung
    ausstrahlen.

    Anschließend gingen wir essen, werteten die Veranstaltung aus und legten
    weitere Termine für Treffen fest..

    Die Veranstaltung machte uns von der Vorbereitung bis zur Durchführung
    viel Spaß. Dabei wurden wir u.a. von einer türkischen Journalisten
    begleitet und im Bereich der Interviewtechnik und Radiojournalismus
    geschult. Wir setzten uns mit Rassismus auseinander und tauschten uns
    aus. So lernten wir uns besser kennen.

    ARA-Radioteam

    Weitere Bilder

       Diskussion mit Zuschauer/innen   
     

    Diskussion mit Zuschauer/innen

     
    Veranstaltung im Görlitzer Park
    Veranstaltung im Görlitzer Park
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    An die Gründung des ersten unabhängigen Lehrlingsvereins am 10. Oktober vor hundert Jahren erinnert eine Tafel in Berlin-Mitte https://falken-berlin.de/blog/an-die-grndung-des-ersten-unabhngigen-lehrlingsvereins-am-10-oktober-vor-hundert-jahren-erinnert-eine-tafel-in-berlin-mitte blog/an-die-grndung-des-ersten-unabhngigen-lehrlingsvereins-am-10-oktober-vor-hundert-jahren-erinnert-eine-tafel-in-berlin-mitte Mon, 06 Sep 2004 00:00:00 +0000 Am 10. Oktober wurde der restaurierte Gedenkstein enthüllt
    An die Gründung des ersten unabhängigen Lehrlingsvereins am 10. Oktober vor hundert Jahren erinnert eine Tafel in Berlin-Mitte

    Erst nach dem Entfernen des Graffiti-Schutzes konnte Steinmetz Gebauer
    die Inschrift der Tafel wieder mit Blattgold belegen. Pünktlich zum
    Gründungsgeburtstag erstrahlt nun die Gedenktafel wieder in alter
    Frische in der Berolinastraße 12 im Berliner Bezirk Mitte. Sie trägt die
    Aufschrift "Die erste deutsche Arbeiterjugendorganisation Verein der
    Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter Berlins wurde am 10. Oktober 1904 an
    diesem Ort gegründet". Mit der feierlichen Enthüllung der restaurierten
    Tafel erinnern die Falken und die Berliner Jugendorganisationen an die
    hundertjährige Geschichte der Arbeiterjugendbewegung und ihren Einsatz
    für gleiche Chancen, Bildung und Rechte der arbeitenden Jugend. Zu den
    Gratulanten an der Gedenktafel gehört auch Karl Richter, der in diesem
    Jahr ebenfalls seinen hundertsten Geburtstag feiern konnte und der sich
    als Jugendlicher in den 1920er Jahren in der Sozialistischen
    Arbeiterjugend und der Gewerkschaftsjugend engagierte.

    Für die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken gilt die
    Gründung des Lehrlingsvereins am 10. Oktober 1904 als Geburtsstunde
    ihres Verbandes. Der Bundesvorsitzende der Falken, Veit Dieterich, will
    mit der Feier keine reine Traditionspflege betreiben. "Schutz den jungen
    Händen gegen die Ausbeutung, Schutz den jungen Köpfen gegen die
    Verdummung! Dieses Motto Ludwig Franks haben die Lehrlinge damals
    verstanden. Ihnen war klar, dass sie sich zusammen schließen müssen, um
    sich wehren zu können", erinnert Veit Dieterich. "Wir stehen heute
    zusammen, weil wir für ein Recht auf Bildung und Ausbildung eintreten.
    Daher sprechen wir uns für eine sofortige Umsetzung der
    Ausbildungsplatzumlage und gegen Studiengebühren aus. Die schroffen
    Leistungskürzungen der Sozialversicherungen, unentgeltliche
    Arbeitszeitverlängerung und Kürzungen in der Jugendarbeit wollen wir
    nicht hinnehmen."

    Hintergrund

    Die Gedenktafel wurde am 10. Oktober 1974 in einer kleinen Grünanlage
    neben dem Wohngebäude Berolinastraße 11 errichtet. Die Tafel verweist
    auf das Clubhaus Pachura in der Landsberger Straße 39, das im
    proletarisch geprägten Berliner Osten vor dem Ersten Weltkrieg als
    Versammlungsort der Berliner Arbeiterbewegung bekannt war. Die
    Landsberger Straße verschwand 1966, als das kriegszerstörte Viertel neu
    bebaut wurde. Der alte Straßenverlauf ist im Stadtbild nicht mehr zu
    erkennen. Die Stele zur Erinnerung an die Vereinsgründung steht
    vermutlich nur ungefähr am Standort des längst abgerissenen Clubhauses
    Pachura.

    Vor genau hundert Jahren kamen am Abend des 10.10.1904 im Klubhaus
    Pachura 24 junge Arbeiter und Lehrlinge zur konstituierenden
    Mitgliederversammlung des "Vereins der Lehrlinge und jugendlichen
    Arbeiter Berlins" zusammen. Die Wortführer waren Max Peters (1888 -
    1962) und Helmut Lehmann (1882 - 1959), der zum Vorsitzenden gewählt
    wurde. Auslöser für die Vereinsgründung war der Selbstmord des
    Schlosserlehrlings Paul Nähring, der im Juni 1904 im Berliner Grunewald
    erhängt aufgefunden wurde. Sein Körper war mit Schwielen und Beulen
    bedeckt, die - wie Nachforschungen ergaben - von Misshandlungen seines
    Lehrmeisters herrührten.

    Die Gedenktafel wurde zu einem Zeitpunkt errichtet, als in der DDR die
    Ära Ulbricht zu Ende ging und mit der Amtsübernahme Erich Honeckers ein
    gewisser Reformoptimismus einher ging. Die Geschichte der
    Arbeiterjugendbewegung diente der politischen und ideologischen
    Legitimation des politischen Systems der DDR, das von der Staatsführung
    in die Tradition der "revolutionären Arbeiterbewegung" gestellt wurde.
    Der 70-ste Jahrestag der Vereinsgründung war daher ein günstiger Anlass
    für Honecker, um das Selbstbewusstsein des "ersten sozialistischen
    Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden" zu zelebrieren. Die
    "Junge Welt" dokumentierte eine Rede von Egon Krenz, der den
    Jugendverbänden in Westdeutschland die Berechtigung absprach, sich auf
    die Gründung des ersten Arbeiterjugendvereins zu beziehen. "Wenn es
    heute Kräfte in der SPD der BRD gibt, die die Gründung der ersten
    Arbeiterjugendorganisationen auf ihre Fahnen schreiben möchten", sagte
    Egon Krenz, "mögen sie nicht vergessen, dass es die opportunistische
    Führung der deutschen Sozialdemokratie war, die alles versuchte, damit
    sich die organisierte Arbeiterjugendbewegung nicht zu einem
    revolutionären Element entwickelt." Die FDJ sei die "wahre Erbin und
    würdige Fortsetzerin der revolutionären deutschen
    Arbeiterjugendbewegung und sie erweise sich ihres Vermächtnisses
    würdig."

    Nachdem verschiedene Quellen berichteten, dass die Tafel nach der Wende
    1990 abmontiert wurde, prüfte die Sozialistische Jugend Deutschlands -
    Die Falken eine Wiederherstellung. Schließlich gilt die Gründung des
    Vereins als Beginn der selbst organisierten Arbeiterjugendbewegung und
    begründet das hundertjährige Jubiläum der Falken in diesem Jahr.
    Gemeinsam mit den Berliner Falken, der DGB-Jugend und den Jusos, die
    sich ebenfalls auf diese lebendige Tradition beziehen, einigte man sich,
    den historischen Ort im Stadtbild wieder sichtbar zu machen und am
    Gründungstag zur feierlichen Enthüllung der wieder hergestellten Tafel
    einzuladen. Nun stellte sich zwar bei Recherchen heraus, dass die Tafel
    weder aus Bronze noch jemals abgebaut worden war, doch waren
    umfangreiche Restaurierungsarbeiten erforderlich, für die die Falken nun
    aufgekommen sind.

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    Zeltlager 2004 war ein voller Erfolg https://falken-berlin.de/blog/zeltlager-2004-war-ein-voller-erfolg blog/zeltlager-2004-war-ein-voller-erfolg Mon, 09 Aug 2004 00:00:00 +0000 Fotos und mehr aus Frankreich
    Zeltlager 2004 war ein voller Erfolg

    Hier geht's zu den Fotos des
    Falken-Zeltlagers!

    Unser diesjähriges Zeltlager fand in Ostfrankreich, im Département
    Franche-Compté statt - genauer gesagt bei dem kleinen Örtchen Clerval in
    der Region Doubs. Der Platz liegt direkt an dem Fluss Doubs, und wir
    Falken haben auf einer Halbinsel inmitten der Natur unsere Zelte
    aufgebaut. Die Region bietet sehr gute Möglichkeiten zum Wandern und
    Toben, zum Entdecken und Verstecken.

    Ein Zeltlagerbericht von Nathalie Brück, 11 Jahre alt:

    Liebe Eltern!

       Brief von Nathalie
     

    Brief von Nathalie

    Ihre Kinder sind gut angekommen. Sie haben viel Spaß und schon viel
    unternommen. Hier ist es ca. 30 Grad warm, prima Wetter zum baden gehen.
    Die Busfahrt war zwar lang, aber man konnte viel sehen. Es ist noch
    keinem etwas wirklich Ernstes zugestoßen. Es gibt keine Zeit, Heimweh zu
    haben, der ganze Tag ist vollgestopft mit: Aufstehen, Frühstück, Zähne
    putzen, Neigungsgruppen, Mittagessen, Mittagspause, Kurse,
    Gruppenprogramm, Parlament, Abendbrot, Partys, Zähne putzen, Geschichte
    vorlesen, schlafen und träumen. Es gibt sooo viel zu tun, da muss man ja
    Lust auf Zeltlager haben! Manchmal sind Ihre Kinder auch ziemlich
    erschöpft, so dass sie freiwillig ins Bett gehen. Es gab zwischendurch
    eine kleine Läuseplage. Sie brauchen sich aber keine Sorgen zu machen,
    denn die Haare Ihrer Kinder wurden gründlich untersucht und gewaschen.
    Die Kleidung wurde auch schon desinfiziert.

    Viele Grüße von den Falken. Freundschaft!

    Weitere Bilder

       Natur pur!   
     

    Natur pur!

     
       Kanufahren auf dem Doubs   
     

    Kanufahren auf dem Doubs

     
       Seilbahn   
     

    Seilbahn

     
       Der Doubs   
     

    Der Doubs

     
       Schwimmen im Doubs   
     

    Schwimmen im Doubs

     
    Zeltlager 2004 war ein voller Erfolg
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    Avanti Juli 2004 zum Download https://falken-berlin.de/blog/avanti-juli-2004-zum-download blog/avanti-juli-2004-zum-download Wed, 21 Jul 2004 00:00:00 +0000 Thema "Europa ohne Grenzen oder Festung Europa?!"
    Avanti Juli 2004 zum Download

    Das Avanti steht hier als pdf-Datei zum Download bereit.

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    Falken-Liederbuch https://falken-berlin.de/blog/falken-liederbuch blog/falken-liederbuch Tue, 20 Jul 2004 00:00:00 +0000 Hier gibt es das Falken-Liederbuch aus der Eigenproduktion der Berliner Falken.
       Liederbuchcover
     

    Liederbuchcover

    Das Liederbuch hat 5 verschiedene Kapitel: Falkenlieder, Kinderlieder,
    Arbeiterlieder, Friedenslieder und die bunte Liederkiste. Es enthält
    ungefähr 250 Lieder mit Gitarrenakkorden und gehört ab sofort zur
    Zeltlager-Grundausstattung!

    Auf dem Bundespfingstcamp 2004 haben wir bereits 100 Exemplare des
    Buches verkauft.

    Wir Berliner werden bald eine CD mit vielen der Lieder aus dem Buch
    aufnehmen und zum Verkauf anbieten. Jeweils die erste Strophe und der
    Refrain werden selber gesungen und mit der Gitarre begleitet. So ist es
    für euch leichter, auch unbekannte Lieder nachzusingen.

    Wir werden das Liederbuch alle 2 Jahre erweitern und jedeR, der/die
    schon ein Liederbuch hat, bekommt die neuen Lieder + das neue
    Inhaltverzeichnis zum Einheften in sein / ihr Ringbuch umsonst
    zugeschickt bzw. kann es sich als Datei zukommen lassen.

    Wenn ihr also feststellt, dass noch Arbeiter-, selbstgemachte
    Falkenlieder oder Sonstiges fehlen, dann sagt uns Bescheid.

    Wenn ihr ein Liederbuch erwerben wollt, ruft im Landesbüro unter
    030/2805127 an oder mailt an anita@falken-berlin.de

    Bei Anregungen, Infos, Korrekturen, Wünschen etc. meldet euch bitte bei
    anita@falken-berlin.de Ein Liederbuch kostet 15 Euro.

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    Hausaufgabenhilfe in der Villa https://falken-berlin.de/blog/hausaufgabenhilfe-in-der-villa blog/hausaufgabenhilfe-in-der-villa Wed, 30 Jun 2004 00:00:00 +0000 Neues Projekt - wer macht mit?

    Genau an der Grenze zwischen den Berliner Bezirken Wedding und Pankow,
    Nordbahnstraße 14, liegt die schmucke "Villa Freundschaft", eine kleine
    Stadtvilla, die von den Falken ausschließlich ehrenamtlich verwaltet und
    genutzt wird.

    Da die Ehrenamtlichen in der Villa Freundschaft aus beiden Teilen
    Berlins stammen, entstand die Idee, Kinder und Jugendliche von beiden
    Seiten der S-Bahn zusammen zu bringen. Es soll täglich eine
    Hausaufgabenhilfe und Freizeitbetreuung für offene Kindergruppen der
    1.-6. Klasse angeboten werden. Das Angebot wird in den Grundschulen und
    Haushalten der Nachbarschaft beworben.

    Zu diesem Zweck wird in Zusammenarbeit mit dem
    Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Pankow, und der Lessing-Oberschule,
    Wedding, eine Gruppe von 10-15 SchülerInnen (16-18 Jahre alt) aufgebaut,
    die das Angebot auf ehrenamtlicher Basis durchführt. Die Gruppe dieser
    "peerleader" wird von erfahrenen Ehrenamtlichen der Falken betreut und
    im Rahmen dieses Projekts, in Kooperation mit der Jugendbildungsstätte
    Kurt Löwenstein, Werftpfuhl, in einem speziellen Seminar geschult.
    Außerdem erhalten sie eine JuleiCa-Ausbildung.

    Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Lerngruppen sinnvoll
    zusammengesetzt sind:

    • Es soll ein angemessener Anteil von Kindern mit
      Migrationshintergrund erreicht werden, zum einen, um einer möglichen
      kulturellen Isolation dieser Kinder entgegen zu wirken und ggf.
      schulische Defizite auszugleichen, zum anderen, um bei den
      "deutschen" Kindern die Grundlage für Toleranz und Akzeptanz anderer
      Kulturen zu schaffen.

    • Der Anteil von Mädchen und Jungen soll ausgewogen sein. Grundlage
      ist der koedukative Ansatz der Falken, der vor allem
      Gleichberechtigung und Stärkung des Selbstbewusstseins beinhaltet.
      Bei Bedarf ist allerdings auch situations- und erfahrungsabhängig
      geschlechtsspezifische Gruppenarbeit möglich.

    • Das Alter der Kindergruppen soll aus lernökonomischen Gründen
      möglichst nur eine geringe Schwankungsbreite aufweisen.
      Intergeneratives Lernen ist schon durch den Projektansatz
      gewährleistet.

    Die Gruppentreffen sollen ein bis drei Stunden dauern und in jedem Fall
    auch spiel- und erlebnispädagogische Elemente beinhalten. Die Kinder
    sollen die Erfahrung machen, dass Lernen Spaß macht.

    Los geht´s ab dem 16.08.04 in der Villa Freundschaft!

    Weitere Informationen hängen wir vor der Villa aus! Für Fragen stehen
    wir unter der Nummer 030-49 330 69 oder direkt bei
    jan@falken-berlin.de
    /
    jule@falken-berlin.de
    zur Verfügung.

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    ARA-Berlin machte es möglich: https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-machte-es-mglich blog/ara-berlin-machte-es-mglich Fri, 25 Jun 2004 00:00:00 +0000 ... einen Rollstuhl für einen gelähmten über 80-jährigen Zwangsarbeiter zu organisieren.
    ARA-Berlin machte es möglich:

    Für einen über 80 Jahre alten Zwangsarbeiter, der seit über 60 Jahren
    mit Spliter einer Nazi-Kugel im Kopf lebt, wurde von ARA-Berlin und
    Jugendlichen vom tbz (Technologie und Bildungszentrum) in König
    Wusterhausen ein Rollstuhl organisiert. Der heute in Polen lebende
    Zwangsarbeiter Herr Pychowski musste in der Zeit der Nazidiktatur im
    Umland von Berlin Zwangsarbeit leisten.

    ARA-Berlin hatte im tbz im Rahmen der Projekttagen vom 13.-16.April 2004
    ein Workshop zum Thema Rassismus angeboten. Die Teilnehmer/innen dieses
    Workshops besuchten damals im Heimatmuseum von Königs Wusterhausen eine
    Ausstellung zum Thema Zwangsarbeit im Königs Wusterhausen. Dort erfuhren
    sie zum ersten Mal vom Schicksal von Herrn Pychowski, der dringend einen
    Rollstuhl brauchte, weil er gelähmt ist. Alle Teilnehmer/innen und
    Teamer/innen von ARA-Berlin, die an diesem Workshop teilnahmen, setzten
    sich dafür ein, dass Herr Pychowski schnell einen Rollstuhl bekam. Nach
    dem der benötigte Rollstuhl organisiert und dazu noch zweckgebundene
    kleine Spenden von ca. 35 € gesammelt wurden, machten sie sich auf den
    Weg und trafen sich am 03.06.2004 vor dem Heimatmuseum in Königs
    Wusterhausen.

    Dort warteten schon Frau Carl und Frau Keil, vom Verein Kulturlandschaft
    Dahme- Speewald e.V und ein Vertreter aus dem TBZ sowie die örtliche
    Presse auf uns.

    ARA-Team hatte auf den seitlichen zwei Metallwänden des Rollstuhls zwei
    Aufkleber in polnischer und in deutscher Sprache angebracht. Auf den
    Aufklebern war zu lesen: "Dieser Rollstuhl wurde ermöglicht von den
    Jugendlichen des tbz .. und ARA-Berlin". Alle an der Rollstuhlaktion
    beteiligten unterschrieben auf den Aufklebern und verewigten sich!

    Unsere Aktion wurde von der örtlichen Presse und dem örtlichen Fernsehen
    begleitet. Sie interviewten, photographierten und filmten uns. Yvonne
    machte wieder mal erstklassige Photos und Nadine erklärte allen
    Anwesenden wie die Jugendlichen dazu gekommen sind, Herrn Pychowski den
    dringend benötigten, Rollstuhl zu besorgen.

    So überreichten sie Frau Carl und Frau Keil neben dem Rollstuhl die im
    TBZ von Jugendlichen gesammelten zweckgebundenen Spenden für die
    medizinische Versorgung von Herrn Pychowski. Frau Carl und Frau Keil
    bedankte sich im Namen von Herrn Pychowski und nahmen diese entgegen. Am
    nächsten Tag, den 04. Juni 2004 fuhr Frau Keil mit dem Rollstuhl und den
    Spenden nach Polen und übergab diese Herrn Pychowski persönlich, worüber
    er sich sehr freute und bedankte.

    ARA-Berlin wird die Kontakte zu den Jugendlichen vom tbz, zu Frau Carl,
    Frau Keil und Herrn Pychowski aufrecht halten, weil wir wissen, wie
    wichtig solche Kontakte sind.

    In der Regionalbeilage der Wochenendausgabe der Märkischen Allgemeinen
    vom 05./06.06.2004 wurde kurz über unsere Rollstuhlaktion berichtet und
    ein Photo unter dem Titel "Foto der Woche" abgebildet / siehe Foto

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    KidsCourage ausgezeichnet !!! https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-ausgezeichnet blog/kidscourage-ausgezeichnet Fri, 25 Jun 2004 00:00:00 +0000 Das Falken-Projekt KidsCourage ist vom Förderprogramm "Demokratisch Handeln" ausgezeichnet worden!Die Lernstatt Demokratie in Stuttgart vom 16. bis 19. Juni 2004
       Die Turnhalle in Stuttgart-Ostheim
     

    Die Turnhalle in Stuttgart-Ostheim

    Vom 16. bis 19. Juni 2004 fand in Stuttgart die Lernstatt Demokratie des
    Förderprogramms "Demokratisch Handeln" statt. Dazu waren drei
    KidsCourage-Delegierte eingeladen, um zum einen die Urkunde
    entgegenzunehmen, und zum anderen an der dreitägigen
    Konferenz/Fortbildung/Begegnung und natürlich am Unterhaltungsprogramm
    teilzunehmen. Es hat allen wirklich Spaß gemacht, nur geschlafen haben
    wir nicht viel!!

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    "Mittendrin statt daneben" https://falken-berlin.de/blog/mittendrin-statt-daneben blog/mittendrin-statt-daneben Fri, 25 Jun 2004 00:00:00 +0000

    Am 14. Februar veranstaltete ARA-Berlin mit Schüler/innen der Initiative
    MuT (Menschlichkeit und Toleranz) ein politisches Aktionstheater im
    öffentlichen Raum. Die Schüler/innen sind seit einigen Jahren bereits
    gegen Rassismus und Rechtsextremismus aktiv. An der Planung und
    Durchführung waren 16 Jugendlichen beteiligt. Die Planung und
    Durchführung mit den Jugendlichen fand an 7 verschiedenen Terminen
    statt.

    ARA-Berlin wollte in Kooperation mit den Schüler/innen des Netzwerkes
    MuT eine andere, kreative Form der Öffentlichkeitsarbeit erproben. Die
    Schüler/innen des Netzwerkes sollten das politische Aktionstheater
    erlernen. Der Wunsch kam, weil die Schüler/innen gemerkt hatten, dass es
    schwer ist, Passant/innen im öffentlichen Raum auf ihre Arbeit gegen
    Rassismus und Rechtsextremismus aufmerksam zu machen. Um die Aktion zu
    dokumentieren wurden Video- und Audioaufnahmen gemacht, die später zu
    einem Video- und Radioclip verarbeitet werden sollten. Das politische
    Aktionstheater fand im öffentlichen Raum, insbesondere in S- und U-
    Bahnzügen und an S- und U-Bahnhöfen, statt. Die Konzeption und
    Durchführung wurde realisiert. In einer ersten Besprechung des
    MuT-Plenums in Mahrzahn Nordwest wurde die Aktion vorbereitet. Dabei
    wurden die Schüler/innen mit der Theorie der Aktionsformen des
    politischen Aktionstheaters vertraut gemacht. Am 17. Januar fand im
    Jugendzentrum Falkenburg mit dem Theatermacher und -pädagogen Harald
    Hahn ein Workshop mit den MuT-Jugendlichen statt. Der Workshop
    beinhaltete die praktische Einführung in Theatermethoden, um die
    Schüler/innen auf die Aktion vorzubereiten. Ein Informationsfaltblatt
    (siehe unten) wurde vorbereitet und durchgesprochen. Am Samstag, den 14.
    Februar 2004 fand endlich die Aktion statt. Die Szene wurde dann
    mehrfach im S-Bahnhof Ahrensfelde und in der S-Bahn, Linie 7 zwischen
    Ahrensfelde und Alexanderplatz gespielt, sowie in der U-Bahn Linie 2
    zwischen Alexanderplatz und Potsdamer Platz.

    Über den ganzen Bahnsteig verstreut gibt es Schüler/innen, die zu
    Statuen erstarren. Die Statuen der MuT-Schüler/innen hatten Gewalt,
    Ausgrenzung und Rechtsextremismus zum Thema. Nach der Aktion wurden
    jeweils die Informationsfaltblätter verteilt, in der die Passant/innen
    zu offensiven Handeln im Falle rassistischer Übergriffe ermutigt wurden.
    Durch die Theateraktion hatten die Schüler/innen eine sehr erhöhte
    Aufmerksamkeit und die meisten Passant/innen nahmen ein Flugblatt und
    lasen es auch. Beim Theaterspielen begann eine Person durch die U- und
    S-Bahn zu laufen und sprach laut den Satz: "Diese Leute haben es
    verdient", dieser Person folgten dann die anderen Personen, die Sätze
    sprachen, wie "Was meinst du mit: diese Leute haben es verdient?" und
    "Mein Nachbar ist Ausländer". Immer wenn eine neue Person aufstand und
    ihren Satz sagte, sprachen die Vorgänger/innen im Folgenden diesen Satz.
    Die Choreographie sah vor, dass das so weiter geht, bis alle an der
    Szene beteiligten Schüler/innen im S-Bahn-Waggon in Bewegung waren. Dann
    schrumpfte die Gruppe wieder und dementsprechend tauchten die
    verschiedenen Sätze in umgekehrter Reihenfolge auf. Durch die
    Spritzigkeit der Aktion wurden zudem Barrieren zwischen den
    Passant/innen und den Schüler/innen abgebaut und eine große
    Aufmerksamkeit erzielt. Die Faltblätter wurden in großen Mengen von den
    Passant/innen gelesen und mitgenommen. Damit hat die Aktion das Ziel
    erricht: Die Passant/innen wurden ‚emotional’ für die
    Öffentlichkeitsarbeit zugänglich gemacht.

    Im Nachgang wurden unter Begleitung von Ingrid Macziey (Diplompädagogin,
    Schwerpunkt Medienpädagogik) aus den gemachten Video- und Audioaufnahmen
    an dem Tag ein Videoclip und ein kurzer (3 Minuten) Audioclip
    "Mittendrin statt daneben" erstellt. Damit macht ARA-Berlin die kreative
    Form der Öffentlichkeitsarbeit auch anderen Gruppen zugänglich

    Dieses Aktionstheater wurde aus Mittel von "Quartiersmanagement
    Marzahn-Nordwest, EU, Bundesregierung, Land Berlin, EFRE und Soziale
    Stadt" finanziell unterstützt.

    Der Audioclip kann als DVD oder VHS bei uns gegen Selbstkostenpreis von
    3 € bestellt werden. Leider können wir ihn wegen großer Datenmengen
    nicht ins Internet
    stellen.

    Weitere Bilder

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    Nachbarschaftsfest zum Thema "Miteinander" https://falken-berlin.de/blog/nachbarschaftsfest-zum-thema-miteinander blog/nachbarschaftsfest-zum-thema-miteinander Fri, 11 Jun 2004 00:00:00 +0000 Nachbarschaftsfest zum Thema

    Das Straßenfest am 12.05.04 war für mich das erste, an dem ich
    mitgewirkt habe. Seit 4 Monaten bin ich als Praktikantin für "SJD-Die
    Falken" tätig und hatte mich bis zu diesen Zeitpunkt noch nicht mit dem
    ARA-Projekt auseinandergesetzt, da das gar nicht mein Arbeitsbereich
    ist. Dann wurde ich gefragt ob ich nicht Lust hätte, ARA bei dem
    Nachbarschaftsfest zu helfen. Natürlich habe ich zugesagt, denn
    neugierig war ich schon.

    So bin ich da erst einmal hinein gerutscht und es war echt gut, bis auf
    das Wetter, dass nicht so richtig mitspielen wollte. Aber selbst mit
    diesem Schmuddelnieselwetter haben wir echt eine Menge Austausch und
    gute Laune zwischen uns und den Jugendlichen hin bekommen. Mir
    persönlich haben vor allem die Essensstände und die Interviews am
    besten gefallen. Es gab wirklich leckere Angebote und von Zuckerwatte
    bis Bratwürste war alles vertreten....lecker.

    Zu dem Zeitpunkt als ich gefragt wurde, ob ich Lust hätte die Interviews
    zu führen, wäre ich am liebsten gegangen. Aber so schlimm war es dann
    doch nicht, doch ein komisches Gefühl und ein bisschen Angst hatte ich
    schon, denn in dieser Richtung hatte ich noch nie etwas gemacht. Ein
    anderes Problem war einfach auch, dass ich mich selber, bis zu diesen
    Zeitpunkt noch gar nicht mit dem Thema "Rassismus" auseinandergesetzt
    habe und plötzlich sollte ich andere Leute dazu befragen. Im nachhinein
    kann ich sagen, dass es bis auf meine Stimme auf dem Tonband eine echt
    schöne und vor allem interessante Erfahrung war.

    Ich finde es sollte viel mehr Diskussionen und Redemöglichkeiten zu
    solchen Themen geben, denn Rede- und Handlungsbedarf sind genug gegeben.
    Erschreckt hat mich, dass fast alle Leute mit denen ich gesprochen habe,
    schon Gewalterfahrungen gemacht haben - die Jüngste war ein 11 Jähriges
    Mädchen. Am schlimmsten finde ich, dass die meisten Einrichtungen, wie
    zum Beispiel Schulen, mit Gewalt und Rassismus überfordert sind und kaum
    reagieren bzw. reagieren können. Ich kann sagen, dass ich froh bin, dass
    es solche Projekte wie ARA gibt, um den Kindern und Jugendlichen
    mitzuteilen, was für Möglichkeiten und Rechte sie überhaupt haben, da
    sich viele darüber gar nicht bzw. kaum bewusst sind.

    Es fällt mir schwer noch mehr allgemeines über das Fest zu schreiben,
    denn durch das Wetter und die Lautstärke war ich dazu gezwungen die
    Interviews in den Räumen von ARA (5. Etage L) zu führen und somit habe
    ich kaum noch etwas anderes mitbekommen.

    Alles in allem war es meiner Meinung nach ein gelungenes Fest und wir
    haben erreicht, was wir erreichen wollten, nämlich das die Kinder und
    Eltern hören, was wir mit unseren Schulprojekten und Festen erreichen
    möchten und wofür wir kämpfen und stehen.

    Diana
    Remann

    Weitere Bilder

    Nachbarschaftsfest zum Thema
    Nachbarschaftsfest zum Thema
    Nachbarschaftsfest zum Thema
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    Wie spiegeln sich Rassismus und Sexismus im Alltag https://falken-berlin.de/blog/wie-spiegeln-sich-rassismus-und-sexismus-im-alltag blog/wie-spiegeln-sich-rassismus-und-sexismus-im-alltag Thu, 10 Jun 2004 00:00:00 +0000 Wie spiegeln sich Rassismus und Sexismus im Alltag

    ARA-Berlin führte vom 24.02. - 09.03.2004 mit dem internationalen
    Mädchenkulturtreff "Dünja" einen fünftägigen Radioworkshop durch, in
    dem Rassismus und Sexismus behandelt wurden. Es wurden dabei Spiele und
    verschiedene Methoden angewendet und dadurch die Themen beleuchtet. Die
    eigenen Erfahrungen der jungen Frauen waren dabei sehr wichtig.

    Dabei hatten die jungen Frauen die Gelegenheit, einen Einblick in die
    Interviewtechnik und in den Radiojournalismus zu bekommen. Sie konnten
    diverse Geräte bedienen und diese für ihr eigenes Thema einsetzen.

    Die Ausarbeitung der Interviewfragen und der Aufbau des Radiobeitrags
    führte zu langen positiven Diskussionen. Die zentrale Frage des
    Radiobeitrags war "Wie spiegelt sich der Rassismus und Sexismus im
    Alltag von jungen Migrantinnen wider". Anhand dieser Frage wurden die
    Fragen ausgesucht und der Beitrag erstellt. In verschiedenen
    Kleingruppen führten die Teilnehmerinnen Interviews auf der Straße.
    Während dieser Tage wurden die einzelnen Workshoptage vorbereitet und
    nachbereitet, sowohl auf inhaltlicher Ebene, als auch der Audioschnitt
    und Manuskript.

    Die Teilnehmerinnen waren sehr interessiert. Ein hoher Diskussionsbedarf
    der beiden Themen Rassismus und Sexismus war besonders auffällig. Es
    ging hierbei besonders um die Verarbeitung der eigenen Erfahrungen und
    ihren Erfahrungen eine Struktur geben. Ihr sehr widersprüchlicher Alltag

    • Leben in zwei Kulturen - spiegelte sich in ihrer Argumentation. Die
      Erstellung des Radiobeitrags war in dieser Hinsicht ein Mittel zum Zweck
      und sie mussten durch den Aufbau eines Radiobeitrags ihrem Leben und
      Erfahrungen selbst eine Struktur geben. Sie konnten sich mit bestimmten
      Verhaltensweisen in hiesiger Gesellschaft auseinandersetzen.

    Es wurde bei den Teilnehmerinnen sehr viel angestoßen und die
    Diskussionen liefen außerhalb des Workshops weiter. Durch die Einführung
    in den Radiojournalismus hatten sie Zugang zu einem Medium, das ihnen
    normalerweise verwehrt wird. Dadurch erhielten sie die Möglichkeit sich
    öffentlich zu artikulieren.

    Der hier produzierte Radiobeitrag dauert ca. 20 Minuten und kann als CD
    zum Selbstkostenpreis von 2,- EUR bestellt werden.

    Zukunft des Workshops: Grundsätzlich ist es wichtig sozialen Gruppen,
    die ansonsten keinen Zugang zu Medien haben, einen professionell
    begleiteten Zugang zu ermöglichen. Es entstehen dadurch Diskussionen
    sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gruppe. Die Teilnehmerinnen
    haben noch einen großen Diskussionsbedarf. Im Radiobereich war es eine
    kurze Einführung und damit sie das Medium für sich selbst nutzen
    könnten, müsste der Workshop um einiges länger
    sein.

    Weitere Bilder

    Wie spiegeln sich Rassismus und Sexismus im Alltag
    Wie spiegeln sich Rassismus und Sexismus im Alltag
    Wie spiegeln sich Rassismus und Sexismus im Alltag
    Wie spiegeln sich Rassismus und Sexismus im Alltag
    Wie spiegeln sich Rassismus und Sexismus im Alltag
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    Politisches Aktionstheater in U-Bahnen https://falken-berlin.de/blog/politisches-aktionstheater-in-u-bahnen blog/politisches-aktionstheater-in-u-bahnen Sun, 09 May 2004 00:00:00 +0000 Am 14. Februar veranstaltete ARA-Berlin mit Schüler/innen der Initiative
    MuT (Menschlichkeit und Toleranz) ein politisches Aktionstheater im
    öffentlichen Raum. Die Schüler/innen sind seit einigen Jahren bereits
    gegen Rassismus und Rechtsextremismus aktiv. An der Planung und
    Durchführung waren 16 Jugendlichen beteiligt. Die Planung und
    Durchführung mit den Jugendlichen fand an 7 verschiedenen Terminen
    statt.

    1) Ziele Schüler/innen des Netzwerkes MuT wollten in Kooperation mit
    uns eine andere, kreative Form der Öffentlichkeitsarbeit erproben und
    erlernen: Das politische Aktionstheater. Der Wunsch kam, weil die
    Schüler/innen gemerkt hatten, dass es schwer ist, Passant/innen im
    öffentlichen Raum auf ihre Arbeit gegen Rassismus und Rechtsextremismus
    aufmerksam zu machen. Um die Aktion zu dokumentieren wurden Video- und
    Audioaufnahmen gemacht, die später zu einem Video- und Radioclip
    verarbeitet werden sollten.

    2) Durchführung Das politische Aktionstheater sollte im öffentlichen
    Raum, insbesondere in S-Bahnzügen und an S-Bahnhöfen, stattfinden. Die
    Konzeption und Durchführung wurde gemeinsam von ARA-Berlin und MuT
    geplant und durchgeführt. In einer ersten Besprechung des MuT-Plenums in
    Mahrzahn Nordwest wurde die Aktion vorbereitet. Dabei wurden die
    Schüler/innen mit der Theorie der Aktionsformen des politischen
    Aktionstheaters vertraut gemacht, so wie sie von A. Boal entwickelt
    worden sind. Es gab eine Einführung in verschiedene Methoden des
    „Theater der Unterdrückten“: in das Forumtheater, unsichtbares Theater
    und das Statuentheater. Am 17. Januar fand im Jugendzentrum Falkenburg
    mit dem Theatermacher und –pädagogen Harald Hahn ein Workshop mit den
    MuT-Jugendlichen statt. Der Workshop beinhaltete die praktische
    Einführung in Theatermethoden, um die Schüler/innen auf die Aktion
    vorzubereiten. Im ersten Teil wurden die Schüler/innen mit dem
    Theaterspielen vertraut gemacht. Sie lernten verschiedene Methoden, wie
    STOP AND GO, 1-2-3 und WACHSEN UND SCHRUMPFEN. Im zweiten Teil des
    Workshops planten die Schüler/innen dann eine Szene, die für die Aktion
    im öffentlichen Raum vorgesehen war. In zwei weiteren Treffen besprachen
    wir auf der Grundlage des Theaterworkshops die Details der Aktion. Ein
    Informationsfaltblatt (siehe Anlage) wurde vorbereitet und
    durchgesprochen. Am Samstag, den 14. Februar 2004 fand die Aktion statt.
    Vormittags wurden die letzten Planungen abgeschlossen und nachmittags
    wurde die Szene dann mehrfach im S-Bahnhof Ahrensfelde und in der
    S-Bahn, Linie 7 zwischen Ahrensfelde und Alexanderplatz gespielt, sowie
    in der U-Bahn Linie 2 zwischen Alexanderplatz und Potsdamer Platz. Die
    Schüler/innen hatten für die Aktion im S-Bahnhof Ahrensfelde die
    Aktionsform STOP AND GO gewählt. Bei dieser Form des politischen
    Aktionstheaters laufen alle Teilnehmer/innen verstreut auf dem Bahnsteig
    herum. Entsprechend einer Choreographie bleiben die Teilnehmer/innen
    stehen. Ein Teilnehmer fängt an und friert ein, die anderen folgen und
    frieren zur selben Statue ein. Über den ganzen Bahnsteig verstreut gibt
    es Schüler/innen, die zu Statuen erstarren. Die Statuen der
    MuT-Schüler/innen hatten Gewalt, Ausgrenzung und Rechtsextremismus zum
    Thema. Nach der Aktion wurden jeweils die Informationsfaltblätter
    verteilt, in der die Passant/innen zu offensiven Handeln im Falle
    rassistischer Übergriffe ermutigt wurden. Durch die Theateraktion hatten
    die Schüler/innen eine sehr erhöhte Aufmerksamkeit und die meisten
    Passant/innen nahmen ein Flugblatt und lasen es auch. Für die U- bzw.
    S-Bahn hatten die Schüler/innen eine Szene mit der Methode WACHSEN UND
    SCHRUMPFEN einstudiert. Dabei begann eine Person durch die U-Bahn zu
    laufen und sprach laut den Satz: „Diese Leute haben es verdient“, dieser
    Person folgten dann die anderen Personen, die Sätze sprachen, wie „Was
    meinst du mit: diese Leute haben es verdient?“ und „Mein Nachbar ist
    Ausländer“. Immer wenn eine neue Person aufstand und ihren Satz sagte,
    sprachen die Vorgänger/innen im Folgenden diesen Satz. Die Choreographie
    sah vor, dass das so weiter geht, bis alle an der Szene beteiligten
    Schüler/innen im S-Bahn-Waggon in Bewegung waren. Dann schrumpfte die
    Gruppe wieder und dementsprechend tauchten die verschiedenen Sätze in
    umgekehrter Reihenfolge auf.

    3) Ergebnisse und Perspektiven Das Prinzip beider Aktionen beruhte
    darauf, sich den öffentlichen Raum kreativ anzueignen und bei den
    Passant/innen Aufmerksamkeit für die Arbeit der Schüler/inneninitiative
    zu erregen. Durch die Spritzigkeit der Aktion wurden zudem Barrieren
    zwischen den Passant/innen und den Schüler/innen abgebaut. Es kam zu
    Diskussionen und fast alle Passant/innen lasen interessiert das
    Faltblatt. Insbesondere in der S- bzw. U-Bahn konnten die Jugendlichen
    eine große Aufmerksamkeit erzielen. Die Faltblätter wurden in großen
    Mengen von den Passant/innen gelesen und mitgenommen. Damit hatten die
    Schüler/innen mit der Aktion das erreicht, was sie wollten. Die
    Passant/innen wurden ‚emotional’ für die Öffentlichkeitsarbeit
    zugänglich gemacht. Dies entspricht auch der Theorie des politischen
    Aktionstheaters, in dem Theater unter anderem als „emotionaler
    Türöffner“ bezeichnet wird. Im Nachgang wurden aus den gemachten
    Video- und Audioaufnahmen an dem Tag ein Videoclip und ein kurzer
    Audioclip erstellt. Damit soll die kreative Form der
    Öffentlichkeitsarbeit auch anderen Gruppen zugänglich und schmackhaft
    gemacht werden. Die Schüler/innen, die an der Aktion teilgenommen
    hatten, wollen das politische Aktionstheater in ihr Aktionsrepertoire
    mit aufnehmen. Eine weitere Veranstaltung zwischen MuT und ARA-Berlin
    ist für den Mai angedacht. Da werden wir die Schüler/innen in die
    Gedenkstätte Sachsenhausen begleiten. Ziel ist es über KZs und
    Nationalsozialismus einen Radiobeitrag und Powerpointpräsentation zu
    erstellen.

    Wir bedanken uns bei dem QuartiersAgentur Marzahn NordWest für die
    Förderung und bei dem Schüler/innennetzwerk MUT und allen
    Teilnehmer/innen für den tatkräftigen Einsatz.

    Von diesem politischem Theater gibt es einen 3 minütigen Videofilm, der
    für die Vorführung hier kostenlos zur Verfügung steht.

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    Workshop im TBZ Königswusterhausen vom 13.04. - 16.04. 2004 https://falken-berlin.de/blog/workshop-im-tbz-knigswusterhausen-vom-1304-1604-2004 blog/workshop-im-tbz-knigswusterhausen-vom-1304-1604-2004 Sun, 09 May 2004 00:00:00 +0000 Workshop im TBZ Königswusterhausen vom 13.04. - 16.04. 2004

    Das Technologie- und Berufsbildungszentrum Königs Wusterhausen (TBZ) ist
    eine Schule für berufliche Aus- und Weiterbildung. Im Rahmen der
    Schulprojekttage vom 13.-16.04.2004 wurden im TBZ für ca. 400
    Schüler/innen Projekttage angeboten. Es gab mehrere Arbeitsgruppen bzw.
    Workshops bei denen die Schüler/innen teilnehmen konnten.

    ARA-Berlin hat ein Workshop zum Thema Rassismus angeboten. Hier sollten
    die Teilnehmer/innen sich mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen und
    sich in der Umgebung erkundigen. So lernten wir am Dienstag den,
    13.04.2004 David, Torsten, Martin, Yvonne und Ronny kennen, die sich für
    das Thema bei ARA-Berlin interessierten. Vormittags beschäftigte sich
    die Gruppe mit der Frage: Was ist Rassismus? (siehe Foto 1),
    anschließend wurde sie von Ilja und Janina in die Weiten der Technik
    eingeführt. Die Gruppe teilte sich selber nach Interessen, um dann das
    bevorstehende Interview mit dem Bürgermeister von Bestensee
    vorzubereiten.

    Nadine verstärkte das Team am Mittwoch (14.04.2004). Wir reisten also am
    Vormittag nach Bestensee, um uns dort mit Klaus-Dieter Quastorf, dem
    Bürgermeister, zu treffen. Dort hatten die Teilnehmer/innen
    Gelegenheit, einen Politiker bzw. Bürgermeister zu begegnen und ihm
    Fragen zu stellen. Herr Quastorf hat sie im Rathaus persönlich
    empfangen. Sie waren alle aufgeregt. Torsten glänzte in seiner Arbeit
    als Reporter. Der Bürgermeister zeigte uns nach dem Interview die
    angegliederte Feuerwehr und sein Büro. Zum Abschluss folgte ein
    Gruppenfoto (siehe Foto 2). Nach dem Mittagessen sprachen wir über das
    Interview und über die Erfahrungen der Teilnehmer/innen beim
    Bürgermeister. Anschließend bereiteten den Besuch für den nächsten Tag
    im Heimatmuseum in Königs Wusterhausen vor. (siehe Foto 3, 4 und 5)

    Der Besuch im Museum geschah am Donnerstag. Wir bekamen eine Führung
    durch die Sonderausstellung So war es - Erinnerung, Dokumentation,
    Versöhnung - NS Zwangsarbeit in der Region von Frau Carl und Herr
    Münzer vom Verein Kulturlandschaft Dahme-Spreewald e.V. Hier tat sich
    Nadine als Reporterin hervor. Auch die Teilnehmer/innen der Gruppe
    hatten hier Gelegenheit, Fragen zu stellen (siehe Foto 6).

    Frau Carl erzählte von einem polnischen Mann, der als Zwangsarbeiter im
    Lager während eines Streites mit den Wächtern einen Querschläger
    abbekam. Der damals 19-jährige lebt seit dem mit Fragmenten der Kugel im
    Kopf. Heute als 80-jähriger benötigt er deswegen dringend einen
    Rollstuhl. Da er sich keinen Rollstuhl leisten kann, kamen die
    Jugendlichen sofort auf die Idee, sich dafür einzusetzen (siehe Aufruf
    unten).

    Nach dem Besuch im Heimatmuseum werteten wir im TBZ gemeinsam den Besuch
    aus. David bereitete die PowerPoint Präsentation für die
    Abschlussvorführung vor. Yvonne sortierte Fotos, die sie während der
    vergangenen Tagen geschossenen hatte. Martin und Ronny produzierten
    unter Anleitung von Janina und Aziz Kommentare für den Radiobeitrag. Die
    Aufnahmen wurden von Rastu und Matthias vorsortiert und nach Beratung im
    Team fertiggestellt. Freitag (16.04.2004) war der große Tag; um 12:30
    Uhr begann die Präsentation der einzelnen Projekte, die die Jugendlichen
    in der Woche besucht hatten. Alle zeigten mit Stolz, was sie gelernt,
    hergestellt oder eingeübt hatten. Unsere Präsentation wurde mit Beifall
    begrüßt. Es lief der fertige Radiobeitrag und gleichzeitig die
    PowerPoint Präsentation (siehe Anlage PPP und Radiobetrag) Als
    Dankeschön luden wir die Gruppe zum Abschied zum Essen und Trinken ein
    und werteten die gemeinsam verbrachten Projekttage mit ARA-Berlin aus
    (siehe Foto 7).

    Die Zusammenarbeit mit David, Martin, Yvonne, Nadine, Torsten und Ronny
    hat uns Spaß bereitet. Alle lernten viel voneinander und erzählten von
    ihrem Leben. Die Jugendlichen, die sich vorher nicht kannten, außer
    David und Nadine, schlossen Freundschaften und wollten sich in Zukunft
    auch in ihrer Freizeit öfter treffen.

    Wir als Teamer/innen von ARA-Berlin halten den Kontakt zu den einzelnen
    Jugendlichen aufrecht und werden sie auch zu anderen Projekten von ARA
    einladen. Der Rollstuhl und die gesammelten Spenden werden gemeinsam mit
    den Jugendlichen, TBZ und evtl. mit dem Bürgermeister demnächst mit
    einer Aktion dem Verein „ Kulturlandschaft Dahme-Spreewald e.V.“
    übergeben. Dazu werden selbstverständlich auch die Presse einladen.

    Vom 02. bis 06. August sind wir wieder in das TBZ eingeladen, um die
    nächste Projektwoche mitzugestalten. Wir freuen uns darauf, bekannte
    Gesichter wiederzusehen, aber auch neue Jugendliche an Radio und an das
    Thema Rassismus heranzuführen.

    Wir bedanken uns für die Kooperation vom TBZ, vom Heimatmuseum, Verein “
    Kulturlandschaft Dahme-Spreewald e.V.“ und beim Bürgermeister und allen
    anderen Stellen und Personen, die uns dabei unterstützt haben, sowie dem
    Einsatz der tatkräftigen Jugendlichen.

    Aufruf der Jugendlichen

    Achtung!! für Menschen mit Herz!! Ein Schicksal, das bewegt Stell
    dir einmal vor, du hättest Tag für Tag Schmerzen und könntest dich nicht
    richtig fortbewegen, weil du einseitig gelähmt bist. Stell dir vor, das
    du für etwas bestrafft worden bist, wofür du gar keine Schuld hast.
    Stell dir vor du bist ca. 80 Jahre alt und du lebst seit dem 19.
    Lebensjahr mit einer Kugel im Kopf. Stell dir vor, du bekommst in deiner
    Not zu wenig Hilfe.Was meint ihr, gibt es so was in der Realität? Es
    gibt so was, Stefan Pychowski ist im Juli 1943 in das Zwangsarbeitslager
    in Berlin- Wilhelmshagen gekommen und musste unter unmenschlichen
    Bedingungen Schwerstarbeit leisten. Im November 1943 entwickelte sich
    ein Streit zwischen dem Barackenältesten und einem Kollegen. Stefan
    mischte sich ein, und der Kommandant wurde gerufen. Daraufhin wurde der
    Streit immer heftiger und der Kommandant zog seine Waffe und schoss. Der
    Querschläger hat Stefan am Kopf getroffen, und seit dem lebt Stefan mit
    Teilen der Kugel im Kopf. Aus diesem Grund machen wir, die Gruppe aus
    dem Radio- Projekt, einen Spendenaufruf an alle, die an dieser
    Veranstaltung teilnehmen. Leute, zeigt ein Herz, gebt euren Herzen einen
    Stoss und versucht diesem Mensch zu helfen, damit er auch wieder sich in
    der Öffentlichkeit ohne Schmerzen bewegen kann. Wir möchten nicht in so
    einen Stuhl sitzen aber für manche ist es die einzige Art sich fort zu
    bewegen.

    Weitere Bilder

       Foto 1   
     

    Foto 1

     
       Foto 2   
     

    Foto 2

     
       Foto 3   
     

    Foto 3

     
       Foto 4   
     

    Foto 4

     
       Foto 5   
     

    Foto 5

     
       Foto 6   
     

    Foto 6

     
       Foto 7   
     

    Foto 7

     
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    ARA-Berlin, Jugendradio gegen Rassismus https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-jugendradio-gegen-rassismus blog/ara-berlin-jugendradio-gegen-rassismus Mon, 05 Apr 2004 00:00:00 +0000 Gesucht werden Jugendliche, die neugierig sind und sich für andere Meinungen und Lebensarten interessieren und ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln wollen, um Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft zu übernehmen.
    ARA-Berlin, Jugendradio gegen Rassismus

    ARA-Berlin will Jugendliche für die Vielfalt der Lebenswelt
    sensibilisieren und zu einem größeren gegenseitigen Verständnis
    beitragen.

    ARA-Berlin macht in seiner Arbeit rassistische Diskriminierung,
    rechtsextreme Umtriebe oder die nationalsozialistische Vergangenheit zum
    Thema, erarbeitet mit den Jugendlichen Möglichkeiten sich zu engagieren.

    Um das zu erreichen, wird ARA-Berlin mit Jugendlichen Veranstaltungen
    durchführen.

    ARA-Berlin bietet verschiedene Bausteine an, die die Jugendlichen
    bezüglich Rassismus in ihrer Umwelt sensibilisieren sollen, ihnen
    Strategien zum Eingreifen bei rassistischen Übergriffen vermitteln, sie
    veranlassen, politisch aktiv zu werden.

    Baustein I Konzeption und Durchführung einer öffentlichen
    Veranstaltung, bei der Jugendliche an ihrem sozialen Ort aktiv gegen
    Rassismus werden. Zum Beispiel durch die Organisation einer
    Podiumsdiskussion mit Lokalpolitiker/innen oder Expert/innen. Die
    Podiumsdiskussion wird audio-visuell (mit MD-Recordern und
    Digitalkamera) dokumentiert. Aus den aufgezeichneten Audios entsteht ein
    Radiobeitrag.

    Baustein II Jugendliche erkunden ihren Kiez oder ihre Schule in
    Bezug auf interkulturelles Zusammenleben. Sie gehen auf historische
    Spurensuche im Kiez, recherchieren die nationalsozialistische
    Vergangenheit oder rechtsextreme Umtriebe. Das Ergebnis wird in der
    Schule/Jugendclub auf einer Veranstaltung präsentiert. Die Jugendlichen
    werden im Rahmen der Aktion in die journalistischen Methoden und
    technischen Voraussetzungen des Rundfunkjournalismus eingeführt. Aus den
    Ergebnissen der Erkundung soll ein Radiobeitrag entstehen.

    Die Veranstaltungen werden in enger Zusammenarbeit mit den
    Kooperationspartnern durchgeführt und von qualifizierten pädagogischen
    Kräften angeleitet. Die Durchführung eines der Seminarbausteine nimmt
    jeweils 2-3 Seminartage in Anspruch.

    Die Veranstaltungen sollen als Radiosendungen aufgenommen und von
    Berliner Radiosendern ausgestrahlt werden.

    ARA-Berlin wurde als ein Projekt der SJD-Die Falken ins Leben gerufen.
    Die Falken sind ein demokratischer Kinder- und Jugendverband, der sich
    u.a. aktiv gegen Rassismus einsetzt. Mit Seminaren, Gruppenstunden,
    Zeltlagern, Gedenkstättenfahrten, internationalen Begegnungen machen wir
    Kinder und Jugendliche stark gegen Intoleranz, Gewalt und
    Rechtsextremismus.

    Kooperationspartner sind u.a.: Jugendnetzwerk MUT, Radio aktiv, Schule
    OHNE Rassismus Schule MIT Courage, Jugendnetzwerk Lambda,
    Landesjugendring Berlin, Brandenburg gegen Rechts e.V., SJD-Die Falken
    Kreisverbände: Mitte, Neukölln, Friedrichhain-Kreuzberg, Lichtenberg,
    Tempelhof-Schöneberg, Reinickendorf und Charlottenburg- Wilmersdorf.

    An einer Kooperation interessierte Schulen, Jugendclubs,
    Jugendorganisationen und Verbände wenden sich bitte an:

    ARA-Berlin
    SJD-Die Falken
    Rathenower Str. 16
    10559 Berlin
    Tel. (0 30) 2 80 51 27
    Fax (0 30) 2 82 64 98
    Mobil 01 74 - 5 19 16 83

    Linkliste zu unseren
    KooperationspartnerInnen

    Das ARA-Berlin-Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie,
    Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "entimon"
    gefördert.

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    MZ - Marxistischer Zirkel https://falken-berlin.de/blog/mz-marxistischer-zirkel blog/mz-marxistischer-zirkel Mon, 05 Apr 2004 00:00:00 +0000 Du bist herzlich willkommen!

    Was ist der Marxistische Zirkel?

    Gemeinsam wollen wir linke Texte, nicht nur von Marx, lesen und
    diskutieren, an die man sich allein vielleicht nicht heranwagen würde.
    Ob Marx oder Engels, Karl oder Rosa oder etwas von Heute, das Ziel des
    MZ ist es, diese Welt besser zu verstehen und vielleicht auch einige
    praktische Konsequenzen zu ziehen. Was gelesen wird, wann, wo und wie
    häufig wir uns treffen bestimmen die Menschen, die da sind.

    Der Marxistische Zirkel wurde Anfang dieses Jahres wieder gegründet.

    Weiterhin sind alle Interessentinnen und Interessenten eingeladen
    vorbeizukommen und sich gemeinsam eine der Grundlagen linker
    Weltanschauung anzueignen.

    Sieh nach, wann der nächste Marxistische Zirkel
    stattfindet!

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    Avanti März 2004 im Netz https://falken-berlin.de/blog/avanti-mrz-2004-im-netz blog/avanti-mrz-2004-im-netz Wed, 31 Mar 2004 00:00:00 +0000 100 Jahre Sozialistische Jugend
    Avanti März 2004 im Netz
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    Endlich weg damit! NPD-Zentrale abreißen! Abschiebeknäste abschaffen! https://falken-berlin.de/blog/endlich-weg-damit-npd-zentrale-abreien-abschiebeknste-abschaffen blog/endlich-weg-damit-npd-zentrale-abreien-abschiebeknste-abschaffen Mon, 29 Mar 2004 00:00:00 +0000 Eine Kampagne gegen den rassistischen Alltag!
    Endlich weg damit\! NPD-Zentrale abreißen\! Abschiebeknäste abschaffen\!

    www.koepenick-kampagne.antifa.de

    Die Kampagne dreht sich um drei Dinge:

    • Nach dem formal gescheiterten Verbotsverfahren wurde es ruhig um die
      NPD. Im Spätsommer des vergangenen Jahres trat der
      NPD-Bundesvorstand mit der Ankündigung des Baus eines
      „Nationaldemokratischen Bildungszentrums“ an die Presse. Weil erst
      das Geld fehlte, wurde ein großer Spendenaufruf gestartet, und nun
      steht die NPD kurz vor der Einweihung des Hauses, in dem junge
      Deutsche über die Folgen „deutschfeindlicher Politik - etwa
      Globalismus, Überfremdung, Bildungskatastrophe und
      Multikulturalismus“ (Zitat aus Zeitschrift „Deutsche Stimme“)
      informiert werden sollen und durch „gezielte Ausbildung in die Lage
      versetzt [werden], strategisch, operativ, taktisch und politisch
      richtig zu handeln“ („Deutsche Stimme“). Neben Seminarräumen für
      etwa 60 Personen und Schlafmöglichkeiten soll hier die „nationale
      Zentralbibliothek“ untergebracht werden. Seit 1996 strebt die NPD
      den Aufbau einer vor allem jungen, weltanschaulich gefestigten
      Kaderpartei an, die nach und nach in die Bevölkerung verankert
      werden soll. Auf dieser sozialen Machtbasis will sie dann
      entscheidende Schritte unternehmen, das System von rechts zu
      überwinden. In einem Strategiepapier von 1997 ist von „drei Säulen
      des Erfolgs“ die Rede: dem „Kampf um die Straße“, dem „Kampf um die
      Wähler“ und dem „Kampf um die Köpfe“.
    • An der Seite der NPD rufen 155 Kameradschaften zu einer Demo am
      1.Mai 04 auf. Schon in den vergangenen Jahren marschierten Neonazis
      zum 1. Mai an verschiedenen Orten der Bundesrepublik, so zum
      Beispiel in Halle oder Berlin, doch noch nie kam es zu einem
      Schulterschluss zwischen freien Kameradschaften und der NPD. Für
      dieses Jahr planen Neonazis einen zentralen Aufmarsch durch die
      Mitte Berlins. Es soll einer der größten bundesweiten Naziaufmärsche
      der Nachkriegsgeschichte werden. Schon Anfang März standen 30
      Reisebusse bereit, um Neonazis aus ganz Deutschland nach Berlin zu
      fahren.
    • Nicht weit von der NPD-Zentrale steht ein Abschiebeknast, der im
      verwaltungstechnischen auch als „Ausreisezentrum“ bezeichnet wird.
      Hier werden jährlich tausende „illegale“ MigrantenInnen inhaftiert,
      die unter schlechten Bedingungen teilweise monatelang in
      Ungewissheit und Angst auf ihre Abschiebung warten müssen. Nicht
      selten kommt es zu Selbstmord(versuchen) und Selbstverletzungen.
      Wirtschaftsflüchtlinge, die in die Bundesrepublik kommen und ein
      besseres Leben ohne Hunger, Krieg, Krankheit und Elend wollen, das
      in vielen Fällen durch das Weltwirtschaftssystem entsteht, werden in
      ihr Herkunftsland abgeschoben, obwohl doch jeder weiß, wie dreckig
      es ihnen dort geht. Diese Abschiebeknäste stehen für den
      strukturellen Rassismus in der BRD. Ob ein Mensch Bleiberecht
      bekommt, hängt oft nur davon ab, ob er am jeweiligen Standort
      wirtschaftlich zu gebrauchen ist. Diese Einteilung von Menschen in
      „nutzlose“ und die, aus denen profitiert werden kann, ist eine
      Form des Rassismus und auf jeden Fall ein guter Grund, dagegen auf
      die Straße zu gehen und die Proteste der Inhaftierten zu
      unterstützen.

    Ziel der Kampagne ist es, durch vielfältige Aktionen gegen die
    bestehenden Umstände zu demonstrieren und zu informieren. Es sind
    bereits einige Veranstaltungen gelaufen und noch viele geplant.

    Bei so einer Kampagne ist es wichtig, dass sich viele Gruppen und Leute
    beteiligen, damit endlich etwas bewegt wird. Jeder, der Lust hat, kann
    und soll mitmachen und auch selbst etwas auf die Beine stellen. Das
    Programm wird vielfältig. Mehr Informationen zur Kampagne und zu den
    Themen findet ihr im Netz unter
    www.koepenick-kampagne.antifa.de.

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    Mittendrin statt nur dabei ... https://falken-berlin.de/blog/mittendrin-statt-nur-dabei blog/mittendrin-statt-nur-dabei Mon, 29 Mar 2004 00:00:00 +0000 Mittendrin statt nur dabei ...

    ...waren wir am 28.02. auf dem Jugend Sport und Freizeitschiff.
    Eingeladen hatten die Kreuzberger Falken gemeinsam mit dem ARA Projekt
    Jugendliche, Dilek Kolat (MdA) und Andreas Matthae (stellv.
    Landesvorsitzender SPD) zum Thema Alltagsrassismus zu diskutieren.
    Mandy, Mike und Hami fanden sich im Podium mit den Moderatoren Dilek und
    Andreas ein. Ab hier sollte eine spannende Kontroverse beginnen, denn
    Mandy hatte sich bereiterklärt aus Sicht eines Rechten zu diskutieren,
    um so die Runde ein wenig anzuheizen. Sie wurde auch gleich ins
    Kreuzfeuer genommen und bemühte sich ehrenvoll um die Darstellung
    "menschenfeindlicher & dummer Ansichten". Da Mandy aber eben keine
    rechte Gesinnung hat, blieben auch schnell die Argumente aus und es wäre
    nun vermutlich an den anderen gewesen, ein wenig zum Gespräch
    beizutragen. Obgleich Dilek und Andreas redlich bemüht waren, blieb die
    Diskussion erst ziemlich an der Oberfläche und alle Beteiligten, und das
    waren immerhin gut 25 Personen, ziemlich ruhig.

    Das Motto wörtlich nehmend schlich ich mich zu Mandys Unterstützung in
    die Runde und stärkte der "rechten Front" den Rücken. So kam es dann
    doch noch zu einer intensiven Diskussion über Fragen wie "Ist es
    sinnvoll eine Holocaust Denkmal zu bauen, gleichzeitig jedoch an der
    Jugend zu sparen?", "Darf ich endlich wieder stolz auf mein Land sein?",
    "Was bedeutet deutsche Kultur?"; "Warum erhält der Großvater aus
    amerikanischer Kriegsgefangenschaft keine Entschädigung?". Zumindest die
    letzte Frage ließ sich sehr eindeutig beantworten, provozierte bei dem
    Einen oder Anderen auch große, entsetzte Augen. So steht schließlich
    fest, es muss weiter diskutiert werden.

    Juliane Winkler

    Du willst auch bei ARA mitmachen? Dann ruf uns doch einfach an unter der
    Telefonnummer:(0 30) 2 80 51 27 oder schick uns eine Mail an
    ara@falken-berlin.de!

    Weitere Bilder

    Mittendrin statt nur dabei ...
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    Begegnung der Berliner und Brandenburger Falken https://falken-berlin.de/blog/begegnung-der-berliner-und-brandenburger-falken blog/begegnung-der-berliner-und-brandenburger-falken Fri, 05 Mar 2004 00:00:00 +0000 Begegnung der Berliner und Brandenburger Falken

    Gemeinsam mit einer Jugendgruppe der Berliner Falken nahm der KLAB
    Luckenwalde am Projekt "Jugend für Toleranz und Zukunftsperspektiven"
    teil. Am 14.02.04 sollte es nun einen gegenseitigen Austausch zum Thema
    Rassismus, sowie ein gemeinsames Kennenlernen in Luckenwalde geben. Der
    Tag begann mit einem gemeinsamen Volleyballspiel in einer
    Grundschulturnhalle, die uns die Schul- und Kulturverwaltung
    Luckenwalde, zur Verfügung stellte.

    In der Mittagspause zeigten wir den Berlinern jeden kleinsten Winkel des
    Klabs und natürlich unseren großen Garten, über den die "Großstädter"
    staunten. Nun aber genug gesportet, gegessen und geplaudert, jetzt ging
    es zum zweiten Teil der Veranstaltung.

    In einer gemeinsamen Diskussion versuchten wir den Fragen: "Was ist
    Rassismus?, Was kann ich dagegen tun?" nachzugehen. Zunächst sahen wir
    uns eine kurze Szene aus dem Film "2 ½ Minuten" an, die als
    Diskussionsgrundlage diente. Dann teilten wir uns in zwei Gruppen.
    Angeleitet wurden die Diskussionsrunden durch Mitarbeiter des mobilen
    Beratungsteams und der RAA Teltow-Fläming. Obwohl wir uns mit der
    Thematik beschäftigt hatten, mussten wir feststellen, dass die Berliner
    Jugendlichen im Alltagsgeschehen stärker als wir mit diesem Thema
    konfrontiert werden. Am 28.02.04 gibt es eine Fortführung der
    Veranstaltung auf dem Jugend Sport und Freizeitschiff in
    Berlin.

    Weitere Bilder

    Begegnung der Berliner und Brandenburger Falken
    Begegnung der Berliner und Brandenburger Falken
    Begegnung der Berliner und Brandenburger Falken
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    Berliner Zukunftskommission ohne Zukunft für Kinder und Jugendliche! https://falken-berlin.de/blog/berliner-zukunftskommission-ohne-zukunft-fr-kinder-und-jugendliche blog/berliner-zukunftskommission-ohne-zukunft-fr-kinder-und-jugendliche Mon, 01 Mar 2004 00:00:00 +0000 Neue Enquetekommission Zukunft geht ohne Kinder- und Jugendexperten an den Start!

    19 Abgeordnete und Sachverständige sollen sich in den nächsten Wochen
    Gedanken über die Zukunft Berlins machen. Als Experten sind Menschen aus
    verschiedenen Gesellschaftsbereichen vertreten. Ausgewiesene Experten in
    Sachen Kinder und Jugend sucht der politisch interessierte Bürger in der
    Runde jedoch vergeblich – kein Praktiker, kein Wissenschaftler, noch
    nicht einmal ein jugendpolitischer Sprecher einer Berliner
    Abgeordnetenhaus-Fraktion ist vertreten!

    Mittlerweile stellen Kinder in der Bundesrepublik ein großes
    Armutsrisiko dar. Der durchschnittliche Sozialhilfeempfänger ist acht
    Jahre alt und wächst bei seiner alleinerziehenden Mutter auf.
    Dementsprechend schob sich Deutschland auf den letzten Platz der
    EU-Geburtenratenstatistik. Dafür stiegen die Kostenrückerstattungen für
    Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland seit 1996 stetig an.

    Kinder und Jugendliche kommen als natürlicher Bestandteil des
    Gesellschaftsbildes kaum noch vor. Sie tauchen im Zusammenhang mit der
    Kriminalitätsstatistik auf, als Problem „Schulverweigerer“, als
    Jugendbanden oder als Nicht-Leistungsträger in der Pisa-Studie. Der
    Landesjugendring Berlin und die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die
    Falken wollen diesen Tunnelblick aufweiten! Kinder und Jugendliche sind
    die Zukunft einer jeden Gesellschaft, deshalb kann auch Berlins Zukunft
    nicht ohne den besonderen Fokus auf die junge Generation behandelt
    werden.

    Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ist ein
    freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den
    Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und
    Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden
    oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken
    sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren,
    Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit bald 100 Jahren
    setzen sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen
    ein.

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    Kinderträume https://falken-berlin.de/blog/kindertrume blog/kindertrume Mon, 01 Mar 2004 00:00:00 +0000 Wir bewerben uns um eine Kita!

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    Die Berliner Falken bewerben sich um die Übernahme einer
    Kindertagesstätte.

    Die Übernahme und der Betrieb einer Kindertagesstätte ist ein neues
    Aufgabenfeld für uns, das unsere bisherige erzieherische Kinder- und
    Jugendarbeit ergänzt und erweitert. Vor dem Hintergrund unserer
    Erfahrungen hat sich in den letzten Jahren zunehmend gezeigt, dass es
    besonders wichtig ist, eine an Werten orientierte Erziehung frühzeitig
    zu beginnen. Gleichzeitig hat die Elternarbeit erheblich an Bedeutung
    gewonnen. Wir versuchen daher, in unserem Konzept beides miteinander zu
    verbinden.

    Es ist unser Ziel, die Elemente der frühkindlichen Erziehung in der
    Kita, die freizeitpädagogische und Bildungsarbeit mit Kindern und
    Jugendlichen und die Elternarbeit miteinander zu verbinden. Dazu würden
    neben der Kindertagesstätte und dem damit in Verbindung und als
    integraler Bestandteil geplanten Elternzentrum in Britz unsere anderen
    Einrichtungen, insbesondere das
    /ueberuns/einrichtungen/neu_ash.html[„Anton-Schmaus-Haus“}
    in Britz und die
    /ueberuns/einrichtungen/lich_falkenburg.html[„Falkenburg“]
    in Lichtenberg sowie unsere Bundesbildungsstätte
    www.kurt-loewenstein.de/[„Kurt-Löwenstein-Haus“]
    in Werftpfuhl/Brandenburg eng miteinander kooperieren. Letztere wird zu
    einem wichtigen Ort für unsere interne Fortbildung werden.

    Für die praktische Arbeit haben wir viele Ideen, die aus unseren
    bisherigen Erfahrungen in der Kinderarbeit, aus vielen Gesprächen mit
    Eltern und aus eigener Elternerfahrung herrühren. Wir bauen dabei sehr
    stark auf Elternmitsprache und Elternmitarbeit und wollen dabei nicht
    „Anbieter“ einer Kita sein, sondern mit den MitarbeiterInnen und
    Eltern unsere Kita gemeinsam gestalten. Dies erfordert ein großes Maß an
    Flexibilität.

    Warum bewerben wir uns gerade um diese Kita ?

    Bei der Bewerbung um die Übernahme einer Kindertagesstätte haben wir uns
    natürlich auch überlegt, um welche Kita wir uns bewerben sollen und
    welches die Kriterien sind, die für die eine oder andere Kita sprechen
    können.

    Für die Kita in der Fulhamer Straße 1 sprachen aus unserer Sicht im
    Wesentlichen die folgenden Überlegungen.

    1. Größe.
    Bei der Kita handelt es sich um eine vergleichsweise kleine Einrichtung.
    Da wir zwar über einige Erfahrung in der Kinderarbeit verfügen, aber
    bisher noch keine Kindertagesstätte geführt haben, schien es uns ratsam,
    zunächst einmal ‚klein anzufangen’.

    2. Gebäude und Außengelände.
    Bei dem Gebäude handelt es sich um ein eher älteres. Wir gehen davon
    aus, dass sich auch ein gewisser Investitionsbedarf ergeben wird, um es
    in einem guten Zustand für die Kinderarbeit zu erhalten. Dies kann
    sicherlich zu einem Problembereich werden. Wir erwarten aber, dass wir
    auf der Grundlage unseres Konzepts mit einem großen Teil freiwilligen
    Engagements hier zum Erhalt der Anlagen wesentlich beitragen können und
    dass sich bei einem größeren Investitionsbedarf ohnehin eine Lösung in
    Zusammenarbeit mit dem Land Berlin finden muss. Gleichzeitig bietet das
    große und sehr ansprechende Außengelände eine Fülle von Möglichkeiten
    für Aktivitäten. Hier sehen wir gute Chancen, unsere bisherigen
    Erfahrungen in der Kinderarbeit produktiv einzubringen.

    3. Kenntnis des Sozialraums.
    Die unmittelbare Umgebung der Kita und der gesamte Sozialraum sind uns
    bestens bekannt. Wir unterhalten bereits seit längerer Zeit gute
    Kontakte zu anderen Kitas, zu Schulen und sonstigen Institutionen in der
    Umgebung. Dazu gehören auch Kontakte zum Beispiel zu Elternvertretungen.
    Viele der Wünsche und Interessen der hier lebenden Familien sind uns
    bekannt; wir sind auch sicher, diese noch intensiver und ausführlicher
    kennen lernen zu müssen. Wir können daher die Chancen und Probleme vor
    Ort gut einschätzen und unsere Ideen und Ressourcen am produktivsten und
    ohne zu großen Zeit- und Reibungsverlust, mit dem bei einer Übertragung
    auf einen Freien Träger immer gerechnet werden muss, einbringen.

    4. Kenntnis der Region.
    Auch die sonstigen Möglichkeiten und Angebote in der räumlichen Umgebung
    der Kita sind uns sehr gut bekannt. Wir brauchen sie daher nicht erst
    neu zu erkunden.

    5. Wir sind bereits vor Ort.
    Mit unserem Kinder- und Jugendtreff und Abenteuerspielplatz
    /ueberuns/einrichtungen/neu_ash.html[„Anton-Schmaus-Haus“}
    in der Gutschmidtstraße sind wir bereits in räumlicher Nähe seit einigen
    Jahren tätig. Zuvor haben wir viele Jahre einen Kinder- und Jugendtreff
    im Wesenberger Ring unterhalten. Hier ergeben sich viele
    Kontaktmöglichkeiten und sogenannte Synergieeffekte. Seit etwa einem
    Jahr bieten wir einmal im Monat für Familien aus der Umgebung ein
    „Familienfrühstück“ mit Kinderbetreuung an. Auch hier haben wir
    bereits viele Eltern zwanglos kennen gelernt und Kontakte geschaffen,
    auf die wir aufbauen wollen.

    6. Elternengagement.
    Wir gehen davon aus, dass unsere Kita eine gemeinsame Einrichtung für
    Kinder und Eltern werden wird. Wir sind aus unserer Kenntnis der
    Umgebung und der hier lebenden Familien überzeugt, dass viele Eltern
    bereit sind, sich für ihre Kinder auch dadurch zu engagieren, dass sie
    in ihrer Kita mitreden, mitentscheiden und mitarbeiten wollen. Wir
    möchten diese großen Ressourcen aktivieren. Wir haben im Vorfeld
    unserer Bewerbung bereits zu einzelnen Eltern, die ihre Kinder in der
    Kita in der Fulhamer Allee 1 haben und die uns mehr oder weniger
    zufällig bekannt sind, Kontakt aufgenommen und mit ihnen unsere
    Überlegungen erörtert. Wir werden unmittelbar nach unserer formellen
    Bewerbung alle Eltern darüber informieren und sie zugleich zu einem
    Treffen im Zusammenhang mit unserem „Familienfrühstück“ einladen, um uns
    und unsere Konzeption vorzustellen, uns kennen zu lernen und erste
    Fragen zu beantworten. Wir werden ebenfalls die Kitaleitung und die
    MitarbeiterInnen informieren und einladen.

    Natürlich gibt es sicherlich weitere Kriterien und Überlegungen, die zu
    unserer Entscheidung für die Bewerbung um genau diese Kita geführt
    haben. Wir glauben aber, hier die wesentlichen dargestellt zu haben.

    Martina Schäfer
    Projektleitung Kita „Kinder(T)räume“

    Telefon: 3270 1215 oder 606 37 06

    Familien-Einladung

    Familien–Brunch für Eltern und Kinder

    Frühstück, Lagerfeuer – spielen – basteln

    Sonntag, 21. März
    10 bis 13 Uhr
    „Anton-Schmaus-Haus“
    Gutschmidtstraße 37-39
    12359 Berlin

    Einladung an alle Eltern der Kita Fulhamer Allee 1

    ab 11 Uhr Kennenlerntreffen beim Familienbrunch

    Einladung an alle KollegInnen

    der Kita Fulhamer Allee 1:

    Wir würden uns freuen, bald ein gemeinsames Treffen durchzuführen, um
    uns kennen zu lernen. Dies kann im „Anton-Schmaus-Haus“ stattfinden,
    gerne aber auch in der Kita. Bei Interesse wären wir für einen
    Terminvorschlag dankbar.

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    Rudow-Beitrag jetzt hier anhören https://falken-berlin.de/blog/rudow-beitrag-jetzt-hier-anhren blog/rudow-beitrag-jetzt-hier-anhren Wed, 04 Feb 2004 00:00:00 +0000 Rudow-Beitrag jetzt hier anhören

    Am Samstag, den 6.12.03, um 10 Uhr fand an der Rudower Spinne eine
    Nazi-Demo statt.

    Die verschiedenen Naziorganisationen wie:

    Berliner Alternative Südost; Deutsche Gemeinschaft Süd; Nationaler
    Widerstand Berlin-Brandenburg; Märkischer Heimatschutz; Kameradschaft
    Tor

    sind von der Rudower Spinne (U-Bhf Rudow) nach Schöneweide marschiert!
    Anmelder dieser Demo war René Bethage von der NPD.

    Das Motto der Nazidemonstration lautete Freiräume schaffen, nationale
    Zentren erkämpfen.

    Dieser Demo gingen andere Aktivitäten voraus:

    Zum Beispiel schlugen eine 25köpfige Gruppe u.a. mit einer Baseballkeule
    auf sechs junge Türken ein.

    Die Kameradschaft Tor hat am 19.10.03 mit einer symbolischen
    Hausbesetzung in Schönfließ ihre Forderung auf ein eigenes nationales
    und soziales Zentrum sowie auf (national) befreite Zonen aufmerksam
    gemacht. Es sind 500 Nazis für die Demo angemeldet.

    Der Naziaufmarsch hat in Gross Ziethener Ch. (U-Bhf. Rudow) begonnen und
    führte bis zum Kulturcafe Brücke 7 e.V. in der Brückenstr. (S-Bhf.
    Schöneweide). Eine Gegenkundgebung war bereits auf der Naziroute ab 10
    Uhr am U-Bhf Zwickauer Damm angemeldet.

    Wir haben darüber diskutiert und gemeinsam mit ARA-Berlin eine
    Radiosendung produziert, die wir demnächst im Offenen Kanal Berlin
    senden werden. Die Sendung könnt ihr auch hier direkt euch
    anhören.

    Weitere Bilder

    Rudow-Beitrag jetzt hier anhören
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    Rudow-Beitrag jetzt hier anhören
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    Live-Sendung aus dem OKB-Studio https://falken-berlin.de/blog/live-sendung-aus-dem-okb-studio blog/live-sendung-aus-dem-okb-studio Wed, 28 Jan 2004 00:00:00 +0000 Live-Sendung aus dem OKB-Studio

    Am Montag, den 26. Januar 04, in der Zeit von 18 bis 19 Uhr waren
    Thomas und Dietmar mit mehreren ARA-Moderatorinnen und Moderatoren vom
    Jugendnetzwerk MUT, von der Georg-Büchner-Oberschule und den Kreuzberger
    Falken live auf Sendung. In der politischen Talkshow, zu der die
    Redaktion des Jugendsenders Radio-Aktiv-Berlin eingeladen hat, stellten
    die Jugendlichen ihre ARA-Projekte den Hörerinnen und Hörern vor und
    berichteten von ihren Erfahrungen mit dem Radiomachen.

    Der Offenen Kanal Berlin sendet auf 97,2, oder im Kabel auf 92,6.

    Mehr Infos gibt es hier:
    www.okb.de

    Hier geht es zu RadioAktiv:
    www.basisradio.org/radioaktiv-berlin/index.htm

    Weitere Bilder

    Live-Sendung aus dem OKB-Studio
    Live-Sendung aus dem OKB-Studio
    Live-Sendung aus dem OKB-Studio
    Live-Sendung aus dem OKB-Studio
    Live-Sendung aus dem OKB-Studio
    Live-Sendung aus dem OKB-Studio
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    KidsCourage ALLE ANDERS - ALLE GLEICH! https://falken-berlin.de/blog/kidscourage-alle-anders-alle-gleich blog/kidscourage-alle-anders-alle-gleich Tue, 27 Jan 2004 00:00:00 +0000 KidsCourage ALLE ANDERS - ALLE GLEICH\!

    In der UN-Kinderrechtskonvention sind die Rechte der Kinder festgelegt.
    Rechte, die allen Kindern dieser Welt ein gerechteres, unbeschwertes,
    gleichberechtigtes und glückliches Leben garantieren sollen. Doch viele
    Kinder, auch in Deutschland, sind in ihrem Alltag mit Anfeindungen und
    Ausschluss konfrontiert - aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Aussehens,
    ihres sozialen Standes ... Was es bedeutet, fremd zu sein, welche
    Chancen sich daraus ergeben, dass alle Menschen anders sind, das
    erfahren die Schülerinnen und Schüler bei den Projekttagen auf
    unterschiedlichste Art und Weise, mit verschiedenen Methoden:
    spielerisch, entdeckend und
    handlungsorientiert.

    KidsCourage ALLE ANDERS - ALLE GLEICH\!

    Gemeinsam stark sein, mutig sein und etwas verändern können. Das sollen
    die SchülerInnen in den Projekttagen erleben und erfahren. Kinder stark
    machen gegen Intoleranz, Gewalt, Diskriminierung, Rechtsextremismus und
    Ungerechtigkeit. Kinder stark machen für Demokratie, Toleranz und
    Solidarität - Das sind unsere Ziele!

    Die Projekttage im
    Einzelnen

    Möchtest du KidsCourage-Teamer werden? Melde dich
    an!

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    ARA-Moderatoren beim denk!Mal-Wettbewerb ausgezeichnet https://falken-berlin.de/blog/ara-moderatoren-beim-denkmal-wettbewerb-ausgezeichnet blog/ara-moderatoren-beim-denkmal-wettbewerb-ausgezeichnet Tue, 20 Jan 2004 00:00:00 +0000 ARA-Moderatoren beim denk\!Mal-Wettbewerb ausgezeichnet

    Am Montag, 19. Januar 04 fand die Abschlussveranstaltung des
    denk!Mal-Wettbewerbes im Berliner Abgeordnetenhaus statt. Als
    ARA-Moderatorinnen und Moderatoren haben die Schüler der
    Georg-Büchner-Oberschule in Lichtenrade ihre Radiosendung eingereicht
    und glatt tolle Preise mit nach Hause genommen. Ein Schüler darf ein
    Redaktionspraktikum bei Radio Fritz machen und seine Mitschülerinnen und
    Schüler zu einer Redaktionsführung einladen. Außerdem gab es 18
    Freikarten fürs Kino. Eines steht für die Schülerinnen und Schüler aus
    Lichtenrade fest, sie werden im nächsten Jahr wieder als ARA-Moderatoren
    beim denk!Mal-Wettbewerb teilnehmen.
    www.denkmal-berlin.de

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    Rückmeldebogen für ARA-Interessierte https://falken-berlin.de/blog/rckmeldebogen-fr-ara-interessierte blog/rckmeldebogen-fr-ara-interessierte Sun, 04 Jan 2004 00:00:00 +0000 Wenn ihr Interesse habt, bei einer ARA-Veranstaltung mitzuwirken, dann teilt uns das doch bitte mit!
    Rückmeldebogen für ARA-Interessierte

    Bitte zurückschicken, faxen oder eine eMail schreiben

    Mitorganisation bei:

    Veranstaltung am:

    Veranstaltungsort:

    Ich möchte mitorganisieren und folgendes machen:

    Name:

    Straße:

    Ort:

    Tel/Fax/eMail:

    Datum Unterschrift

    Unsere Büroanschrift findet ihr auf der ARA-Seite!

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    Mitmischen possible! https://falken-berlin.de/blog/mitmischen-possible blog/mitmischen-possible Fri, 02 Jan 2004 00:00:00 +0000 Politik - oh nein, dass muss nicht sein. Einspruch!
    Mitmischen possible\!

    Politik geht jeden etwas an. Täglich werden Entscheidungen getroffen,
    die uns ganz konkret betreffen. Leise, hinter verschlossenen Türen oder
    auf dem Männerklo werden die Entscheidungen ausgehandelt. Die
    Entscheider sind nicht immer gewählte Volksvertreter, sondern häufig
    Menschen, die über Macht in Form von Geld und medialem Einfluss
    verfügen.

    Wir Falken setzen uns mit unserer Lebenssituation auseinander. Wir
    glauben nicht jedem "Experten", der zu wissen meint, was gut und richtig
    für uns sei. Wir sind laut! Auch wenn wir nicht für jedes Problem eine
    Lösung kennen, versuchen wir gemeinsam unsere eigene Vision einer
    Gesellschaft zu entwickeln. In der festen Überzeugung, dass eine andere
    Gesellschaft möglich ist, kämpfen wir für eine nicht ausgrenzende und
    friedliche Gesellschaft, für eine Gesellschaft, in der alle Menschen
    unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Geschlecht gleichberechtigt
    leben können: eine sozialistische Gesellschaft!

    • Wir engagieren uns für Kinderrechte. Denn Kinder werden nicht erst mit 18 Menschen, sie sind vorher welche!
    • Schulbücher dürfen nichts kosten! Die Abschaffung der Lehrmittelfreiheit in Berlin muss sofort zurückgenommen werden!
    • Jeder Jugendliche hat ein Recht auf einen Ausbildungsplatz! Wer nicht ausbildet, muss zahlen!
    • Globale Solidarität statt globaler Konkurrenz!
    • Stopp die GATS-Verhandlungen! Kein weiterer Ausverkauf öffentlicher Güter. Keine weiteren Privatisierungen.
    • Stärkere Besteuerung der Gewinne und Vermögen!
    • Mehr Geld für nachhaltige Entwicklungspolitik statt für Rüstung! Kampf der globalen Armut.

    Deine Meinung zählt. Gemeinsam sind wir stark.

    Informieren - Protestieren - Revolutionieren!

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    Queerforum - Wat'n dat? https://falken-berlin.de/blog/queerforum-watn-dat blog/queerforum-watn-dat Fri, 02 Jan 2004 00:00:00 +0000 Queer? Hey, ist das ein Schreibfehler? Müsste es nicht "quer" heißen?
    Queerforum - Wat'n dat?

    Nö, queer ist das englische Wort für "andersrum" - das Queerforum ist
    der lesbischwule Arbeitskreis der SJD - Die Falken. Seit 1997 stärkt das
    Queerforum die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und
    Transgendern (Menschen, die sich im Körper des "falschen" Geschlechts
    fühlen) innerhalb der Falken und unternimmt auch Aufklärungsarbeit bei
    den "Heten" (Heterosexuelle: Menschen, die sich zum anderen Geschlecht
    hingezogen fühlen). Außerdem ist es sein Bestreben, insbesondere junge
    Menschen bei der Findung ihrer sexuellen Identität zu unterstützen,
    sowie Hilfestellung beim Coming-out zu geben. Also, wenn man/frau sich
    eingesteht, dass man/frau schwul oder lesbisch ist.

    Aktivitäten des Queerforum

    Das Queerforum trifft sich bundesweit zu Seminaren, erarbeitet
    Broschüren, Infoblätter und Arbeitshilfen für
    Falken-GruppenleiterInnen, die sich mehr mit dem Thema auseinander
    setzen wollen. Über die aktive Teilnahme an lesbischwulen
    Veranstaltungen wie z.B. dem Christopher-Street-Day (jährliche Parade
    der Queers in vielen Städten weltweit) zeigt sich das Queerforum auch in
    der Öffentlichkeit.

    Seit 1999 gibt es in Zusammenarbeit mit unseren internationalen
    Partnerorganisationen in der IUSY und in der IFM-SEI ein internationales
    Queerforum, das sich alljährlich zum "Queer Easter" trifft
    (www.queereaster.net) und während des Jahres über eine Mailingliste in
    intensivem Austausch bleibt.

    Weitere Informationen zum Queerforum gibt's auf unserer Homepage
    www.queerforum.de.

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    Jingle mit Courage! https://falken-berlin.de/blog/jingle-mit-courage blog/jingle-mit-courage Thu, 11 Dec 2003 00:00:00 +0000 Am 11. Dezember 2003 war das 1. Treffen von Schule OHNE Rassismus - Schule MIT Courage in Berlin in der Werkstatt der Kulturen.

    Der Grund für das Treffen war der, dass sich die Schulen, die den Titel
    tragen, gegenseitig kennen lernen können und die SchülerInnen sich
    austauschen.

    18 SchülerInnen aus verschiedenen Schulen haben mit ARA-Berlin einen
    Jingle produziert.

    Mit Laptop, Boxen und Mikros wurde der Jingle gegen Rassismus
    aufgenommen.

    Die SchülerInnen waren kontaktfreudig, und so entstand eine gute
    Atmosphäre.

    Um den Jingle zu hören, müsst ihr unten Jingle klicken.

    Für den Text und die Bilderauswahl waren Josi, Janny und Jan
    verantwortlich.

    ARA-Berlin plant Veranstaltungen in den Berliner Bezirken und im
    benachbarten Brandenburg. Gesucht werden Kinder, Jugendliche und
    KooperationspartnerInnen, die in ihrer Schule oder in ihrem Jugendclub
    eine Veranstaltung zum Thema Rassismus und Toleranz in der Gesellschaft
    ausrichten
    wollen.(mehr)

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    TeamerIn? Was' n das? https://falken-berlin.de/blog/teamerin-was-n-das blog/teamerin-was-n-das Tue, 09 Dec 2003 00:00:00 +0000 Eine KidsCourage Teamerin berichtet.
    TeamerIn? Was' n das?

    ...bbbrrrrrr....

    Und da soll noch mal jemand aus meiner Klasse sagen : „Die hat ja schon
    wieder frei!“

    Frei hab ich ganz sicher nicht, nur lerne ich heute etwas anders....

    Mein Wecker klingelt viel früher als sonst und ich quäle mich
    verschlafen aus meinem Bett, im Winter ist es sogar noch dunkel. Wofür
    der ganze Ärger? Ich muss um halb acht irgendwo in Berlin vor einer
    Grundschule stehen, Stellwände und Koffer in einen Klassenraum tragen.
    Bis kurz vor acht bauen wir das Zeug auf, das wir mitgeschleppt haben,
    hängen Plakate an die Wände und sprechen uns noch mal kurz ab.

    Was ich da mache?

    Ich bin Teamerin bei KidsCourage und habe vor, den Tag mit einer 5. oder

    1. Klasse zu verbringen. So, nun kommen die Kids rein, nein, sie
      stürmen! Ganz genau sehen sie sich alles an, jede kleine Veränderung
      in ihrem Raum nehmen sie war. Ich bin nervös. Klar, langsam bin ich
      sicherer in allem, aber nach dem 4. oder 5. Projekttag gibt es immer
      noch Situationen, mit denen man nicht gerechnet hat. Jede Klasse ist
      anders, jeder Schüler reagiert anders auf uns und den Tag. Meine Hände
      zittern, ich versuche so langsam und laut wie möglich den Tagesablauf zu
      erklären, doch sicher war ich wieder viel zu schnell. Während die Klasse
      einen Film sieht, kann ich mich sammeln. Im Laufe des Tages legt sich
      meine Unsicherheit, zunehmend werde ich gefasster. Natürlich macht mir
      das Ganze Spaß, sonst würde ich’s ja nicht machen. Schwierig ist nur,
      die Lehrer in Schach zu halten, ständig mischen sie sich ein. Der Tag
      geht dem Ende zu und die Ergebnisse sprechen für sich. Uns, den Teamern,
      hat es Spaß gemacht, den SchülerInnen - denk' ich - auch.

    Es ist ein tolles Gefühl, am Ende die Resultate zu sehen und den Kindern
    sagen zu können: "Das haben wir geschafft". Die Kids können stolz auf
    sich sein, wir auch auf uns. Ein weiterer interessanter Projekttag ist
    vorüber und es werden noch viele folgen.

    Möchtest Du Teamer werden? Dann melde Dich bei
    kidscourage@falken-berlin.de.

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    Demokratie lernen hat bei den Falken Tradition https://falken-berlin.de/blog/demokratie-lernen-hat-bei-den-falken-tradition blog/demokratie-lernen-hat-bei-den-falken-tradition Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 Demokratie lernen hat bei den Falken Tradition

    In den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts gesellte sich zur schon
    bestehenden Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) eine Bewegung für
    Kinder. Die Kinderfreunde begannen mit ihren "Kinderrepubliken". Sie
    taten das aus vielen verschiedenen Gründen, unter anderem aber aus ihrer
    Grundüberzeugung, dass Demokratie, zu dem Zeitpunkt etwas sehr Neues in
    Deutschland, große Herausforderungen an die in ihr lebenden Menschen
    stellt. Sie hatten gelernt, dass Demokratie nicht vom Himmel fällt, dass
    Demokratie vor allen Dingen eins bedeutet: Arbeit.

    Ihr Ziel war es, mit Kindern und Jugendlichen zu "üben", wie Demokratie
    funktioniert. Sie bildeten in ihren Zeltlagern Räte; Dorfräte, Lagerräte
    und sie ließen die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Vertretungen
    wählen, sogenannte "Bürgermeister". Die Kinder sollten ihre Interessen
    in die eigenen Hände nehmen und sich für ihre Überzeugungen einsetzen.
    Sie sollten üben, was es heißt, Mehrheiten für eine Idee zu finden. Sie
    mussten lernen, sich richtig auszudrücken. Sie übten freies Reden, sie
    malten Wahlplakate und gründeten Wahlbündnisse.

    Auch heute ist uns Demokratie im Zeltlager sehr wichtig. Deshalb kann
    jeder in unserem Parlament über unser Zusammenleben und das Programm
    diskutieren und mit entscheiden. Komm mit in unsere nächste
    Falkenrepublik und bestimme mit!

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    Die rechte Gefahr https://falken-berlin.de/blog/die-rechte-gefahr blog/die-rechte-gefahr Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 Der Satz „Der Schoß aus dem das kroch ist noch fruchtbar“ und ein Bild des Vernichtungslagers Auschwitz sind Teil einer antifaschistischen Kampagne der Sozialistischen Jugend Deutschlands gewesen.
    Die rechte Gefahr

    Genau dieser Slogan zum Bild des KZ’s beschreibt und erklärt unsere
    antifaschistischen Grundsätze, Kampf der rechten Gesinnung und
    Solidarität mit ihren Opfern. Heute wie vor 70 Jahren weicht die
    Sozialistische Jugend Deutschlands nicht vor der rechten Gefahr zurück.

    Mit vielfältigen Aktionen und vor allem durch Aufklärung treten die
    Falken in der Öffentlichkeit Rechtextremismus entgegen. Diese Tradition
    beginnt mit Berliner GenossInnen in den 30er Jahren, die die Aufklärung
    über das Nazi-Regime voran treiben und Menschen ins Ausland schleusen.
    Sie wird durch unseren Einsatz für MigrantInnen und sozialistische
    Grundwerte in der BRD fortgesetzt.

    Kämpfe mit uns!

    Mach mit bei Diskussion und Gedenken!

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    Ermordet in der Köpenicker Blutwoche https://falken-berlin.de/blog/ermordet-in-der-kpenicker-blutwoche blog/ermordet-in-der-kpenicker-blutwoche Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 “Ich hab die Rechtlosigkeit satt, ich will mich nicht mehr verstecken”,
    Ermordet in der Köpenicker Blutwoche

    antwortet Anton Schmaus seinen Freunden. Sie hatten ihn gewarnt, nicht
    nach Hause zu gehen. Seit dem Morgen – es ist der 21. Juni 1933 – fahren
    SA-Schläger durch Köpenick, verschleppen, quälen und ermorden Menschen,
    die ihnen als Nazi-Gegner bekannt sind.

    Deshalb haben Antons Freunde Angst um ihn. Familie Schmaus ist bekannt
    und beliebt im Arbeiterbezirk Köpenick – aber nicht bei den Nazis. Vater
    Johann Schmaus ist sozialdemokratischer Reichstagsabgeordneter, Anton
    ist Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend und der
    Reichsbannerjugend, um die Repubik zu schützen.

    Nachts brechen die Nazis brutal in das Haus der Famile ein. Anton stellt
    sich schützend vor seine Mutter, greift in Notwehr eine Pistole und
    erschießt drei SA-Männer. Dann flieht er und stellt sich der Polizei in
    Friedrichshagen. Als zwei Polizisten Anton ins Gefängnis am
    Alexanderplatz bringen wollen, lauert die SA ihnen auf und schießt Anton
    in den Rücken. An den Folgen der Verletzung stirbt er später.

    Anton Schmaus ist eines der mindestens 23 Todesopfer der “Köpenicker
    Blutwoche”, wie das Gemetzel später genannt wird.

    In der Gutschmidtstraße in Neukölln haben die Falken deshalb ihr
    Jugendfreizeitheim
    Anton-Schmaus-Haus
    genannt.

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    Falken und FDJ https://falken-berlin.de/blog/falken-und-fdj blog/falken-und-fdj Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 1947 wurden die Falken in ganz Berlin offiziell zugelassen.
    Falken und FDJ

    Außerhalb Berlins, also in der damals noch Sowjetisch Besetzten Zone,
    durften sie aber nicht tätig werden. Die Falken arbeiteten nach
    Möglichkeit mit anderen Jugendverbänden zusammen. Es setzte sich aber
    bald die Erkenntnis durch, dass SED und FDJ, trotz aller Worte, weder
    für Freiheit noch für Sozialismus standen. Da sich die Falken dem
    Alleinvertretungsanspruch der FDJ nicht beugen wollten, scheiterte die
    Zusammenarbeit bald. Dazu kamen das systematische Vorgehen der SED und
    ihrer Organisationen gegen die Falken in Ostberlin.

    Am 9. September 1948 wurde der Falke Wolfgang Scheunemann von der
    Ostberliner Polizei erschossen. Acht Falken aus Köpenick wurden am 14.
    Mai 1949 aufgrund einer Anzeige von FDJlern wegen Verteilung einer
    Zeitschrift verhaftet und zum Teil zu mehrjährigen Haftstrafen
    verurteilt. Dies beendete die Zusammenarbeit endgültig. Bis zum Mauerbau
    trafen sich Ostberliner Falkengruppen noch, jedoch meist in Westberlin.

    1961 stellte der Landesverband die Ostberliner Mitglieder von der
    Mitgliedschaft frei, um sie vor Repressalien der DDR zu schützen. Die
    Falken waren aber, im Gegensatz zu vielen Kommunistenfressern, bereit,
    sich mit sozialistischen und kommunistischen Gruppierungen auseinander
    zu setzen.

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    Kurt Löwenstein https://falken-berlin.de/blog/kurt-lwenstein blog/kurt-lwenstein Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 Der Uraltfalke und seine Kinderrepubliken
    Kurt Löwenstein

    1885 in Bleckede an der Elbe wird Kurt Löwenstein in einer jüdischen
    Familie geboren.

    Geprägt durch sein Elternhaus strebt er das Rabbineramt an. Kurz vor
    Antritt des Amtes quälen ihn religiöse Zweifel. Er beginnt Philosophie,
    Pädagogik und Sozialwissenschaften zu studieren und promoviert. Als
    revolutionärer Sozialist kehrt er aus dem ersten Weltkrieg heim. Kurt
    Löwenstein wird Mitglied der USPD und lässt sich in den Reichstag
    wählen. Als Vorsitzender der “Reichsarbeitsgemeinschaft der
    Kinderfreunde” und Neuköllner Schulstadtrat engagiert sich Kurt
    Löwenstein in der Weimarer Republik für grundlegende Schulreformen und
    die Rechte der Kinder.

    Bei den Kinderfreunden ist er nicht “Boss”, sondern “Vermittlungmann”.
    Das zeigt sich in dem demokratischen Motto, nach denen die
    Kinderfreunde-Zeltlager - die Kinderrepubliken - organisiert sind: „Die
    Staatsgewalt geht vom Kinde aus.“

    Auch das Privatleben Kurt Löwensteins ist bemerkenswert. Weil seine
    Frau, Mara Kerwel, und er es ungerecht finden, dass Mara ihren
    Familiennamen in der Ehe aufgeben soll, schließen sie einen Ehevertrag
    und nennen sich Kerlöw. Dieser neue Familienname ist aus den
    Anfangsbuchstaben der beiden alten Familiennamen zusammengesetzt. Leider
    erkennen die Behörden den Namen Kerlöw nicht offiziell an.

    Die faschistische Machtergreifung drängt Kurt Löwenstein ins Exil. Bis
    zu seinem Tod 1939 verfasst er politische und
    erziehungswissenschaftliche Schriften, die heute noch von großer
    Bedeutung sind. In der aktuellen Falkenpädagogik werden seine Theorien
    in die Praxis umgesetzt.

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    Noar Oved: Interview https://falken-berlin.de/blog/noar-oved-interview blog/noar-oved-interview Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 Was bedeutet es für dich, in der „Noar Oved“ zu sein?

    Tal: „Hanoar Haoved Vehalomed“, das bedeutet „Arbeitende und
    Lernende Jugend“. Wir sind nicht nur die größte Jugendbewegung Israels,
    sondern auch die Einzige, in der alle Kinder und Jugendliche ihren Platz
    finden. Egal ob jüdisch oder arabisch. Für mich ist die Noar Oved eine
    Lebenseinstellung. Ich lebe im Kibbutz (sinngemäß: Dorfkommune, d. Red.)
    Ravit. Das ist das Bildungszentrum unserer Bewegung.
    Miriam: Bei uns in Haifa steht eine von zwei Einrichtungen in ganz
    Israel, die von arabischen und jüdischen Gruppen gleichermaßen genutzt
    wird. Das erste Mal bin ich als Kind mit ins Zeltlager gefahren, jetzt
    bin ich selber Gruppenleiterin. Der traditionelle offene und tolerante
    Umgang innerhalb der Noar Oved hat mir geholfen, als Araberin gemeinsam
    mit Mitgliedern wie Tal zu arbeiten.

    Wie? Das klappt?

    Miriam: Sicher ist das nicht immer einfach. Großen Erfolg zeigt aber
    zum Beispiel das jährliche Pfingstcamp, in das jüdische und arabische
    Jugendliche gemeinsam fahren.
    Tal: Ravit ist ein weiteres Beispiel für unsere gemeinsame Arbeit.
    Jeder Aktive hat jederzeit die Möglichkeit, vorbei zu kommen. Die
    Bildungseinrichtung wird von allen Sektionen genutzt (wir sind in
    jüdische, arabische und drusische Sektionen unterteilt).
    Miriam: Und nicht zuletzt verbindet uns alle das Blauhemd.

    Ach, das tragen wir doch auch....

    Tal: Stimmt! Uns sind bei der Begegnung mit euch auch noch mehr
    Gemeinsamkeiten aufgefallen. Beginnend in den Wurzeln in der
    sozialistischen ArbeiterInnenbewegung.
    Miriam: Der hohe Stellenwert von Akzeptanz, Toleranz,
    Partizipation,... in der Bildung.

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    Selbstorganisation https://falken-berlin.de/blog/selbstorganisation blog/selbstorganisation Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 ein politisches Prinzip.

    Wir brauchen keinen starken Mann...
    Die Falken sind ein selbstorganisierter Zusammenschluss von Kindern und
    Jugendlichen. ‚Selbstorganisation' - hört sich gut an, doch was ist
    eigentlich damit gemeint?

    ...denn wir sind selber stark genug.
    Selbstorganisiert sein, bedeutet die eigenen Ideen, Wünsche und
    Ansichten gemeinsam umzusetzen, ohne auf Befehle zu hören oder auf
    Anordnungen zu warten. Bei Falkens gibt es keine Ränge, Abzeichen und
    Hierarchien, sondern weitestgehende Selbstbestimmung ist unser Ziel.

    Wir wissen selber was zu tun ist...
    So gibt es in den jährlichen Zeltlagern (in den Zwanzigern wurden sie
    noch ‚Falkenrepubliken' genannt) immer Parlamente und Räte, in denen die
    TeilnehmerInnen vom Kind bis zur GruppenleiterIn bestimmen, was passiert
    und wie es gemacht wird.

    ...unser Kopf ist groß genug!
    Selbstorganisation bedeutet jedoch für uns mehr als ein wenig
    ‚demokratische Mitbestimmung'. Selbstorganisation ist für die Falken
    ein politisches Prinzip für eine freie und gerechte Gesellschaft. Es
    heißt, dass Menschen, ob jung oder alt, in den verschiedenen Bereichen
    ihres Lebens, z.B. Schule, Arbeit, Vereine oder Politik, keine Chefs
    brauchen, die ihnen sagen, wie was zu laufen hat.

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    SozialistIn sein heißt AntinationalistIn sein! https://falken-berlin.de/blog/sozialistin-sein-heit-antinationalistin-sein blog/sozialistin-sein-heit-antinationalistin-sein Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 SozialistIn sein heißt AntinationalistIn sein\!

    Die Entstehungsgeschichte der Falken zeigt, dass wir ein internationaler
    Jugenverband sind. 1907 wird die Sozialistische Jugendinternationale
    (SJI) mit Karl Liebknecht als Vorsitzendem ins Leben gerufen. Zentrales
    Ziel ist der Kampf gegen Kapitalismus und Militarismus. Zu den 16
    Gründungsorganisationen gehört auch die „Junge Garde“ um Ludwig Frank,
    in der wir, die SJD, unsere Wurzeln sehen.

    Nach dem zweiten Weltkrieg wird die SJI unter dem Namen „International
    Union of Socialist Youth“ (IUSY) neu organisiert. Zu den alten Idealen
    gesellt sich nun die aktuelle Auffassung, dass dem Kampf für den
    Weltfrieden und der Hilfe für die Entwicklungsländer Priorität gegeben
    werden muss. Nach ihrer Neugründung 1947 tritt die SJD der IUSY bei.
    Insbesondere die Berliner Falken legen in der Nachkriegszeit großen Wert
    auf den Aufbau internationaler Kontakte, „weder Ost noch West – für eine
    sozialistische Welt“ lautet die Devise. Besondere Bedeutung haben die
    Beziehungen zu Osteuropa: Als erste westliche Jugendorganisation
    besuchen die Berliner Falken 1954 einen Ostblockstaat, Jugoslawien.
    „Jugoslawien hat eine große Rolle gespielt in der politischen
    Diskussion, weil das sozusagen immer als der ‘Dritte Weg’ beschrieben
    wurde“, erinnert sich ein Mitreisender. 1959, wieder als erste westliche
    Jugendbewegung, besuchen 452 Falken die Gedenkstätte Auschwitz in Polen.

    Auch Gegenwart und Zukunft der Berliner Falken sind international. Sei
    es der enge Kontakt zu Israel, Polen, Senegal oder Slowenien, für uns
    gilt: Sozialist sein heißt Internationalist sein!

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    Warum heißen wir Falken? https://falken-berlin.de/blog/warum-heien-wir-falken blog/warum-heien-wir-falken Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 Das ist die uns am häufigsten gestellte Frage und gleichzeitig eine uralte Geschichte, die sogar kaum ein Falke kennt: hier ist sie!

    Das ist die uns am häufigsten gestellte Frage und gleichzeitig eine
    uralte Geschichte, die sogar kaum ein Falke kennt: hier ist sie!

    In den grauen Arbeitersiedlungen des 19. Jahrhunderts war kein Platz für
    Kinder und Jugendliche. Es fehlten Spielmöglichkeiten, und Geld für
    Unternehmungen in der Stadt hatte natürlich auch keiner. Da schlossen
    sich Arbeitereltern zusammen, um sich in der Förderung ihrer Kinder
    gegenseitig zu unterstützen und ihren Kindern eine bessere Perspektive
    zu bieten. So entstanden die ersten Kinder- und Jugendgruppen im Wien
    des 19. Jahrhunderts.

    Einer von den vielen engagierten Gruppenleitern dachte darüber nach, was
    er tun könne, um seinen Kids mehr Selbstbewusststein zu geben. Sie
    sollten mutig und frech jedem ins Gesicht sagen können, wer sie sind und
    auf was sie ein Recht haben. Ihm kam der Gedanke, seiner Gruppe einen
    Namen zu geben, mit dem sie sich identifizieren könnten: “Falken”. Die
    Gruppe war über den Namen begeistert. Der Name wanderte zu immer mehr
    Kindergruppen. Bald nannten sich nicht nur die Kindergruppen in
    Österreich Falken, sondern auch die Gruppen in Deutschland.
    Mittlerweile gibt es "Falken" auf der ganzen Welt.

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    Wie alles begann https://falken-berlin.de/blog/wie-alles-begann blog/wie-alles-begann Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 Die Anfänge der Arbeiterjugendbewegung.
    Wie alles begann

    6 Uhr, Arbeitsbeginn. Wie immer muss Paul hart arbeiten. Vom
    Schlosserhandwerk hat er noch nicht viel gelernt. Immer nur schuften,
    auch sonntags. Vater zahlt sogar Lehrgeld. Ein unaufmerksamer Moment,
    das Schwungrad gerät aus dem Takt. Der Meister versetzt Paul eine
    schallende Ohrfeige und brüllt ihn an: “Du hältst alle auf! Wenn wir
    nicht vorwärts kommen, dann geben sie bald alle Aufträge in die
    Fabrik!” Überall werden Lehrlinge als billige Arbeitskräfte
    ausgebeutet. Schutzbestimmungen gibt es zwar, doch die interessieren
    niemanden. Protest ist zwecklos, denn der Meister hat das
    „Züchtigungsrecht“.

    Freitod im Grunewald

    Paul Nehring hält das nicht mehr aus. Im Juni 1904 erhängt er sich im
    Grunewald. Sein Rücken ist mit Blut und Peitschenstriemen bedeckt. Der
    Fall erregt Aufsehen. Unter den Handwerkslehrlingen wird diskutiert, was
    man gegen die katastrophalen Arbeitsbedingungen tun kann.

    Verein der Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter Berlins

    Am 10. Oktober gründen jugendliche Lehrlinge den Verein. Die
    Verbesserung ihrer beruflichen, rechtlichen und sozialen Situation ist
    das Ziel. Der Verein richtet Beschwerdestellen für mißhandelte Lehrlinge
    ein. Dort können sich die Lehrlinge über ihre Rechte informieren.
    Vorträge und Diskussionsabende finden statt, eine Bibliothek wird
    eröffnet. Die Monatszeitschrift “Die Arbeitende Jugend” will “... die
    Missstände, unter denen die jugendlichen Arbeiter zu leiden haben dem
    Dunkel entreißen und jene Verbrecher anprangern, die den Profit über die
    Menschlichkeit stellen.”

    Das war die Geburtsstunde der Arbeiterjugend in Berlin.

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    Willy Brandt oder: "Mehr Demokratie wagen" https://falken-berlin.de/blog/willy-brandt-oder-mehr-demokratie-wagen blog/willy-brandt-oder-mehr-demokratie-wagen Mon, 01 Dec 2003 00:00:00 +0000 Held der Arbeiterjugendbewegung
    Willy Brandt oder:

    Wahrscheinlich war Willy Brandt der einflussreichste Mensch, den die
    sozialistische Arbeiterjugendbewegung in Deutschland hervorgebracht hat.
    Denn er war von 1969 bis 1974 Bundeskanzler und wurde mit dem
    Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Mit seinem Motto 'Mehr Demokratie
    wagen' versuchte Willy Brandt während seiner Regierungszeit die damals
    völlig verkrusteten Strukturen der Bundesrepublik aufzumischen.

    Geboren wurde Willy 1913 als Herbert Frahm in Lübeck, wo er in der SAJ,
    der Vorläuferorganisation der SJD-Die Falken, aktiv war. 1933 floh er
    vor den Nazis, gegen die er von Norwegen aus unter dem Tarnnamen Willy
    Brandt Widerstand leistete. Später änderte er seinen Namen dann auch
    offiziell. In Berlin war er Regierender Bürgermeister, bevor er
    Bundeskanzler wurde. Willy Brandt starb 1992.

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    Aktionskartei der Falken fortgesetzt https://falken-berlin.de/blog/aktionskartei-der-falken-fortgesetzt blog/aktionskartei-der-falken-fortgesetzt Wed, 26 Nov 2003 00:00:00 +0000 48 neue Karten mit Aktionsideen für die Jugendarbeit ergänzen ab sofort die Aktionskartei "Äktschen à la Card" der SJD - Die Falken.

    Mit dem ersten Ergänzungsset zur Aktionskartei „Äktschen à la Card“
    bieten die Falken ehrenamtlich Aktiven wieder neue Ideen für die
    Jugendarbeit. Die Karten enthalten dieses Mal Aktionsideen zum Beispiel
    gegen Jugendarbeitslosigkeit und zu Mittelkürzungen in der Jugendarbeit.
    Sie zeigen, wie man eigene Aktionen entwickeln und mit einfachen Mitteln
    umsetzen kann.

    Die Kartei bietet methodische Tipps, Spiel- und Aktionsideen in sieben
    Kategorien wie „Öffentlichkeit herstellen“, „Ideen finden“ oder „Bauen
    und Basteln“. Wer mit einer Kindergruppe oder gemeinsam mit anderen
    Jugendlichen aktiv werden will, findet in der Kartei nicht nur Ideen für
    politische Aktionen, sondern auch gleich die Methoden, mit denen die
    Aktionen umgesetzt werden können. Auch Spiele "für Millionen" oder Ideen
    für ein gutes Gruppenklima sind Karte für Karte anschaulich mit
    Materialbedarf und anderen Rahmenbedingungen beschrieben.

    Mit dem Set wollen die Falken Jugendliche vor Ort unterstützen, die sich
    in ihrer Freizeit ehrenamtlich für Selbstbestimmung, Kinderrechte und
    ein solidarisches Miteinander einsetzen. Die Aktionskartei erscheint im
    Rahmen der Mitgliederkampagne „Laut werden“.

    Zur Kartei gesellt sich eine kleine Broschüre als Einstieg in
    Falkenpädagogik und Gruppenarbeit. Auch in „Offenen Türen“,
    Jugendcafés, Spielmobilen und Jugendzentren kann die Kartei eingesetzt
    werden. Verständlich auch für pädagogische EinsteigerInnen werden
    Gruppenphasen, Leitungsstil oder entwicklungspsychologische Grundlagen
    erläutert.

    Die Grundausstattung mit Karton, Broschüre und Karteikarten ist
    kostenlos gegen Erstattung der Versandkosten beim Bundesvorstand der SJD

    • Die Falken, Kaiserstr. 27, 53113 Bonn, erhältlich. „Äktschen à la
      Card“ wurde aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des
      Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
      Die Ergänzungslieferung hat einen Umfang von 48 Karten mit 47
      verschiedenen Methoden aus allen Kategorien und kostet erschwingliche
      1,50 € plus Versandkosten.
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    Interview mit Renate Schmidt https://falken-berlin.de/blog/interview-mit-renate-schmidt blog/interview-mit-renate-schmidt Mon, 10 Nov 2003 00:00:00 +0000 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (SPD)
    Interview mit Renate Schmidt

    Falken: Inwiefern hat die Falkenarbeit Ihre Berufswahl geprägt?

    R. Schmidt: Meine Berufswahl - Systemanalytikerin in der
    Datenverarbeitung - hatte längst stattgefunden. Ich bin erst als
    berufstätige Erwachsene und Mutter von 3 Kindern zur Falkenarbeit
    gestoßen, durch die SPD und durch mein Engagement für einen
    Abenteuerspielplatz für ältere Kinder.

    Falken: Haben Sie Ihre eigenen Kinder zu einer Falkengruppe
    geschickt?

    R. Schmidt: Meine Kinder hätten sich nicht schicken lassen, sondern
    sind ganz freiwillig in die Falkengruppe gegangen und haben teilweise
    auch Zeltlager mitgemacht.

    Falken: Ist Ihre Arbeit heute noch geprägt von den Utopien und
    Werten, die zu Ihrer Falkenzeit für Sie von Bedeutung waren? Wenn ja,
    inwiefern?

    R. Schmidt: Ja, weil Kinder und Jugendliche für mich nach wie vor
    das Wichtigste sind, weil es mir um die richtigen Rahmenbedingungen für
    ihr Aufwachsen, für ihre Eigenständigkeit und für ihre Teilhabe an der
    Gesellschaft geht.

    Zusammen mit ihrem ersten Mann Gerhard Schmidt gründete Renate Schmidt
    1973 eine Falkengruppe, die sie bis 1978 leitete. Sie ist noch heute
    Mitglied der Falken.

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    Radiobeitrag Jahrestag Reichspogromnacht jetzt online https://falken-berlin.de/blog/radiobeitrag-jahrestag-reichspogromnacht-jetzt-online blog/radiobeitrag-jahrestag-reichspogromnacht-jetzt-online Sun, 09 Nov 2003 00:00:00 +0000 Die Falken Kreuzberg-Friedrichshain haben gemeinsam mit ARA-Berlin zu einer Podiumsdiskussion eingeladen und einen Radiobeitrag produziert.
    Radiobeitrag Jahrestag Reichspogromnacht jetzt online

    Sie wollen an dem geschichtsträchtigen Tag darüber Reden, was für sie
    "Heimat" und "Deutschsein" bedeutet. Etwa 30 Jugendliche aus
    Lichtenberg, Friedrichshain und Kreuzberg versammeln sich auf dem
    malerisch im Alt-Strahlauer Hafenbecken liegenden
    Jugend-Sport-Freizeitheim-Schiff.

    Zuerst gibt es ein kurzes Referat und eine Bastelaktion. Jede/r bastelt
    sich seinen/ihren "idealen" Deutsche/n. Danach entspinnt sich eine rege
    Diskussion über Heimatgefühle, Deutschsein und Probleme mit Neonazis in
    Berlin.

    Die Jugendlichen sind mit Begeisterung und Konzentration bei der Sache,
    geht es doch um das Leben und die Probleme in ihren Kiezen.

    Es stellt sich heraus, dass die Probleme unterschiedlich sind. Während
    in Lichtenberg rechte Strukturen dominieren, sind die Jugendlichen in
    Kreuzberg von der kulturellen Vielfalt, die ihr Bezirk zu bieten hat,
    herausgefordert. Die Podiumsdiskussion wird aufgezeichnet und bei einem
    zweiten redaktionellen Termin zu einer Radiosendung verarbeitet.

    Demnächst kann hier der Radiobeitrag angehört werden.

    Alle Jugendlichen, die Interesse haben, können mit ARA-Berlin gemeinsam
    was gegen Rassismus auf die Beine stellen.

    Infos gibt´s unter:
    www.ara-berlin.de"

    Weitere Bilder

    Radiobeitrag Jahrestag Reichspogromnacht jetzt online
    Radiobeitrag Jahrestag Reichspogromnacht jetzt online
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    ARA-Berlin beim Projektschultag https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-beim-projektschultag blog/ara-berlin-beim-projektschultag Thu, 30 Oct 2003 00:00:00 +0000 ARA-Berlin-Radioworkshop beim Projektschultag der Georg-Büchner-Oberschule in Lichtenrade.
    ARA-Berlin beim Projektschultag

    23.10.03: Die ARA-Berlin-Moderatorinnen und Moderatoren der
    Georg-Büchner-Oberschule in Lichtenrade begleiteten den Projektschultag
    zum Thema Rassismus mit einem Radiobeitrag.

    Hier ein Bericht:

    Neun Schüler/innen machen sich daran, ihren Projektschultag zum Thema
    "Die Welt kann verändert werden - die Zukunft ist kein Schicksal" für
    das Radio zu dokumentieren.

    Gemeinsam mit dem Projekt "ARA-Berlin - Jugendradio gegen Rassismus"
    wird im GSV Raum der Schule eine Nachrichtenzentrale eingerichtet. Ein
    Laptop wird aufgebaut und die Aufnahmegeräte werden ausgepackt.

    In einer Redaktionskonferenz besprechen die Schüler/innen, gemeinsam mit
    den ARA-Mitarbeiter/innen, wie sie den Projektschultag als Radiosendung
    dokumentieren können. Es werden Teams gebildet, die in die verschiedenen
    Arbeitsgruppen gehen und die Teilnehmer/innen sowie die verschiedenen
    Referent/innen interviewen. Andere aus der rasch gebildeten Redaktion
    entwerfen ein Konzept für die Sendung. Moderationstexte werden
    geschrieben und eingesprochen.

    Nach zwei Stunden sind alle wieder im Redaktionsraum und besprechen das
    weitere Vorgehen. Die aufgenommenen Interviews werden ausgewählt und die
    Musikauswahl wird getroffen. Im Anschluss wird ein endgültiger Plan für
    die Sendung entworfen.

    Am zweiten Projekttag wird die Sendung dann fertig gestellt. Wieder
    herrscht hektisches Treiben in der Redaktion der GBO. Die
    Moderations-Übergänge zwischen den einzelnen Interviews werden
    eingesprochen, die ausgewählten Interviewstücke geschnitten. Am Ende
    steht eine 17 minütige Radiosendung, die die Schüler/innen auf CD
    gebrannt mit nach Hause nehmen können.

    Am Montag, den 17. November, wird sie im offenen Kanal gesendet. Sie ist
    auch unter www.ara-berlin.de für jedermann und -frau im Netz zu hören.
    Den Schüler/innen hat ihr Dasein als Journalist/innen während des
    Projekttags einen Heidenspaß gemacht und einige sind so begeistert, dass
    sie bald wieder Radio machen wollen.

    Mehr Informationen zur Georg-Büchner-Oberschule:
    www.gbo-berlin.de

    Weitere Bilder

    ARA-Berlin beim Projektschultag
    ARA-Berlin beim Projektschultag
    ARA-Berlin beim Projektschultag
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    1969: "Kripo prüft Zustände im Falken-Ferienlager" https://falken-berlin.de/blog/1969-kripo-prft-zustnde-im-falken-ferienlager blog/1969-kripo-prft-zustnde-im-falken-ferienlager Tue, 21 Oct 2003 00:00:00 +0000 Ein Falken-Zeltlager in Schweden stürzt die Falken in eine schwere Krise.

    Der sozialdemokratische Jugendsenator Horst Korber sperrt die
    Zuwendungen für das Zeltlager. Die Springer-Presse fährt die mächtigsten
    Geschütze auf: Sie berichtet von sexuellen Exzessen, Alkoholmissbrauch,
    totaler Freizügigkeit und von Partisanenausbildung durch den VietCong.
    Damit ist das Ansehen der Falken schwer beschädigt. Lange Zeit warnen
    Stimmen vor ihren „öffentlichen Sexorgien“.

    Die Falken haben „auf der Welle“ der Studentenbewegung eine neue
    Zeltlagerkonzeption entwickelt: Auf der Basis freier Entscheidung soll
    es im Zeltlager Wohngemeinschaften von Jungen und Mädchen geben. Von
    dieser Möglichkeit machen in Schweden 40% aller über 15-jährigen
    Gebrauch. Mit einer Sexualberatungsstelle soll die bis dahin
    praktizierte „Tut’s doch einfach, wir sehen nichts“-Haltung überwunden
    und die sexuellen Rechte Jugendlicher mit Respekt behandelt werden.

    Die Sexualberater schießen über das Ziel hinaus und stellen das ganze
    Zeltlager in das Licht der Sexualität. „Um sich mit
    gesellschaftspolitischen und kommerziellen Aspekten der Pornographie
    auseinander zu setzen“, werden zwei Pornofilme gezeigt, wie Heinz
    Beinert, der damalige Landesvorsitzende berichtet. Von der Lagerleitung
    wird, mit deutlicher Distanzierung vom Konsum, das Thema Rauschgift
    aufgegriffen. Dennoch nehmen einige Jugendliche Drogen.

    Die Falken selbst räumen Fehlentwicklungen ein. Gleichzeit machen sie
    deutlich, dass ein Großteil der Lagerteilnehmer sehr zufrieden ist. Von
    einem Jugendverband sei auch keine „hundertprozentig einwandfreie
    pädagogische Maßnahme“ zu verlangen. Die Konzeption werde den
    Jugendlichen und dem Grundsatz der Gemeinschaftserziehung von Jungen und
    Mädchen gerecht.

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    Wie kommt Frau Strobel auf eine Briefmarke? https://falken-berlin.de/blog/wie-kommt-frau-strobel-auf-eine-briefmarke blog/wie-kommt-frau-strobel-auf-eine-briefmarke Tue, 21 Oct 2003 00:00:00 +0000 Käte Strobel wird am 23.07.07 in Nürnberg geboren. Schon früh beginnt ihr Engagement für Andere.
    Wie kommt Frau Strobel auf eine Briefmarke?

    Z.B. beschützt sie ihre Geschwister, falls ihnen Unrecht angetan wird
    und nimmt sogar die elterlichen Strafen auf sich. In jungen Jahren geht
    Käte zu den Kinderfreunden und arbeitet dort als Helferin. Mit 18 Jahren
    tritt sie der sozialdemokratischen Partei bei. Kurz vor der
    Machtübernahme Hitlers ist sie Mitglied im Reichsvorstand der
    Kinderfreunde. Während des NS-Regimes sind „ ihre" Partei und die
    Kinderfreunde verboten. Dadurch nimmt man ihr das politische Engagement.
    Im 2. Weltkrieg (1939-45) nimmt sich Käte eine Auszeit von der Politik.
    Das bedeutet nicht, dass sie die damalige Diktatur gut heißt. Nach der
    Verhaftung ihres Mannes durch die SA zieht sie mit ihren Töchtern aufs
    Land um dort zu überleben und später politisch agieren zu können. Nach
    dem Krieg ist Käte bis zu ihrem Tod 1996 politisch aktiv. Sie ist von
    1949-72 Expertin für VerbraucherInnenfragen. Die Erfahrungen dafür
    erlangt sie im Krieg. Nur Expertin reicht Käte Strobel nicht. Von
    1958-67 ist sie Mitglied im EU-Parlament und in den Jahren 1962-64
    dessen Vizepräsidentin. Zur gleichen Zeit stellt Käte den Vorsitz der
    sozialistischen Fraktion im EU-Parlament. Obwohl sie nie so sein will
    wie ihr Vater geht sie mit 82 Jahren in die Kommunalpoltik. Das Motto
    ihrer politischen Karriere, bei der sie sich immer Männern gegenüber
    behaupten muss, heißt: „ Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass
    man sie allein den Männern überlassen kann". Die ganze Zeit und auf
    allen Ebenen der Politik setzt sich Strobel für die Enttabuisierung des
    Themas Sexualität ein. Durch all diese Aktivitäten von Käte bleibt
    Mitarbeitern der Deutschen Post gar nichts anderes übrig, als sie auf
    eine weitverbreitete Briefmarke zu drucken. Und so lächelt uns heute
    Käte Strobel auf vielen Briefen und Postkarten an.

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    Mehr Ausbildungsplätze im dualen System müssen über eine Ausbildungsumlage finanziert werden https://falken-berlin.de/blog/mehr-ausbildungspltze-im-dualen-system-mssen-ber-eine-ausbildungsumlage-finanziert-werden blog/mehr-ausbildungspltze-im-dualen-system-mssen-ber-eine-ausbildungsumlage-finanziert-werden Thu, 09 Oct 2003 00:00:00 +0000 Bundesausschuss des Jugendverbands „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“ befasst sich am Wochenende in Regensburg mit Forderungen zu Ausbildungssituation und Ganztagsschule

    Zum Ausbildungsplatzgipfel am Donnerstag unterstreicht die
    Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ihre Forderung nach
    einer gesetzlichen Ausbildungsumlage. Nicht ausbildende Betriebe sollten
    zahlen, damit Mittel zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze im dualen
    System zur Verfügung stehen.

    Für Zehntausende von Jugendlichen kann die Ausbildungsplatzsuche in
    diesem Herbst in einer Sackgasse enden, befürchtet Veit Dieterich,
    Bundesvorsitzender der Falken. „JUMP als Sofortprogramm ließ ja
    wenigstens Problembewusstsein bei der Regierung erkennen,“ so Dieterich.
    „Inzwischen kommt zum Thema Jugendarbeitslosigkeit nichts Neues mehr.
    Von einer sozialdemokratisch geführten Bundesregierung erwarten wir als
    Sozialistische Jugend entschlossene Schritte zur Beseitigung dieses
    Skandals statt Zahlenspielereien und Warteschleifen.“

    Über die Ausbildungsumlage hinaus befasst sich der
    Falken-Bundesausschuss mit den Perspektiven einer umfassenden
    Berufsbildungsreform. Zu diesem Thema und den Möglichkeiten des
    gewerkschaftlichen Engagements haben die Falken den bayerischen
    Landesjugendsekretär der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft
    (ver.di), Kai Winkler, am Wochenende zur Diskussion nach Regensburg
    eingeladen.

    Außerdem wollen die 60 Delegierten des Bundesausschusses über ihre
    Erfahrungen mit der Zusammenarbeit zwischen Jugendverbänden und Schule
    und über ihre Forderungen zur Ausgestaltung der Ganztagsschule beraten.
    Die Initiative der Bundesregierung für die bundesweite Einführung der
    Ganztagsschule unterstützen die Falken grundsätzlich als einen richtigen
    Weg, um die sozial „vererbten“ Benachteiligungen in Bezug auf Bildung
    auszugleichen, die wesentlich über die individuelle Lebensperspektive
    entscheiden. Außerdem sei es gerade vor dem Hintergrund der Diskussion
    um Armut bei Kindern und Jugendlichen wichtig, Erwachsene mit Kindern
    nicht in ihren beruflichen Perspektiven zu beeinträchtigen. Die Falken
    fordern aber, den Bildungsanspruch auch am Nachmittag nicht zu
    vergessen. Kritisch wird gesehen, dass in Schulen bisher Mitbestimmung
    und selbstbestimmtes Lernen viel zu kurz kommen..

    Auf dem Bundesausschuss, dem höchsten beschlussfassenden Gremium des
    Jugendverbandes zwischen den alle zwei Jahre stattfindenden
    Bundeskonferenzen, wird außerdem über „Armut von Kindern“ und
    „Geschlechtergerechtigkeit von Verbandsstrukturen“ beraten. Außerdem
    diskutieren die Delegierten über das im nächsten Jahr zum hundersten
    Jubiläum der Sozialistischen Jugend in Berlin geplante Pfingstcamp.

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    ARA-Berlin auf dem Weltkindertag https://falken-berlin.de/blog/ara-berlin-auf-dem-weltkindertag blog/ara-berlin-auf-dem-weltkindertag Sun, 21 Sep 2003 00:00:00 +0000 Bundesmini-sterin Schmidt besuchte ARA-Berlin
    ARA-Berlin auf dem Weltkindertag

    Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate
    Schmidt, besuchte ARA-Berlin und Kids Courage im "Beziehungsreich".

    Viele Eltern mit ihren Kindern hatten sich bei strahlendem Sonnenschein
    an unserem Stand eingefunden.

    ARA-Berlin plant 50 Veranstaltungen in den Berliner Bezirken und im
    benachbarten Brandenburg. Gesucht werden Kinder, Jugendliche und
    KooperationspartnerInnen, die in ihrer Schule oder in ihrem Jugendclub
    eine Veranstaltung zum Thema Rassismus und Toleranz in der Gesellschaft
    ausrichten
    wollen.(mehr)

    Bildergalerie

    Weitere Bilder

    ARA-Berlin auf dem Weltkindertag
    ARA-Berlin auf dem Weltkindertag
    ARA-Berlin auf dem Weltkindertag
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    Internationales Fest: https://falken-berlin.de/blog/internationales-fest blog/internationales-fest Sat, 20 Sep 2003 00:00:00 +0000 Bildergalerie vom ARA-Berlin Projektauftakt im Anton-Schmaus-Haus
    Internationales Fest:

    Am Samstag, 20. September fand bei schönstem Wetter im Britzer
    Anton-Schmaus-Haus der Projektauftakt von ARA-Berlin, Jugendradio gegen
    Rassismus, statt.

    Bildergalerie

    ARA-Berlin plant 50 Veranstaltungen in den Berliner Bezirken und im
    benachbarten Brandenburg. Gesucht werden Kinder, Jugendliche und
    KooperationspartnerInnen, die in ihrer Schule oder in ihrem Jugendclub
    eine Veranstaltung zum Thema Rassismus und Toleranz in der Gesellschaft
    produzieren
    wollen.(mehr)

    www.ara-berlin.de

    Das ARA-Berlin-Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie,
    Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms entimon
    gefördert.

    Weitere Bilder

    Internationales Fest:
    Internationales Fest:
    Internationales Fest:
    Internationales Fest:
    Internationales Fest:
    Internationales Fest:
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    Israelis bitte draußen bleiben https://falken-berlin.de/blog/israelis-bitte-drauen-bleiben blog/israelis-bitte-drauen-bleiben Mon, 15 Sep 2003 00:00:00 +0000 Berliner Disko "Diva" verweigert Besuchern Eintritt

    Einer gemischt jüdisch-arabischen Delegation der israelischen
    Jugendorganisation "Noar Oved" gelang es nicht, geschlossen in die
    Berliner Diskothek "Diva" in der Friedrichstraße zu gelangen. Ein
    libanesischer Türsteher teilte ihnen auf arabisch mit, dass die
    arabischen Jugendlichen nicht erwünscht seien. "Wenn ihr Juden wärt,
    könntet ihr ’rein", fügte er erläuternd hinzu. Auch das Vorzeigen der
    israelischen Pässe der arabischen Besucher verschaffte ihnen keinen
    Einlass. Gemeinsam mit ihren Gastgebern, den Berliner Falken, beendete
    die israelische Delegation nach diesem Ereignis den Abend, reicher um
    die Erkenntnis, dass deutsche Gastfreundschaft selektiv ist.

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    Berliner Falken erhalten Ehrenamtspreis Mitte https://falken-berlin.de/blog/berliner-falken-erhalten-ehrenamtspreis-mitte blog/berliner-falken-erhalten-ehrenamtspreis-mitte Fri, 12 Sep 2003 00:00:00 +0000 Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen erhalten für ihre gemeinwesenorientierte Leistungen einen Preis.

    Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Falken in Mitte, Anja Wilhelm
    und Juliana Kattchin, werden heute mit dem Ehrenamtspreis Mitte
    ausgezeichnet. Sie werden damit für ihre vorbildlichen
    gemeinwesenorientierten Leistungen gewürdigt. Die Preisverleihung findet
    um 15.30 Uhr auf dem Breitscheidplatz statt.

    Anja Wilhelm und Juliana Kattchin leiten im Bezirk Mitte seit vielen
    Jahren Kinder- und Jugendgruppen. Wie alle Gruppenleiter der Falken tun
    sie dies freiwillig und unentgeltlich. In den Kindergruppen spielen,
    basteln, singen, malen und kochen sie mit den Kindern; sie diskutieren
    mit ihnen über all die Dinge, die sie im Leben so beschäftigen. Wenn den
    Kindern etwas nicht gefällt, denken sie sich gemeinsam Aktionen aus, um
    die "Großen" auf diese Probleme aufmerksam zu machen. So lernen Kinder
    schon früh, wie sie sich in das Gemeinwesen einbringen können. Mit den
    Jugendlichen wird ebenfalls über all die Themen gesprochen, die sie
    aktuell beschäftigen, insbesondere geht es um politische Themen und die
    gemeinsame Vorbereitung von Aktionen. Dabei werden alle Entscheidungen
    gemeinsam getroffen und so die Fähigkeit der Jugendlichen gefördert zu
    diskutieren, sich in Andere hineinzuversetzen und die eigene Meinung zu
    vertreten. Gemeinsam mit den Jugendlichen wird immer wieder nach neuen
    Beteiligungsmöglichkeiten gesucht.

    Neben der Gruppenleitung sind Anja und Juliana an unterschiedlichsten
    Projekte, Aktionen und Festen sowohl bei der Organisation und
    Durchführung, als auch bei der konzeptionellen Arbeit beteiligt.

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    Äktschen à la Card https://falken-berlin.de/blog/ktschen-la-card blog/ktschen-la-card Wed, 03 Sep 2003 00:00:00 +0000 Falken bieten Einsteigerset für Jugendarbeit
    Äktschen à la Card

    Mit der Aktionskartei "Äktschen à la Card" eröffnen die Falken kreative
    Einblicke in ihre Verbandspraxis. Wer mit einer Kindergruppe oder
    gemeinsam mit anderen Jugendlichen aktiv werden will, findet hier Ideen
    für politische Aktionen, Spiele "für Millionen" oder einfach nur Tipps
    für ein besseres Gruppenklima.

    Karte für Karte mehr "Äktschen"

    Die Kartei ist mit 40 Karteikarten zu Methoden und Aktionsideen für
    Kinder- und Jugendgruppen und einer Broschüre zur Gruppenpädagogik
    gefüllt. Weitere Kartenlieferungen können beim Bundesvorstand der
    SJD-Die Falken abonniert werden.

    Die Broschüre zur Kartei

    Zur Kartei gesellt sich eine kleine Broschüre als Einstieg in
    Falkenpädagogik und Gruppenarbeit. Verständlich auch für pädagogische
    EinsteigerInnen werden Gruppenphasen, Leitungsstil oder
    entwicklungspsychologische Grundlagen erläutert.

    Laut werden mit "Äktschen"

    Im Rahmen ihrer Mitgliederkampagne "Laut werden" wollen die Falken mit
    ihrer Kartei Jugendliche vor Ort unterstützen, die sich in ihrer
    Freizeit engagieren und für Selbstbestimmung, Kinderrechte und
    solidarisches Miteinander einsetzen.

    Wo ihr die Kartei bekommt

    Die Grundausstattung mit Karton und Füllung ist kostenlos gegen
    Erstattung der Versandkosten im Bundesbüro der Falken erhältlich. Die
    Kartei wurde aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des
    Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

    SJD - Die Falken
    Heinz-Westphal-Haus
    Kaiserstraße 27
    53113 Bonn
    Telefon: 0228-369380
    Fax:
    0228-36938-50
    info@sjd-die-falken.de

    Neu!
    Jetzt gibt es noch mehr
    Aktionsideen!

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    Ziguinchor - Berlin https://falken-berlin.de/blog/ziguinchor-berlin blog/ziguinchor-berlin Wed, 27 Aug 2003 00:00:00 +0000 Jugendliche Senegalesen aus Ziguinchor zu ihrem ersten Besuch in Berlin. Internetprojekt geht weiter

    (Berlin, 27.08.03) Am heutigen Mittwoch sind 10 senegalesische
    Jugendliche zu ihrem ersten Gegenbesuch in Berlin eingetroffen. Sie
    werden von Jugendlichen der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die
    Falken empfangen.

    Im Dezember 2002 waren Falken-Jugendliche erstmals im Senegal. Dort
    wurde u.a. ein gemeinsames Internetprojekt ins Leben gerufen, das den
    interkulturellen Austausch zwischen Jugendlichen aus Senegal und
    Deutschland ermöglicht. Das Projekt bietet die Möglichkeit, den
    Austausch zwischen den Kulturen zum Bestandteil des Lebens zu machen.
    Die vorurteilsbeladene Alltagspraxis soll so durch wachsendes
    gegenseitiges Verständnis ersetzt werden.

    Weitere Informationen zu dem
    Projekt

    finden Sie hier!

    Ein Pressegespräch zum Thema findet am Donnerstag, den 4.9.03 um 13 Uhr
    im
    Landesbüro
    statt.

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    Zeltlager 2003 in Cerknica/Slowenien https://falken-berlin.de/blog/zeltlager-2003-in-cerknicaslowenien blog/zeltlager-2003-in-cerknicaslowenien Fri, 01 Aug 2003 00:00:00 +0000 "Kinderrechte, Menschenrechte - unsere Rechte"

    Zeltlager 2003 in Cerknica/Slowenien

    Bilder aus Cerknica gibt's hier!

    Damit ihr, die Daheimgebliebenen, erfahrt, was in den drei Wochen
    Zeltlager außer in der Sonne liegen noch passiert ist, hier ein kurzes
    Resümée:

    Wir waren in Cerknica/Slowenien. Wer nicht weiß, wo das ist: Slowenien
    liegt zwischen Österreich und Kroatien an der Adriaküste. Dabei waren 75
    TeilnehmerInnen aus den verschiedensten Kreisverbänden Berlins.
    Natürlich waren wir nicht alleine auf dem Platz, sondern hatten auch
    dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste: Maciek und Piotr von der FMUP
    (unsere polnische Partnerorganisation) nutzten das Camp, um zu erleben,
    wie wir unser Zeltlager gestalten. Außerdem Boris vom MLADIForum (unsere
    Partnerorganisation in Slowenien), der uns als Dolmetscher vor Ort
    betreut hat. Nach dem IUSY-Festival bekamen wir Besuch von unserem
    Bundesvorsitzenden, Veit Dieterich, den Zehlendorfern und einigen
    anderen Berliner Falken.

    Das Motto des Zeltlagers „Kinderrechte, Menschenrechte – unsere Rechte“
    haben wir durch Neigungsgruppen, Zeltlagerdemokratie, SJ-Seminar und das
    F-Aktionsspiel direkt gelebt.

    Zeltlagerdemokratie
    bedeutet für uns, dass alle mit den gleichen Rechten und Pflichten das
    Lagerleben mitgestalten. Dazu gehört auch das Parlament: Das Parlament
    besteht aus VertreterInnen der Zeltgruppen und entscheidet alle
    wichtigen Dinge während des Camps, z.B. was es im Konsum zu kaufen gibt
    oder wie die Sozial- und Küchendienste eingeteilt werden.

    In den Neigungsgruppen konnten sich die Kinder und Jugendlichen
    inhaltlich, kreativ oder kulturell ausleben. Die inhaltlichen
    Neigungsgruppen setzten sich mit Aspekten unseres Mottos auseinander.
    Die Themen der kreativen Neigungsgruppen reichten von Siebdruck bis zum
    Basteln von Perlentieren. In den kulturellen Neigungsgruppen wurden
    unter anderem die Partys vorbereitet. So zum Beispiel unsere
    Hippieparty, das Neptunfest, unserer jedes Jahr wiederkehrender
    Dauerbrenner, die Geschlechtertauschparty oder auch unser Kulturfest. Zu
    unserem Kulturfest konnten wir sogar diverse Gäste aus dem Dorf
    begrüßen.

    Wie es im Zeltlager von allen immer gewünscht wird, war uns die Sonne
    dieses Jahr gut gestimmt. Wir hatten fast durchgängig Sonnenschein, mal
    abgesehen von zwei, drei verregneten Nachmittagen. Um der enormen Hitze
    gewachsen zu sein, nutzen viele einen Sprung ins kühle Nass oder die
    sehr sparsamen Schattenplätze. Der Platz wurde direkt von Fluss und Wald
    eingegrenzt, so dass wir quasi Natur pur erleben durften. Besonders viel
    Spaß hat uns allen das Duschen gemacht. Da es auf dem Platz außer Wiese
    nichts gab, haben wir uns unsere eigene Solardusche gebaut.

    Eines der Highlights war dieses Jahr für die Jüngeren das F-Aktionsspiel
    und für die Älteren unser SJ-Seminar. Selbstverständlich hatten wir,
    traditionsbewusst wie wir sind, unser Lagerradio und unsere Videogruppe,
    so dass ein Zeltlagerfilm gedreht wurde, der uns bald in schönen
    Erinnerungen schwelgen lässt.

    Die Abende wurden beispielsweise mit Lagerfeuerromantik gefüllt.
    Stockbrot, Singen und Spielen gehörten genauso dazu wie das Texten eines
    eigenen Lagerliedes.

    Unser GL-freier Tag, an dem die SJler die Rolle der GruppenleiterInnen
    übernehmen, hat allen so gut gefallen, dass es sogar einen Antrag im
    Parlament auf Wiederholung gab.

    Wir haben in den drei Wochen zwei Ausflüge gemacht. In der Mitte der
    zweiten Woche fuhren wir in die Hauptstadt Sloweniens, Ljubljana. Dort
    wurde die Stadt erst einmal durch ein Stadtspiel erforscht. Mittags
    konnten die ersten Eindrücke bei einem gemeinsamen Picknick bei der Burg
    ausgetauscht werden. Danach gab es für alle die Möglichkeit die Stadt
    auf eigene Faust zu erkunden.

    In der letzten Woche haben wir zusammen einen Höhlenausflug gemacht. In
    drei Gruppen wurde eine Tropfsteinhöhle nahe des Zeltplatzes besucht.
    Die Fledermäuse haben uns besonders beeindruckt, auch die tiefen
    Felsspalten und die Dunkelheit. Die niedrigen Temperatur empfanden aber
    alle als sehr abwechslungsreich und angenehm. Von der Höhle sind wir
    durch eine Schlucht zum Platz zurückgewandert.

    Wir hoffen, dass die Daheimgeblieben sich jetzt ein Bild machen können
    und alle Mitgefahrenen die Möglichkeit hatten, Erinnerungen
    aufzufrischen.

    Schau dir Bilder aus
    Cernica

    in unserer Zeltlager-2003-Bildergalerie an!

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    Projekttage https://falken-berlin.de/blog/projekttage blog/projekttage Thu, 31 Jul 2003 00:00:00 +0000 KidsCourage bietet fünf verschiedene Projekttage für Grundschulen in Berlin an.

    Wie läuft ein KidsCourage-Projekttag ab ?

    • zwei bis drei junge, gut ausgebildete Teamerinnen und Teamer
      gestalten einen Schultag (6 Unterrichtsstunden) mit Ihrer
      Klasse
    • die SchülerInnen lernen die UN-Kinderrechtskonvention und ihre
      Rechte bezüglich eines von ihnen ausgewählten Schwerpunktes kennen
    • die SchülerInnen erfahren spielerisch, informativ und
      handlungsorientiert ein Kinderrecht
    • die SchülerInnen überprüfen gemeinsam das Kinderrecht auf seine
      direkte Umsetzung und Einhaltung und füllen es mit ihren eigenen
      Erfahrungen
    • am Ende des Projektages steht eine gemeinsame Aktion , die über
      das ausgewählte Kinderrecht informiert und zum weiteren Handeln
      anregen soll
    • Aktionen und Ergebnisse werden dokumentiert , damit sie auch für
      andere Kinder und Erwachsene, die weiter akiv sein wollen,
      zugänglich
      sind.

    Projekttag A: "Anders Sein gewinnt": Der Schwerpunkt liegt in der
    spielerischen Auseinandersetzung mit Fremden und dem Herausfinden, was
    jeden Menschen besonders und einmalig macht. Der Projekttag leistet u.a.
    einen aktiven Beitrag zur Toleranzerziehung und Solidarität.

    Projekttag B: "Kinder im Krieg": Das Leben von Kindern im Krieg soll
    kindgerecht aufgearbeitet werden, um sie für die Situation der Kinder,
    auch der Flüchtlingskinder in unserem Land und den Wert des Friedens zu
    sensibilisieren. Der Projekttag leistet u.a. einen aktiven Beitrag zur
    Friedenserziehung.

    Projekttag C: Es geht um dein Recht auf Freizeit, Spiel und Ruhe:
    Durch die kritische Beobachtung ihres unmittelbaren Lebensraums erkennen
    die Schüler/innen Probleme, lernen diese zu formulieren und Alternativen
    zu entwickeln. Der Projekttag leistet u.a. einen aktiven Beitrag zur
    Demokratieerziehung und zur Partizipationskompetenz.

    Projekttag D: Misch mit !: An diesem Tag sollen die Kinder mittels
    spielerischer, partizipativer und handlungsorientierter Methoden ihr
    unmittelbares Lebensumfeld auf die Einhaltung des Kinderrechts auf
    "freie Meinungsäußerung und Berücksichtigung dieser" überprüfen und
    konstruktive Ideen entwickeln, um diesem Kinderrecht zur Umsetzung zu
    verhelfen.

    Die Projekttage A bis D sind für 4.-6. Klassen konzipiert. Projekttag E
    für 1.-3. Klassen

    Projekttag E: Vielfalt lebt !: An diesem Projekttag geht es um die
    Begegnung mit dem scheinbar Fremden. Er richtet sich an die jüngeren
    Klassenstufen.

    Möchten Sie sich weitergehend informieren oder einen Projektschultag
    buchen
    ?

    Die Projekttage werden von jungen Menschen durchgeführt, die spielerisch
    und handlungsorientiert mit den Schüler/innen arbeiten. Sie werden auf
    ihre Rolle als Teamer/innen gründlich vorbereitet und sollen als
    gemeinsame Jugendgruppe die Projekttage mitgestalten (z.B. Ausarbeitung
    von Material und Methoden) und auch konzeptionell weiterentwickeln, d.h.
    sie können sie so als ein Stück ihres eigenen Denkens und Handelns
    betrachten. Partizipation ist hierbei kein Schlagwort, sondern wird
    konkret umgesetzt. Sowohl die Durchführung der Projekttage, als auch die
    Schulung der Jugendlichen haben zum Ziel, einen aktiven Beitrag zur
    Erziehung zu Demokratie und Toleranz zu leisten.

    Gemeinsam stark sein, mutig sein und etwas verändern können. Das sollen
    die Schüler/innen bei den Projekttagen erleben. Kinder und Jugendliche
    stark machen gegen Intoleranz, Gewalt, Diskriminierung und
    Rechtsextremismus. Kinder und Jugendliche stark machen für Demokratie,
    Toleranz und Solidarität. Das sind die Ziele von KidsCourage!

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    Workcamp Gegen das Vergessen in Stutthoff! https://falken-berlin.de/blog/workcamp-gegen-das-vergessen-in-stutthoff blog/workcamp-gegen-das-vergessen-in-stutthoff Thu, 31 Jul 2003 00:00:00 +0000 In der Woche vor Ostern 2002 sind 17 Berliner Falken nach Polen zur KZ-Gedenkstätte Stutthof gefahren.
    Workcamp Gegen das Vergessen in Stutthoff\!

    Im Herbst 2004 werden wir vom 2.-8. Oktober gemeinsam mit unserer
    polnischen Partnerorganisation FMUP eine
    Gedenkstättenfahrt
    durchführen und Stutthoff besuchen.

    Stutthof liegt in der nähe von Danzig direkt an der Ostsee. Stutthof ist
    ein Ort an dem Menschen durch Arbeit, Terror, Folter und Willkür
    ermordet wurden.

    Unser Anliegen war es diesmal, nicht nur eine Gedenkstätte zu besuchen,
    sondern wirklich Hand anzulegen gegen das Vergessen und für den Erhalt
    der Gedenkstätte. Konkret haben wir Eisenbahngleise vom Unkraut und Laub
    befreit, Müll gesammelt und die Vorbereitungen zum 40. Jahrestag des
    Museums unterstützt. Nach getaner Arbeit, in den Nachmittagsstunden,
    haben wir uns mit verschiedenen Themen wie z.B. Folter von Häftlingen,
    Widerstand, Täterbiographien, ... auseinandergesetzt. Hierfür konnten
    wir auch das Museumsarchiv mit entsprechenden Orginalakten nutzen.

    "Es war heftig, ein riesiges Sterbebuch in der Hand zu halten und zu
    sehen, wie Menschen akribisch genau auf eine Nummer reduziert wurden und
    zynische Todesursachen, wie die sog. Herzschwäche eingetragen sind",
    erzählte Judith, nachdem sie aus dem Archiv zurück kam.

    Eindrucksvoll bleibt mir auch das Zeitzeugengespräch mit einem
    ehemaligen Häftling in Erinnerung.

    Das Workcamp war für mich sehr eindrucksvoll.

    Im Herbst 2004 werden wir vom 2.-8. Oktober gemeinsam mit unserer polnischen Partnerorganisation FMUP eine Gedenkstättenfahrt durchführen und Stutthoff besuchen.

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    Falkenrepublik - Warum fahren wir ins Zeltlager? https://falken-berlin.de/blog/falkenrepublik-warum-fahren-wir-ins-zeltlager blog/falkenrepublik-warum-fahren-wir-ins-zeltlager Wed, 30 Jul 2003 00:00:00 +0000 Wir machen nicht nur unser Programm selber, sondern auch das Essen und
    putzen auch mal die Klos und Duschen. Demokratie ist uns im Zeltlager
    sehr wichtig. Deshalb kann jeder in unserem Parlament über die Regeln
    und das Programm diskutieren und mit entscheiden. Bei uns haben alle die
    gleichen Rechte, ob groß oder klein, ob Mann oder Frau und egal woher
    man kommt. e Leider ist das ja nicht überall so selbstverständlich. Zum
    Beispiel gibt es die Kinderrechtskonvention erst seit 10 Jahren. Aber
    was ist das eigentlich? Damit und mit vielen anderen Fragen rund ums
    Thema Kinder- und Menschenrechte wollen wir uns im Zeltlager
    beschäftigen. Es bleibt natürlich auch noch genug Zeit um den Sommer zu
    genießen mit Baden gehen, Fußball spielen, Geschichten schreiben für die
    Lagerzeitung, Theater spielen, Jonglieren lernen, am Lagerfeuer sitzen
    und singen, nachts vorlesen, Stockbrot essen, (Nacht-)Wanderungen
    machen, einen Zeltlagerfilm drehen,...

    Zu unserer langen Tradition der Mitbestimmung informier dich
    hier!

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    Stellenausschreibung kids courage https://falken-berlin.de/blog/stellenausschreibung-kids-courage blog/stellenausschreibung-kids-courage Liebe Falk*innen, liebe Freund*innen, liebe Mitstreiter*innen,

    wir suchen eine neue Projektleitung für das Kinderrechte-Projekt "Kids Courage". Mehr Infos zu kids courage unter: https://www.kidscourage.de/

    Wir sind ein Kinder- und Jungendverband der linke, politische Bildungsarbeit macht und sich besonders feministisch, anti-rassistisch und anti-kapitalistisch einsetzt. Meldet euch gerne bei Nachfragen unter chima.ugwuoke@falken-berlin.de . Alle Infos zur Stelle findet ihr hier im pdf (oder hier rechts unter Downloads)!

    Im Büro der Berliner Falken sind wir aktuell ein Team von einer Schwarzen cis-Frau, einer weißen TransFrau, zwei weißen cis-Frau und einem weißen cis-Mann. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Menschen of Color und FrauenLesbenTransInter* Personen!

    Schickt uns schnellstmöglich eure Bewerbung zu chima.ugwuoke@falken-berlin.de

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    werde Teamer\*in bei den Falken Berlin https://falken-berlin.de/blog/werde-teamer-in-bei-den-falken-berlin blog/werde-teamer-in-bei-den-falken-berlin Wir freuen uns immer über Interessierte,
    neue Teamer*innen für alle Fahrten und über euch.
    Schreibt uns an info@falken-berlin.de oder ruft durch unter 030 2805127

    Bei uns kannst du eine Gruppe im Sommercamp teamen oder ein Kinderwochenende begleiten. Wir bilden uns auf Jugendleiter*innen-Schulungen weiter und auf vielen Fortbildungen oder selbstorganisiert in AG's. Schau doch mal rein und sei dabei:

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