Es reicht! - Solidarität mit allen Opfern rechter Gewalt!

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Presse Es reicht! - Solidarität mit allen Opfern rechter Gewalt!

Letzte Woche Donnerstag wurde ein Mitglied der SJD - Die Falken in Neukölln brutal angegriffen und verletzt. Der 17jährige wollte nicht zulassen, dass in seinem Kiez weiterhin Nazi-Aufkleber hängen und hat einen der Aufkleber entfernen wollen. Der Angreifer - wahrscheinlich ein in der rechten Szene organisierter Neonazi - hat ihn von hinten angegriffen und mit Fäusten ins Gesicht geschlagen.

   Anton Schmaus
 

Anton Schmaus

Wir Falken - ein sozialistischer Kinder- und Jugendverband - nehmen die
wachsende rechte Gewalt in Berlin und bundesweit nicht länger hin und
engagieren uns gegen menschenverachtende Ideologien und Gewalt. „Unsere
Ideen, unsere Jugendeinrichtungen und unsere Aktionen sind immer
häufiger Ziel von Angriffen. Tätliche Gewalt gegen unsere Mitglieder
ist eine weitere Eskalationsstufe, die uns wütend und fassungslos
macht.", so Julian Holter, Landesvorsitzender der SJD - Die Falken
Berlin.

Die Berliner Falken setzen sich seit ihrem Bestehen gegen faschistische
Bestrebungen aktiv ein, im Nationalsozialismus wurden sie als
Organisation verboten und ihre Mitglieder verfolgt. Die Bekämpfung von
Neofaschismus ist auch heute noch eines der wichtigsten Elemente unserer
Arbeit mit dem Ziel einer freien und gerechten Gesellschaft.

In diesen schwierigen Zeiten solidarisieren wir uns mit allen
Betroffenen von rechter Gewalt und kämpfen zusammen im Falken-Verband
und in Bündnissen, denn wir denken, dass entschlossenes und
organisiertes Eintreten gegen neonazistische Bestrebungen die einzig
erfolgreiche Strategie gegen Rechtsextremismus ist. „Schließlich wollen
wir nicht zulassen, dass in Berlin, in unseren Jugendclubs und unter
unseren Mitgliedern ein Klima der Angst herrscht.“ So Josephin Tischner,
Landesvorsitzende der SJD- Die Falken Berlin.

Mehr Informationen erhalten Sie im Landesbüro der Berliner Falken: 030 /
280 51 27.

Link zur Pressemitteilung der Falken Neukölln:
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